Persönliche Anweisungen des HERRN an seine Jünger – oder die Grundlagen des „echten Christentums“

In mir tauchte immer wieder das Drängen auf, etwas darüber schreiben zu sollen, was Jesus den Jüngern selbst auftrug.
Meiner Erfahrung nach, soll und muss ich immer selbst erst etwas darüber lernen – aber wenn ich auch noch darüber schreiben soll – soll vielleicht nicht nur ich allein etwas daraus lernen. 🙂

Das „Ergebnis“ der Suche hat mich selbst geradezu erschüttert.
Aber es wird für mich zum Werkzeug werden, zur „Messlatte“ dafür, wo ich bin – und wo noch ein langer Weg vor mir liegt.

Es zeigt uns im Detail auf, was Jesus von seinen Nachfolgern erwartet – was die praktische Bedeutung des „Christ-seins“ ist.
Vor allem aber zeigt es jedem von uns, wie ein Spiegel in schonungsloser Deutlichkeit unsere „Flecken und Runzeln“ aufzeigt, wo wir selbst gerade auf diesem Weg stehen!
Jetzt muss sich sicher kein „frisch gebackenes“ Kind Gottes darüber sorgen, dass es dem hohen „Standard“, den Jesus an seine Nachfolger legt, noch nicht entspricht – aber wir sehen dadurch auch alle, wo wir noch hin müssen!
Und wir müssen uns jedes Mal neu entscheiden, ob wir bereit sind, diesen Preis für ein ewiges Leben mit Gott dem Vater und Seiner Familie, zu zahlen.

Denn inzwischen bin ich bei diesem Thema, den physisch gesprochenen und uns überlieferten Worten unseres HERRN an seine Jünger, zu der Überzeugung gelangt:
Wir müssen diese Anweisungen, die Jesus Christus uns selbst gegeben hat, als die grundlegende Basis unseres christlichen Lebens betrachten!

Man könnte diese „Gebote“ von Jesus durch viele weitere Bibelstellen ergänzen.
Schon aus der Apostelgeschichte und danach in den Lehrbriefen der Apostel, werden sie von Jesu Nachfolgern ausführlich für uns weiter ausgeführt und vertieft.
Wir finden in diesen Briefen auch weitere, besondere Anweisungen für ganz bestimmte Personengruppen in der Christenheit.

Aber, alle Gebote, die Jesus noch in seinem menschlichen Körper an seine Nachfolger gab, finden sich lediglich in den Evangelien, und sie gelten ausnahmslos für ALLE Nachfolger Christi.

Nun, WENN Jesus wirklich der HERR in unserem Leben ist, und WENN wir Seine Knechte sind – dann sind diese Anweisungen von IHM an uns absolut verbindlich, nicht zu diskutieren oder gar „verhandelbar“!

Bei dieser Auflistung seiner Anweisungen, war mir die Reihenfolge, in der sie unser HERR gegeben hat, zweitrangig. Sie erfolgten sowieso alle innerhalb der kurzen 3 Jahre seines Wirkens in Israel.
Viel wichtiger empfinde ich, zu welchen Bereichen unseres Lebens und „Christ-seins“ sie gehören –
zum einen, um sie uns allen besser bewusst zu machen, und zum Zweiten, um sie mir selbst besser merken zu können. 🙂
Bedauerlicherweise finde ich einfach nicht die passenden Begriffe und Bezeichnungen in meiner Darstellung – ich bete in Jesu Namen, dass es euch dennoch zum Segen gereicht.


Also gut, im Prinzip beinhaltet ja eine einzige Antwort von Jesus, auf die Frage nach dem höchsten Gebot, die wir in Markus 12,28–34 und Matthäus 22,35–40 finden, schon alles, was der Schöpfer sich von seinen Geschöpfen wünscht:

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. (5. Mose 6,5)
Dies ist das Hauptgebot, das obenan steht. Ein zweites aber steht ihm gleich:
›Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‹ (3. Mose 19,18)
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.«

Es ist unser HERR selbst, der uns in den Evangelien auslegt, was dieses Doppelgebot für seine Nachfolger bedeutet!


A. Zunächst die allgemeinen Anweisungen für das
moralische Verhalten im Alltag eines jeden Christen

Ich bin auf 6 Pfeiler, Fundamente oder „Säulen“ gestoßen, in die wir die Gebote Jesu einteilen können, und war etwas verwundert – das war genau die Hälfte der Dienstbereiche, die uns der HERR für Lion of Judah,gezeigt hatte.
Dann kam ein weiterer Gedanke in meinen Kopf:
6 ist die Zahl des Menschen, und diese 6 Säulen sind „nur“ unsere menschliche Seite in diesem Bund mit Jesus.

Wenn wir diese Anweisungen, die Bedingungen erfüllen, wird Gott auf „Seiner“ Seite die „Gegenstücke“ aufrichten, und uns von Göttlicher Seite, entsprechend all Seiner Verheißungen, diese Bereiche unseres Lebens ausfüllen. Mathematisch betrachtet stehen da dann doch wieder 12 Säulen 🙂

… aber kommen wir zu unserer Ersten:


1. Pfeiler des Fundamentes im Bund mit Gott, unsere senkrechte Ausrichtung zu IHM hin, unsere Haltung und Verbindung zu dem Allmächtigen

Man kann diese Ausrichtung auch mit dem aufrecht stehenden Stamm des Kreuzes vergleichen. Wir blicken vertikal zu IHM auf, dies ist unsere Ausrichtung, unsere „Hotline“ mit IHM.

Wenn wir uns auf IHN ausrichten, funktioniert die Kommunikation in beiden Richtungen – ein Zitat von Jesus dazu: „MEINE Schafe hören meine Stimme.“ 🙂

Das von „unten nach oben“, kann auch als Symbol für unsere Haltung gegenüber Jesus gesehen werden.
ER ist der HERR und wir sind Knecht, uns ist in dieser Ausrichtung bewusst „wer da mit wem redet“.
Wir müssen bereit sein, unser Ego, unser „ICH WILL!“ hinter Gottes Willen zu stellen. Ansonsten ist unser Bekenntnis, dass ER unser HERR sei, nur ein Lippenbekenntnis, eine Lüge mit scheinheiligem Anstrich.
Aber dann ist dieses fromme Bekenntnis nicht mehr wert, als das der meisten Sadduzäer und Pharisäer zu Zeiten Jesu – und dann haben wir SEIN Opfer für unsere Schuld auch gar nicht in Anspruch genommen!

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Markus 12, 29–30

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, deinem ganzen Verstand und deiner ganzen Kraft.

Das höchste Gebot (Schma Jisrael,
5. Mose 6, 4–5)

Matthäus 4, 17

Tut Buße (denkt radikal um, ändert eure Gesinnung), denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!

Die radikale Umkehr (Metanoia – neues Denken, neues Sehen)

Matthäus 6, 6

Wenn du betest, geh in deine Kämmerlein, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen (Verzicht auf jegliche Form der religiösen Selbstdarstellung).

Das Gesetz der Verborgenen Gemeinschaft

Matthäus 6, 33

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
(Nahrung, Kleidung, Ort zum Schlafen …)

Das Gebot, an Gottes Reich zu bauen und IHM zu vertrauen

Lukas 9, 23

Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst (ordne sein eigenes Ego dem Willen Gottes unter) und nehme sein Kreuz täglich auf sich.

Die treue Nachfolge in den Spuren Jesu

2. Pfeiler des Fundamentes im Bund mit Gott,
unsere Ausrichtung, Haltung und Beziehung zu unseren Geschwistern

Der horizontale Balken des Kreuzes – wie verhält sich ein Christ in Gottes und seiner Familie?

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Johannes 13, 34

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe. (Die Messlatte dafür ist, unser Selbst „hinten anzustellen„)

Das neue Gebot an die Nachfolger Jesu (Mandatum – Auftrag, Befehl, Weisung, Gebot)

Johannes 13, 14–15

Wenn nun ich, der Herr und der Meister, euch die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen.
(Zeichen dafür, dass wir die Gebote der Nächstenliebe und des „für einander da seins“ auch umsetzen)

In Gottes Familie herrscht das Gebot des demütigen Einander-Dienens

Matthäus 18, 15–17

Wenn dein Bruder sündigt, geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen.
Hört er nicht, nimm Zeugen.
Hört er nicht, bringe es vor die ganze Gemeinde.

Das „Justiz-Protokoll unter Christen“ – oder der Umgang mit den Verfehlungen unserer Geschwister

Matthäus 18, 22

Du sollst deinem Bruder nicht bis siebenmal vergeben, sondern bis siebzigmal siebenmal (Die Absage an unversöhnliche Bitterkeit und Feindschaft).

Die Bereitschaft zur unendlichen Vergebung

Markus 10, 43–44

Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer der Erste sein will, der sei aller Sklave. (Eine dienende Leiterschaft).

Die Umkehrung der Hierarchie aus der Welt

Diese beiden ersten Punkte des Doppelgebotes unseres HERRN gehören untrennbar zusammen und sind elementar wichtig für unser Christenleben!

Um ein „Bild“ zu gebrauchen – jeder, der jemals durch eine Zieloptik geblickt hat, weiß, was ich meine …
Wenn unser Ziel nicht, sowohl vertikal als auch horizontal, genau im Fadenkreuz steht, wird der Schuss fehlgehen. Links oder rechts, oben oder unten vorbei – meist trifft sogar beides zu.

3. Pfeiler – das Außen, der Kreis um das Kreuz,
unser Umgang mit der Welt ohne Gott

Hier kommt die Zeit, in der wir gefordert und geprüft werden – unser altes Fleisch muss sterben …
Das ist ohne Gottes Geist und seine Hilfe fast unmöglich – und gerade deshalb muss unsere senkrechte und waagrechte Ausrichtung als Christ stimmen!

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 5,44

Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.

Die wahre Revolution der Feindesliebe in dieser Welt

Matthäus 5, 39

Dem Bösen sollst du nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar.

Der Verzicht eines Christen auf Kampf und Rache

Matthäus 26, 52

Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.

Der Gewaltverzicht – alle Gerechtigkeit kommt von Gott

Matthäus 22, 21

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist (Loyalität zum Staat in weltlichen Dingen, Loyalität zu Gott im Geistlichen).

Loyalität und Treue – jedem das, was ihm gebührt

4. Pfeiler – das Innen,
Reinigung und Bewahrung unseres Sinnes

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 7,1

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge.

Das Verbot des Richtens

Matthäus 5,22

Wer seinem Bruder zürnt oder ihn einen Hohlkopf (Raka) nennt, der ist des Gerichts schuldig
(Alles Schlechte bis hin zum Mord beginnt in unseren Gedanken).

Die Radikalität der Reinheit unserer Gedanken

Matthäus 5,28

Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen
(Die visuelle Hygiene, das heißt, sich der Versuchung nicht aussetzen, sondern fliehen).

Treue in der Ehe wie in unserem Bund mit Gott – sexuelle Reinheit eines Christen

Matthäus 5,29

Wenn dich dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf es von dir. (Radikale Trennung von allen Quellen, auch Personen, die deine Beziehung mit Gott gefährden können).

Die kompromisslose „Selbstamputation“ von allem, das Gott nicht meint

Matthäus 5,37

Eure Rede aber sei: Ja, ja; Nein, nein!
Was darüber ist, das ist vom Bösen
(Absolutes Verbot von Manipulation und Betrug gegenüber unserer Umwelt).

Nur die Wahrheit – wenn man überhaupt reden muss …

5. Pfeiler – unsere Haltung und Umgang mit materiellen Werten,
Geld und Besitz im Leben eines Christen

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 6, 24

Niemand kann zwei Herren dienen.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Man kann nur EINEN HERRN haben!

Matthäus 6, 19

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel.

Verbot des Aufhäufens von Werten – Reichtum und überschüssiges Geld für die Belange Gottes einsetzen

Lukas 6, 30

Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das deine nimmt, fordere es nicht zurück. (Völlige Entflechtung von jedem Besitzdenken).

Kein Festhalten an Materiellem, eine radikale Freigebigkeit

6. Pfeiler – der Auftrag des HERRN,
seine Knechte, aber auch Brüder und Schwestern in dieser Welt

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 10, 16

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid nun klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Taktische Klugheit – und doch dabei ehrlich bleiben

Markus 13, 37

Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!
(Absolute Absage an den geistlichen Schlaf, und das Verdrängen).

Die permanente Wacht eines Christen (Vigilanz, Wachsamkeit)

Matthäus 28, 19

Geht nun hin und macht zu Jüngern alle Nationen, taucht sie ein in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unser Auftrag!
– Der globale Missionsbefehl an die ganze Christenheit


Wer diese Regeln von Jesus befolgt, wird vor der Welt zum wehrlosen Schaf –
aber er erlangt von Gott, dem Vater, die absolute und unüberwindbare Vollmacht des Lammes, das als Löwe wiederkehrt!


B. Die Kernelemente des Christseins

Bei der Beschäftigung mit den Anweisungen unseres Herrn, sind mir „Dinge“ aufgefallen, die ich hier als Kernelement des Christseins bezeichne – wenn jemand eine bessere Bezeichnung findet, sehr gerne. Diese „Kernelemente“ konnte ich lediglich in 3 Richtungen oder Bereiche eingeteilen – aber wir haben ja auch einen dreieinigen Gott 🙂

Das Gebet – unsere Kommunikation – die Mission – unser Auftrag –
und die Sakramente – die Siegel des Bundes mit Gott

Das erste Element – das Gebet, oder wie sollen wir
überhaupt mit Gott und dem HERRN kommunizieren?

Für Jesus ist ein Gebet kein leeres religiöses Geplapper und sicher auch keine Bestell- oder Wunschliste.

ER fordert von uns ein bewusstes Ausrichten auf Gott, ein „Suchen SEINER Frequenz“
– wie eine Satellitenschüssel auch genau auf den Satelliten ausgerichtet werden muss, vertikal und horizontal, damit der Empfänger überhaupt ein Signal erhalten kann.
Nur im Gebet, im „Zusammensein, der Gemeinschaft mit Gott“, können wir auch Weisung, Trost und Erbauung von unserem Vater empfangen.
Im Gebet liegt auch unsere geistige „Energiequelle“ unsere „Tankstelle“, der Kontakt mit Gott – wenn wir das zu lange verdrängen oder aufschieben, bleiben wir unweigerlich auf unserem Weg liegen!


Matthäus 6, 7–8


Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.


Das Gesetz der Präzision, kein leeres Geschwätz oder hohle Phrasen


Matthäus 6, 9–13


Betet ihr nun so: Vater unser, der du bist in den Himmeln…
Dein Wille geschehe…
(Die absolute Priorität des göttlichen „Meisterplans“ in unserem Leben).


Das Vater Unser –

das Konzept des HERRN für unsere Gebete


Lukas 11, 9


Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet
(Die Beharrlichkeit im Geist).


Die Richtung unserer Suche und unsere Beständigkeit
dabei


Matthäus 18, 19


Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen über irgendeine Sache … so wird sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater.


Die Einheit unter Geschwistern
in Übereinstimmung mit Gottes Willen, lässt alles möglich werden


Johannes 14, 13


Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.


Das Bündnis der Vollmacht in dem Namen Jesus als unserem HERRN

Das zweite Element – das globale Mandat der Christenheit –
unser Auftrag, die Mission!

Unser Christenleben, darf keinen exklusiven Wellnessclub und auch keine isolierte Selbstversorgerkommune/Einsiedelei, die sich nur um sich selbst dreht, darstellen.
Aber auch das „normale“, gemütliche Dasein und sich lediglich um die eigenen Angelegenheiten kümmern, haben ihre Daseinsberechtigung verloren – wenn wir Christen sein wollen!
Alle, die SEINE Nachfolger sein wollen, haben den glasklaren Auftrag in das „noch ungläubige“ Kollektiv der Welt hinauszugehen und den Samen der guten Botschaft von Jesus „auszusäen“!

Das Evangelium zu verbreiten ist der letzte Befehl Jesu – nach deren „Ausbildung“ – an seine Jünger.
Wir können nicht ernsthaft behaupten, Jesus sei unser HERR, wenn wir uns Seinem Auftrag verweigern!


Markus 16, 15


Geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung.


Der ultimative Auftrag an jeden „reifen“ Nachfolger Jesu

Lukas 10, 4

Tragt keinen Geldbeutel, keine Tasche und keine Schuhe; und grüßt niemanden auf dem Weg
(Die totale Abhängigkeit von, und das völlige Vertrauen auf, unserem Versorger).

Unser Vertrauen darf nie auf uns, oder anderen Menschen liegen, sondern nur auf IHM

Matthäus 10, 8

Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus!
Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!

Das Gesetz der Ernte und der Saat – die Vollmacht eines wahren Christen

Matthäus 10, 14

Wenn jemand euch nicht aufnimmt… so geht hinaus aus jenem Haus… und schüttelt auch den Staub von euren Füßen.

Keine Kompromisse –
Als Konsequenz die vollständige Abwen-dung
von allen, die Gott ablehnen

Das dritte Element – die „Sakramente“ – gemeinsame Handlungen,
und „Schnittstellen zur geistigen Welt“

Hier verknüpft Jesus die geistige Welt mit unserem körperlichen Dasein.
Das Wasser – das Brot – der Wein
Es sind sichtbare Siegel, Zeichen des Bundes mit Gott, sowohl für die natürliche- als auch die geistige Welt.


Markus 16, 15


Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.


Die Bedingung der Rettung – wir müssen Jesus als unseren HERRN annehmen, es gibt keine Alternative!


Matthäus 28, 19


Macht zu Jüngern alle Nationen, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Der Gehorsamsschritt der Taufe – das Siegel

Ein Zeichen für die sichtbare und die unsichtbare Welt


Lukas 22, 19


Er nahm das Brot… brach es und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!


Das Bundes-Mahl (das Abendmahl)

Die Bedeutung des Brotes als Leib, und


Matthäus 26, 27–28


Trinkt alle daraus! Denn dies ist mein Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.


– des Weines als dem Blut Jesu
, dem Preis für unsere Errettung, und das ewige Leben


Für mich persönlich war es durchaus „ernüchternd“ vor Augen gehalten zu bekommen, wo ich nun wirklich in meinem Christenleben stehe – aber wie heißt es so treffend –
Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung 🙂

Das Tröstliche ist, dass wir jederzeit Buße tun können,
umkehren und zurück in den Pfad unseres HERRN kommen können.
Dass Gottes Gnade jeden Morgen neu für uns ist!
Dass wir nie alleine sind, Jesus ist immer bei uns – und mit Ruach ha Kodesh, dem Heiligen Geist, steht uns die größte Kraftquelle, die in diesem Universum am Wirken ist, zur Seite!
Hallelujah! – Maranatha Jeshua

Shalom, Schäfla

Wenn meine Kinder krank sind…

Weißt Du, wie traurig ich bin, wenn meine Kinder krank sind?

Sie lassen die Zerstörer von Süchten, falscher Lebensweise, Ängsten, dämonischen Angriffen freien Lauf. Sie erkennen nicht, dass ich dies nicht will. Ganz im Gegenteil, ich will meine Kinder heil, frei, fröhlich und stark, damit sie mir bis ins hohe Alter dienen können.

Aber stattdessen geben sie sich mit der Nichtigkeit des Seins zufrieden. Arrangieren sich mit Schmerz, Sünde, Unheil und Depression und gleichzeitig sagen sie: „Ich bin ihr Herr und Gott. Sie kämpfen nicht für das, was mein Sohn am Kreuz vollbracht hat, und werden zu Spielbällen des Bösen.

ZU Dir sage ich: SEI ANDERS !!!

Nimm das Schwert des Geistes, meine Verheißungen, erkenne meinen Willen … Ich will Dich heil und stark, aber auch gehorsam, liebevoll und sanftmütig. Ich bin gut, und von mir kommt nichts Böses. Ich bestrafe Dich nicht für Deine Sünden, sondern ich vergebe, heile und befreie. Du sollst das ab heute glauben und meine Worte in Deinen Mund nehmen. Vertraue der Kraft meiner Wahrheit, erhebe das Schwert und stehe fest im Kampf gegen die Zerstörer in Deinem Leben. Viele suchen in ihrer Verzweiflung Hilfe bei Menschen, jedoch die wirkliche Hilfe kommt von der Wahrheit, die Jesus Christus heißt. Manchmal können Menschen Dir helfen, um Deinen Lebensweg zu bessern, aber verlasse Dich nicht darauf, sonst wirst Du abhängig von ihrer Gnade und das bringt nur weitere Enttäuschungen.

Eine weitere Weisheit, die ich Dir heute sagen möchte, ist diese:

Verschwende keine Zeit mehr mit Menschen, die mich ablehnen.

Es ist nicht in Deiner Macht, eine Menschenseele zu erretten, auch wenn Du es Dir noch so sehr wünschst. Es ist besser, eine Zeit lang alleine zu sein, als das ständige Ablenkungsprogramm, das gegen meinen Willen für Dich geht, zu ertragen …

Das Fazit in Kurzform: Zerstöre die Zerstörer durch die Wahrheit in Deinem Mund! Glaube mir und nicht der Lüge … Finde heraus, was ich persönlich von Dir erwarte, und empfange meine Hilfe, es anzuwenden …

Mein Schalom für Dich, mein geliebtes Kind… Dein ABBA

Leben und Tod sind in der Gewalt der Zunge…

und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen Sprüche 18 Vers 21

Schalom Sabine 💙

Werdet wie die Kinder

fröhliche Kinder mit Sonnenuntergang

Matthäus 18 ab Vers 3

Was meinte Jesus, als er sagte: „Werdet wie die Kinder“

Die Jünger wollten von Jesus wissen, wer der Größte im Himmelreich ist. Wenn wir diese Situation jetzt auf unser persönliches Leben anwenden: Was will uns Jesus zeigen? In seinem Reich geht es nicht um Positionen mit Macht und Autorität. Die wahren Großen in seinem Reich, sind wie Kinder, die ihr ganzes Vertrauen in Gott setzen. Wir sind sehr von einem Erfolgsdenken geprägt und auf Leistung ausgerichtet.

Etwas erreichen wollen, Karriere machen, angesehen bei Menschen sein. Doch wir haben verlernt, wie Kinder einfach voller Vertrauen auf einen guten Vater im Himmel unseren Lebensweg etwas sorgloser und fröhlicher zu gehen. Kinder haben eine weitere gute Eigenschaft: Sie sind lernfähig und bereit für Neues, ohne ständig mit Zweifel, Angst und anderen negativen Gedanken blockiert zu sein.

Kinder können sich noch über Kleinigkeiten freuen, während unsere Wünsche oftmals nur unsere Gier befriedigen, anstatt wirklich Freude am Leben in Demut und Dankbarkeit zu produzieren.

Gebet: Vater, ich erkenne, wie wenig ich Dir wirklich vertraue. Bitte hilf mir, mich mehr zu einem Kind Gottes verändern zu lassen. Ich will mich wieder freuen können und dankbar sein, dass Du mich liebst und nur das Beste für mich hast.

Schalom Sabine 💙

Wenn wir beten…

betende Hände mit blauem gezeichneten Hintergrund

Wenn wir beten… dann sagt Gottes Wort in Jakobus 5

In der Elberfelder Übersetzung, welche im Deutschen sehr genau ist, heißt es: Das inbrünstige Gebet oder das Flehen eines Gerechten vermag viel. Was im Griechischen energeo heißt und somit auch mit „effizient“ und „aktiv“ übersetzt werden kann … Wir wissen, dass wir nur durch den Glauben an Jesus Christus gerecht sind. Es ist somit keine zusätzliche Tat nötig. Deshalb können wir sehr froh sein, dass wir nicht perfekt sein müssen, um von Gott eine Gebetserhörung zu erleben. Jedoch sehen wir, dass Gott von uns erwartet, dass wir unsere Sünden bekennen, was auch die Verheißung der Heilung beinhaltet. Häufig beten wir aus einem seelischen Zustand der Angst, des Leides, einer Not etc. Das ist nicht falsch, denn zumindest haben wir erkannt, dass die wahre Hilfe und das Heil von Gott kommen. König David hat das auch getan, wenn er verzweifelt und einsam war. Sein Leben war nicht gerade auf Rosen gebettet: viel Stress in der Familie, Kriege mit den Feinden Israels, er war oft in Todesgefahr, und er sündigte. Somit haben wir ein Vorbild in den Psalmen, die er schrieb. Immer wieder schüttete er sein Herz aus und jammerte zum Himmel, aber dann erinnerte er sich an den großen, allmächtigen, gnädigen und gerechten Gott, dem er diente, und auch des Öfteren in diesem Dienst versagte.

Vor Menschen haben wir oft nicht den Mut, uns zu demütigen und einzugestehen, daß wir Versager sind, gegen Gott und Menschen gesündigt haben, lieblos waren, gestohlen, und betrogen haben und uns so oft mit Worten überhoben haben. Aber Dein Gott kann das aushalten … Sei ehrlich und sage es ihm … Er vergibt Dir und will Dir helfen, das Monster, das in uns allen versucht zu herrschen, zu eliminieren. Meistens ist es nicht der Feind, Widersacher oder Teufel, der uns versucht zu sündigen, sondern einfach unser eigenes ICH, das nicht in der Unterordnung unter Struktur und Gottes Wort ist.

Lasst uns deshalb ein bisschen höher gehen, ein bisschen mehr Seinen Willen beten und aufhören mit unserem Gejammer und Selbstmitleid. Auf einer Karte las ich dies, was sehr hilfreich ist, um auf ein anderes Level beim Beten zu gelangen.

Gebet ist nicht dafür da, dass Du Gott dazu bringen kannst, das zu tun, was Du möchtest. Gebet ist dafür da, dass Du ein Werkzeug, für Gott werden kannst, das zu tun was er möchte.

Wenn Du auf dem Niveau des Willens Gottes betest, betest Du auf dem höchstmöglichen Niveau – weit höher, als wenn Du einfach nur Deinen Willen durchsetzen möchtest. Wenn Du Gottes Wort laut betest oder proklamierst, hast Du die Gewissheit, dass Du Gottes Willen betest.

Ein sehr schönes Gebet von Paulus steht in Epheser 3 (NGU)

Die Liebe von Christus in ihrem ganzen Umfang kennenlernen: ein Gebet

14 Noch einmal: Wenn ich mir das alles vor Augen halte, kann ich nicht anders, als anbetend vor dem Vater niederzuknien. 15 Er, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde ihr Dasein verdankt 16 und der unerschöpflich reich ist an Macht und Herrlichkeit, gebe Euch durch seinen Geist innere Kraft und Stärke. 17 Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in Euren Herzen wohnt und dass Euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist. 18 Das wird Euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, die Liebe Christi in allen ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe und in ihrer Tiefe. 19 Ja, ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über alles Verstehen hinausreicht, und dass ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet, die bei Gott zu finden ist.

20 Ihm, der mit seiner ‚unerschöpflichen‘ Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können, 21 ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig. Amen.

Mann betet an mit goldenem Hintergrund

Schalom sendet Sabine 💙

Heiliges Feuer …

wenn ich mit Feuer komme 
Himmel mit Jesus 
feuriger Stier 
Gewand von Jesus

Wenn Jesus heiliges Feuer bringt..

Heiliges Feuer – ein Zeichen?

Wenn Jesus heiliges Feuer bringt..

Heiliges Feuer – ein Zeichen?

Wenn der Herr heiliges Feuer bringt…

Dann verbrennt ER die Sünde in Deinem und meinem Lebenswandel.

Vor einigen Tagen hat mir eine Lady von den Black Riders MC dieses Foto geschickt. Sofort dachte ich: Das ist Jesus mit einem feurigen Leib. Als ich es näher bearbeitete, sah ich dann, dass sein Leib wie ein Stier aussieht.

Was will uns Jesus dadurch sagen?

FEUER steht für die heilige Gegenwart Gottes (wie beim brennenden Dornbusch) und seine reinigende Kraft. Ebenfalls symbolisiert es aber auch göttliches Gericht und den Heiligen Geist.

In der Bibel ist der STIER das Ursymbol für unbändige Kraft, Macht und Fruchtbarkeit. Er ist ein Ausdruck für den opferbereiten und priesterlichen Dienst Jesu Christi (das Opfertier), was zu Beginn des Lukasevangeliums erwähnt wird.

Wie ein Mann denkt, so ist er … Unser Denken bestimmt unsere Einstellungen und Haltungen, was dann zu Charakterschwächen oder Tugenden führt. Unser ganzes Leben wird letztendlich von dem bestimmt sein, was wir DENKEN… Deshalb ist es ohne Zweifel ein sehr wichtiges Grundprinzip … Die Bibel nennt das Gesinnung.

Siehe Sprüche 23, Vers 7

Römer 12, Vers 2

Passt Euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst Euch von Gott verändern, damit Euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt. Hoffnung für alle Übersetzung

Wie können wir nun unser Denken erneuern, damit wir Gottes Willen erkennen und tun? Womit wir uns beschäftigen, ist dabei ausschlaggebend. Welt oder Wort Gottes. Wir alle sind sehr vielen Medien ausgesetzt, die einerseits ein Segen, aber auch oftmals reine Zeiträuberei sind. Der Heilige Geist ruft uns ins Wort … Sein Wort, die Bibel lesen, darüber nachsinnen, das wird unser Denken verändern. Es geht nicht darum, Wissen anzueignen oder Geschichtsstunden zu absolvieren, sondern darum, dass Gottes Wort unseren Lebenswandel beeinflusst und uns verändert, damit wir weniger sündigen.

Heute ganz früh am Morgen sah ich vor meinem geistigen Auge einen Kopf, ein Ohr war ganz normal, das andere Ohr war abgeschnitten und nur eine kleine Narbe war sichtbar. Was bedeutet das?“, fragte ich den Herrn.

Mein Kind … Was Du hörst, ist sehr wichtig. Verschließe Deine geistigen und natürlichen Ohren nicht vor meinem persönlichen Reden. Ich möchte mit Dir sprechen, Komm, hab keine Angst. Ich erwarte nichts, was Du nicht tun oder lassen kannst.

Einerseits hören wir gerne das, was uns persönlich angenehm ist, aber was ist, wenn der Heilige Geist falsche Angewohnheiten oder Haltungen aufzeigt? Verschließen wir dann unser anderes Ohr, als wenn es nicht da wäre? Dann kommt das mit dem Denken ins Spiel.

Häufig denken wir: Das kann ich ja sowieso nicht, das schaffe ich nie, das Umsetzen ist mir zu aufwendig und mühselig, es kostet mich zu viel, ich will das jetzt nicht, und wir verdrängen. Jedoch wird das nicht auf Dauer funktionieren. Und das ist gut so.

Schalom Sabine 💙

Einladung mit Vision

Holz Kreuz mit Licht und dunklem Hintergrund

Gott sendet Dir eine Einladung mit Vision…

Zuerst dachte ich, dies wäre nur für mich selbst, jedoch beinhaltet es eine Botschaft, die für alle, die Jesus wirklich nachfolgen und ihm dienen wollen, bestimmt ist. Vor allem für jene, die zum Predigen des Evangeliums, egal in welcher Form, berufen sind bzw. vielleicht schon Jahre tun.

Es begann während einer Konferenz. Der Prediger teilte eine Vision, die er selbst hatte. Er sah vor sich eine hölzerne Kanzel oder besser gesagt ein Rednerpult vom Himmel kommen, das sehr schlicht war. Dann sah er rechts neben sich ein sehr modernes, gläsernes Pult, das jedoch schon Risse hatte und kurz vor dem Zerbruch war. Der Herr sagte zu ihm, er solle dieses gläserne Pult mit dem hölzernen ersetzen.

Das Moderne steht für eitle Ehre suchen und das reine und heilige Wort Gottes mit dem heutigen Zeitgeist und der angepassten Gesinnung von kurzweiliger Zerstreuung mit Showeffekt verfälschen.

Das Hölzerne symbolisiert eine Gesinnung von Demut und Dankbarkeit. Wo Jesus Christus allein und das, was ER am Kreuz von Golgatha für die gesamte Menschheit vollbracht hat, alle Ehre bekommen. Der Verkündiger ist somit nur ein Gefäß, das die Botschaft mit der richtigen Herzenshaltung transportiert.

Dies ist die Grundlage oder war der Trigger, den Gott benutzte, um mit mir und jetzt mit Dir weiter zu reden.

Ich sah plötzlich mit meinen geistigen Augen auf dem hölzernen Rednerpult ein Kreuz, auf dem Folgendes stand: Auf dem Querbalken … Komm zu mir. … auf dem Längsbalken. …, sagt Gott zu Dir.

Dann kam dieses Pult wie eine Art Brustpanzer auf mich zu und war dann nach einiger Zeit in meinem Inneren verschwunden. Danach sah ich ein sehr großes Kreuz plötzlich hinter mir und jemand band meine Arme an den Querbalken. Auf dem Kreuz stand …

Lion of Judah (Querbalken) – Jesus is Lord (Längsbalken)

Meine erste Reaktion war: „Herr, das kann ich nicht tragen, es ist zu schwer.“ Die Antwort kam sehr schnell: Ich helfe Dir! Am unteren Ende war dann wie eine Art Rolle oder Rad befestigt. Danach wurde aus diesem Kreuz ein großes Flugzeug, auf dem der Schriftzug United Airlines stand, United wie vereint und Unity wie Einheit.

In Psalm 68, Vers 20 steht:

Gepriesen sei der Herr! Tag für Tag trägt er unsere Last. Gott ist unsere Errettung.

Die Botschaft dahinter ist eigentlich sehr einfach: Der Herr möchte durch die Kraft seines Heiligen Geistes unsere Herzenshaltung verändern. Es geht nicht um uns, unser Ego mit all dem, die Ehre bei Menschen zu suchen, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, mehr Schauspiel und Entertainment der Zuhörer. Es geht allein um die große Liebe, die Gott uns durch Jesus erwiesen hat. Alle Ehre IHM allein.

Schalom Sabine 💌

Kreuz ist Liebe... Strand mit Wellen von Vogelperspektive

Gesetzlichkeit und die Gefahren

Es ist ein etwas längerer Text über Gesetzlichkeit und die Gefahren – aber es ist die Zeit wert, dies zu lesen, denn viele sind ohne biblische Lehre ohne Unterscheidungsvermögen und erwählen das Falsche, was so richtig erscheint…

Hier eine sehr gute Lehre von Rabbi Loren Jacob – Shema Michigan, eine messianisch jüdische Synagoge in USA

Drei Kreuze vor Wolken und Sonnenstrahlen

DAS PROBLEM DES LEGALISMUS

Eine der größten Gefahren für das Christentum und das messianische Judentum ist der Legalismus. Was ist Legalismus? Es bedeutet, den Gehorsam gegenüber den Gesetzen irgendeines religiösen Systems als den Weg zu betrachten, um vor Gott gerecht zu werden und dann weiterhin ein gerechtes Leben zu führen – anstatt durch den Glauben an den Messias und das Leben in Seinem Geist. Legalismus bedeutet, äußere Befolgung über die innere Verwandlung durch den Heiligen Geist zu stellen und eine lebendige Beziehung zu Gott durch ein Regelsystem zu ersetzen – selbst wenn diese Regeln biblische Gebote einschließen.

Messias Jeschua begegnete dem Legalismus während Seines gesamten Dienstes. Im ersten Jahrhundert hatten viele jüdische Religionsführer das Judentum auf Regelbefolgung und rituelle Leistungen reduziert. Indem Er die Worte des Propheten Jesaja auf die Religionsführer Seiner Zeit anwandte, erklärte Jeschua: „Dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von Mir.“

Wir erleben das Risiko der Gesetzlichkeit und die Gefahren daraus sehr häufig.
Nirgendwo konzentriert sich diese Kritik stärker als in den sechs Weherufen, die Jeschua gegen die Religionsführer und Pharisäer aussprach. Sie schlossen Menschen vom Reich Gottes aus, anstatt sie hineinzuführen. Sie reisten weite Strecken, um Bekehrte zu machen, nur um Jünger hervorzubringen, die „zweimal so sehr Kinder der Hölle“ waren wie sie selbst – geistlich verloren, von Gott getrennt und auf dem Weg zur Hölle. Sie erschufen ausgeklügelte und irreführende Schwursysteme, die offenbarten, wie weit ihre Herzen sich von Gott entfernt hatten. Sie verzehnteten sogar die kleinsten Kräuter sorgfältig, während sie die wichtigeren Angelegenheiten des Gesetzes vernachlässigten, die ein verwandeltes Herz offenbaren – Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Sie siebten unkoshere Mücken aus ihrem Wasser heraus, verschluckten aber unkoshere Kamele. Sie reinigten die Außenseite des Bechers, während Gier und Selbstsucht sie innerlich erfüllten. Wie weiß getünchte Gräber erschienen sie äußerlich schön, während sie innerlich voller Verderbnis und Tod waren – so wie diese Religionsführer im Inneren waren. Sie ehrten die Propheten, die ihre Vorfahren getötet hatten, während sie sich darauf vorbereiteten, den größten aller Propheten zu töten – und damit offenbarten sie einen Geist, der Gott feindlich gesinnt war.

Das ist es, was Legalismus hervorbringt – eine Religion, die äußerlich aufrichtig, diszipliniert und fromm erscheint, während innerlich Rebellion, Verderbnis und geistlicher Tod bestehen bleiben.

Der Legalismus, dem Jeschua im ersten Jahrhundert begegnete, ist nicht verschwunden – er hat lediglich seine Form verändert. Heute zeigt sich Legalismus in Kirchen, messianischen Gemeinden und religiösen Bewegungen, die behaupten, dem Messias zu folgen, während sie den Fokus von einer Beziehung zu Gott und innerer Verwandlung weg und auf äußere Befolgungen und Gesetze hin verlagern. Diese Gesetze können aus der Bibel stammen oder aus einer Mischung aus Gottes Geboten und menschengemachten Gesetzen und Traditionen.

Wer macht sich der sehr ernsten Sünde des Legalismus schuldig? Katholizismus, orthodoxes Judentum, „toratreues messianisches Judentum“, Siebenten-Tags-Adventismus, Sacred-Name-Gruppen und andere.

Aber sollen wir nicht alle Gebote halten, die wir in der Bibel finden? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir Gottes Bündnisse verstehen. Ein Bund ist ein Vertrag, den Gott mit einer Einzelperson oder einer Gruppe von Menschen schließt. Nach dem Wort Gottes schloss Gott Bündnisse mit Einzelpersonen und Gruppen von Menschen wie der Nation Israel. Jeder Bund erforderte bestimmte Verantwortlichkeiten (Gesetze, Gebote) für diejenigen, die zu diesen Bündnissen gehörten.

Der Bund, den Gott mit Abraham schloss, beinhaltete die Beschneidung als sein Zeichen, die bis heute vom jüdischen Volk praktiziert wird. Ein weiterer Bund ist der Sinai-Bund, der speziell mit der Nation Israel geschlossen wurde. Er enthält die Gebote, die Gott Israel gab und die traditionell als 613 Gesetze gezählt werden. Der Sinai-Bund wurde speziell Israel gegeben, nicht den anderen Nationen der Welt.

Das bedeutet nicht, dass die Gesetze des Sinai-Bundes heute keinen Wert für uns haben. Sie lehren uns weiterhin etwas über Gottes Heiligkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und moralischen Charakter. Rabbi Paulus machte uns klar, dass das Gesetz heilig, gerecht und gut ist. Das Problem liegt nicht im Gesetz selbst, sondern im Missbrauch des Gesetzes, wenn seine Gebote und bündnisbezogenen Verpflichtungen Menschen auferlegt werden, die niemals Teil dieses Bundes waren.

Nun, was ist mit den Zehn Geboten? Sicherlich müssen Christen die Zehn Gebote halten. Und wenn die Zehn Gebote den Sabbat einschließen, bedeutet das dann nicht, dass Christen verpflichtet sind, den Sabbat zu halten? Die Zehn Gebote wurden Israel als grundlegende Gesetze des Sinai-Bundes gegeben. Sie offenbarten Gottes Heiligkeit, Gerechtigkeit und moralische Maßstäbe für Sein Volk des Sinai-Bundes. Das Sabbatgebot war Teil dieser Bundesstruktur und diente als besonderes Zeichen zwischen Gott und Israel.

Unter dem Neuen Bund stehen Gläubige nicht länger in Beziehung zu Gott durch den Sinai-Bund, sondern durch Messias Jeschua und den Geist und den Neuen Bund. Wir streben nach einem gerechten Leben nicht durch Bundesverpflichtungen, die am Sinai gegeben wurden, sondern durch die Vereinigung mit dem Messias und das verwandelnde und stärkende Wirken des Geistes.

Das bedeutet nicht, dass Gottes moralische Maßstäbe verschwunden sind. Das Neue Testament bestätigt wiederholt Gebote gegen Götzendienst, Mord, Ehebruch, Diebstahl, Begierde und falsches Zeugnis, weil diese Gottes unveränderlichen moralischen Charakter widerspiegeln. Aber das Neue Testament gebietet niemals die Sabbatbeobachtung. Stattdessen werden wir davor gewarnt, einander wegen Sabbattagen zu richten.

Die ersten Nachfolger des Messias standen vor dem Problem des Legalismus, und ihre Entscheidung ist für uns maßgebend. Beim ersten Jerusalemer Konzil, das in Apostelgeschichte 15 aufgezeichnet ist, versammelten sich die Apostel, die vom Herrn auserwählten Vertreter, zusammen mit den autoritativsten Leitern der Gemeinschaft des Messias, um eine Frage zu beantworten: Müssen heidnische Christen die Gesetze des Sinai-Bundes befolgen, um gerettet zu werden und ein Leben zu führen, das Gott gefällt?

Jakobus, der Bruder des Herrn und Leiter der Jerusalemer Gemeinschaft, gab die entscheidende Antwort: Torah-Befolgung war nicht erforderlich. Alles, was erforderlich war, war der Glaube an Messias Jeschua zusammen mit vier Verboten: keine Speisen essen, die Götzen geopfert wurden, keine sexuelle Unmoral praktizieren, keine erstickten Tiere essen und kein Blut konsumieren.

Diese vier Verbote wurden nicht willkürlich gewählt. Nach der Flut schloss Gott einen Bund mit Noah und all seinen Nachkommen, was jede Nation auf der Erde einschließt. Dieser Bund enthielt moralische Gesetze, die für die gesamte Menschheit bestimmt waren. Indem sie ihre Anforderungen auf den Bund gründeten, den Gott mit Noah geschlossen hatte, statt auf den Sinai-Bund, machte das Jerusalemer Konzil eine theologische Aussage: Heidnische Christen sind verpflichtet zu tun, was Gott von allen Menschen verlangt, und sind nicht verpflichtet, die Gesetze des Sinai-Bundes zu befolgen, die ausschließlich dem jüdischen Volk gegeben wurden. Der Rest der Schriften des Neuen Bundes bestätigt diese Entscheidung durchgehend.

Paulus’ Brief an die Galater konfrontiert den Legalismus direkt. Seine Botschaft ist klar: Wir werden durch Gottes Gnade durch Glauben gerettet, und wir leben weiterhin durch Glauben. Wir kehren nicht zur Gesetzesbefolgung zurück als Mittel, um vor Gott gerecht zu werden, vor Gott gerecht zu bleiben oder geistlich zu wachsen. Was im Geist begonnen hat, darf nicht durch menschliche Anstrengung, Regeln, Vorschriften, Gebote, Feiertage, Sabbate und Speisevorschriften vollendet werden.

Die Rückkehr zu einem gesetzesbasierten Leben zieht uns vom Glauben weg und führt uns zurück in geistliche Knechtschaft. Paulus sagt das klar: Der Messias hat uns wirklich frei gemacht. Sorgt nun dafür, dass ihr frei bleibt, und lasst euch nicht wieder in die Knechtschaft des Gesetzes verstricken. Paulus behandelte Gesetzesbefolgung nicht als harmlose Lehrmeinungsverschiedenheit oder bloßen Unterschied unter Gläubigen. Er nannte Legalismus „ein anderes Evangelium“ – eine falsche Botschaft, die Menschen unter Gottes Fluch stellt.

Warum eine so starke Sprache? Weil das Hinzufügen von Gesetzen, selbst biblischen Gesetzen, zur Erlösung, die Erlösung durch Gnade und Glauben vollständig zerstört. In dem Moment, in dem Gesetze und menschliche Werke als Voraussetzung für die Annahme bei Gott oder für geistliches Wachstum hinzugefügt werden, wird das wahre Evangelium aufgegeben.

Legalismus kann auch verstanden werden, indem man zwischen primären und sekundären Fragen unterscheidet. In Römer 14 lehrt Paulus, dass primäre Fragen nicht verhandelbar sind – Dinge, an denen jeder Gläubige festhalten muss: die Dreieinigkeit, die göttliche Inspiration der Bibel, die Erlösung durch Gnade durch Glauben, die Auferstehung des Messias und die Realität von Himmel und Hölle. Sekundäre Fragen betreffen Beobachtungen und Praktiken, bei denen Raum für Meinungsverschiedenheiten besteht. Der eine isst alles; ein anderer isst nur Gemüse. Der eine hält einen bestimmten Tag für heilig; ein anderer betrachtet alle Tage gleich. Paulus’ Punkt ist klar: In diesen Bereichen gibt es Freiheit, und Gläubige dürfen einander deswegen nicht richten, verurteilen, kritisieren oder ablehnen.

Eine weitere Möglichkeit, Legalismus zu verstehen, liegt in der Frage der geistlichen Vollständigkeit. Paulus lehrt, dass wir, wenn wir mit dem Messias vereint sind, jeden geistlichen Segen haben. Wir sind vollständig. Uns fehlt nichts. Legalismus sagt: „Zusätzlich zum Glauben an den Messias brauchst du noch andere Dinge.“ Das Wort Gottes sagt: „Du bist bereits vollständig, wenn du mit Ihm vereint bist.“ Zusätzliche Gesetze und Beobachtungen zu verlangen bedeutet, die Genügsamkeit des Messias selbst zu untergraben und im Grunde zu sagen, dass Er nicht genug ist.

Paulus formulierte es anders: Messias in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit – nicht Torah-Befolgung in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit; nicht Feiertage und Sabbat und koscheres Essen in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Messias in euch – das ist eure Erlösung und eure sichere Erwartung des ewigen Lebens. Der Messias allein genügt, um euch zur Herrlichkeit zu bringen.

Paulus erklärt das Problem des Legalismus auch durch den Unterschied zwischen Schatten und Wirklichkeit. Im Kolosserbrief schrieb er: Lasst euch von niemandem verurteilen wegen dessen, was ihr esst oder trinkt, oder weil ihr bestimmte Feiertage, Neumondfeste oder Sabbate nicht feiert. Denn diese Regeln sind nur Schatten der Wirklichkeit, die noch kommen sollen. Und der Messias selbst ist diese Wirklichkeit. Diese Praktiken werden Schatten genannt. Denkt darüber nach, was ein Schatten ist. Er ist real, weil er von etwas Substanziellem erzeugt wird. Aber niemand versucht, den Schatten eines Freundes auf dem Boden die Hand zu schütteln. Niemand schüttet einem Schatten sein Herz aus. Man klammert sich nicht an den Schatten, wenn die Person selbst angekommen ist. Der Schatten hat seine Aufgabe erfüllt. Er hat gezeigt, dass jemand da ist. Aber der Schatten ist nicht das Ziel. Die Person ist es.

Die Speisegesetze, die Feiertage und die Sabbate waren real. Sie wurden vom Messias geworfen, wiesen auf Ihn hin und kündigten an, dass Er kommen würde. Aber jetzt, da Er gekommen ist, weiterhin auf die Schatten fixiert zu bleiben, während der lebendige Herr vor einem steht, bedeutet, den eigentlichen Sinn völlig zu verfehlen.

Der wahre Fokus des Lebens eines Gläubigen ist nicht äußere Anpassung an Schatten und Regeln, sondern innere Verwandlung: im Geist leben, im Geist wandeln, mit dem Geist erfüllt sein und die Frucht des Geistes hervorbringen – ein Leben, das aus einer lebendigen Beziehung mit dem dreieinigen Gott fließt.

Mit dem Geist erfüllt zu sein bedeutet, von Gottes Gegenwart erfüllt zu sein. Im Geist zu wandeln bedeutet, in ständiger und somit täglicher Abhängigkeit von Ihm zu leben. Im Geist zu leben bedeutet, Gott nahe zu bleiben, empfänglich, sensibel und lebendig für Ihn zu sein. Diese Art von Leben kommt nicht davon, was wir essen oder nicht essen oder welche Tage wir beobachten oder nicht beobachten. Das Reich Gottes besteht nicht aus Essen oder Trinken, sondern aus einem Leben in Güte, Frieden und Freude im Heiligen Geist.

Wenn wir Gott nahe bleiben, werden unsere Herzen verwandelt, unsere Wünsche durch Seinen Geist geformt und wir werden befähigt, Gott von ganzem Herzen zu lieben und unsere Nächsten wie uns selbst zu lieben. So wird das Gesetz in uns erfüllt.

Äußere Beobachtungen können ihren Platz haben, aber sie sind nicht die Quelle geistlichen Lebens. Der Geist ist es.

Der Messias genügt.

Sein Geist genügt.

Gottes Gnade genügt.

Glaube genügt.

Beten mit erhobenen Händen vor dem Kreuz.

den Widerstand aufgeben..

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens durch Gehorsam, Hingabe und Disziplin…

vor einigen Tagen am frühen Morgen gegen 5.00 Uhr zeigte mir der Geist einen kurzen Ausschnitt oder Erklärung über den Schild des Glaubens aus der geistlichen Waffenrüstung in Epheser 6 Vers

Ich sah ein grosses Schild auf dem ein Schriftzug stand… Vertrauen und ich tue Deinen Willen … auf dem zweiten Schild stand Widerstand. Die Bibel sagt wir sollen dem Teufel widerstehen… aber in diesem Kontext spürte ich dass der Herr sagen will… wer mir und meinem Willen widersteht und dieses Schild hochhält, da kann ich nicht an dem Herzen wirken. Nun haben uns vielleicht Menschen und Lebensumstände so negativ geprägt, dass wir bei jeglicher Konfrontation uns schützen wollen. was ja nicht falsch an sich ist, denn die Bibel sagt auch wir sollen unser Herz schützen.

Aber eben nicht, wenn wir im selben Atemzug gegen Gott und seine Ordnungen gehen, vielleicht nicht aktiv aber eben passiv, wir beschützen uns und lassen seinen Heiligen Geist nicht an unserem Herzen wirken, damit Veränderung zum Guten und Heilung passieren kann. Das Irre an dieser Haltung ist, dass wir ernsthaft annehmen wir könnten uns selbst beschützen. Lasst uns alle nach der Furcht des Herrn streben, damit alle Menschenfurcht und die Verschlagenheit des Feindes in uns und ausserhalb von uns weicht.

Schalom wünscht Dir von Herzen Sabine 💞

Ja… aber…!?

Ja oder Nein… und dazwischen die vielen Zweifel

Ja … aber …Wie oft sagen wir das in einem Gespräch oder Diskussion. Wir wollen abwägen, ob unsere Entscheidung richtig ist oder wir finden eine Entschuldigung um das gerade Gesagte in Frage zu stellen. Es ist wie einerseits und andererseits. Die sogenannten zwei Seiten der Münze. Ein Dafür und ein Dagegen. Das ist nicht der biblische Gehorsam Gottes Wort gegenüber. Es sind selbstgewählte Entschuldigungen, die sich gut für uns und andere anhören.

Wir können bei Menschen sehr viel Verständnis bekommen und uns einreden, dass wir ja aufgrund unserer Umstände und eigenen Schwachheiten nicht ein klares JA oder NEIN sagen und tun. Dann sind da noch die selbstgewählten Ratgeber.

Psalm 1 Vers

1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,
noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern…

aber was sagt Gott… was sagt sein Wort… was möchte ER, dass Du tust oder lässt.

Manche von uns haben einen klaren Ruf von Gott… wir haben seine Stimme deutlich gehört und wie reagieren wir?… Ja Herr oder Ja Herr aber...ich kann nicht, ich bin nicht fähig, ich bin zu ängstlich, Du weißt ja, wie es mir geht, dass musst Du verstehen Gott. Das ist gerade zuviel für mich. Dafür habe ich keinen Glauben. Mir fehlen die nötigen Finanzen, und überhaupt, Du musst Dich getäuscht haben, mir diese Aufgabe zu übertragen.

So könnte die Liste weitergehen. Es gibt ein Lied das dem Entgegenspricht… es ist auf Englisch und geht so…

Yes Lord, Yes. To your will and to your way. I say Yes Lord, Yes I will trust you and obey. When your Spirit speaks to me, with my whole heart I agree. And my answer will be

Yes, Lord, YES

Ja, Herr Ja. Zu deinem Willen und deinem Weg. Ich sage Ja, Herr, Ja ich werde Dir vertrauen und gehorchen. Wenn Dein Geist zu mir spricht, ist mein ganzes Herz einverstanden. Und meine Antwort ist Ja, Herr Ja…

Die Ja`s in unserem Leben haben oftmals große Konsequenzen und bringen viel Veränderung oder Du musst Angst überwinden, oder noch so vieles mehr, was nicht in Ordnung ist bei Gott… mit seiner Hilfe aufzuräumen.

ES BEGINNT mit einer Entscheidung! Mein Wille oder SEIN Wille… meine Wege oder SEINE Wege… Ja Herr, dass was Du mir sagst und aufträgst kann ich auch… vielleicht nicht in meiner eigenen Kraft und Stärke … aber Du kennst mich besser, als ich mich selbst… Du bist mein Schöpfer, mein Vater, mein Herr. Und somit entscheide ich mich heute, Dein Wille geschehe … Bitte zeige mir was ich tun und lassen soll, und schenke mir die Gnade es in meinem kleinen Alltag umzusetzen.

Ein Dienst für Gott ist kein Hobby, dass man tun oder lassen kann.

Herr, es tut mir leid, wo ich versagt habe. Gib mir einen Neustart, heile und heilige mich.

Noch ein Wort der Ermutigung… in diesem Kampf bist Du nicht alleine, viele große Bibelhelden, wie Mose, Gideon oder David hatten diese riesigen Zweifel und Ängste… wenn wir die Psalmen von David lesen, sind viele davon ein Ausschütten seines Herzeleides vor Gott und häufig auch Gejammer, aber dann sagte er immer wieder Ja, Herr mir geht es schlecht und ich fühle mich miserabel aber ich entscheide mich Dich zu loben und auf Dich zu vertrauen. In diesem Fall ist das aber eine Umkehr von Selbstmitleid zu einem Gott der weiß und viel größer ist als das Momentum in dem wir uns gerade bewegen.

Ich schreibe dies in aller Demut, weil ich auch auf diesem Weg der Hingabe und Orientierung bin… Schalom Sabine 💙