Andacht vom 21. Juli 2016

Shalom, ich wünsche dir einen gesegneten und Bekenntnisreichen Tag. Das bekennen deines Erlösers und Erretters, soll dich begleiten. Habe keine Furcht, habe an allen Orten den Freimut deinen Erlöser zu bekennen. Bekenne mit Freuden und mit ganzem Herzen!

1.Johannes 4, 14 – 15
(Schlachter Übersetzung 1951)
Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.
Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.


Bekenne!

Diese Erkenntnis macht den Menschen zum Christen. Es geht aber dabei – wie auch in Jo 4,42 – um „Jesus“; nicht um ein himmlisches Geistwesen, sondern um den „im Fleisch gekommenen“ Sohn Gottes.

Darum fährt Johannes fort: „Wer irgend bekennt, dass Jesus, ist der Sohn Gottes, in ihm bleibt Gott und er in Gott.“ Wir müssen beachten, in welch strenge Parallele der Apostel hier den Glauben und die Liebe stellt. „Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns“, hieß es in 1 Joh 4, 12. Nun wird gesagt, dass Gott in jedem „bleibt“, der „bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist“. Verwickelt sich Johannes in einen Widerspruch? Tritt nun auf einmal doch die „Dogmatik“, die „rechte Lehre“ an die Stelle der „Liebe“?

Nein, für Johannes gehört beides untrennbar zusammen. Die Liebe entsteht ja in uns erst aus der Liebe Gottes zu uns. Und das Feuer dieser Liebe begegnet uns erst wenn wir in Jesus, den Sohn Gottes erkannt haben, der von Gott als Sünemittel für unsere Sünden in die Welt gesandt ist. Und umgekehrt erweist sich ein Bekenntnis zu Jesus, dass unser Herz nicht zur Liebe entzündet, als unecht und als ein leeres Gedankending.

Wenn Johannes hier das Wort „bekennen“ verwendet, so meint er damit das öffentliche Bekenntnis zu Jesus, dass in der damaligen Welt in mannigfaches Leiden führt. So war es damals nicht so leicht, ein Oberflächliges Lippenbekenntnis abzulegen. Wer aber wegen seines Bekenntnis zu leiden hatte, darf sich dessen getrösten: „in ihm bleibt Gott und er in Gott“.

Du siehst wie wichtig das bekennen deines Glaubens ist, du bist nicht als Underground Christ berufen, nein du sollst deinen Glauben bekennen. Allerdings wenn die Liebe Gottes in dir ist, dann wirst du bekennen und jeden von ihm erzählen wollen. So als wenn du dich in einen Menschen verliebt hast und du total begeistert bist, jeden willst du von deiner neuen Liebe erzählen. Genauso wirst du den Menschen von deinem Gott erzählen wollen, weil seine Liebe in dir lebt.

Bete für das Feuer der Liebe in deinem Herzen, bete dafür dass du dich überwindest und der ganzen Welt erzählen willst, wer Jesus Christus ist.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 20. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten ungefähr Gott geführten Tag. Höre auf die Stimme Gottes und lasse dich vom Heiligen Geist leiten und führen!

1.Johannes 4, 13
(Schlachter Übersetzung 1951)

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geiste gegeben hat.


Der Heilige Geist in dir!
Und woran merken wir den Empfang der Gabe des Heiligen Geistes?
Öffnet sich hier nicht doch wieder der Raum mystischer Erlebnisse und übernatürlicher Kräfte?

<br
Johannes geht auf diese Frage nicht ein.
Aber er würde wohl seinem Mitapostel Paulus zustimmen und uns antworten: Seht doch die „Frucht des Geistes“ im Unterschied zu allen „Werken des Fleisches“ (Gal 5, 19-2)!

Die erste grundlegende Frucht ist die Liebe. Und gerade sie und erst sie ist das wahrhaft „Übernatürliche und das wesenhaft Göttliche. Beschenkt uns Gott „aus seinem Geist“, wie es wörtlich im Text heißt, dann gibt er uns das Lieben in Herz. Nun könnten wir freilich den Apostel beschuldigen, dass er uns im Kreis herumführe.

Wann bleibt Gott in uns?
Wenn wir einander lieben.
Woran erkennen wir Gottes Bleiben in uns?
An seinem Geist, den er uns gegeben hat.

Und woran merken wir die Wirklichkeit dieser Gabe Gottes?
An ihrer Frucht, an der Liebe.

Er endet also bei dem „einander lieben“, von dem er ausging. Aber dieser Zirkel ist notwendig. Er ist die einzige Form, in der wir den Kreislauf des Lebens beschreiben können.

Nur weil unsere Liebe gerade nicht unsere eigene Leistung, sondern Frucht des Geistes Gottes ist, kann die Große Aussage gemacht werden, dass Gott in uns bleibt, wenn wir einander lieben. Unser Bleiben in Gott und Gottes Bleiben in uns dokumentiert sich in der Einwohnung des Geistes Gottes in uns. Dieser Geist aber, also der Geist Gottes, erweist sich grundlegend an seiner kostbaren Frucht, die dem Wesen Gottes entspricht; an der Liebe. Nur in solchem Kreis der Aussage können wir vom Wunder des Christseins reden.

Wieder einmal wird uns bewusst gemacht, dass die Liebe der Ausgangspunkt für alles ist und durch sie alles erfüllt wird. Wir dürfen niemals die Liebe vernachlässigen, die Liebe ist alles ohne die Liebe ist alles nichts.
Achte auf dein Verhalten in dieser Welt, achte auf dein Verhalten deinem Bruder gegenüber. Ich kenne es, aus der eigenen Erfahrung wie schwer dies ist, wie schnell überhebe ich mich, wie schnell geschieht es dass ich mich über einen Menschen aufrege und schlechte Gedanken entwickele.
Das ist Falsch, schon ein kleiner schlechter Gedanke ist nicht mehr in der Liebe, reinige deine Gedanken damit gute Frucht entstehen kann, den nur ein guter Same ergibt eine gesunde Frucht.

Bete für deine Gedanken, bete dafür dass die Liebe in deinem Herzen wohnt. Bete dafür dass jeder Same durch die Liebe wächst.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
euer Pastor Lionheart

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 19. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Alles was von dir ausgeht, soll in Frieden und Liebe geschehen!

Galater 5, 18
(Schlachter Übersetzung 1951)
Also: wie der Sündenfall des einen zur Verurteilung aller Menschen führte, so führt auch das gerechte Tun des Einen alle Menschen zur lebenbringenden Rechtfertigung.


Rechtsordnung des einen für alle Menschen.

Die Sünde bringt Verurteilung mit sich und wirkt sich auf alle Menschen aus. Durch den Sündenfall im Paradies, werden wir alle als Sünder geboren. Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben, weil sie der Versuchung nicht widerstanden haben. Sie, wie auch du leben fortan im Machtbereich Satans, der Herrscher dieser Welt ist. Wenn du Gott und seine Offenbarung ablehnst , die auf deinem Herzen (d.h. ihrem Gewissen) eingraviert sind oder in seinem geschriebenen Wort darlegt werden (Röm 2, 12-16).

Genauso steht geistliche Errettung – der „Freispruch, der ins Leben führt“ – und zwar allen Menschen zur konkreten Realität zu werden, muss Gottes Gnadengabe des Lebens im Glauben an Jesus Christus empfangen werden.

Du kannst dem genannten Herrschungsbereich Satans widerstehen im Namen Jesus Christus. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch ihn (Joh 14, 6). Bekenne dich zu Jesus Christus, bitte um Vergebung deiner Sünden und nehme die Vergebung als Gnadengabe an. Dann ist die Schöpferordnung Gottes Widerhergestellt, du bekommst ewiges Leben und freien Zugang ins Paradies, ins neue Jerusalem.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 18. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen fett gesegneten und tollen start in die neue Woche. Der Herr segne deine Hände Arbeit!

1. Johannes 4, 11
(Schlachter Übersetzung 1951)
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben.


In der Anrede „Geliebte“ wird hier besonders das von Gott Geliebt sein mitklingen. Das „οὗτος“ ist hier genau wie in Jo 3,16 nicht mir einem bloßen „so“, nicht einmal mit einem „so sehr“ ausrechend wiedergegeben. Das „also“ der alten traf den Sinn besser. „Also“, „οὗτος“, heißt „auf diese Weise“.

Es geht um die Liebe Gottes, die nicht nur allgemein da ist und nicht nur göttliche Größe zeigt, sondern die in der Hingabe des Liebsten und Kostbarsten als Sühnemittel für Gottlose, Sünder und Feinde (Rö 5,5) ihre einmalige Eigenart hat. Wer „diese“ Liebe wirklich erfährt und annimmt, der „kann“ gar nicht anders, als nun auch seinerseits zu „lieben“.

Er ist das der erfahrenen Liebe Gottes „schuldig“. Und doch „können“ wir leider auch immer wieder lieblos sein und brauchen die eindringliche Erinnerung an unsere „Schuldigkeit“, wie sie Johannes den Gemeinden hier gibt. Dabei wird unsere Liebe untereinander etwas von der besonderen Art der Liebe Gottes an sich haben und tragende, vergebende, erbarmende, Zurechthelfende Liebe sein müssen.

Solche Liebe „schulden“ wir dem anderen, wenn und weil wir sie selber von Gott empfangen haben. Es ist nicht eine besondere „Leistung“, wenn wir so lieben; wir verdienen dafür nicht ein besonderes Lob. Wie viel wir auch lieben mögen, immer aufs neue und immer noch viel mehr sind wir dem andern die Liebe schuldig und kommen damit nie an ein Ende (Rö 13,8).

Wiedereinmal mehr wird uns hier bewusst gemacht, wie wichtig die Liebe ist. Die Liebe ist alles ohne die Liebe ist alles NICHTS. Wir sind es einander schuldig uns zu Lieben, denn Gott liebt und, er hat für uns seinen Sohn gegeben. Jesus selber sagt uns, an der Liebe soll man euch erkennen.

Bete dafür dass die Liebe Gottes an dir und deinen Leben sichtbar ist. Danke Gott für diese Liebe, danke Gott für seinen Sohn Jesus Christus.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 17. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und besinnlichen Sonntag. Komme in die Ruhe Gottes und lasse dich ganz neu anrühren!

1. Johannes 4, 8
(Schlachter Übersetzung 1951)
Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.


Durch die Liebe wird alles bestehen!
Das ist zunächst nur die negative Folgerung des vorigen Verses:
„1Jo 4,7 Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott.“

Aber für Johannes und für die Empfänger seines Briefes lag in dem Satz viel mehr. Johannes verwendet hier eine Form des Wortes „erkennen“, die im Griechischen „egno~“ lautet. Das lässt die Hörer sofort an der Wort „Gnosis“ denken, an das Wort, das zur rühmenden Selbstbezeichnung der vom Apostel so ernst bekämpften Bewegung geworden war. Diese Bewegung warf den Gemeinden vor: Ihr „glaubt“ ja nur, was die Apostel euch sagen; wir aber „erkennen“ selber Gott. Wir sind auf den Weg philosophischer oder religiöser mystischer „Erkenntnis“ zu Gott vorgedrungen und haben in unserem großen Lehrsystem „Gott erkannt“. Johannes lässt sich nicht auf eine Prüfung dieser Systeme und auf eine Debatte mit allen ihren Aussagen ein.

Er stellt die eine Frage: Wie steht es bei euch mit der „Liebe“?

Mag ihr Reden von ihrer „Erkenntnis“ noch so überzeugt und glänzend klingen, sie leben nicht in der Liebe. Darum „erkannten“ diese erkenntnislosen Männer in Wahrheit Gott überhaupt nicht. An seinem wahren Wesen gehen sie mit allen ihren Spekulationen vorbei. „Denn Gott ist Liebe“. Alles ist ohne die Liebe zu nichts nütze, zu gar nichts.

Du magst alles können, alles besitzen, jede Erkenntnis haben, hast Du die Liebe nicht, ist es zu nichts nütze, zu gar nichts. Alles was nicht aus der Liebe Gottes gewirkt ist, wird vergehen. Nur die Liebe wird bestehen über aller Ewigkeit hinaus.

Bete dafür dass alles was du auch tust, gewirkt ist durch die Liebe Gottes. Durch die Liebe wird es bestand haben.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 16. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und wunderschönen Tag, in den Armen Jesus Christus.

1. Johannes 1, 5
(Elberfelder Übersetzung 1951)
Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.


Treffe eine Entscheidung!

Gott ist Licht, das ist ein befreiendes Evangelium!

Du brauchst nie zu fürchten, dass dir in Gott etwas Dunkles oder zwiespältiges begegnet. Gott ist Licht und niemals Finsternis.

Wie zwiespältig ist unser menschliches Wesen! Wie enttäuschen wir dadurch Menschen und machen wirkliches Vertrauen schwer.

Wie oft geben wir in unseren Leben anderen Versprechen, die wir dann nicht einhalten. Wie leicht sind Aussagen getroffen, die schwer einzuhalten sind oder die wir nicht wirklich einhalten wollen. Wie schnell sagen wir zu jemanden, „du kannst dich jederzeit bei mir melden“, „ich bin immer für dich da“. Dann wenn es wirklich soweit ist und derjenige meldet sich bei dir, vielleicht auch erst nach Monaten oder Jahren, nicht selten können oder wollen wir uns nicht an unser Versprechen erinnern.

Viel zu oft reden wir viel zu schnell. Denn einen Tag symbolisieren wir pures Gottvertrauen, den anderen Tag hadern wir mit Gott in aller Öffentlichkeit und meinen auch noch besonders authentisch zu sein. Unwillkürlich übertragen wir unser verdorbenes Bild auf Gott.

Aber Gott ist anders, du darfst ihm dein ganzes Vertrauen schenken, weil es in ihm nur reines Licht gibt. Johannes bereitet mit dieser in sich selbst so einleuchtenden Aussage, dass es im „Licht“ kein „Finsternis“ geben kann. So wesenhaft unmöglich im „Licht“ zugleich „Finsternis“ sein kann, so unvereinbar ist dass bleiben in Jesus und dass Geborgen sein in Gott mit irgendwelcher Sünde. Das ist keine willkürliche und unnötig harte Bestimmung; das geht aus der Lichtnatur Gottes mit ganzer Notwendigkeit hervor.

Du kannst nicht auf der einen Seite der Welt anhängen und in Sünde leben und auf der anderen Seite Gottesfürchtig leben. Das eine schließt dass andere aus, Licht und Finsternis harmonieren nicht miteinander. Du kannst nicht jeden Abend in die Kneipe gehen und dich betrinken und dabei bekennen Gott hat dich Frei gemacht. Wie kannst du Frei sein, wenn du deine Süchte auslebst. Gott ist Freiheit, Gott ist Liebe, Gott ist Licht in ihm ist keine Finsternis. Niemand kann zwei Herren dienen auch du nicht, denke nicht dass es dir Möglich ist. (Mt 6,24). Gehe keine Kompromisse eine, treffe eine Endscheidung und diese bitte 100 %. Gott ist 100 % Licht, sei auch du Licht.

Bete dafür dass Gott dir die Kraft gibt eine Entscheidung zu treffen.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 15. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten Tag. Heute ist der Tag an dem du alles verändern kannst, spreche Vergebung aus, wo du noch nicht vergeben hast und du wirst die positiven Auswirkungen erleben!

Jakobus 2, 12
(Schlachter Übersetzung 1951)
Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen!


Reden und handeln. Dein Reden und Handeln sollte in dem Bewusstsein geschehen, dass du von Gott nach dem „Gesetz der Freiheit“ gerichtet wirst, d.h. dem Gesetz und der Liebe Gottes, die durch den Heiligen Geist in dein Herz geschrieben steht. Dir selber ist vergeben worden, für dich ist Jesus Christus ans Kreuz gegangen. Dadurch bist du zur Freiheit berufen worden, du musstest dafür nichts tun und kein Gesetz erfüllen. Mit diesem Bewusstsein lebe Gemeinschaft mit deinen Brüdern, Schwestern und mit den Menschen der Welt.

Gott wird alle richten, die bestimmte Menschen bevorzugen, denn das verstößt gegen das Gesetz der Liebe. Gott ist egal wer vor ihn steht, bei Gott gibt es kein Ansehen der Person.
Da sich dieser Vers an Christen richtet, geht es hier nicht um ewige Verurteilung (vgl. Joh 5, 24), sondern darum, anhand der Worte, Taten und Motive eines Christen die Höhe seiner Belohnung festzulegen (1 Kor 3, 12-15; 2 Kor 5, 10; Offb 22, 12).

Du kannst jetzt nicht losgehen und dir Belohnungen anzusammeln und es eins zu eins aufzufliegen. Das funktioniert nicht, da du nicht aus Gesetzmäßigkeit errettet bist, sondern aus und in der Freiheit Jesus Christus. Dein Reden und dein Handeln, müssen aus Liebe eins sein. Du sollst nicht über gute Taten nachdenken, sondern sie aus Liebe vollbringen. Jesus Christus soll in dir Gestalt gewinnen, an dir sollen sie erkennen, wer Jesus Christus ist.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 14. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Liebe deinen nächsten wie dich selbst (Mk 12, 31), alles was du tust, tue aus Liebe.

1. Johannes 3, 24
(Schlachter Übersetzung 1951)
Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geiste, den er uns gegeben hat.


Der Heilige Geist in dir!

An dieser Verheißung wird besonders klar, dass unser Glaube keine bloße Gedankensache und unsere Liebe keine eigene Leistung unser selbst ist.

Wer so „glaubt“ und so „liebt“, wie es uns „geboten“ ist, der kommt darin zu einer neuen Existenz, zu einer wesenhaften Vereinigung mit Gott. Diese Vereinigung mit Gott besteht in einem doppelten „Bleiben“. Nun „bleibt“ der Mensch „in Ihm“, in Gott oder „in Christus“, wie Paulus so oft und gern sagt. Aber es „bleibt“ auch umgekehrt Gott selbst, Jesus selbst, in dem Menschen. Logisch sind diese Aussagen schwer zu vereinen; aber im göttlichen Leben gilt unsere übliche Logik nicht mehr.

Paulus kann dem „ich in Christus“ das „Christus in mir“ in Gal 2,20 als gleichberechtigte Beschreibung des neuen Seins zu Seite stellen.
Johannes vereint in diesem Vers ebenfalls die beiden Wirklichkeiten einfach miteinander, dass der Satz sprachlich dadurch fast ungeschickt wird.

„Er“, Gott selbst in Christus, „bleibt in ihm“, im Glaubenden und Liebenden. Kann das wahr sein: der ewige Gott, den aller Himmel Himmel nicht fassen (1 Kö 8,27), „bleibt“ in einem kleinen Menschenherzen? Wie kann das geschehen? Woran erkennen wir die Wahrheit dieses Satzes? Johannes antwortet sofort: „und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geiste, den er uns gegeben hat.“

Johannes schreibt an Christen, denen er nicht erst Erklärungen über den Geist Gottes geben muss. Sie ist mit dem Heiligen Geist „gesalbt“. Aber der Geist ist darum nicht etwa eine „Sache“, eine bloße „Kraft“ Gottes, auch nicht wie bei den Gnostikern eine „Emanation“, ein „Ausfluss“. Aus der Gottheit. Er ist, „Person“, die dritte Person des Dreieinigen Gottes. Darum wohnt und „bleibt“ in ihm Gott selber in uns. Das ist freilich eine ungeheure Sache! Das können wir nicht leichthin lesen.

Aber Jesus selbst hat uns versprochen: „Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihn machen“ (1 Jo 14,32). Die ruhige, klare Gewissheit aber, dass der Geist Gottes der Gemeinde Jesus und jedem einzelnen Glied der Gemeinde „gegeben“ ist, durchzieht das ganze apostolische Zeugnis an die Gemeinde.

Ist mir der Geist geschenkt und erfahre ich sein Wirken in meinem Leben, dann darf ich daran erkennen, dass der Herr in mir bleibt. Öffne dich dem Wirken des heiligen Geistes, er will in deinem Leben ein fester Bestandteil sein, er will dein Lebenspartner sein. Er will dich in allem leiten und führen, er will dir die Wege Gottes für dein Leben offenbaren. Vertraue ihm lasse dich fallen, er wird dir in allem Helfen, er ist die Stimme Gottes in deinem Leben.

Bete dafür dass der Heilige Geist in dir immer stärker wird und dich in allen leitet und führt, denn er wird dich recht führen.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 13. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und tollen Tag, in dem Armen Jesus Christus. Habe keine Angst und gebe nicht auf, er ist auf allen deinen Wegen bei dir!

1. Johannes 3, 22
(Schlachter Übersetzung 1951)
und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.


Was du bittest……!
Nun gilt nicht mehr die Feststellung, die Gott schon Israel gegenüber durch seinen Boten Jesaja verkündigte: „eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet“ (Jes 59,2).

Jetzt gibt es das rechte, erhörliche Beten, dem Johannes keine Grenzen setzt, wie er es von seinem Herrn selbst gelernt hat. „Was immer wir erbitten, empfangen wir, von ihm.“ So hatte Jesus selbst verheißen (Jo 14,13; 15,7; 16,23). Johannes kann das von Jesus Verheißene nun als Erfahrung bezeugen. Was mag der Apostel selbst durchbetet und an Gebetserhörung erlebt haben!

Aber bedenke hier steht nicht, benehme dich wie eine Wildsau, sündige ohne Ende und dann werden alle deine Gebete erhört, alles wird Gott dir erfüllen. Oftmals benutzen wir die Zusagen Gottes als Freifahrtsschein für alles. Dann klagen wir bei Gott, „Oh Gott du hältst deine Zusagen nicht“, oh Gott ich armer Mensch, warum hast du mich verstoßen.

Nein lese die Stelle bitte genau, du wirst empfangen, was du bittest „weil du seine Gebote hältst und tust, was vor ihm wohlgefällig ist.“. Das ist eine Grundvoraussetzung für die Erhörung deiner Gebete. Strecke dich immer mehr aus nach seinem Reich, nach seiner Herrlichkeit und Heiligkeit. Ordne dich seinen Willen unter, mache seinen Willen zu deinem Willen. Demütige dich vor deinem Vater im Himmel und du wirst sehen, deine Gebete sind erhört.

Bete dass du die Kraft bekommst ein Gott gefälliges Leben zu führen und bitte um die Vergebung deiner Sünden.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu

Andacht vom 12. Juli 2016

Shalom ich wünsche dir einen Tag voller Frieden und Liebe. Der Segen und der Schutz Gottes sollen sich begleiten!

1. Johannes 3, 20
(Schlachter Übersetzung 1951)
dass, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.


Sei nicht leichtfertig!

Einen falschen und leichtfertigen Trost gegen die Anklagen unseres Herzens könnten wir in dem Satz des Apostels nur dann finden, wenn wir aus ihm nur das Wort „Gott ist größer als unser Herz“ isoliert herausgreifen.

Dann meinen wir mit einem flüchtigen Blick in unseren Text daraus zu hören, dass Gott so „großzügig“ ist, dass er unsere Sünden als „Kleinigkeiten“ gern übersieht. Gerne reden wir uns es
genauso ein und reizen Bibelstellen aus dem Zusammenhang, damit sie für uns passt und wir ja nichts verändern müssen. Jesus Christus mutiert zu einem Kuschelgott, bei dem jeder alles darf, weil die Vergebung und sein Verständnis für unsere Schwachheit über alles stehen.

Nein, Gott „erkennt alles“, und wir stehen vor ihm als solche, die in hellem Licht leben wollen und die gerade darum auch von ihrem Herzen verklagt werden. Diesem Verklagen weichen wir nicht aus; wir geben ihm Recht. Aber dann dürfen wir auf Gotte „Größe“ blicken, wie es Luther vor uns getan hat.

Die Liebe Gottes aber, die so groß ist, zeigt ihre „Größe“ darin, dass er den eingeborenen Sohn gab und dass „jener seine Seele für uns eingesetzt hat“. Jeder Leichtsinn ist uns dann unmöglich. Und es wird – so sagt es uns der Zusammenhang wenn wir den Text als ganzes lesen – den Glauben an diese Liebe Gottes gegen alle Anklagen seines Herzens nur der festhalten können, der selber „die Brüder liebt“ und selber das herzliche Vergeben übt.

Bete dafür dass du vom ganzen reinen Herzen um Vergebung bittest und das du deinem Bruder vergibst.

Gottes Schutz, Segen und Frieden
Pastor Lionheart (Thorsten Wurm)

lionheart „at“ lion-of-judah.eu