Persönliche Anweisungen des HERRN an seine Jünger – oder die Grundlagen des „echten Christentums“

In mir tauchte immer wieder das Drängen auf, etwas darüber schreiben zu sollen, was Jesus den Jüngern selbst auftrug.
Meiner Erfahrung nach, soll und muss ich immer selbst erst etwas darüber lernen – aber wenn ich auch noch darüber schreiben soll – soll vielleicht nicht nur ich allein etwas daraus lernen. 🙂

Das „Ergebnis“ der Suche hat mich selbst geradezu erschüttert.
Aber es wird für mich zum Werkzeug werden, zur „Messlatte“ dafür, wo ich bin – und wo noch ein langer Weg vor mir liegt.

Es zeigt uns im Detail auf, was Jesus von seinen Nachfolgern erwartet – was die praktische Bedeutung des „Christ-seins“ ist.
Vor allem aber zeigt es jedem von uns, wie ein Spiegel in schonungsloser Deutlichkeit unsere „Flecken und Runzeln“ aufzeigt, wo wir selbst gerade auf diesem Weg stehen!
Jetzt muss sich sicher kein „frisch gebackenes“ Kind Gottes darüber sorgen, dass es dem hohen „Standard“, den Jesus an seine Nachfolger legt, noch nicht entspricht – aber wir sehen dadurch auch alle, wo wir noch hin müssen!
Und wir müssen uns jedes Mal neu entscheiden, ob wir bereit sind, diesen Preis für ein ewiges Leben mit Gott dem Vater und Seiner Familie, zu zahlen.

Denn inzwischen bin ich bei diesem Thema, den physisch gesprochenen und uns überlieferten Worten unseres HERRN an seine Jünger, zu der Überzeugung gelangt:
Wir müssen diese Anweisungen, die Jesus Christus uns selbst gegeben hat, als die grundlegende Basis unseres christlichen Lebens betrachten!

Man könnte diese „Gebote“ von Jesus durch viele weitere Bibelstellen ergänzen.
Schon aus der Apostelgeschichte und danach in den Lehrbriefen der Apostel, werden sie von Jesu Nachfolgern ausführlich für uns weiter ausgeführt und vertieft.
Wir finden in diesen Briefen auch weitere, besondere Anweisungen für ganz bestimmte Personengruppen in der Christenheit.

Aber, alle Gebote, die Jesus noch in seinem menschlichen Körper an seine Nachfolger gab, finden sich lediglich in den Evangelien, und sie gelten ausnahmslos für ALLE Nachfolger Christi.

Nun, WENN Jesus wirklich der HERR in unserem Leben ist, und WENN wir Seine Knechte sind – dann sind diese Anweisungen von IHM an uns absolut verbindlich, nicht zu diskutieren oder gar „verhandelbar“!

Bei dieser Auflistung seiner Anweisungen, war mir die Reihenfolge, in der sie unser HERR gegeben hat, zweitrangig. Sie erfolgten sowieso alle innerhalb der kurzen 3 Jahre seines Wirkens in Israel.
Viel wichtiger empfinde ich, zu welchen Bereichen unseres Lebens und „Christ-seins“ sie gehören –
zum einen, um sie uns allen besser bewusst zu machen, und zum Zweiten, um sie mir selbst besser merken zu können. 🙂
Bedauerlicherweise finde ich einfach nicht die passenden Begriffe und Bezeichnungen in meiner Darstellung – ich bete in Jesu Namen, dass es euch dennoch zum Segen gereicht.


Also gut, im Prinzip beinhaltet ja eine einzige Antwort von Jesus, auf die Frage nach dem höchsten Gebot, die wir in Markus 12,28–34 und Matthäus 22,35–40 finden, schon alles, was der Schöpfer sich von seinen Geschöpfen wünscht:

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. (5. Mose 6,5)
Dies ist das Hauptgebot, das obenan steht. Ein zweites aber steht ihm gleich:
›Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‹ (3. Mose 19,18)
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.«

Es ist unser HERR selbst, der uns in den Evangelien auslegt, was dieses Doppelgebot für seine Nachfolger bedeutet!


A. Zunächst die allgemeinen Anweisungen für das
moralische Verhalten im Alltag eines jeden Christen

Ich bin auf 6 Pfeiler, Fundamente oder „Säulen“ gestoßen, in die wir die Gebote Jesu einteilen können, und war etwas verwundert – das war genau die Hälfte der Dienstbereiche, die uns der HERR für Lion of Judah,gezeigt hatte.
Dann kam ein weiterer Gedanke in meinen Kopf:
6 ist die Zahl des Menschen, und diese 6 Säulen sind „nur“ unsere menschliche Seite in diesem Bund mit Jesus.

Wenn wir diese Anweisungen, die Bedingungen erfüllen, wird Gott auf „Seiner“ Seite die „Gegenstücke“ aufrichten, und uns von Göttlicher Seite, entsprechend all Seiner Verheißungen, diese Bereiche unseres Lebens ausfüllen. Mathematisch betrachtet stehen da dann doch wieder 12 Säulen 🙂

… aber kommen wir zu unserer Ersten:


1. Pfeiler des Fundamentes im Bund mit Gott, unsere senkrechte Ausrichtung zu IHM hin, unsere Haltung und Verbindung zu dem Allmächtigen

Man kann diese Ausrichtung auch mit dem aufrecht stehenden Stamm des Kreuzes vergleichen. Wir blicken vertikal zu IHM auf, dies ist unsere Ausrichtung, unsere „Hotline“ mit IHM.

Wenn wir uns auf IHN ausrichten, funktioniert die Kommunikation in beiden Richtungen – ein Zitat von Jesus dazu: „MEINE Schafe hören meine Stimme.“ 🙂

Das von „unten nach oben“, kann auch als Symbol für unsere Haltung gegenüber Jesus gesehen werden.
ER ist der HERR und wir sind Knecht, uns ist in dieser Ausrichtung bewusst „wer da mit wem redet“.
Wir müssen bereit sein, unser Ego, unser „ICH WILL!“ hinter Gottes Willen zu stellen. Ansonsten ist unser Bekenntnis, dass ER unser HERR sei, nur ein Lippenbekenntnis, eine Lüge mit scheinheiligem Anstrich.
Aber dann ist dieses fromme Bekenntnis nicht mehr wert, als das der meisten Sadduzäer und Pharisäer zu Zeiten Jesu – und dann haben wir SEIN Opfer für unsere Schuld auch gar nicht in Anspruch genommen!

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Markus 12, 29–30

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, deinem ganzen Verstand und deiner ganzen Kraft.

Das höchste Gebot (Schma Jisrael,
5. Mose 6, 4–5)

Matthäus 4, 17

Tut Buße (denkt radikal um, ändert eure Gesinnung), denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!

Die radikale Umkehr (Metanoia – neues Denken, neues Sehen)

Matthäus 6, 6

Wenn du betest, geh in deine Kämmerlein, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen (Verzicht auf jegliche Form der religiösen Selbstdarstellung).

Das Gesetz der Verborgenen Gemeinschaft

Matthäus 6, 33

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
(Nahrung, Kleidung, Ort zum Schlafen …)

Das Gebot, an Gottes Reich zu bauen und IHM zu vertrauen

Lukas 9, 23

Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst (ordne sein eigenes Ego dem Willen Gottes unter) und nehme sein Kreuz täglich auf sich.

Die treue Nachfolge in den Spuren Jesu

2. Pfeiler des Fundamentes im Bund mit Gott,
unsere Ausrichtung, Haltung und Beziehung zu unseren Geschwistern

Der horizontale Balken des Kreuzes – wie verhält sich ein Christ in Gottes und seiner Familie?

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Johannes 13, 34

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe. (Die Messlatte dafür ist, unser Selbst „hinten anzustellen„)

Das neue Gebot an die Nachfolger Jesu (Mandatum – Auftrag, Befehl, Weisung, Gebot)

Johannes 13, 14–15

Wenn nun ich, der Herr und der Meister, euch die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen.
(Zeichen dafür, dass wir die Gebote der Nächstenliebe und des „für einander da seins“ auch umsetzen)

In Gottes Familie herrscht das Gebot des demütigen Einander-Dienens

Matthäus 18, 15–17

Wenn dein Bruder sündigt, geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen.
Hört er nicht, nimm Zeugen.
Hört er nicht, bringe es vor die ganze Gemeinde.

Das „Justiz-Protokoll unter Christen“ – oder der Umgang mit den Verfehlungen unserer Geschwister

Matthäus 18, 22

Du sollst deinem Bruder nicht bis siebenmal vergeben, sondern bis siebzigmal siebenmal (Die Absage an unversöhnliche Bitterkeit und Feindschaft).

Die Bereitschaft zur unendlichen Vergebung

Markus 10, 43–44

Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer der Erste sein will, der sei aller Sklave. (Eine dienende Leiterschaft).

Die Umkehrung der Hierarchie aus der Welt

Diese beiden ersten Punkte des Doppelgebotes unseres HERRN gehören untrennbar zusammen und sind elementar wichtig für unser Christenleben!

Um ein „Bild“ zu gebrauchen – jeder, der jemals durch eine Zieloptik geblickt hat, weiß, was ich meine …
Wenn unser Ziel nicht, sowohl vertikal als auch horizontal, genau im Fadenkreuz steht, wird der Schuss fehlgehen. Links oder rechts, oben oder unten vorbei – meist trifft sogar beides zu.

3. Pfeiler – das Außen, der Kreis um das Kreuz,
unser Umgang mit der Welt ohne Gott

Hier kommt die Zeit, in der wir gefordert und geprüft werden – unser altes Fleisch muss sterben …
Das ist ohne Gottes Geist und seine Hilfe fast unmöglich – und gerade deshalb muss unsere senkrechte und waagrechte Ausrichtung als Christ stimmen!

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 5,44

Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.

Die wahre Revolution der Feindesliebe in dieser Welt

Matthäus 5, 39

Dem Bösen sollst du nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar.

Der Verzicht eines Christen auf Kampf und Rache

Matthäus 26, 52

Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.

Der Gewaltverzicht – alle Gerechtigkeit kommt von Gott

Matthäus 22, 21

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist (Loyalität zum Staat in weltlichen Dingen, Loyalität zu Gott im Geistlichen).

Loyalität und Treue – jedem das, was ihm gebührt

4. Pfeiler – das Innen,
Reinigung und Bewahrung unseres Sinnes

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 7,1

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge.

Das Verbot des Richtens

Matthäus 5,22

Wer seinem Bruder zürnt oder ihn einen Hohlkopf (Raka) nennt, der ist des Gerichts schuldig
(Alles Schlechte bis hin zum Mord beginnt in unseren Gedanken).

Die Radikalität der Reinheit unserer Gedanken

Matthäus 5,28

Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen
(Die visuelle Hygiene, das heißt, sich der Versuchung nicht aussetzen, sondern fliehen).

Treue in der Ehe wie in unserem Bund mit Gott – sexuelle Reinheit eines Christen

Matthäus 5,29

Wenn dich dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf es von dir. (Radikale Trennung von allen Quellen, auch Personen, die deine Beziehung mit Gott gefährden können).

Die kompromisslose „Selbstamputation“ von allem, das Gott nicht meint

Matthäus 5,37

Eure Rede aber sei: Ja, ja; Nein, nein!
Was darüber ist, das ist vom Bösen
(Absolutes Verbot von Manipulation und Betrug gegenüber unserer Umwelt).

Nur die Wahrheit – wenn man überhaupt reden muss …

5. Pfeiler – unsere Haltung und Umgang mit materiellen Werten,
Geld und Besitz im Leben eines Christen

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 6, 24

Niemand kann zwei Herren dienen.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Man kann nur EINEN HERRN haben!

Matthäus 6, 19

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel.

Verbot des Aufhäufens von Werten – Reichtum und überschüssiges Geld für die Belange Gottes einsetzen

Lukas 6, 30

Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das deine nimmt, fordere es nicht zurück. (Völlige Entflechtung von jedem Besitzdenken).

Kein Festhalten an Materiellem, eine radikale Freigebigkeit

6. Pfeiler – der Auftrag des HERRN,
seine Knechte, aber auch Brüder und Schwestern in dieser Welt

Bibelstelle:

Die Anweisung von Jesus an uns:

Befehl, oder Begriff fürs Gedächtnis:

Matthäus 10, 16

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid nun klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Taktische Klugheit – und doch dabei ehrlich bleiben

Markus 13, 37

Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!
(Absolute Absage an den geistlichen Schlaf, und das Verdrängen).

Die permanente Wacht eines Christen (Vigilanz, Wachsamkeit)

Matthäus 28, 19

Geht nun hin und macht zu Jüngern alle Nationen, taucht sie ein in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unser Auftrag!
– Der globale Missionsbefehl an die ganze Christenheit


Wer diese Regeln von Jesus befolgt, wird vor der Welt zum wehrlosen Schaf –
aber er erlangt von Gott, dem Vater, die absolute und unüberwindbare Vollmacht des Lammes, das als Löwe wiederkehrt!


B. Die Kernelemente des Christseins

Bei der Beschäftigung mit den Anweisungen unseres Herrn, sind mir „Dinge“ aufgefallen, die ich hier als Kernelement des Christseins bezeichne – wenn jemand eine bessere Bezeichnung findet, sehr gerne. Diese „Kernelemente“ konnte ich lediglich in 3 Richtungen oder Bereiche eingeteilen – aber wir haben ja auch einen dreieinigen Gott 🙂

Das Gebet – unsere Kommunikation – die Mission – unser Auftrag –
und die Sakramente – die Siegel des Bundes mit Gott

Das erste Element – das Gebet, oder wie sollen wir
überhaupt mit Gott und dem HERRN kommunizieren?

Für Jesus ist ein Gebet kein leeres religiöses Geplapper und sicher auch keine Bestell- oder Wunschliste.

ER fordert von uns ein bewusstes Ausrichten auf Gott, ein „Suchen SEINER Frequenz“
– wie eine Satellitenschüssel auch genau auf den Satelliten ausgerichtet werden muss, vertikal und horizontal, damit der Empfänger überhaupt ein Signal erhalten kann.
Nur im Gebet, im „Zusammensein, der Gemeinschaft mit Gott“, können wir auch Weisung, Trost und Erbauung von unserem Vater empfangen.
Im Gebet liegt auch unsere geistige „Energiequelle“ unsere „Tankstelle“, der Kontakt mit Gott – wenn wir das zu lange verdrängen oder aufschieben, bleiben wir unweigerlich auf unserem Weg liegen!


Matthäus 6, 7–8


Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.


Das Gesetz der Präzision, kein leeres Geschwätz oder hohle Phrasen


Matthäus 6, 9–13


Betet ihr nun so: Vater unser, der du bist in den Himmeln…
Dein Wille geschehe…
(Die absolute Priorität des göttlichen „Meisterplans“ in unserem Leben).


Das Vater Unser –

das Konzept des HERRN für unsere Gebete


Lukas 11, 9


Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet
(Die Beharrlichkeit im Geist).


Die Richtung unserer Suche und unsere Beständigkeit
dabei


Matthäus 18, 19


Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen über irgendeine Sache … so wird sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater.


Die Einheit unter Geschwistern
in Übereinstimmung mit Gottes Willen, lässt alles möglich werden


Johannes 14, 13


Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.


Das Bündnis der Vollmacht in dem Namen Jesus als unserem HERRN

Das zweite Element – das globale Mandat der Christenheit –
unser Auftrag, die Mission!

Unser Christenleben, darf keinen exklusiven Wellnessclub und auch keine isolierte Selbstversorgerkommune/Einsiedelei, die sich nur um sich selbst dreht, darstellen.
Aber auch das „normale“, gemütliche Dasein und sich lediglich um die eigenen Angelegenheiten kümmern, haben ihre Daseinsberechtigung verloren – wenn wir Christen sein wollen!
Alle, die SEINE Nachfolger sein wollen, haben den glasklaren Auftrag in das „noch ungläubige“ Kollektiv der Welt hinauszugehen und den Samen der guten Botschaft von Jesus „auszusäen“!

Das Evangelium zu verbreiten ist der letzte Befehl Jesu – nach deren „Ausbildung“ – an seine Jünger.
Wir können nicht ernsthaft behaupten, Jesus sei unser HERR, wenn wir uns Seinem Auftrag verweigern!


Markus 16, 15


Geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung.


Der ultimative Auftrag an jeden „reifen“ Nachfolger Jesu

Lukas 10, 4

Tragt keinen Geldbeutel, keine Tasche und keine Schuhe; und grüßt niemanden auf dem Weg
(Die totale Abhängigkeit von, und das völlige Vertrauen auf, unserem Versorger).

Unser Vertrauen darf nie auf uns, oder anderen Menschen liegen, sondern nur auf IHM

Matthäus 10, 8

Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus!
Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!

Das Gesetz der Ernte und der Saat – die Vollmacht eines wahren Christen

Matthäus 10, 14

Wenn jemand euch nicht aufnimmt… so geht hinaus aus jenem Haus… und schüttelt auch den Staub von euren Füßen.

Keine Kompromisse –
Als Konsequenz die vollständige Abwen-dung
von allen, die Gott ablehnen

Das dritte Element – die „Sakramente“ – gemeinsame Handlungen,
und „Schnittstellen zur geistigen Welt“

Hier verknüpft Jesus die geistige Welt mit unserem körperlichen Dasein.
Das Wasser – das Brot – der Wein
Es sind sichtbare Siegel, Zeichen des Bundes mit Gott, sowohl für die natürliche- als auch die geistige Welt.


Markus 16, 15


Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.


Die Bedingung der Rettung – wir müssen Jesus als unseren HERRN annehmen, es gibt keine Alternative!


Matthäus 28, 19


Macht zu Jüngern alle Nationen, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Der Gehorsamsschritt der Taufe – das Siegel

Ein Zeichen für die sichtbare und die unsichtbare Welt


Lukas 22, 19


Er nahm das Brot… brach es und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!


Das Bundes-Mahl (das Abendmahl)

Die Bedeutung des Brotes als Leib, und


Matthäus 26, 27–28


Trinkt alle daraus! Denn dies ist mein Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.


– des Weines als dem Blut Jesu
, dem Preis für unsere Errettung, und das ewige Leben


Für mich persönlich war es durchaus „ernüchternd“ vor Augen gehalten zu bekommen, wo ich nun wirklich in meinem Christenleben stehe – aber wie heißt es so treffend –
Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung 🙂

Das Tröstliche ist, dass wir jederzeit Buße tun können,
umkehren und zurück in den Pfad unseres HERRN kommen können.
Dass Gottes Gnade jeden Morgen neu für uns ist!
Dass wir nie alleine sind, Jesus ist immer bei uns – und mit Ruach ha Kodesh, dem Heiligen Geist, steht uns die größte Kraftquelle, die in diesem Universum am Wirken ist, zur Seite!
Hallelujah! – Maranatha Jeshua

Shalom, Schäfla

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert