Was wir aus Israels Wüstenwanderung lernen können

Was wir aus Israels Wüstenwanderung lernen können

1Ich will aber nicht, meine Brüder, dass ihr außer Acht lasst, dass unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.5 Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt.6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren.7 Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen«. 8 Lasst uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23 000. 9 Lasst uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.10 Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.11 Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.12 Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle!13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt.14 Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst0!

  1. Korinther 10,1-14

man könnte sich schon fragen als Christ warum und was sollen wir mit dem Alten Testament anfangen. Wie oft geht es uns beim Lesen des Alten Testamentes so dass wir fast nichts verstehen. Und Fragen kommen auf wie sind diese Dinge überhaupt noch für uns wichtig und brauchen wir das noch was im Alten Testament gesagt ist. Viele Geschichten werden uns erzählt die wir zum Teil kaum verstehen. Doch Paulus lehrt uns hier in diesem Text des neuen Testamentes dass es wichtig ist. Natürlich werden Paulus auch dass wir diese Texte nicht als Legende trachten sollen oder darüber endlose Diskussionen führen sollen was das jetzt alles bedeuten könnte.

3 Ich habe dich ja bei meiner Abreise nach Mazedonien ermahnt, in Ephesus zu bleiben, dass du gewissen Leuten gebietest, keine fremden Lehren zu verbreiten 4 und sich auch nicht mit Legenden und endlosen Geschlechtsregistern zu beschäftigen, die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben;

1.Tim 1,3-4

Nein vielmehr Paulus hier das jeder dieser Texte eine Bedeutung hat und als Vorbild verstanden werden muss. Ja was für ein Vorbild meint er hier und was soll das heißen. Es sind vor Bilder die vor der Zeit in der Jesus lebte geschehen sind. Geschehnisse die bereits vor dem Leben Jesu prophetisch eine Sicht auf ihn gaben. Ja das gesamte Alte Testament und jede einzelne Zeile und jede Geschichte ist ein solches Vorbild und dazu gegeben das es sich in Jesus Christus alles erfüllt. Die meisten profitieren erfüllten sich bereits mit seinem 1. kommen als der Erlöser Israels. Die weiteren Zeilen erfüllen sich bis zum Ende der Zeit an dem er die Weltgeschichte abschließt. Doch alles im Wort spricht von ihm. Paulus lehrt die Gemeinde hier vielmehr in welchen Umgang hier mit der Thora handeln und werden sollen. Die Thora spielt für uns Christen eine existenzielle Rolle. Doch sie muss als Wegweiser auf Christus verstanden werden. Wenn wir einmal verstehen dass die Thora mit dem Finger auf das Kreuz und den Erlöser Zeit können wir sie in der richtigen Weise verstehen. Paulus gibt uns hier im Korintherbrief ein Beispiel wie damit umgegangen werden muss ohne dass Verwirrung entsteht. Das Neue Testament gibt uns immer wieder solche Beispiele und zeigt uns den richtigen Umgang mit der Thora. Wenn wir uns nicht an diese kleinen einfachen Spielregeln halten kommt es zu einem Durcheinander. Nicht wenige haben dann an dieser Stelle in 2 Extreme gewechselt. Die eine Gruppe ist in das extrem der Gesetzlichkeit gegangen. Sie haben versucht eine Art christliches Judentum aufzurichten indem sie eine Lehre aufstellen die nicht mehr in der Freiheit Christi ist. Die andere extreme Gruppe hat das Alte Testament gleich ganz verworfen und sich kaum noch damit beschäftigt. Sie widmen diesen Geschichten gar keine Lehrer mehr und auch in der Verkündigung bleibt das Alte Testament völlig raus. Doch gerade hier können wir an Paulus lernen dass das Alte Testament keinesfalls vergessen werden darf. Es muss betrachtet werden. Aber wie? Machen wir es doch wie Paulus der das Alte Testament durch die Brille Christi betrachtete. Er sucht unser Messias Yeshua Ha‘Mashiach in jeder einzelnen Geschichte zu finden. Und so kann er der Gemeinde warnende Beispiele schaffen die sie dazu ermutigt nicht dieselben Fehler zu machen wie das Volk. Auch wir die Viren der Endzeit leben sind dazu aufgerufen aus diesen Geschichten zu lernen. Ja vielmehr ist es doch so dass man sich fragen muss“ es ist eigentlich meine Geschichte? „.

Als Christ befindest du dich auf den Weg. Auf diesem Weg folgen wir dem Lamm wohin es auch geht. Doch was genau bedeutet das und was genau ist dieser Weg. Paulus bringt uns hier in diesem Kapitel einen Schlüssel zur Thora. Des weiteren verbindet er die christliche Geschichte mit der Geschichte Israels. Mit anderen Worten ihre Geschichte ist auch unsere Geschichte. Doch es ist uns zur Lehre gegeben worden.

Es liegt mir fern zu weit auszuholen. Doch können wir unser Leben mit Christus als eine Reise betrachten. Es hat einen Anfang und wird irgendwann zu ihm in die Ewigkeit gehen. Mit anderen Worten wir werden geboren und durch das natürliche Sterben wird unser irdisches Leben hier beendet und wir werden zu ihm in die Ewigkeit übergehen. Es ist eine Reise die einen Anfang und ein Ende hat. Doch das Ende ist kein Ende. Es ist ein Neuanfang. Es ist also kein Zufall dass uns die Bibel ziemlich in den 1. Büchern solch eine Reise in detaillierter Form zeigt. Die Bibel geht dort auf die wichtigsten Ereignisse ein ohne uns zu langweilen. Die Reise Israels durch die Wüste ist eine Reise die auch wir antreten wenn wir uns mit Jesus verbunden haben. Alles beginnt mit der Entscheidung Jesus nachzufolgen. So auch die Entscheidung des Volkes Moose in die Wüste nachzufolgen. Gott hat es dazu geführt dass der König von Ägypten keine andere Wahl hatte als das Volk gehen zulasten. So ist es auch bei uns Christen dass Gott durch Christus Satan dazu gezwungen hat dass er uns gehen lassen muss. Wenn wir Jesus nachfolgen wollen hat der keine andere Möglichkeit als uns gehen zu lassen. Und von diesem Moment an beginnt die Reise. Hier findet sich das berühmte Passahfest. Ein Fest welches eine prophetische Botschaft auf die Erlösung durch unseren Herrn Yeshua Ha‘Mashiach darstellt. Doch die endgültige Abtrennung aus Ägypten entstand erst nach dem Durchzug des Roten Meeres. Dies ist eine prophetische Darstellung der Taufe. So auch bei uns Christen. Hier können wir lernen wie wichtig die Taufe ist. Durch die Taufe in den Tod und die Auferstehung sind wir endgültig von der Welt getrennt und in sein Reich übergegangen. Genau wie das Volk damals nach dem Durchzug nun in der Wüste war sind auch wir mit Gott in der Wüste. Von nun an hat das alte kein Anrecht mehr an uns. Wir sind nun nicht mehr Sklaven Ägyptens sondern frei. Vielen von uns ist das gar nicht bewusst. Doch wir leben nun nicht mehr in Ägypten sondern in der Freiheit und in der Gegenwart Gottes. Nun beginnt eine Reise in voller Abhängigkeit von Gottes Versorgung. Doch das was wir aus diesem Text lernen können ist dass Gott treu zu seinem Volk ist. Er versorgt sie dort mit allem was man braucht. Die Wüste ist normal ein Ort an dem man nicht lange überleben kann. Man hat kein Wasser und wo kein Wasser ist ist auch nicht ausreichend Nahrung. Doch Gott schafft das Wunder dass es ausreichend Wasser hat. Es war genug für alle da. Paulus greift dieses Wunder auf und zeigt uns die prophetische Darstellung auf dem Herrn. Jesus ist der Fels der uns mit geistlichem Wasser versorgt. Jesus ist der der uns ernährt. Von ihm bekommen wir nun auf unsere neu begonnenen Reise alles was wir brauchen damit wir leben können. Paulus möchte das die Korinther das Wissen. Und dass sie den Umgang den alten Schriften lernen. Auch du bist auf der Wüstenwanderung und gehst durch die verschiedenen Prüfungen die auch das Volk durchmachen musste. Und immer wieder ist die Frage wie entscheidest du dich in deinem Herzen. So wie auch Gott in diesem Volk in der Wüste sehen wollte wer es wirklich recht mit ihm meint ist es auch bei uns in unserem christlichen Leben und in der Nachfolge. Gott schaute nach was sich in unserem Herzen befindet. So konnte auch Paulus an die Kolosser schreiben:

5 Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Hurerei, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, die Götzendienst ist,

6 um derentwillen der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams kommt;

Kolosser 3,5 und 6

Hier geht es nun nicht darum physisch an seinem Leib irgendwelche Extremitäten abzuhalten. Sondern es geht darum sich in seiner Persönlichkeit von seinem Geist verändern zu lassen. Und so wie damals im Volk Israel einige Persönlichkeiten von Gott weg degradiert worden. So möchte der Geist Gottes auch uns immer weiter in die Heiligung hinein führen bis die Gedanken Praktiken Emotionen und Gewohnheiten die in Kolosser 3,5 genannt sind völlig verschwunden sind. All diese Reinigungsprozesse die Gott mit seinem Volk durchgemacht hat sind uns zum Vorbild gegeben. Niemand kann sich da hinaus nehmen und sagen ich habe schon alles. Jeder einzelne von uns wird von Gott immer wieder so herausgefordert das die Dinge ans Tageslicht kommen. Nicht um uns zu ärgern oder runter zu machen oder das klar wäre wer der Sieger ist. Sondern der Herr tut es damit wir Selbsterkenntnis kommen und uns in Demut ihm öffnen und Willens uns von ihm verändern lassen. Unser Wille ist dabei entscheidend. Denn du willst fängst du an zu beten. Und wenn du ihn bittest wird er handeln. Doch er wartet auf diesem Moment bist du zu dieser Erkenntnis kommst und dich bitten und Gebet zu ihm wendest. Wenn die Liebe dabei das tragende Element ist wird er handeln. Wir haben keine Vorstellung als Menschen welche liebe Gott für uns Menschen hat. Wenn schon Jesus sagt:

9 Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt, 10 und, wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt? 11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!

Matthäus 7,9 und 10

an diesem Vers wird deutlich mit welch eine Liebe Gott sein Volk liebt. Und weil er möchte dass wir es erkennen erzieht er uns. Aus diesem Grund führt er uns vor Herausforderung die wir manchmal nicht gleich erkennen. Doch oft ist es dazu da dass wir erkennen was in unserem Herzen ist. Und dies führt zu einer Veränderung und zu einem Wachstum in der Heiligung. So lasst uns nun in Gottes Liebe einsteigen und zu seinem Plan Ja sagen so das er uns verändern darf.

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