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Merk-würdiges

MerkWürdiges auf dem Weg Israels über fünftausend Jahre

Eine biblische Betrachtung von Adolf Kirn

Einführung

Gott hat Israel als sein Volk erwählt, entwickelt und berufen. Bei ihnen hat er sich offenbart und wird sich auch in der Zukunft offenbaren. Die Wurzeln Israels; gehen auf den Stammvater Abraham der vor ca. 4000 Jahren in Ur in Chaldäa lebte zurück. Aus seinen Nachkommen Isaak und Jakob, den Gott später Israel nannte, gestaltete sich das Volk Israel. Jakob hatte 12 Söhne aus denen die 12 Stämme Israels wurden.

Aus Hungersnot zogen sie nach Ägypten. Dort wurde aus einem „Familienbetrieb“ in 430 Jahren ein Volk von mehreren Hunderttausend. Dann sind sie, unter Mose und Josua, über 40 Jahre Wüstenwanderung, in ihr Stammland Kanaan zurückgekehrt.

Zunächst wurden nur die Abkömmlinge vom Stamm Juda Juden genannt, später auch alle Israelis die der jüdischen Theologie folgten.
Die Hoch-Zeit Israels war vor ca. 3000 Jahren unter dem König David. Sein Sohn Salomo hat die Nachfolge des Königtums angetreten. Er war zwar ein großer Weiser, aber dem Gott Israels nicht treu.

Israel ist eine göttliche Parallelkörperschaft zur Jesusgemeinde und wird in der „Hochzeit des Lammes“ mit ihr vereinigt.

Teil 1: Von Salomo bis.Ende der babylonischen Gefangenschaft

Salomo baute vor ca. 2900 Jahren in 46 Jahren den ersten Tempel und richtet ihn herrlich und wertvoll ein. Er erhält Besuch von der Königin von Saba, die auch ein anderes Gottesverständnis mitbringt, das Salomo neben dem Gottesverständnis seiner Väter auch akzeptiert und praktiziert.

Gottes Antwort.drauf war die-Reichsteilung, in das Südreich mit den Stämmen Juda und Benjamin und Jerusalem als Hauptstadt und dem Nordreich mit den restlichen 10 Stämmen und der Hauptstadt Samaria. Nun beginnt in beiden Reichen über ca. 500 Jahre die Königszeit.

Die Stämme im Nordreichs wurden dann von dem Asssyrerkönig vertrieben und das Land mit seinen. Leuten neu besiedet.

Das Südreich erhielt unter dem König Hiskia Besuch aus Babylon. Hiskia präsentierte seine Herrlichkeit und den Reichtum. Da entstand bei den Gästen wohl der Gedanke des Raubs.

Vor ca. 2500 Jahren sind dann die. Babylonier in lsrael eingefallen, raubten den Tempel aus, zerstörten ihn und führten die vornehmen Leute„mit in die babylonische Gefangenschaft.

Die Situation der Juden in .der babylonischen Gefangenschaft hat G. Verdi hat in seiner Oper Nabucco nachgezeichnet.

Daniel war ein großer Prophet, sowohl für Israel als auch für die Weltgeschichte. Ihm wurden alle Weltreiche und das finale politische Szenario offenbart. Hier in der babylonischen Gefangenschaft spricht Daniel das größte Bußgebet der Bibel, er wird erhört und erhält eine Antwort die bis in unsere Zeit reicht.

Daniels Bußgebet, Daniel 9, 1–19

1 Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes des Ahasveros, aus dem Stamm der Meder, der über das Reich der Chaldäer König wurde,
2 in diesem ersten Jahr seiner Herrschaft verstand ich, Daniel, in den Büchern die Zahl der Jahre, die sich an Jerusalem erfüllen sollte. So war das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen: Siebzig Jahre soll Jerusalem wüst liegen.
3 Und ich kehrte mich zu Gott, dem Herrn, um zu beten und zu flehen unter Fasten und in Sack und Asche.
4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott, und bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott, der du Bund und Gnade bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten!
5 Wir haben gesündigt, Unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden; wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen.
6 Wir gehorchten nicht deinen Knechten, den Propheten, die in deinem Namen zu unsern Königen, Fürsten, Vätern und zu allem Volk des Landes redeten.
7 Du, Herr, bist gerecht, wir aber müssen uns alle heute schämen, die von Juda und von Jerusalem und vom ganzen Israel, die, die nahe sind, und die zerstreut sind in allen Ländern, wohin du sie verstoßen hast um ihrer Missetat willen, die sie an dir begangen haben.
8 Ja, HERR, wir, unsre Könige, unsre Fürsten und unsre Väter müssen uns schämen, dass wir uns an dir versündigt haben.
9 Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir sind abtrünnig geworden
10 und gehorchten nicht der Stimme des HERRN, unseres Gottes, und wandelten nicht nach seinen Gesetzen, die er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten;
11 sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz, und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht. Darum trifft uns auch der Fluch, den er geschworen hat und der geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Knechtes Gottes, weil wir an ihm gesündigt haben.
12 Und Gott hat seine Worte gehalten, die er geredet hat gegen uns und unsere Richter, die uns richten sollten, dass er ein so großes Unglück über uns hat kommen lassen; denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges nicht geschehen wie in Jerusalem.
13 Wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, so ist all dies große Unglück über uns gekommen. Aber wir haben auch nicht den HERRN, unsern Gott, besänftigt, sodass wir uns von unsern Sünden bekehrt und auf deine Wahrheit geachtet hätten.
14 Darum wachte der HERR über das Unglück und hat’s über uns kommen lassen. Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut; aber wir gehorchten seiner Stimme nicht.
15 Und nun, Herr, unser Gott, der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht, so wie es heute ist: Wir haben gesündigt, wir sind gottlos gewesen.
16 Ach, Herr, um aller deiner Gerechtigkeit willen wende ab deinen Zorn und Grimm von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg. Denn wegen unserer Sünden und wegen der Missetaten unserer Väter trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen, die um uns her wohnen.
17 Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen. Lass leuchten dein Angesicht über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
18 Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
19 Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig! Ach, Herr, merk auf und handle! Säume nicht – um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt.

Seine Erhörung Botschaft durch den Engel Gabriel, Daniel 20-27.

20 Als ich noch so redete und betete und meine und meines Volkes Israel Sünde bekannte und mit meinem Gebet für den heiligen Berg meines Gottes vor dem HERRN, meinem Gott, lag,
21 eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran.
22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen.
23 Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir’s kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst.
24 Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde versiegelt und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung besiegelt und das Allerheiligste gesalbt werden.
25 So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden, und niemand wird ihm helfen. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Gräuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über den Verwüster ergießen wird.

Erläuterung der 7 + 62 (Jahr)-Wochen. Dabei wurde die 7. JW zunächst ausgesetzt. Sie ist die bis in unsere Zeit reichende Prophetie und wird sich in Kürze erfüllen.

Wie prophezeit erhält Daniel vom König Darius einen „Passierschein“ und eine reichliche, Ausstattung und Begleitung zum Rückzug nach Israel.

In Daniel 10-12 wird die 70. JW als, Endzeit der Drangsal Juda‘s und der Weltgeschichte beschrieben.

Teil 2: Von Nehemia und Esra bis zur Bestimmung im Millennium

500 vor Christus:
Nach der unter Nehemia und Esra erfolgten Rückwanderung geschah der Einzug in Jerusalem. Inzwischen war das Land und die Stadt Jerusalem weithin von Fremden bewohnt. Die beiden begannen unter großen Schwierigkeiten mit dem Wiederaufbau des Tempels und der Stadt. Die Maurer hatten in einer Hand die Kelle und in der andern das Schwert zur Verteidigung. Verheißungsgemäß gelang es, nach 49 Jahren (7Jahrwochen) den Tempel wieder in Dienst zu nehmen, dazu der Prophet Nehemia 1.1-11:

1 Dies ist die Geschichte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in der Festung Susa war,
2 da kam Hanani, einer meiner Brüder, mit einigen Männern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, den Entronnenen, die von der Gefangenschaft übriggeblieben waren, und wie es Jerusalem ginge.
3 Und sie sprachen zu mir: Die übrig geblieben sind von der Gefangenschaft, sind dort in der Provinz in großem Unglück und Schmach; die Mauern Jerusalems sind zerbrochen und seine Tore mit Feuer verbrannt.
4 Als ich aber diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trug Leid tagelang und fastete und betete vor dem Gott des Himmels
5 und sprach: Ach, HERR, Gott des Himmels, du großer und schrecklicher Gott, der da hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten!
6 Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, dass du das Gebet deines Knechtes hörst, das ich jetzt vor dir bete Tag und Nacht für die Israeliten, deine Knechte, und bekenne die Sünden der Israeliten, die wir an dir getan haben; und ich und meines Vaters Haus haben auch gesündigt.
7 Wir haben übel an dir getan, dass wir nicht gehalten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du geboten hast deinem Knecht Mose.
8 Gedenke aber doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose gebotest und sprachst: Wenn ihr mir die Treue brecht, so will ich euch unter die Völker zerstreuen.
9 Wenn ihr euch aber bekehrt zu mir und haltet meine Gebote und tut sie, so will ich, auch wenn ihr versprengt wäret bis an des Himmels Ende, euch doch von da sammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erwählt habe, dass mein Name daselbst wohne.
10 Sie sind ja doch deine Knechte und dein Volk, das du erlöst hast durch deine große Kraft und deine mächtige Hand.
11 Ach, Herr, lass deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die von Herzen deinen Namen fürchten. Und lass es deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Gnade vor diesem Mann! – Denn ich war des Königs Mundschenk.

So existierte der Staat bis zur Ankündigung des Messias.

Um das Jahr 0:
Johannes der Täufer kündigt den Messias und das nahe Gottesreich an. Dann wird er enthauptet.

Der Messias Jesus kommt, wird abgelehnt, und gekreuzigt. Nach Gottes Weisheit erringt er damit den Sieg über Hölle, Tod und Teufel. Er wird begraben, steht wieder auf, fährt gen Himmel und schickt als seinen Nachfolger den Heiligen Geist. Sein Kommen und Walten begründet bis heute die Jesusgemeinde. Mit dem späteren Auftreten des Stephanus und seiner Botschaft, begann das Zeitalter der Gnade.

60-66:
Landnahme und Besetzung Israels durch die Römer. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches war Israel zunächst Niemandsland. Später wurde es über Jahrhunderte von den Osmanen (Türken) und ab 1918 den Briten verwaltet.

70 -74:
Römisch/jüdischer Krieg unter dem Feldherren Titus. Bericht über Massada und den Titusbogen in Rom. Dabei wurde auch der zweite Tempel zerstört, Israel wurde zerschlagen und viele Juden in alle Welt vertrieben.

135:
Aus der Restbevölkerung Judas erhebt sich der sog. „Baar Kochba – Aufstand“ gegen die Römer, der unter dem röm. Kaiser Hadrian niedergeschlagen wurde. Er ändert den Namen des Landes von Kanaan auf den Namen ihrer Feinde, den Philistern.
So wurde aus Kanaan „Philistäa und später Palästina. Seither erleben die Juden unter den Nationen viel Ablehnung und Verfolgung. Nicht zuletzt unter Hitler mit dem Holocaust.

1918:
Die Briten wurden. nach dem 1.Weltkrieg Verwalter des Landes und erlaubten die Rückwanderung der zerstreuten Juden. Ihr Außenminister:„Balfour“ erlaubte darin ihre Staatsgründung.

1948:
ErfoIgte Staatsgründung, mit dem Jordan als Ostgrenze. Darauf eröffneten die Araber einen Angriffskrieg indem Israel westjordanische Gebiete, halb Jerusalem und Gaza verlor.

1967:
Der von den Arabern aufgezwungene Krieg endete nach 6-Tagen mit dem Sieg Israels. Jerusalem und die verlorenen Gebiete wurden zurück erobert. Seither werden diese in der Weltpresse fälschlicherweise als besetzte Gebiete benannt.

1973:
Ägypten macht nach einem verlorenen Angriffskrieg einen Friedensvertrag mit Israel.

Bald wird sich die 70 Jahrwoche entfalten, die gleichbedeutend mit den apokalyptischen Gerichten ist, und 1260+1290 Tage bzw. 7 Jahre dauert. Am Ende steht die Völkerschlacht um Jerusalem in die Gott eingreift und sie in der Wiederkunft Jesu, auf den Ölberg, beendet. Darüber Sacharia14:

14 Dann erkennen die Juden in ihm Jesus, ihren Messias, in den sie gestochen haben, und tun Buße. So wie sie an einem Tag verworfen wurden, werden sie nun an einem Tag errettet. Jetzt kann auch die Hochzeit des Lammes stattfinden ( diese finden wir in der Offenbarung Vers 19).

Weiter: So wie es aussieht beginnt die 70. Jahrwoche in den nächsten Jahren und vollendet sich im Beginn des tausendjährigen Friedensreiches.

Darin erreicht, Israel seine Bestimmung: Es wird das Haupt der Nationen gemäß 5. Mose 28. 13-14

13 Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärtssteigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun,
14 und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen.

und das Missionsvolk im nun beginnenden Gottesreich. (Matthäus 28, 19+20)

19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

09.2018 Adolf Kirn (AKirn42473@aol.com)

Zukunft

Die Zukunft kommt gewiss, deshalb sollten wir uns vorbereiten. Dafür hat uns Gott die biblischen Propheten und Jesus Christus gegeben. Von ihnen erhalten wir wesentliche und wichtige Empfehlungen um uns gut einzurichten, bedrohliche Einschätzungen vermeiden, und die Zukunft getrost zu erwarten.

Unsere Chance für eine gute Zukunft ist allein in Jesus Christus. Nur ER kann uns erlösen, und mit Gott versöhnen. Dafür hat GOTT IHN als Unschuldigen in die Welt gesandt, um uns durch SEIN Leiden und Sterben, am Kreuz auf Golgatha, Sühnung zu schaffen. ER ist von den Toten auferstanden, in den Himmel aufgefahren, und wird bald wiederkommen.

Was liegt da an mir? Wenn du das glaubst, IHM vertraust, wahr wirst, deine Schuld und Sünde bekennst und lässt, wird dir vergeben. Dann erhälst du ein Neues Leben, ein gutes Gewissen, und eine Ausstattung mit Heiligen Geist der dich begabt und leitet. Auch steht dir nach dem Sterben, in der Herrlichkeit des Himmels, eine ewige Wohnung bereit. Ohne dies kommst du in’s Gericht und für deine Sühnezeit in die Finsternis des Totenreichs.

Die nahe Zukunft der Weltzeit wird zunächst weiter von Verführungen, Abkehr von Gottesfurcht und biblischen Werten geprägt sein und wehenartig in die Gerichtszeit übergehen.

Nun kann sich das Geheimnis Gottes erfüllen: Es posaunt vom Himmel her, die Jesusgemeinde versammelt sich, wird in Unsterblichkeit verwandelt und zu Jesus in die Herrlichkeit des Himmels entrückt.

In der nächsten Dekade wird die Weltzeit, unter Verführung, Verrohung, Verwüstung und völliger Ratlosigkeit, die 7-jährige Gerichtszeit, (Apokalypse) erleben und in der Vö|kerschlacht um Jerusalem, wenn Jesus dann mit den Seinen wiederkommt,enden  ER wird den Satan binden, Völkergericht halten und sein 1000-jähriges Friedensreich beginnen, in dem Israel Führungs – und Missionsvolk sein wird.

In der fernen Zukunft, wird diese Schöpfung dem Feuer preisgegeben. Dann wird der
lebendige Gott eine neue Schöpfung hervorbringen, in der Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe, im Frieden gelebt werden. Endlich wird Gott dann wieder alles in Allem sein.
(A.K.)

 

Dieser Beitrag ist auch als Traktat erhältlich, bei Interesse kontaktiert uns einfach.

Andacht vom 11. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alles was du beginnst sollst du auch zu Ende führen und jeden Schritt den du gehst soll den anderen und dir zum Segen sein. Du bist ein geliebtes Kind Gottes, gebe diese Liebe an die Menschen weiter, damit sie durch dich Jesus Christus kennenlernen!

Freue dich auf den Tag des Herrn!

Offenbarung 3,10      
Weil du mein Wort bewahrt hast, das dir die Kraft gibt, auszuharren, werde auch ich dich bewahren in der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, die Erdbewohner zu versuchen.

Die Zusage Christi, seiner treuen Nachfolger in Philadelphia in der Stunde der Versuchung zu bewahren, stimmt mit Paulus Zusage an die Thessalonicher überein, dass Jesus sie „vor dem kommenden Zorn“(1Thess1, 10) retten würde. Dieses Versprechen gilt für alle treuen Gläubigen Gottes in allen Zeitaltern(Offb3, 13. 22). Treue ist in einem Bund ein unausweichlicher Baustein, der Heilige Bund der Ehe z.B. auch hier spielt die Treue eine notwendige Rolle, ohne Treue wird eine Ehe auf Dauer nicht bestehen. Denn in der Untreue verletzt man jemanden, so auch Gott. Wie kommen viele Menschen eigentlich darauf, dass sie Gott nicht Treu sein müssen, um das Ziel zu erreichen? Auch Gott fordert unbedingte Treue, du bist mit Gott einen Bund eingegangen, indem du ihn deine Leben übergeben hast. Treue zu Gott, zeigt sich darin, dass du die Sünde meidest, damit zeigst du deine Liebe zu ihm.

Im ursprünglichen griechischen Text kann der Ausdruck „bewahren in“  entweder „davor bewahren“ oder „währenddessen bewahren“ bedeuten. Für die Gemeinde damals und heute sind beide Bedeutungen relevant. Gott wird dir als wahrer Gläubiger helfen, die Schwierigkeiten und Widerstände zu ertragen und zu  überwinden, die du in der Welt erlebst, und er wird dich zum Schluss vor der letzten „Stunde der Versuchung“ bewahren.

Dies letzte Stunde ist die von Gott festgesetzte Zeit des Zorns und der Not, die in den letzten Jahren dieses Zeitalters über „die ganze Welt“ kommen werden, unmittelbar bevor Christus sein Reich auf Erden aufrichten wird(Offb5, 10; 6-19; 20, 4). Diese Zeit der Not ist geprägt von Gottes Zorn, d.h. seinem Berechtigen Zorn und seiner gerechten Verurteilung und Bestrafung, über die Gottlosen(Offenbarung 6-19; Jes13, 6-13; 17, 4-11; Dan9, 27; 12, 1; Sach14, 1-4; Mt24, 9-31). Doch zu dieser Zeit der Not und Trübsal gehört auch Satans brutaler Angriff gegen die Gottesfürchtigen, d.h. diejenigen, die Christus annehmen und ihm nachfolgen. Du wirst als Gläubiger in dieser Zeit Hunger, Durst, schwere Unwetter(Offb7, 16) und viel Leid und Tränen(Offb7, 9-17; Dan12, 10; Mt24, 15-21) durchmachen. Du wirst mit deinen Geschwistern im Herrn Naturkatastrophen, Krieg, Hunger und Tod erleiden. Viele werden wegen ihres Glaubens an Christus gefoltert oder getötet werden(Offb6, 11; 13, 7; 14, 13). Du wirst heftigen Angriffen von Satan und seinen dämonischen Mächten(Offb9, 3-5; 12, 12), Hass und Gewalt von bösen Menschen und Verfolgung durch den Antichrist(Offb6, 9; 12, 17; 13, 15-17) durchmachen. Viele werden gezwungen sein aus ihren Häusern zu fliehen(Mt24, 19). Diejenigen die Christus in der Zeit der Trübsal annehmen, ihm nachfolgen und für ihn sterben, werden als selig betrachtet, denn „sie sollen ausruhen von ihren Mühen“ (Offb14, 13).

Diejenigen, die vor diesem furchtbaren „Tag“(siehe Offb2, 7; Lk21, 36) Überwinder(d.h. wahre Nachfolger Christi) sind, wird Gott vor dieser Zeit schwerer Bedrängnis retten. Wahrscheinlich wird dies durch die Entrückung geschehen, indem Gottes treue Gläubige von der Erde weg in die Luft zu Christus entrückt werden, bevor Gott seinen Zorn über die Welt entfesseln wird. Diese Rettung ist eine Belohnung für diejenigen, die in der Hingabe an Christus ausharren und treu im Glauben an Gottes Wort leben. Das war die Hoffnung der Christen im Neuen Testament und das ist auch die Hoffnung aller Christen unserer Tage und soll auch deine Hoffnung sein. Der Herr kommt wieder, damit seine treuen Nachfolger endgültig mit ihm in Ewigkeit zusammen sind. Das ist sein Plan und so wird es geschehen, darauf darfst du allezeit hoffen und dich freuen auf diesen Tag. An den Tag der Belohnung für all dein Leid und deine Bedrängnis.

Du als Gläubiger der heutigen Zeit kannst nur dann hoffen, all diesem Dingen zu entgehen, die am Ende über diese über die Welt kommen werden, wenn du Christus und seinem Wort treu bleibst. Dies setzt eifriges Gebet voraus(Lk21, 36), damit du nicht getäuscht wirst. Im Gebet werden dir viele Dinge durch den Heiligen Geist offenbart und du empfängst die Kraft die du brauchst, um deine Anfechtungen, Bedrohungen und Versuchungen bestehen können. Du musst immer wachsam gegenüber der Sünde sein und durch Gebet in ständiger Verbindung mit Gott bleiben, damit deine Liebe für Christus nicht schwindet und dein Glaube an ihn stark bleibt. Dies ist wirklich der einzige Weg, um all den schrecklichen Dingen zu „entrinnen“, die in der Endzeit über die Welt kommen(1Thess1, 10; Offb3, 10).

Die Hoffnung auf diese herrliche und ewige Vereinigung soll all denen ein Trost sein, die nur eines wollen: „……..allezeit beim Herrn sein. So tröstet als einander mit diesen Worten(1Thess4, 17-18), Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

euer Pastor Thorsten Thiem (Lionheart)

Andacht vom 10. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag in den Armen Jesus Christus. Habe Freude an ihm und sein Wort vom ganzen Herzen. Lasse dich reinigen durch das Wasserbad des Wortes und strecke dich nach einem Heiligen Leben aus!

Wenn du sagst, „Ich habe keine Sünde“ Ist die Wahrheit nicht mit dir!

1Johannes 1,8 
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;
wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Johannes benutzt hier das Nomen „Sünde“(gr. hamartia), d.h. Unrecht, Vergehen gegen Gott, Abweichung von seinen Maßstäben, nicht das entsprechende Verb. Daraus kann man ableiten, dass er die Betonung nicht in erster Linie auf gottlose Verhalten legt, sondern darauf, dass Sünde grundsätzlich zur Natur des Menschen gehört.

Johannes möchte damit wahrscheinlich denen wiedersprechen die behaupten, Sünde sei keine grundsätzliche Eigenschaft der menschlichen Natur, oder sagen ihre Missetaten seien nicht wirklich Sünde. Ein derartiger Irrglaube kursiert heute noch vielfältig unter den Menschen. Gerne werden Sünden nicht beachtet und sogar gar nicht mehr als Sünde wahrgenommen, weil sie einfach im täglichen Tagesablauf fest eingebunden sind. Niemals würden sie ihre Vergehen als Sünde betiteln, weil sie einfach zu ihnen gehören. Würden sie sich die Dinge als Sünde eingestehen, müssten sie ja zugeben, dass es falsch ist und dafür sind sie viel zu Stolz. Dieses Verhalten spiegelt sich auch oft bei Suchkranken wieder, die auch immer wieder behaupten sie sein nicht süchtig, sie können jederzeit damit aufhören. Gerne wird in christlichen Kreisen auch der Alkohol und das Rauchen wegdiskutiert und als Nichtsündiges Verhalten dargestellt.

Einige erkennen Sünde nicht als Tatsache an oder haben eine deterministische Sicht des Bösen. Letztere glauben, dass Sünde von biologischen, psychologischen oder gesellschaftlichen Faktoren erzeugt wird und wir deshalb keine Kontrolle über sie haben. Folglich habe ein Mensch nicht wirklich eine Wahl, wer er ist und was er tut. Das führt zu der Schlussfolgerung, dass niemand wirklich für sein sündhaftes Verhalten verantwortlich sei. Du kannst somit in deiner Sünde verharren und dir der Gnade Gottes trotzdem sicher sein und schuldfrei in deiner Erlösung sein. Menschen mit dieser irrigen Sichtweise fühlen sich Gottes moralischem Gesetz gegenüber nicht verpflichtet, solange sie nur Glauben haben und sich auf Gottes Gnade verlassen können.

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? (Röm6, 1-2). Mit diesem Worten wendet sich Paulus entschieden gegen eine derart verdrehte Sicht der Gnade Gottes, indem er auf eine der grundlegendsten geistlichen Wahrheit weist. Diese Wahrheit gilt für alle die durch Christus freigesprochen  wurden, und besagt, das wahre Gläubige als „in Christus“ angesehen werden, weil sie „für die Sünde tot, für Gott aber lebendig“ sind(Röm6, 11). Das heißt, dass du von der Herrschaft der Sünde befreit bist. Du bist bereitwillig ein Diener der Gehorsam, „der zur Gerechtigkeit führt“(Röm6, 16) Als wahrer Gläubiger bist du „in Christus“ aufgrund deiner Taufe in Christus und seinem Tod hinein, sodass dein altes Leben der Sünde begraben ist(Röm6, 3-7). Breche mit der Sünde, um ganz für Gott leben zu können und ihm zu gehorchen, statt den schlechten Begierden der Sünde(Röm6, 12). Verharren Menschen in der Sünde, zeigen sie dadurch, dass sie keine wahren Gläubigen sind(vgl. 1Joh3, 4-10).

Du musst dir als Gläubiger bewusst sein, dass die sündhafte Natur des Menschen äußerst real ist und eine Bedrohung für dein Leben darstellt. Durch die in dir wohnende Kraft des Heiligen Geistes musst du immer wieder deine gottlose Neigungen begraben und gegen deine sündhafte Natur ankämpfen(siehe Röm6, 11; 8, 13). Der geistliche Konflikt betrifft dich als ganzen Menschen, Verstand, Körper und Geist. Bei diesem Kampf geht es darum, ob du deinen sündigen Begierden nachgibst und dich von der Sünde beherrschen lässt oder ob du der Führung des Heiligen Geistes folgst und unter der Autorität und Herrschaft Christi bleibst(Gal5, 16; Röm8, 4-14). Der Schauplatz dieses Kampfes liegt in deinem Inneren und dieser Konflikt wird dein ganzes irdisches Leben weitergehen, da du dazu berufen bist, in der Zukunft mit Christus zu herrschen(Röm7, 7-25; 2Tim2, 12; Offb12, 11). Doch durch das Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes und indem du seiner Führung folgst, wirst du deine sündigen Begierden überwinden und im Kampf gegen die sündige Natur siegen.

Wenn du gegen Gott verstößt und seine Maßstäbe verletzt, ist er nur gern bereit, dir zu vergeben. Schließlich ist das ja genau der Grund, warum er seinen Sohn Jesus gesandt hat; dass er für dich sterbe und die Strafe auf sich nehme. Um diese Vergebung jedoch auch empfangen zu können, musst du bereitwillig zugeben, dass du deine eigenen Wege gegangen bist und dich Gott widersetzt hast. Dann musst du dich der Herrschaft Jesu ausliefern und dein Leben von ihm geistlich reinigen lassen. Gott reagiert auf solche Demut und Unterordnung entsprechend seinem Charakter, der sich durch Treue(vgl. Ps143, 1) und Vergebungsbereitschaft auszeichnet(vgl. Jer31, 34; Mi17, 18-20; hebr10, 22-23).

Du kannst dir sicher sein, Gott hält sein Versprechen, indem er dir vergibt und dich mit sich selbst versöhnt und dich von Zerstörungskraft der Sünde befreit. Gott tut das, damit du heilig sein kannst, d.h. moralisch rein, geistlich ausgeglichen, vom Bösen getrennt und Gott hingegeben(Ps32, 1-5; Spr28, 13; Jer31, 34; Lk15, 18; Röm6, 2-14). Jesus Christus ist für dich am Kreuz gestorben, damit du frei sein kannst von der Sünde, Krankheit und Tod, lasse dieses Opfer nicht umsonst gewesen sein, Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 09. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Einen Tag voller Frieden und Liebe, sei ein Fackelträger der Liebe und des Friedens. Der Agape Liebe und den Frieden den Jesus Christus gibt, soll die Menschen erreichen!

Stütze dich auf!

Judas 1, 20
Ihr aber, Geliebte, stützt euch auf euren Allerheiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist

Als wahrer Gläubiger musst du deinen christlichen Glauben verteidigen und verbreiten, indem du Irrlehren auf vier Weisen entgegentrittst:

  • Indem du dich auf deinen „Allerheiligsten Glauben“ stützt. Dieser Allerheiligste Glaube ist die Offenbarung des Neuen Testaments, das von Christus an seine ersten Jünger weitergereicht wurde und heute in Gottes Wort für dich erhalten ist(Jud1, 3). Dass Wort Gottes gibt dir allezeit, an jeden Ort und in jeder Lebenssituation die richtige Hilfe. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit(Hebr13, 8), das Wort hat sich niemals geändert und wird sich auch nie verändern. Setze dich eingehend mit dem Wort Gottes auseinander und setze alles daran, die Lehren der Bibel auf dein Leben anzuwenden(vgl. Apg2, 42; 20, 27; 2Tim2, 15; Hebr5, 12). Prüfe dein ganzes Handeln, Denken, Wollen und Fühlen an der Hand des Wortes Gottes. Lasse dich reinigen durch das Wasserbad des Wortes(Eph5, 26), dass dein ganzes Handeln, Denken, Wollen und Fühlen durchdrungen wird. Der Wille Gottes, soll zu deinem Willen werden, damit du deinen von ihm vorherbestimmten Weg siegreich gehen kannst. Sei ein lebendiges Zeugnis Jesus Christus, indem du das Wort Gottes lebst.
  • Indem du im Geist betest. Bleibe mit der Hilfe der Kraft des Heiligen Geistes in Kommunikation mit Gott. Das bedeutet, dass du dich am Geist orientierst, der dich inspiriert, führt, bekräftigt, erhält und helfen möchte , gemäß des Willens Gottes zu beten(siehe Joh5, 14). Außerdem hilft die der Heilige Geist, beim Beten einen effektiven geistlichen Kampf zu führen(siehe Röm8, 16; vgl. Gal4, 6; Eph6, 18). Zum Beten im Geist gehört, sowohl mit deinem Verstand(d.h. mit der eigenen Sprache und eigenen Verständnis) als auch mit deinem Geist zu beten(siehe 1Kor14, 15). Lasse dich allezeit im Gebet leiten und führen, du weist nicht was du beten sollst? Der Heiligen Geist gibt dir deine Worte ein die du beten sollst.
  • Indem du unter der Fürsorge und dem Einfluss der Liebe Gottes bleibst. Das schließt treuen Gehorsam gegenüber Gott und seinem Wort ein(Joh15, 9-10; 1Joh5, 3). Du kannst die Liebe Christi nur erwidern, indem du voller Vertrauen seine Gebote hältst. Es war seine Liebe, durch die du gerettet wurdest und eine persönliche Beziehung zu Christus eingehen konntest. Wenn du gehorsam bist, trägt das einen großen Teil dazu bei, dass diese Beziehung gepflegt wird und du den Plan Gottes für dein Leben auch erfüllst. Gehorsam und Liebe gehören bei deiner Beziehung zu Gott immer zusammen(siehe 1Joh2, 5; 5, 2-3). Wahre christliche Liebe erwächst aus deiner Liebe zu Gott(siehe Mk12, 30) und dem Gehorsam gegenüber seinen Geboten(vgl. 1Joh2, 3; 3, 23; Joh15, 10) und drückt sich in der selbstlosen Liebe für andere aus, das zweitwichtigste Gebot(siehe Mt22, 39-49). Sprich Liebestatten für andere ist der Beweis wahrer Liebe für Gott.
  • Indem du dich nach der Wiederkunft Jesu sehnst und dein Leben an der ewigen Herrlichkeit ausrichtest, die seine Wiederkunft signalisiert. Jesus sagt dir in Johannes 14, 2: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wäre es nicht so, hätte ich auch dann gesagt: Ich gehe, um euch eine Stätte zu bereiten)? Im Haus meine Vaters, mit diesem Ausdruck ist ohne Zweifel der Himmel gemeint, der Ort, an den Jesus zurückkehren würde, um dort alles für seine Nachfolger vorzubereiten(Mt6, 9; vgl. Ps33, 13-14; Jes63, 15). Das ewige Zuhause bei Gott hat viele „Zimmer“(damit sind dauerhafte „Wohnungen“ gemeint). Die „Hausgenossen Gottes“, die jetzt auf Erden sind(Eph2, 19), werden eines Tages in das ewige Zuhause bei Gott einziehen, „denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ Hebr13, 14).

Verteidige deinen Glauben allezeit und an jedem Ort. Verlässt dich der Mut, hast du Angst deinen Glauben vor den Menschen der Welt zu bekennen und zu verteidigen, weil du nicht weißt was du sagen sollst? Sei dir Gewiss, Gott ist immer und überall durch den Heilligen Geist für dich da, du bist niemals allein, er gibt dir das Wort ein was du sagen sollst. Wenn Gott für dich ist, wer soll da gegen dich sein. Durch ihn bist du Sieger in allem, es gibt nichts was du nicht schaffen könntest, Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 08. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Behandle alle Menschen so, wie du auch behandelt werden möchtest. Solange es an dir liegt halte Frieden mit jedermann, dabei liebe deinen nächsten wie dich selbst!

Das Reich Jesu ist nicht von dieser Welt!

Johannes 18,36-37   
Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, dass ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du also ein König? Jesus antwortete: Du sagst es; ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.

Wenn es um das wahre Wesen und die Bestimmung des Reiches Christi geht, sollten wir drei Punkte beachtet:

  1. Was das Reich Gottes nicht ist:

Das Reich Jesu „ist nicht von dieser Welt“. Es hat seinen Ursprung nicht in diesem System unserer Welt und es soll auch nicht die Weltherrschaft übernehmen. Jesus kam nicht, um einen politischen Gottesstatt zu errichten(d.h. eine Regierung  zu bilden, die eine bestimmte religiöse Richtung oder ein bestimmtes Gottesbild vertritt), und wollte auch nicht die Weltherrschaft. Jesus sagte, wenn er gekommen wäre, um auf Erden ein politisches Reich zu gründen, „würden meine Diener dafür kämpfen“. Dann wären wir als seine Nachfolger alle bis unter die Zähne bewaffnet und würden eine Gewaltherrschaft errichten. Die wir auch siegreich durchsetzen würden, denn Gott ist mit uns, wer soll gegen uns sein. Da dies dem Wesen seines Reiches nicht entspricht, greift sie nicht auf Militärgewalt zurück und zettelt auch keine Revolution an, um Christi Werk auf Erden voranzutreiben(vgl. Mt26, 51-52). Sie verbünden sich nicht mit Politischen Parteien, sozialen Interessensverbänden oder irgendwelchen weltlichen Organisationen, um das Reich Gottes auf Erden zu bauen und sein Ziel zu verfolgen. Sie weigern sich, die Macht, die ihnen durch den Sieg Jesu am Kreuz zur Verfügung steht(d.h. die Botschaft Christi) in anmaßender Weise einzusetzen, um in der Gesellschaft den Ton anzugeben. Als Nachfolger Jesu hast du keine weltlichen Waffen(2Kor10, 4), sondern nur geistliche Waffen(Eph6, 10-18). Das bedeutet aber nicht, dass du dich als Christ nicht in der Politik oder im sozialen Bereich engagieren sollst. Es liegt immer noch in deiner Verantwortung als Christ, Gottes Anspruch nach Gerechtigkeit und Frieden zu vertreten und gegen Gesetzlosigkeit anzugehen. Christen sollten mit klugen Worten und einem ehrbaren Leben die Verantwortlichen in der Politik und Gesellschaft auf ihre moralischen Verpflichtungen Gott gegenüber aufmerksam machen.

  1. Was das Reich Gottes ist:

Das Reich Christi hat im Leben der Menschen, die ihn annehmen und seinem Wort gehrochen, Macht, Autorität, beinhaltet Ziele und geistliches Handeln(Joh18, 37). Beim Reich Gottes geht es um „Gerechtigkeit, Frieden, Liebe und Freude im heiligen Geist“(Röm14, 17); all diese inneren, geistlichen Wesenszüge beeinflussen deine nach außen hin sichtbaren Einstellungen und Handlungen. Das Reich Christi befindet sich im aktiven Kampf gegen die geistlichen Mächte Satans und nutzen dazu geistliche Waffen(siehe Mt12, 28; Lk11, 20; Apg26, 18; Eph6, 12). Die Kirche(d.h. die weltweite wie auch die lokale Gemeinschaft der Nachfolger Christi) spielt in unserer Welt nicht eine Herrscherrolle, sondern ist ein Diener Jesus Christi. Die Stärke der Gemeinde ist nicht weltliche Macht, sondern der Opfertod Christi am Kreuz und seine angebotenen Errettung. Wenn du als Kind Gottes in der Welt unter Ablehnung und Verfolgung leidest, dann sollte es in Wirklichkeit für dich eine Ehre sein, weil du das gleiche wie Christus erlebst(2Kor3, 7-18). Die neutestamentliche Gemeinde erlebte die Macht Gottes nur, als sie die Macht der Welt ablehnte. Du als Nachfolger Christi in der heutigen Zeit, stehst in deinem Leben vor der gleichen Wahl. Nur wenn du dein eigenes Leben in der Welt verlierst(d.h. alle egoistischen Interessen beiseitelegen und sich ganz Gott zur Verfügung stellen), wirst du deine eigentliche Bestimmung auch leben können.

  1. Was das Reich Gottes sein wird:

Im zukünftigen Reich Christi wird er seine Herrschaft und Regierung im neuen Himmel und auf der neuen Erde ausüben. Dies wird geschehen, nachdem er auf die Erde zurückgekehrt sein wird, um die Nationen zu richten. Danach wird er Satan sein endgültiges Ende im Feuersee bereiten(Offb19, 11-20, 15).

Ein wesentlicher Teil des Auftrags Jesu auf Erden war, für die Wahrheit Zeugnis abzulegen und die Menschen darauf hinzuweisen. Diese Wahrheit beinhaltet die Tatsache, dass er Gott in Menschengestalt ist und dass er kam, um die Menschen zu erretten, indem er dafür sorgte, dass sie wieder in Beziehung zu Gott treten können. Dieses Evangelium der Wahrheit(d.h. die „gute Nachricht“ von Vergebung und einem neuen Leben, durch den Glauben an Christus ermöglicht) ist in der Schrift(d.h. dem geschriebenen Wort Gottes, der Bibel) festgehalten, die damit die Wahrheit Gottes der Menschheit offenbart.

Wenn Pastoren falsche Lehren verbreiten oder unterstützen, einen unbiblischen Lebensstil tolerieren, sich an bedeutungslosen Streitereien beteiligen und versuchen, Menschen mit ihrer Botschaft zu gefallen, dann gehen sie in Bezug auf die Wahrheit Kompromisse ein und man kann die Wahrheit nur noch schwer erkennen. Weil diese untreuen geistlichen Leiter und all diejenigen, die ihren Beispiel folgen nicht mehr lehren, was richtig und falsch oder wahr und unwahr ist, lehnen sie gleichzeitig das , wofür Christus gekommen ist, ab, und führten und führen so viele Menschen in die Irre.

Du darfst die Wahrheit niemals opfern(vgl. Joh17, 8; 2Thess2, 10), denn viele Menschen fragen auch heute noch, genau wie Pilatus damals: „Was ist die Wahrheit?“(Joh18, 39). Es ist wichtig dass sie die Wahrheit von überzeugten Christen hören, in deren Leben diese Wahrheit auch sichtbar ist. Lebe die Wahrheit des Evangeliums in deinem Leben und schwinge nicht nur Reden. Du wirst an Hand deiner Worte geprüft von den Menschen in der Welt. Deine Worte und deine Taten müssen immer im Einklang miteinander sein, Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 07. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alles was du beginnst soll gesegnet sein und dir gelingen. Sei ein Zeugnis Jesus Christus auf dieser Welt, lasse dich vom Heiligen Geist leiten und führen.

Leitung und Führung des Heiligen Geistes folgen!

Römer 8,14       
Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.

Der Heilige Geist lebt in allen wahren Kindern Gottes und treibt dich dazu an, deine Gedanken, Worte und Taten an dem Maßstab und Vorbild des Wortes Gottes auszurichten.

Seine Führung kommt in erster Linie durch einen inneren Impuls, d.h. ein Drängen, eine Motivation und Inspiration in deinem Geist, der darauf abzielt, dich in deinem christlichen Alltag in die richtige Richtung zu lenken. Er weist dir Gottes Weg für dein Leben, strecke dich immer nach seiner Leitung und Führung aus, denn er wird dich recht führen.

Solche inneren Impulse, helfen dir, Gottes Ziele zu verfolgen und deine sündhafte Natur zu überwinden(Röm8, 13; Phil2, 13; Tit2, 11-12). Er wird dir bei jeder Sünden Versuchung immer ins Gewissen reden, damit du sie unterlassen kannst, wobei du dich natürlich immer selbst entscheiden kannst welchen Weg du gehst. Er wird dir aber auch die Kraft geben die Sünde zu überwinden, wenn du sie überwinden willst. Diese Impulse vom Heiligen Geist stehen immer im Einklang mit dem geschriebenen Wort Gottes(1Kor2, 12-13; vgl. 2Petr1, 20-21), niemals bekommst du ein Impuls gegen den Willen Gottes, prüfe sie immer am Worte Gottes und lasse dir das Wort Gottes vom Heiligen Geist aufschließen, was bisher für dich im Verborgenen lag.

Sie geben dir in deinem Leben Richtungsweisung, du wirst niemals deine Orientierung verlieren, weil Gott lässt dich niemals im dunklen stehen, er ist das beste Navigationsgerät, was es jemals geben wird. Folge dem göttlichen Navigationsgerät, damit wirst du dir viele schmerzhafte Umwege in deinem Leben ersparen, denn so manche Ehrenrunden in deinem Leben drehst du nur, weil du nicht auf das göttliche Navigationsgerät gehört hast. Die Impulse der Heiligen Geistes helfen dir, deine sündhaften Begierden zu überwinden, die du niemals aus dir heraus überwinden kannst(Gal5, 117-18; 1Petr2, 11). Wenn die Begierden versuchen dich zu verführen, rufe den Heiligen Geist um Hilfe an, du wirst immer Hilfe bekommen. Gott gibt dir immer das Wollen und da Gelingen(Phil2, 13), du bist niemals allein, Gott lässt dich niemals alleine zurück mit einer Aufgabe.

Die Impulse des Heilige Geist hallten dich dazu an, deine Hingabe zu Christus zu bewahren und warnt dich davor, nicht vom Glauben an ihm abzufallen(Röm8, 13; Hebr3, 7-14). Rühme dich niemals das du stehst, sondern achte immer darauf das du nicht fällst, denn Satan läuft herum wie ein brüllender Löwe und sucht wenn er verschlingen kann(1Petr5, 8).

Diese Impulse werden schwächer, je länger sie nicht beachtet werden oder ihnen gehorcht wird(Röm1, 28; Eph4, 17-19. 30-31; 1Thess5, 19), ihre Ablehnung führt bis zum geistlichen Tod(Röm8, 6. 13) und führen zum geistlichen Leben und Frieden wenn sie befolg werden(Röm8, 6. 10-11. 13; Gal5, 22-23). Höre immer und überall auf die Impulse des Heiligen Geistes, denn sie werden dich recht führen, vertraue darauf. Lerne auf sie zu hören, learning by doing. Sie helfen dir demütig zu bleiben und bewahren dich vor dem berühmten Hochmut, der vor den Fall kommt. Du wirst immer sicherer werden im Umgang mit den Impulsen des Heiligen Geistes, dein Vertrauen wird immer größer werden. Du wirst lernen auch Wege zu gehen, die du gar nicht gehen möchtest, weil du andere Pläne hast, sie helfen dir Gottes Pläne zu deinen Plänen zu machen.

Die Impulse des Heiligen Geistes können kommen, indem du Gottes Wort liest(Joh14, 26; 15, 7. 26; 16, 13; 2Tim3, 16-17), sie schließen dir das Wort auf, verschlossenes wird dir aufgeschlossen. Sie kommen durch regelmäßiges und leidenschaftliches Gebet, wenn du dir gute Predigten und Lehren anhörst(2Tim4, 1-2; Hebr13, 7, 17). Sie kommen durch regelmäßige Ausübung der Geistes Gaben die Gott dir gegeben hat(1Kor12, 7-10; 14, 6) und indem du auf den Rat von christlicher Eltern und vertrauenswürdiger geistlicher Leiter berücksichtigst(Eph6, 1; Kol3, 20).

Werde zum Überwinder, die Impulse des Heiligen Geistes werden dir dabei helfen. Vertraue auf die Leitung und Führung des Heiligen Geistes, er wird dich recht führen, Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 06. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Genieße die Ruhe und den Frieden im Herrn, höre was er dir zu sagen hat. Lasse von deinen Werke und ruhe dich aus und tanke neue Kraft in der Himmlischen Tankstelle!

Ohne Blut vergießen keine Vergebung!

Hebräer 9,22     
und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

Die Sünde, der Widerstand, Rebellion und Auflehnung gegen Gott und seine Gebote bedeutet das es im radikalen Widerspruch zum vollkommenen Charakter Gottes steht, dass sie die äußerste Strafe nach sich zieht: den Tod und die Trennung von Gott(siehe Römer6, 23; vgl. Jes59, 2). Strebe allezeit nach einem heiligen Lebenswandel, denn nur in der Heiligkeit ist Leben, in der Sünde ist immer der Tod.

Vergebung kann nur um den Preis des Lebens gewährt werden(vgl. Lev17, 11). Doch unvollkommene Opfer konnten die Sünde und die Schuld nie auf Dauer beseitigen(Hebr10, 4). Selbst dein eigenes Leben reicht nicht aus, den vollen Preis zu zahlen, denn der Tod wäre nur die verdiente Strafe für deine eigene Auflehnung gegen Gott. Nur Gott selbst konnte ein Opfer darbringen, das seiner vollkommenen Gerechtigkeit genügt und die Strafe für die Sünde ein für alle Mal bezahlt(Hebr7, 27; 9, 12. 29; 10, 10; 1Petr3, 18). Durch das bereitwillige Opfer seines Sohnes Jesus Christus stellte Gott diese Errettung bereit(Röm3, 25). Du musst und kannst dir die Gerechtigkeit nicht erkaufen, kein gutes Werk wird dich Gerecht machen.

Hebräer 9,12
auch nicht durch das Blut von Böcken und Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden.

Jesus opferte bereitwillig sein eigenes vollkommenes und sündloses Leben(vgl. 1Kor5, 7; Eph5, 2). Ohne sein vollkommen sein und seine Sündlosigkeit wäre sein Opfer sinnlos gewesen. Denn nur seine Vollkommenheit und Sündlosigkeit machen ihn zu einen würdigen Opfer. Seine Vollkommenheit und Sündlosigkeit waschen dich rein von deiner Sünde. Niemand anderes als Jesus Christus hätte dieses Opfer erbringen können. Es gibt niemanden der dich sonst frei von deiner Schuld machen kann, er hat deine Schuld auf sich geladen, damit du frei sein kannst.

Jesus ist nicht sich selbst zuliebe gestorben, sondern dir zuliebe(Röm5, 8; 8, 32; Mk10, 45; Eph5, 2), für sich hätte er nicht sterben müssen, denn er war rein von Anfang an, er war ohne Sünde, warum hätte er für sich opfern sollen. Christus hat als Ersatz für dich den Tod als Strafe für deine Sünden auf sich genommen. Der Tod ist der gerechte Lohn für die Sünde. Der Tod ist genau das, was du für deine Vergehen gegen Gott verdient hast. Das ewige Leben kannst du dir dagegen nie verdienen. Es ist eine unverdiente Gnadengabe Gottes, eine Gabe, die du einfach durch den Glauben an Jesus Christus annehmen kannst(Röm4, 4-5). Wenn du bejahst, dass Jesus sein Leben als Strafe für deine Sünden hingegeben hat und du dich daraufhin von deiner Sünde abwendest, um dich Jesus Leitung zu unterwerfen, empfängst du Gottes Gabe der Vergebung und des ewigen Lebens. Dann hast du die Möglichkeit, ihn kennen zu lernen(Joh17, 3) und ewig bei ihm zu sein.

Christi Sterben für dich hat Gottes absolute Gerechtigkeit und moralische Ordnung erfüllt, die eine Strafe für deine Sünden und einen Preis für deine Vergehen gegen ihn forderte. Christi Opfer hat diese Strafe gänzlich beglichen und dadurch Gottes Zorn(d.h. seinen gerechtfertigten Ärger und Strafakt) von allen abgewandt, die ihre Sünden bekennen, sich von ihnen abwenden, Christi Vergebung annehmen und ihm ihr Leben anvertrauen. Durch Christi Blut wurde Gottes Heiligkeit bewahrt; nun konnte er dir seine Gnade(d.h. seine unverdiente Gunst) und Liebe offenbaren(vgl. Joh3, 16). Gott“ selbst hat sich diesen Plan ausgedacht, nicht weil er dir etwas schuldig war, sondern wegen seiner Liebe und seines Erbarmens für dich. „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich“(2Kor5, 19; vgl. Joh3, 16; Röm5, 8; 8, 3. 32; 1Kor8, 6; Eph4, 4-6). Vergesse niemals, alles ist reine Gnade, bewahre dir immer deine Dankbarkeit und lebe in der Freiheit Gottes, denn da wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit. Bewahre dir immer diese Freiheit, denn dafür ist Jesus am Kreuz gestorben.

Jesus vollkommenes Opfer hat nicht nur den vollen Preis für deine Sünden bezahlt, sondern auch die Schuld aller ausgelöscht, die seine Vergebung annehmen und ihm nachfolgen. Christus lässt es so erscheinen, als ob du nie gegen Gott verstoßen hast. Durch Christi Tod wurde die Macht der Sünde, die dich und alle Menschen von Gott trennte, gebrochen, wenn du dich ihm ganz hingibst. Jesus Christus möchte dein ganzes Herz, er will in deinem ganzen Leben wirken und dir helfen. Sein Tod war absolut wirksam, Christi Sühnetod(d.h. Sünden bedeckender Vergebung schaffender Tod) hat die Kraft, dich wieder in einer rechte Beziehung zu ihm zu bringen, wenn du deinen Glauben auf ihn setzt. Durch seinen Tod am Kreuz hat Christus erfolgreich gegen die Macht der Sünde, Satans und seiner dämonischen Mächte gekämpft, die einst die gesamte Menschheit gefangen hielten. Sein Tod war der Anfang des Sieges über die geistlichen Feinde Gottes und der Menschheit(Röm8, 3; Joh12, 31-32; Kol2, 15).

Jesu Tod hat das Lösegeld bezahlt(1Petr1. 18-19), an Gott, nicht an Satan. Als Folge davon befreit Jesus dich und alle Menschen von der Sünde(Röm6, 6), vom Tod(2Tim1, 10; 1Kor15, 54-57), von Satan(Abg10, 38). Christi Sieg ermöglicht es dir, Gott zu dienen(Röm6, 18).

Potenziell stehen alle diese Folgen des Opfertodes Christi jedem Menschen zur Verfügung. Doch konkret werden sie nur in Menschen wirksam, die durch den Glauben Jesu Opfer für sich selbst annehmen und ihre Hingabe zeigen, indem sie sich seinen Absichten für ihr Leben ausliefern. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen(1Tim2, 4)

Gehe hin in alle Welt und predige das Evangelium der ganzen Schöpfung(Mk16, 15)! Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 05. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Liebe deinen nächsten wie dich selbst, sei allezeit für ihn da. Suche dir heute mal ganz bewusst einen Menschen heraus und tue ihm vom ganzen Herzen etwas Gutes!

Die offenbarte Herrlichkeit!

Ezechiel 10,4    
Da erhob sich die Herrlichkeit des HERRN von dem Cherub zu der Schwelle des Hauses hin, also daß der Tempel von der Wolke erfüllt und der Vorhof voll Glanzes der Herrlichkeit des HERRN wurde.

Der Ausdruck „die Herrlichkeit Gottes“ wird in der Bibel unterschiedlich verwendet. Manchmal wird damit die Größe Gottes(d.h. die glanzvolle Erscheinung), seine Pracht und Majestät beschrieben(1Chr29, 11; Hab3, 3-5). Doch keine menschliche Sprache kann die unbeschreibliche Herrlichkeit Gottes erschöpfend ausdrücken, es gibt nicht genügend Worte um seiner Herrlichkeit Ausdruck zu verleihen. Sie ist so großartig und übernatürlich dass jeder Mensch, der ihr direkt ausgesetzt ist, sterben muss, wenn er Gott z.B. von Angesicht zu Angesicht sieht(siehe Ex33, 18- 23). Du kannst es nur verkraften, das „Aussehen der Gestalt der Herrlichkeit des Herrn“ zu sehen, vgl. Ezechiels Vision von Gottes Thron, Ez1, 26-28. Die Herrlichkeit Gottes offenbart dir seine Einzigartigkeit und Heiligkeit(d.h. Reinheit, Vollkommenheit und vollständige Trennung vom Bösen, vgl. Jes6, 1-3) in ihrer ganzen Fülle sowie seine Erhabenheit(d.h. die Tatsache, dass er anders, völlig unabhängig und in jeder Hinsicht größer als alles, was er erschaffen hat, vgl. Römer 11, 36; Hebräer 13, 21 ist. Petrus bezeichnet Gott als die „erhabene Herrlichkeit“(2Ptr1, 17).

Er der schaffende und gnädige Gott in seiner ganzen Majestät und Herrlichkeit, er der König der Könige, niemand kommt ihm jemals gleich. Lobe und Preise seinen wunderbaren Namen, erhebe deine Stimme zum Lobpreis, erhebe das Banner Gottes über deinem Lande und preise ihn mit Tamburin und Flaggen. Drücke deine ganze Dankbarkeit mit Lobgesängen aus, was du mit Worten nicht ausdrücken kannst, drücke im Tanz und mit Flaggen aus. Nehme das Land für deinen König ein, hebe seinen Namen hoch in Ewigkeit.

Die Herrlichkeit Gottes kann sich auch auf die sichtbare Gegenwart Gottes innerhalb seines Volkes beziehen. Das ist dann die so genannte „Shekinah“ Herrlichkeit. Shekinah ist hebräisch und bedeutet „Wohnung Gottes“. Der Ausdruck wird gebraucht um die sichtbare Erscheinung der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes zu beschreiben. Mose und die Israeliten sahen eine Form der Shekinah Herrlichkeit Gottes in Form der Wolken- und Feuersäule, durch die sie Tag und Nacht geführt wurden(Ex13, 21). In Exodus 29, 43 spricht Gott von „meine Herrlichkeit“, als er seine Gegenwart im Zelt der Begegnung(dem Ort der Anbetung) meint(vgl. Jes60, 2). Die Shekinah bedeckte den Berg Sinai, als Gott Mose seine Gesetz gab(siehe Ex24, 16-17); sie füllte das Zelt der Begegnung, als es vollendet war(Ex40, 34); sie führte Israel in der Wüste(Ex40, 36-38) und erfüllte später dem Tempel Salomos bei der Weihzeremonie(2Chr7, 1; 1Kön8, 11-13). Genauer gesagt, Gott ließ seine Gegenwart über den Kerubim(Engelfiguren auf der Bundeslade) in dem Allerheiligsten des Tempels wohnen(1Sam4 4; 2Sam6, 2; Ps80, 2).

Als Jesaja von dem Kommen Jesu Christi sprach, prophezeite er, dass sich die Herrlichkeit Gottes in ihm offenbaren wird, und zwar für alle Menschen sichtbar(Jes40, 5). Sowohl Johannes(Joh1, 14) wie auch der Schreiber des Hebräerbriefes(Hebr1, 3) bezeugen, dass sich mit Jesus Christus diese Prophetie erfüllt hat.

Die Herrlichkeit Gottes wird in der Bibel auch als seine Heilige Gegenwart und Kraft beschrieben. Sie wird ebenso sichtbar in den Auswirkungen, die seine Gegenwart und Kraft auf die Welt und auf das Leben eines einzelnen hat. Auch wenn der Himmel die Herrlichkeit Gottes(Ps19, 2; vgl. Röm1, 19-20) „erzählt“(d.h. offenbart, beweist) und die Erde voll seiner Herrlichkeit ist(Jes6, 3; vgl. Hab2, 14), so muss seine Größe und Majestät in ihrer ganzen Fülle immer noch enthüllt werden. Deshalb erkennen die Menschen auch oftmals die Größe Gottes nicht und nehmen seine Gegenwart als etwas Selbstverständliches hin.

Du als Nachfolger Christi allerdings erfährst die Herrlichkeit Gottes und seine Gegenwart auf vielerlei Art und Weise: durch seine Nähe, Führung, Liebe, Stärke, Weisheit, durch Gebetserhörung und geistliche Gaben(d.h. von Gott gegebene Fähigkeiten) sowie durch das übernatürliche Handeln seines Heiligen Geistes. Viele Dinge geschehen in deinem Leben, indem du die Herrlichkeit Gottes erkennen kannst. Er setzt sich immer und immer wieder für dich ein, niemals lässt er dich allein, er ist immer und überall bei dir. Er verherrlicht sich durch dich und dein Leben, wenn du seiner Leitung und Führung folgst.

Die Herrlichkeit Christi war die gleiche Herrlichkeit, die er mit seinem Vater, d.h. Gott hatte, ehe die Welt war(Joh1, 14; 17, 5). Die Herrlichkeit seines Dienstes ist viel größer als die Herrlichkeit jedes anderen Dienstes im Alten Testament(2Kor3, 7-11). Paulus nennt Jesus den „Herrn der Herrlichkeit“(1Kor2, 8) und Jakobus nennt ihn „Jesus Christus der Verherrlichten“(Jak2, 1).

Immer wieder wird im Neuen Testament auf die Beziehung und die untrennbare Verbindung zwischen Jesus Christus und die Herrlichkeit Gottes hingewiesen. Die Wunder Jesu offenbarten die Herrlichkeit Gottes(Joh2, 11; 11, 40-44). Als Jesus von einer „lichten Wolke“ umgeben wurde(siehe Mt17, 5), wurde seine glanzvolle Herrlichkeit sichtbar. Gott der Vater bestätigte dieses Ereignis, indem er Worte sprach, die von den Jüngern gehört und verstanden wurden. Damit ehrte er seinen Sohn Jesus(vgl. 2Petr1, 16-19). Christus selbst sprach von seinem herannahenden Tod als dem Beginn der Verherrlichung(Joh12, 23-24; vgl. 17, 2-5). Nach seiner Auferstehung fuhr Jesus in den Himmel in Herrlichkeit(vgl. Apg1, 9; 1Tim3, 16). Jetzt ist Christus in Herrlichkeit erhöht(Offb5, 12-13) und wir werden ihn eines Tages „auf den Wolken des Himmels kommen sehen mit großer Macht und Herrlichkeit“ (Mt24, 30; vgl. 25, 31; Mk14, 62; 1Thes4, 17).

Du als Nachfolger Jesus in den heutigen Tagen, erlebst die Gegenwart Gottes durch die Kraft und das Wirken des Heiligen Geistes, der dich in die Gegenwart Gottes und des Herrn Jesus bringt(2Kor3, 17; 1Petr4, 14). Wenn der heilige Geit in seiner Gemeinde kraftvoll wirkt(1Kor12, 1-2), dann erlebst du die Herrlichkeit Gottes in einer Art und Weise, die niemand leugnen kann.

Wenn du Jesus Christus und sein Opfertod für deine Sünden angenommen hast, ihm dein Leben gegeben und unter seiner Führung gestellt hast, bist du durch seinen Geist mit ihm vereint und hast Anteil an seiner Herrlichkeit. Petrus sagt sogar das du, wenn du Mutig zu Christus hältst und Angriffen erduldest, weil du an ihn glaubst: „….der der Geit der Herrlichkeit, der Geist Gottes ruht auf dir(1Petr4, 14). Jesus kam auch in die Welt um dir seine Herrlichkeit zu offenbaren(Lk2, 29-32). Du als Nachfolger Jesu sollst mit deinem ganzen Leben Gott Ehre bereiten, damit er in und durch dich geehrt und verherrlicht wird(Joh17, 10; kor10, 31; 2Kor3, 18), Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem

Andacht vom 04. September 2017

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Alles was du beginnst soll dir gelingen und mit Gottes Segen erfüllt sein. Du bist ein Kind Gottes, der Heilige Geist wird dir in allem helfen, es gibt nichts was dir mit seiner Hilfe unmöglich ist.

Für die Reinigung deiner Sünden!  

4Mose (Numeri) 19,9 
Und ein reiner Mann soll die Asche von der Kuh sammeln und außerhalb des Lagers an einen reinen Ort schütten, damit sie daselbst für die Gemeinde der Kinder Israel aufbewahrt werde für das Reinigungswasser; denn es ist ein Sündopfer.

Hebräer 9, 13-14 stellt das Blut Jesu Christi der Asche von der roten Kuh gegenüber. Für die Israeliten war die Asche ein Mittel zur Reinigung. Doch die neutestamentlichen Gläubigen haben ein viel besseres Mittel.

Du hast den immer zugänglichen Quell des Blutes Jesus Christus, in welchem du durch Glaube und Busse Reinigung „von allen Sünden“ findest(1Joh1, 7). Durch diese Reinigung darfst du dich Gott nahen, Gnade empfangen und Barmherzigkeit zu rechten Zeit(Hebr4, 16; 7, 25).

Hebr 9,13-14
Denn wenn das Blut von Böcken und Stieren und die Besprengung mit der Asche der jungen Kuh die Verunreinigten heiligt zu leiblicher Reinigkeit,
wieviel mehr wird das Blut Christi, der durch ewigen Geist sich selbst als ein tadelloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Das Blut Jesu Christi, das sein Opfer für deine Sünden bezeichnet, steht im Mittelpunkt des Neuen Testament Konzepts der Erlösung, d.h. der geistlichen Errettung(1Kor10, 16; 11, 27; Eph2, 13; 1Petr1, 2; Offb7, 14; 12, 11). Als Jesus am Kreuz starb, wurde sein unschuldiges Blut vergossen, um deine Sünden zu tilgen und dir wieder die Möglichkeit zur rechten Beziehung zu Gott zu geben(Hebr5, 8; Röm5, 19; Phil2, 8; vgl. Lev16). Sein Opferblut ist ein wichtiger Punkt in der Heilsgeschichte. Sein Blut, war das endgültige Opferblut, durch das du von deinen Sünden reingewaschen wirst. Er ist das endgültige, allumfassende, reine Opferlamm. Durch seine Sündlosigkeit, wäscht dich sein Blut frei von deiner Sünde. Durch sein Blut erwirkte Jesus Christus folgendes:

Sein Blut bietet dir Vergebung für deine Sünden und der Sünden aller Menschen, die von ihren eigenen Wegen umkehren und an Christus glauben(Mt26, 28). Vergebung ist nötig, weil wir alle gesündigt haben(RÖm3, 23; 1Joh1, 8), denn wir haben gegen Gott gehandelt und rebelliert, seine Gesetze gebrochen, seine Gebote missachtet und sind unsere eigenen Wege gegangen(siehe Jes53, 6; 1Joh3, 4;5, 17). Die Sünde hat deine Beziehung zu Gott zerstört, der absolut heilig ist(d.h. völlig rein, vollkommen, unversehrt und vom Bösen getrennt) und nichts mit Bosheit und Rebellion zu tun haben kann. Gottes vollkommene Gerechtigkeit verlangt dass unsere Sünde gerichtet wird, und weil die Sünde dem Charakter Gottes so völlig widerspricht, verlangt sie die äußerste Strafe, den Tod die ewige Trennung von ihm. Ohne seine Gnade müssten wir unbedingt „schuldig“ gesprochen und zum Tode gesprochen werden(Röm1, 18-32; 6, 23). Doch Gott selbst schuf die Lösung, die Strafe für die Sünde zu bezahlen, indem er seinen Sohn Jesus sandte, der an unsere Stelle starb und die Strafe für die Sünde ein für alle Mal auf sich nahm. Allen Menschen, die sein Opfer als ihr eigenes annehmen und ihm die Führung ihres Lebens überlassen, gewährt Gott Vergebung. Auf diese Weise kann deine zerbrochene Beziehung zu Gott wiederhergestellt werden(Eph1, 7; kol2, 13).

Bevor Gott dir Vergebung gewähren konnte, war ein Blutopfer notwendig(Hebr9, 22. Und damit die Vergebung vollständige sein kann, musste das Opfer vollkommen sein. Deshalb ist Gott der einzige, der dieses vollkommene Opfer bereitstellen konnte, war er durch den Tod Jesu am Kreuz tat. Das Blutopfer, der Tod Jesu ist die Grundlage für die Vergebung.

Sein Blut erlöst(d.h. errettet, löst) dich und alle wahren Gläubigen aus der Kontrolle Satans und der bösen Mächte(Apg20, 18; Eph1, 7; 1Petr1, 18-19; Off5, 9; 12, 11). Das Wort das mit „Erlösung“ übersetzt wurde (gr. apolytrosis), bedeutet „erkauft oder zurückerstattet durch Zahlung eines Kaufpreises“. Erlöst sein hat auch etwas mit gerettet und befreit sein zu tun. Der Begriff „Erlösung2 ist sehr passend, denn er verdeutlicht wie die geistliche Errettung ermöglicht wurde, durch Zahlung eines Lösegeldes. Der Preis den Jesus Christus bezahlt hat, um dich zu erretten und wiederherzustellen, war extrem hoch: „durch sein Blut“. Gott hat die „Erlösung“ und Errettung durch den Opfertod Jesus ermöglicht und dieses Opfer schließt alles ein, was der Mensch dringend braucht: Vergebung, geistliche Befreiung, die Möglichkeit wieder in rechter Beziehung zu Gott zu stehen, Frieden, Liebe, ein neues Leben, Einsicht, Gemeinschaft, Anerkennung, Sicherheit, Hoffnung und Sieg in deinem Kampf gegen Satan und seine Mächte.

Sein Blut rechtfertigt dich und alle(d.h. spricht sie vor Gotte gerecht), die ihm ihr Leben anvertrauen(Röm3, 24-25). Du bist gerechtfertigt worden ohne dein Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Jesus Christus ist(Röm3, 24). Paulus gebraucht zwei Begriffe am häufigsten um das Konzept der Errettung zu vermitteln, und zwar „gerecht gemacht werden“ und „Erlösung“. Die Grundbedeutung von „Erlösung“ (gr. apolytrosis) kommt von einem Lösegeld, das bezahlt wird. Erlöst zu werden heißt somit, freigekauft, zurückgekauft bzw. wiederhergestellt zu werden. Dabei schwinkt auch mit, gerettet, befreit und freigesetzt zu werden. „Gerecht gemacht zu werden“ (gr. dikaioo) bedeutet, „bei Gott gerecht“ zu sein(Röm2, 13), „zu Gerechten gemacht“ zu werden(RÖm5, 18-19), als gerecht „aufgenommen“ oder „zurechtgerückt“ zu werden. In der Justiz wird damit ausgedrückt, für „nicht schuldig“ erklärt zu werden.

Sein Blut reinigt dein Gewissen von aller Schuld, sodass du Gott in völliger Heilsgewissheit dienen kannst(Hebr9, 14; 10, 22; 13, 18).

Sein Blut heiligt dich, d.h. reinigt, läutert; entwickelt, sondert dich aus zum Dienst für Gott(Hebr13, 12; 1Joh1, 7-10).

Sein Blut öffnet dir als sein Nachfolger den direkten Zugang zu Gott durch Christus, um Gnade, Barmherzigkeit, Hilfe und Errettung zu finden(Hebr7, 25; 10, 19; Eph2, 13. 18). Jesus Christus hat seinen rechtmäßigen Platz höchster Ehre und Autorität bei seinem Vater im Himmel eingenommen(Hebr8, 1). Dort leistet er ständig Fürsprache für dich und alle seine Nachfolger im Einklang mit den Wünschen, Absichten und Zielen seines Vaters. Durch seinen Dienst der Fürbitte erfährst du Gottes Liebe und Gegenwart und empfängst Barmherzigkeit und Gnade für jede Art von Not(Hebr4, 16), Versuchung(Lk22, 329, Schwachheit(Herb4, 15; 5, 2), Sünde(1Joh1, 9; 2, 1) und Anfechtung(Röm8, 31-39)

Sein Blut ist eine Garantie für alle Verheißungen des Neuen Bundes(Hebr10, 29; 13, 20; Mt26, 28; 1Kor11, 25). Die rettende, wiederherstellende und reinigende Macht des Blutes Christi wird dir als Gläubiger ständig zu teil, wenn du durch den Glauben an Christus zu Gott gekommen bist(Hebr7, 25; 10, 22; 1Joh1, 7) Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

Verfasser: Thorsten Thiem