Archiv der Kategorie: Weisheit von A. Kirn

Christenleben im Spannungsfeld mit dem endzeitlichen Weltgeist

Eine biblische Betrachtung

Der endzeitliche Weltgeist:

Lukas 17,26-30:

26 Und wie es geschah in den Tagen Noahs, so wird’s auch sein in den Tagen des Menschensohns:
27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
28 Ebenso, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30 Auf diese Weise wird’s auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.

Lukas 21,25-28

25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,
26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Römer 1,22-25

22 Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.
24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren.
25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

1.Thessalonicher 5,3

Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen.

1.Timotheus 4,1-3

1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen anhängen,
2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.
3 Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkannt haben.

2.Timotheus 3,1-9

1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind,
4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott;
5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden,
7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: Es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben.
9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah.

2.Timotheus 4,3-4
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,
4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

1.Petrus 4,7
Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.

2.Petrus 3,3-4
3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen
4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.

Judas 17-18 + 20
17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus,
18 da sie euch sagten: Zu der letzten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben.
20 Ihr aber, meine Lieben, baut euer Leben auf eurem allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist

Weisungen und Warnungen für Christen:

Lukas 21,31
So auch ihr: Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist.

Römer 12,2
Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

1.Korinther 5,9-11
9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit Unzüchtigen.
10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen dieser Welt oder die Habgierigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt verlassen.
11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.

2.Korinther 6,17-18
17 Darum »geht weg von ihnen und sondert euch ab«, spricht der Herr; »und rührt nichts Unreines an, so will ich euch annehmen
18 und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein«, spricht der allmächtige Herr
(Jesaja 52,11; Hesekiel 20,41; 2. Samuel 7,14).

Epheser 4,15
Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.

Epheser 5,6-7
6 Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.
7 Darum seid nicht ihre Mitgenossen.

Epheser 6,10
Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

Kolosser 2,8-10
8 Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus.
9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
10 und ihr seid erfüllt durch ihn, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist.

1.Petrus 4,7
Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.

1.Johannes 2,15
Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.

1.Johannes 4,1-3
1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt.
2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott;
3 und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.

2.Johannes 8
Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt.

2.Johannes 10-11
10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, nehmt ihn nicht auf in euer Haus und grüßt ihn auch nicht.
11 Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.

Anmerkungen:

Bevor Jesus wiederkommt und sein Reich aufrichtet wird die Welt einen Wohltäter, einen Wundertäter und einen Weltenlenker bekommen die in verführerischen Darstellungen eine kurze Zeit wirken und im Kommen Jesu vernichtet werden.

Weil sich Christen am Wort Gottes und seinem Geist orientieren werden sie in der Welt immer mehr fremd empfunden, verachtet und schließlich verfolgt werden, aber unter Gottes Schutz ans Ziel kommen.

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. (Hebräer 10,23-25) siehe auch Johannes 16 und 17

A.Kirn, im Mai 2017

Lehre oder Liebe

Eine biblische Betrachtung in Anlehnung an das Buch von Benedikt Peters ,,Gott Leben“, braucht die Liebe Lehre oder trennt sie?“

Lehre und Liebe sind eine feste Einheit

Es wird heute oft behauptet: „Lehre trennt, Liebe eint“. Damit will man Lehre abwerten. Es ist auffällig, wie die evangelikale Christenheit seit wenigen Jahrzehnten immer unwilliger über Lehre nachdenkt, Lehre verteidigt und falsche Lehre bekämpft.

Wenn Lehre und Liebe, beide von Gott kommen, dann gibt es keine Liebe ohne Lehre. Wenn wir also mehr Liebe wollen, müssen wir auch mehr gute Lehre wollen.

Wir brauchen die Lehre, denn sie ist das Fundament. Niemand von uns behauptet, Lehre allein genüge. Lehre ohne Liebe ist Menschenlehre, und die mag wohl trennen. Aber Gottes Liebe tut das nicht. Liebe ohne Lehre ist Schwärmerei oder Humanismus; auf alle Fälle nicht Christentum.

Darum geht aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an; und ich werde euch aufnehmen, und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige. (2.Korinther 6.17)

Gute Lehre bewahrt vor falscher Einheit, vor jener Einheit, das das letzte Buch der Bibel beschreibt. Gute Lehre trennt vom Bösen, und gute Lehre verbindet die Herzen; gute Lehre lässt die Gläubigen zusammenwachsen. Oder waren die Christen je einiger als in den Tagen der Apostel, als sie ein Herz und eine Seele waren. Da waren sie an vier Dingen erkennbar: Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. (Apostelgeschichte 2.42)

Der Lehrer ist eine von den drei großen Gaben des erhöhten Herrn an die Gemeinde, die bleiben sollen, nachdem die Apostel und Propheten den Grund der Gemeinde gelegt hatten, damit die Heiligen zur Auferbauung des Leibes Christi zugerüstet würden. (Epheser 2.20 + Epheser 4.11-12) Die Einheit des Glaubens kann es nur geben wenn die Lehre des Glaubens gelehrt, geglaubt und befolgt wird.

Wir leben in den letzten Tagen, in denen böse Menschen und Gaukler es je länger je ärger treiben. Daher können wir uns weniger leisten als je zuvor,in der Lehre gleichgültig oder halbherzig zu sein.

In den beiden letzten Briefen des Apostels Paulus (1+2.Timotheus) spricht er die Worte „Lehre, lehre, lehrfähig“ 23 mal an.

Die Verfinsterung wir immer größer; der Druck auf das Volk Gottes wächst. Der Zeitgeist reißt immer heftiger an uns. Wenn die Lehre fehlt werden wir fallen, unsere Gemeinden werden stürzen wie das Haus das auf Sand gebaut wurde. Denn dann wird keine Wahrheit uns halten.

2.Timotheus 4.3-4: Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

Lasst uns nach Epheser 4.15: Die Wahrheit in Liebe festhalten und in allen Stücken hinanwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.

A. Kirn, März 2017

Das letzte Weltreich

Eine biblische Betrachtung der politischen Szene in Europa

(Impulse aus aktuellen Informationen, Topic 9.11, und eigenen Einschätzungen)

Einführung:

Mit den nachfolgenden Betrachtungen will ich auf eine Entwicklung aufmerksam machen, die aufgrund des Druckes der Probleme auf vielen Gebieten, sich schon bald erfüllen könnte.

Die in kurzer Zeit auf breiter Front entstandenen fiskalen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Probleme sind letztlich nur mit biblischem – heilsgeschichtlichem Blick tiefer zu verstehen. Viele Parameter deuten auf einen Prozess des Entstehens des letzten Weltreiches hin das in der Offenbarung 13, mit zwei brutalen Tieren beschrieben ist.

Über das alte Römische Reich sagt das prophetische Wort der Bibel, dass es ist, dann nicht mehr ist, und wieder herauf-kommen und ins Verderben laufen wird. Offensichtlich leben wir in der Zeit der Bildung der Vorbereitung dieses letzten Weltreiches das als Fortsetzung des 480 n. Chr. beendeten Römischen Reiches wieder erstehen soll. Die in Gang befindlichen Umwälzungen laufen bereits auf diesem früheren Territorium.

Der biblisch – prophetische Hintergrund

Die Bibel kennt vier Weltreiche:‘ Das Babylonische, Das Medo – Persische, Das Griechische und das Römische. Neben der historischen Wirklichkeit werden diese vom Propheten Daniel in unterschiedlichen Darstellungen beschrieben und als Fünftes, auf das wiedererstehende Römische Reich, hingewiesen.

Belegstellen:

In Daniel 2: In Form eines Standbildes das vom Haupt her in vier metallische Bereiche eingeteilt ist:: Haupt aus Gold, Brust und Arme aus Silber, Bauch und Lenden aus Bronze, Beine aus Eisen, und die Füße Eisen mit Ton vermischt. In Daniel 7 dasselbe in Form von vier Tieren: Löwe mit Adlerflügeln, Bär, Panther mit vier .Flügeln und vier Köpfen. Und dann als Fünftes furchtbares und schreckliches Tier mit zehn Hörnern und dazwischen ein kleines Horn.

In der Offenbarung 13 werden für das Ende der Weltzeit diese zwei Tiere entstehen. Das eine aus dem (Völker-) Meer, das hat sieben Köpfe und zehn Hörner und auf den Hörnern zehn Kronen. Das andere kommt aus der Erde, es hat zwei Hörner wie ein Lamm und es dient dem ersten Tier.

In Offenbarung 17.7-18 wird es beschrieben als das war, nicht mehr ist und aus dem Abgrund wieder herauf kommt. Das entspricht nach Daniel 2 den Füßen des Standbildes, aus einer Kombination von Eisen und Ton, d.h. es wird nicht organisch zusammenkommen, sondern zerbrechlich sein.

Wörtlich steht hier geschrieben:

Offenbarung 17.7-14: Da sprach der Engel zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes und des Tieres sagen, das es trägt, das sieben Köpfe und zehn Hörner hat.

8:Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird wieder heraufkommen aus der Unterwelt und geht ins Verderben.; und die Bewohner der Erde, deren Name vor Grundlegung der Welt an nicht geschrieben steht im Buch des Lebens, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und wider sein wird. 9:Hier ist der Verstand vonnöten der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, (Rom /Jerusalem) auf denen das Weib sitzt, und zugleich sieben Kaiser. 10:Die fünf ersten sind gefallen, der eine ist da, und der andere noch nicht gekommen; und wenn er kommt, soll er nur eine kurze Zeit bleiben. 11:Und das Tier war und ist nicht, ist selbst der achte und zugleich einer von den sieben, und es geht hin ins Verderben. 12:Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch keine Herrschaft erlangt haben, aber mit dem Tier erlangen sie auf eine Stunde Macht wie Könige. 13:Diese haben eine Meinung, und ihre Macht und Gewalt übertragen sie dem Tier. 14: Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen; denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige, und seine Begleiter sind Berufene und Auserwählte und Gläubige.

Was läuft dazu schon heute?

Wir erleben die faktische Entparlamentisierung der Entscheidungen und damit die Entmachtung der Völker. Alles zielt auf eine große Lösung ab. Das Sagen haben schon lange nur noch sehr kleine Kreise. Die EU bereitet sich zur Zeit auf die gewaltsame Durchsetzung der politischen Zentralregierung vor. Ein ökonomischer Zusammenbruch und weithin geplante Aufs~e in der Gesellschaft gäben die Möglichkeit relativ schnell diktatorische Verhältnisse aufzurichten.

Wie geschieht das?

Der Staatsrechtler Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider schrieb im Magazin ‚Compact 8.11‘: Alle Regierenden der EU-Staaten nehmen die totale Verschuldung der Bürger in Kauf, weil sie einen europäischen Großstaat schaffen und die Nationalstaaten auflösen wollen, besonders Deutschland.

Dieses sogenannte Tier wird dann etwa eine Milliarde Menschen umfassen und als·Großmacht zwischen USA, China und Russland stehen.

Wie geht es weiter?

Aus der EU entwickelt sich das ein furchteinflößende Gebilde, ein Monstrum, das zunächst auf etwa demselben Gebiet entsteht, auf dem schon einmal ein schreckliches Imperium herrschte – Rom. Es wird, wie früher, neben der bekannten EU – Staaten die Türkei, Syrien, Libanon, Israel und die nordafrikanischen Länder umfassen, die aber so unterschiedlich sind, dass sie sich nur unter Druck vereinigen lassen. In der Euro – Währungskrise ist das schon ein Stück sichtbar.

In welchem Zeitfenster wird sich das realisieren?

Da sind zunächst die Zeichen der Zeit und die Dynamik der Geschehnisse die eine rasche Verwirklichung wahrscheinlich machen. Die Probleme der Finanzen, ethnische Entspannungen und politische Zwänge drängen zum Handeln. D„h„ dass es noch in dieser Dekade zu gewaltigen Umbrüchen und dieser Neuordnung kommen könnte.

Dazu hat auch das prophetische Wort der Bibel verständliche Aussagen zum letzten Geschehen der Weltgeschichte. Demnach wird sich ein zentral regiertes Imperium mit einem außergewöhnlichen Führer, den sog. Antichrist, einstellen der dann ein siebenjähriges Zeitalter einleitet an dessen Anfang ein begeistertes Aufblühen steht, aber in der zweiten Hälfte das größte Chaos aller Zeiten anrichtet. Er wird die totale Unterwerfung verlangen und den Bürgern an Hand oder Stirn ein Malzeichen geben, ohne dessen niemand „kaufen oder verkaufen“ kann (Offenbarung 13.17).

Besonders die Letztzeit wird durch Versorgungsstörungen, Umweltprobleme, kosmische Katastrophen und gewaltige Kriege gekennzeichnet sein. Darin entsteht auch der große Aufmarsch der Nationen gegen Israel (Harmagedon), der in der Wiederkunft Jesu auf den Ölberg in Israel samt dem Antichristen und seinem System total vernichtet wird.

Unter mehreren Belegstellen der Bibel dazu folgende:

2. Thessalonicher 2.5-8: Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? 6 Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. 7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält/t, weggetan werden, 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.

Wie kann ich mich für dieses Geschehen vorbereiten?

Offensichtlich können wir diesen Prozess nicht aufhalten, anfangs vielleicht etwas eindämmen, aber irgendwie sind wir ihm ausgesetzt. Wer sich darin nicht verstricken und am Ende mit ihm untergehen möchte, sollte sich auf eine zurückhaltende und möglichst unabhängige Position zurückziehen und sich vom Ziel her orientieren.

Das Ziel ist der Sieg Jesu und die Vernichtung alles gottlosen Wesens mit seiner langjährigen Verführung und Bosheit. Sich diesem Jesus anzuvertrauen und in ihm zu bleiben ist der einzig wirksame Schutz und hat die Verheißung des ewigen Lebens im Gottesfrieden und Herrlichkeit.

Wie geht es dann weiter?

Darnach richtet Gott für 1000 Jahre ein Reich der Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe auf. Das liest sich in 0ffenbarung 20.1-6 so: 1 Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit. 4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer; die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. 5 Die anderen Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. 6 Selig ist der und heilig, der teil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Schlusswort:

Mögen Ihnen diese Zeilen eine Hilfe sein das Geschehen der nächsten Jahre ausreichend zu verstehen, um zu erkennen dass es notwendig ist sich richtig ZU orientieren. Diese Orientierung ist nur in einer klaren biblischen Gottesbeziehung zu haben. Dazu folgende Empfehlung: Vertrauen Sie ihr Leben Jesus Christus, und dem Geist den er gesandt hat, an. In Apostelgeschichte 4:12 ist die Exklusivität dieser Hilfe so beschrieben: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen“ Suchen Sie Gemeinschaft mit gläubigen Christen und verschaffen Sie sich im Bibellesen und Kommentaren einen klaren Durchblick und Unterscheidungsfähigkeit. Darin werden Sie eine erstaunliche Erfahrung machen. Sie dürfen dazu auch mir Ihre Fragen vortragen. Die Zeit eilt und ich wünsche Ihnen Mut sich dieser einzigen Hilfe zu stellen.

Dezember 2011 A. Kirn

Merk-würdiges

MerkWürdiges auf dem Weg Israels über fünftausend Jahre

Eine biblische Betrachtung von Adolf Kirn

Einführung

Gott hat Israel als sein Volk erwählt, entwickelt und berufen. Bei ihnen hat er sich offenbart und wird sich auch in der Zukunft offenbaren. Die Wurzeln Israels; gehen auf den Stammvater Abraham der vor ca. 4000 Jahren in Ur in Chaldäa lebte zurück. Aus seinen Nachkommen Isaak und Jakob, den Gott später Israel nannte, gestaltete sich das Volk Israel. Jakob hatte 12 Söhne aus denen die 12 Stämme Israels wurden.

Aus Hungersnot zogen sie nach Ägypten. Dort wurde aus einem „Familienbetrieb“ in 430 Jahren ein Volk von mehreren Hunderttausend. Dann sind sie, unter Mose und Josua, über 40 Jahre Wüstenwanderung, in ihr Stammland Kanaan zurückgekehrt.

Zunächst wurden nur die Abkömmlinge vom Stamm Juda Juden genannt, später auch alle Israelis die der jüdischen Theologie folgten.
Die Hoch-Zeit Israels war vor ca. 3000 Jahren unter dem König David. Sein Sohn Salomo hat die Nachfolge des Königtums angetreten. Er war zwar ein großer Weiser, aber dem Gott Israels nicht treu.

Israel ist eine göttliche Parallelkörperschaft zur Jesusgemeinde und wird in der „Hochzeit des Lammes“ mit ihr vereinigt.

Teil 1: Von Salomo bis.Ende der babylonischen Gefangenschaft

Salomo baute vor ca. 2900 Jahren in 46 Jahren den ersten Tempel und richtet ihn herrlich und wertvoll ein. Er erhält Besuch von der Königin von Saba, die auch ein anderes Gottesverständnis mitbringt, das Salomo neben dem Gottesverständnis seiner Väter auch akzeptiert und praktiziert.

Gottes Antwort.drauf war die-Reichsteilung, in das Südreich mit den Stämmen Juda und Benjamin und Jerusalem als Hauptstadt und dem Nordreich mit den restlichen 10 Stämmen und der Hauptstadt Samaria. Nun beginnt in beiden Reichen über ca. 500 Jahre die Königszeit.

Die Stämme im Nordreichs wurden dann von dem Asssyrerkönig vertrieben und das Land mit seinen. Leuten neu besiedet.

Das Südreich erhielt unter dem König Hiskia Besuch aus Babylon. Hiskia präsentierte seine Herrlichkeit und den Reichtum. Da entstand bei den Gästen wohl der Gedanke des Raubs.

Vor ca. 2500 Jahren sind dann die. Babylonier in lsrael eingefallen, raubten den Tempel aus, zerstörten ihn und führten die vornehmen Leute„mit in die babylonische Gefangenschaft.

Die Situation der Juden in .der babylonischen Gefangenschaft hat G. Verdi hat in seiner Oper Nabucco nachgezeichnet.

Daniel war ein großer Prophet, sowohl für Israel als auch für die Weltgeschichte. Ihm wurden alle Weltreiche und das finale politische Szenario offenbart. Hier in der babylonischen Gefangenschaft spricht Daniel das größte Bußgebet der Bibel, er wird erhört und erhält eine Antwort die bis in unsere Zeit reicht.

Daniels Bußgebet, Daniel 9, 1–19

1 Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Ahasveros, aus dem Stamm der Meder, der über das Reich der Chaldäer König wurde,
2 in diesem ersten Jahr seiner Herrschaft verstand ich, Daniel, in den Büchern die Zahl der Jahre, die sich an Jerusalem erfüllen sollte. So war das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen: Siebzig Jahre soll Jerusalem wüst liegen.
3 Und ich kehrte mich zu Gott, dem Herrn, um zu beten und zu flehen unter Fasten und in Sack und Asche.
4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott, und bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott, der du Bund und Gnade bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten!
5 Wir haben gesündigt, Unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden; wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen.
6 Wir gehorchten nicht deinen Knechten, den Propheten, die in deinem Namen zu unsern Königen, Fürsten, Vätern und zu allem Volk des Landes redeten.
7 Du, Herr, bist gerecht, wir aber müssen uns alle heute schämen, die von Juda und von Jerusalem und vom ganzen Israel, die, die nahe sind, und die zerstreut sind in allen Ländern, wohin du sie verstoßen hast um ihrer Missetat willen, die sie an dir begangen haben.
8 Ja, HERR, wir, unsre Könige, unsre Fürsten und unsre Väter müssen uns schämen, dass wir uns an dir versündigt haben.
9 Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden
10 und gehorchten nicht der Stimme des HERRN, unseres Gottes, und wandelten nicht nach seinen Gesetzen, die er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten;
11 sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz, und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht. Darum trifft uns auch der Fluch, den er geschworen hat und der geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Knechtes Gottes, weil wir an ihm gesündigt haben.
12 Und Gott hat seine Worte gehalten, die er geredet hat gegen uns und unsere Richter, die uns richten sollten, dass er ein so großes Unglück über uns hat kommen lassen; denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges nicht geschehen wie in Jerusalem.
13 Wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, so ist all dies große Unglück über uns gekommen. Aber wir haben auch nicht den HERRN, unsern Gott, besänftigt, sodass wir uns von unsern Sünden bekehrt und auf deine Wahrheit geachtet hätten.
14 Darum wachte der HERR über das Unglück und hat’s über uns kommen lassen. Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut; aber wir gehorchten seiner Stimme nicht.
15 Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht, so wie es heute ist: Wir haben gesündigt, wir sind gottlos gewesen.
16 Ach, Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg. Denn wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen, die um uns her wohnen.
17 Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen. Lass leuchten dein Angesicht über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
18 Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
19 Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig! Ach, Herr, merk auf und handle! Säume nicht – um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt.

Seine Erhörung Botschaft durch den Engel Gabriel, Daniel 20-27.

20 Als ich noch so redete und betete und meine und meines Volkes Israel Sünde bekannte und mit meinem Gebet für den heiligen Berg meines Gottes vor dem HERRN, meinem Gott, lag,
21 eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran.
22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen.
23 Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir’s kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst.
24 Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde versiegelt und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung besiegelt und das Allerheiligste gesalbt werden.
25 So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden, und niemand wird ihm helfen. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Gräuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über den Verwüster ergießen wird.

Erläuterung der 7 + 62 (Jahr)-Wochen. Dabei wurde die 7. JW zunächst ausgesetzt. Sie ist die bis in unsere Zeit reichende Prophetie und wird sich in Kürze erfüllen.

Wie prophezeit erhält Daniel vom König Darius einen „Passierschein“ und eine reichliche, Ausstattung und Begleitung zum Rückzug nach Israel.

In Daniel 10-12 wird die 70. JW als, Endzeit der Drangsal Juda‘s und der Weltgeschichte beschrieben.

Teil 2: Von Nehemia und Esra bis zur Bestimmung im Millennium

500 vor Christus:
Nach der unter Nehemia und Esra erfolgten Rückwanderung geschah der Einzug in Jerusalem. Inzwischen war das Land und die Stadt Jerusalem weithin von Fremden bewohnt. Die beiden begannen unter großen Schwierigkeiten mit dem Wiederaufbau des Tempels und der Stadt. Die Maurer hatten in einer Hand die Kelle und in der andern das Schwert zur Verteidigung. Verheißungsgemäß gelang es, nach 49 Jahren (7Jahrwochen) den Tempel wieder in Dienst zu nehmen, dazu der Prophet Nehemia 1.1-11:

1 Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in der Festung Susa war,
2 da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die von der Gefangenschaft übriggeblieben waren, und wie es Jerusalem ginge.
3 Und sie sprachen zu mir: Die übrig geblieben sind von der Gefangenschaft, sind dort in der Provinz in großem Unglück und Schmach; die Mauern Jerusalems sind zerbrochen und seine Tore mit Feuer verbrannt.
4 Als ich aber diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels
5 und sprach: Ach, HERR, Gott des Himmels, du großer und schrecklicher Gott, der da hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten!
6 Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, dass du das Gebet deines Knechtes hörst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für die Israeliten, deine Knechte, und bekenne die Sünden der Israeliten, die wir an dir getan haben; und ich und meines Vaters Haus haben auch gesündigt.
7 Wir haben übel an dir getan, dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du geboten hast deinem Knecht Mose.
8 Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht, so will ich euch unter die Völker zerstreuen.
9 Wenn ihr euch aber bekehrt zu mir und haltet meine Gebote und tut sie, so will ich, auch wenn ihr versprengt wäret bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe, dass mein Name daselbst wohne.
10 Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine mächtige Hand.
11 Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die von Herzen deinen Namen fürchten. Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann! – Denn ich war des Königs Mundschenk.

So existierte der Staat bis zur Ankündigung des Messias.

Um das Jahr 0:
Johannes der Täufer kündigt den Messias und das nahe Gottesreich an. Dann wird er enthauptet.

Der Messias Jesus kommt, wird abgelehnt, und gekreuzigt. Nach Gottes Weisheit erringt er damit den Sieg über Hölle, Tod und Teufel. Er wird begraben, steht wieder auf, fährt gen Himmel und schickt als seinen Nachfolger den Heiligen Geist. Sein Kommen und Walten begründet bis heute die Jesusgemeinde. Mit dem späteren Auftreten des Stephanus und seiner Botschaft, begann das Zeitalter der Gnade.

60-66:
Landnahme und Besetzung Israels durch die Römer. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches war Israel zunächst Niemandsland. Später wurde es über Jahrhunderte von den Osmanen (Türken) und ab 1918 den Briten verwaltet.

70 -74:
Römisch/jüdischer Krieg unter dem Feldherren Titus. Bericht über Massada und den Titusbogen in Rom. Dabei wurde auch der zweite Tempel zerstört, Israel wurde zerschlagen und viele Juden in alle Welt vertrieben.

135:
Aus der Restbevölkerung Judas erhebt sich der sog. „Baar Kochba – Aufstand“ gegen die Römer, der unter dem röm. Kaiser Hadrian niedergeschlagen wurde. Er ändert den Namen des Landes von Kanaan auf den Namen ihrer Feinde, den Philistern.
So wurde aus Kanaan „Philistäa und später Palästina. Seither erleben die Juden unter den Nationen viel Ablehnung und Verfolgung. Nicht zuletzt unter Hitler mit dem Holocaust.

1918:
Die Briten wurden. nach dem 1.Weltkrieg Verwalter des Landes und erlaubten die Rückwanderung der zerstreuten Juden. Ihr Außenminister:„Balfour“ erlaubte darin ihre Staatsgründung.

1948:
ErfoIgte Staatsgründung, mit dem Jordan als Ostgrenze. Darauf eröffneten die Araber einen Angriffskrieg indem Israel westjordanische Gebiete, halb Jerusalem und Gaza verlor.

1967:
Der von den Arabern aufgezwungene Krieg endete nach 6-Tagen mit dem Sieg Israels. Jerusalem und die verlorenen Gebiete wurden zurück erobert. Seither werden diese in der Weltpresse fälschlicherweise als besetzte Gebiete benannt.

1973:
Ägypten macht nach einem verlorenen Angriffskrieg einen Friedensvertrag mit Israel.

Bald wird sich die 70 Jahrwoche entfalten, die gleichbedeutend mit den apokalyptischen Gerichten ist, und 1260+1290 Tage bzw. 7 Jahre dauert. Am Ende steht die Völkerschlacht um Jerusalem in die Gott eingreift und sie in der Wiederkunft Jesu, auf den Ölberg, beendet. Darüber Sacharia14:

14 Dann erkennen die Juden in ihm Jesus, ihren Messias, in den sie gestochen haben, und tun Buße. So wie sie an einem Tag verworfen wurden, werden sie nun an einem Tag errettet. Jetzt kann auch die Hochzeit des Lammes stattfinden ( diese finden wir in der Offenbarung Vers 19).

Weiter: So wie es aussieht beginnt die 70. Jahrwoche in den nächsten Jahren und vollendet sich im Beginn des tausendjährigen Friedensreiches.

Darin erreicht, Israel seine Bestimmung: Es wird das Haupt der Nationen gemäß 5. Mose 28. 13-14

13 Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärtssteigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,
14 und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.

und das Missionsvolk im nun beginnenden Gottesreich. (Matthäus 28, 19+20)

19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

09.2018 Adolf Kirn (AKirn42473@aol.com)

Zukunft

Die Zukunft kommt gewiss, deshalb sollten wir uns vorbereiten. Dafür hat uns Gott die biblischen Propheten und Jesus Christus gegeben. Von ihnen erhalten wir wesentliche und wichtige Empfehlungen um uns gut einzurichten, bedrohliche Einschätzungen vermeiden, und die Zukunft getrost zu erwarten.

Unsere Chance für eine gute Zukunft ist allein in Jesus Christus. Nur ER kann uns erlösen, und mit Gott versöhnen. Dafür hat GOTT IHN als Unschuldigen in die Welt gesandt, um uns durch SEIN Leiden und Sterben, am Kreuz auf Golgatha, Sühnung zu schaffen. ER ist von den Toten auferstanden, in den Himmel aufgefahren, und wird bald wiederkommen.

Was liegt da an mir? Wenn du das glaubst, IHM vertraust, wahr wirst, deine Schuld und Sünde bekennst und lässt, wird dir vergeben. Dann erhälst du ein Neues Leben, ein gutes Gewissen, und eine Ausstattung mit Heiligen Geist der dich begabt und leitet. Auch steht dir nach dem Sterben, in der Herrlichkeit des Himmels, eine ewige Wohnung bereit. Ohne dies kommst du in’s Gericht und für deine Sühnezeit in die Finsternis des Totenreichs.

Die nahe Zukunft der Weltzeit wird zunächst weiter von Verführungen, Abkehr von Gottesfurcht und biblischen Werten geprägt sein und wehenartig in die Gerichtszeit übergehen.

Nun kann sich das Geheimnis Gottes erfüllen: Es posaunt vom Himmel her, die Jesusgemeinde versammelt sich, wird in Unsterblichkeit verwandelt und zu Jesus in die Herrlichkeit des Himmels entrückt.

In der nächsten Dekade wird die Weltzeit, unter Verführung, Verrohung, Verwüstung und völliger Ratlosigkeit, die 7-jährige Gerichtszeit, (Apokalypse) erleben und in der Vö|kerschlacht um Jerusalem, wenn Jesus dann mit den Seinen wiederkommt,enden  ER wird den Satan binden, Völkergericht halten und sein 1000-jähriges Friedensreich beginnen, in dem Israel Führungs – und Missionsvolk sein wird.

In der fernen Zukunft, wird diese Schöpfung dem Feuer preisgegeben. Dann wird der
lebendige Gott eine neue Schöpfung hervorbringen, in der Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe, im Frieden gelebt werden. Endlich wird Gott dann wieder alles in Allem sein.
(A.K.)

 

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