guter Verwalter – ein Denkanstoß

Als junger Mann hatte Howard Dayton nur ein Ziel: stinkreich zu werden.

Also schloss er sich einem Mentorenprogramm mit einer Gruppe von örtlichen Geschäftsleuten an. Auch sie hatten ein Hauptziel: die Verlorenen für Christus zu beeinflussen. Und es funktionierte! Durch dieses Mentorenprogramm änderte sich der Verlauf von Howards geistlichem, beruflichem und persönlichem Leben für immer. Schon bald begann er zu erforschen, was die Bibel über Geld und Besitz zu sagen hat.

„Diese einjährige Erfahrung hat mich und die Linse, durch die ich das Leben betrachte, radikal verändert“, sagt er. „Seitdem konzentriere ich mich darauf, Menschen über Haushalterschaft zu unterrichten.“

Haushalterschaft ist weit mehr als der Zehnte

Howards Definition von Haushalterschaft ist anders als das, was man in der heutigen Kirchenkultur hören kann. Er glaubt, dass Haushalterschaft nicht nur bedeutet, wie man mit dem Zehnten umgeht, sondern auch, wie man mit den anderen 90% des Einkommens umgeht. Leider wissen die meisten Menschen einfach nicht, wie sie ihr Einkommen auf der Grundlage biblischer Prinzipien verwalten sollen.

Deshalb muss die Gemeinde geschult und ausgerüstet werden.

Die Bibel ermutigt die Lehre der Haushalterschaft

Howard weist auf drei Bibelstellen hin, die die Wichtigkeit unterstreichen, Gemeindemitglieder zu lehren, gute Haushalter ihres Geldes zu sein.

1. Matthäus 28,18-20

„Wenn Jesus den Missionsbefehl gibt, gibt es vier ‚alle‘. Eines davon ist, Jünger zu machen und ’sie zu lehren, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe'“, sagte Howard.

Gottes Wort ist klar. Wir sind aufgerufen, alles, was wir gelernt haben, weiterzugeben.

Die Bibel enthält 2.350 Verse über Geld und Besitz – 15 % von allem, was Jesus sagte, bezog sich auf Fragen des Geldes. Howard ist überzeugt, dass der Grund, warum der Herr so viel über Geld gesagt hat, der ist, dass er uns liebt und möchte, dass wir mit Geld so klug wie möglich umgehen. Es ist ein unangenehmes Thema, sicher, aber wenn er es für wichtig genug hielt, um es zu behandeln, dann sollten wir das auch.

2. Lukas 3:11-14

„Es ist wirklich interessant für mich in Lukas 3, wo Johannes der Täufer vor dem kommenden Gericht warnt“, sagte Howard. Drei verschiedene Gruppen fragen Johannes, was sie tun müssen, um Buße zu tun, und Johannes antwortet jeder von ihnen:

Zur Menge sagt er: „Wer zwei Hemden hat, soll mit dem teilen, der keines hat, und wer zu essen hat, soll dasselbe tun.“
Zu den Steuereintreibern sagt er: „Sammelt nicht mehr ein, als ihr müsst.“
Und zu den Soldaten sagt er: „Erpresst kein Geld und beschuldigt niemanden zu Unrecht – seid zufrieden mit eurem Sold.“

„Jedes einzelne Mal hatte die Reue etwas mit Geld zu tun“, sagte Howard.

3. Matthäus 6,24

Howard glaubt, dass der Materialismus in unserer Kultur viel tiefer geht, als uns bewusst ist, und dass er Gläubige auf eine viel tiefere Weise beeinflusst, als wir denken möchten. Für ihn liegt die Wurzel in Matthäus 6,24: „Niemand kann zwei Herren dienen. Entweder hasst ihr den einen und liebt den anderen, oder ihr seid dem einen ergeben und verachtet den anderen. Ihr könnt nicht zugleich Gott und dem Geld dienen.“

„Ich beschreibe es gerne so: Jeder Gläubige hat in seinem Leben zwei grundlegende Entscheidungen zu treffen. Die erste findet sich in Matthäus 7,13 – werde ich den breiten Weg nehmen, der ins Verderben führt, oder die kleine Pforte und den schmalen Weg, der zum Leben führt?“ sagte Howard.

„Aber es gibt noch eine zweite Entscheidung, die sie treffen müssen: Werde ich dem Geld dienen oder werde ich Gott dienen? Unglücklicherweise denke ich, dass die meisten Christen den breiten Weg nehmen und dem Geld dienen, ohne es überhaupt zu merken.“

Materialismus ist in unserer Gesellschaft so weit verbreitet, dass er fast normal erscheint. Es wird sogar als in Ordnung angesehen, sich zu verschulden, um einen höheren Lebensstandard zu erreichen, als man sich eigentlich leisten kann. So funktioniert unsere Welt heute einfach.

Wenn nur unsere Gemeindemitglieder einen besseren Weg wüssten. Oft sind die lautesten Stimmen, die sich zu den Themen Geld und Materialismus äußern, Werbeagenturen und Kreditkartenfirmen. Wenn die Gemeinde ihren Leuten die Wahrheit sagen würde, könnten Familien endlich über das Leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck hinausgehen und zu einem Lebensstil des großzügigen Gebens übergehen!

Das Nebenprodukt eines veränderten Herzens

Die Lösung ist, wahre, biblische Haushalterschaft zu lehren – nicht nur das Verhalten der Menschen zu ändern, sondern auch ihre Herzen durch die Kraft der Schrift. Keine Altersgruppe, Einkommensstufe oder Bevölkerungsgruppe ist von dieser Notwendigkeit ausgenommen.

Howard ermutigt alle Gemeinden, ganzjährig Schulungen anzubieten, nicht nur, weil es ein biblisches Gebot erfüllt, sondern weil die Menschen dringend ermutigt werden müssen, mit Geld auf Gottes Weise umzugehen. Und das Beste daran? Haushalterschaft muss nicht länger eine Spendenkampagne sein. Ein Anstieg der Spenden ist das natürliche Nebenprodukt der finanziellen Nachfolge. Dies im Blick zu behalten, wird Ihnen helfen, auf eine gesunde Kirche und eine gesunde Gemeinde hinzuarbeiten.

Lernen Sie, in der Freiheit zu leben, für die Gott Sie geschaffen hat – zu wachsen, zu dienen und seinem Ruf zu folgen. Finden Sie heraus, wie Financial Peace ChurchWide Ihr Leben und das Leben aller um Sie herum beeinflussen kann.

Autor Dave Ramsey

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.