
Ja … aber …Wie oft sagen wir das in einem Gespräch oder Diskussion. Wir wollen abwägen, ob unsere Entscheidung richtig ist oder wir finden eine Entschuldigung um das gerade Gesagte in Frage zu stellen. Es ist wie einerseits und andererseits. Die sogenannten zwei Seiten der Münze. Ein Dafür und ein Dagegen. Das ist nicht der biblische Gehorsam Gottes Wort gegenüber. Es sind selbstgewählte Entschuldigungen, die sich gut für uns und andere anhören.
Wir können bei Menschen sehr viel Verständnis bekommen und uns einreden, dass wir ja aufgrund unserer Umstände und eigenen Schwachheiten nicht ein klares JA oder NEIN sagen und tun. Dann sind da noch die selbstgewählten Ratgeber.
Psalm 1 Vers
1 Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,
noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern…
aber was sagt Gott… was sagt sein Wort… was möchte ER, dass Du tust oder lässt.
Manche von uns haben einen klaren Ruf von Gott… wir haben seine Stimme deutlich gehört und wie reagieren wir?… Ja Herr oder Ja Herr aber...ich kann nicht, ich bin nicht fähig, ich bin zu ängstlich, Du weißt ja, wie es mir geht, dass musst Du verstehen Gott. Das ist gerade zuviel für mich. Dafür habe ich keinen Glauben. Mir fehlen die nötigen Finanzen, und überhaupt, Du musst Dich getäuscht haben, mir diese Aufgabe zu übertragen.
So könnte die Liste weitergehen. Es gibt ein Lied das dem Entgegenspricht… es ist auf Englisch und geht so…
Yes Lord, Yes. To your will and to your way. I say Yes Lord, Yes I will trust you and obey. When your Spirit speaks to me, with my whole heart I agree. And my answer will be
Yes, Lord, YES
Ja, Herr Ja. Zu deinem Willen und deinem Weg. Ich sage Ja, Herr, Ja ich werde Dir vertrauen und gehorchen. Wenn Dein Geist zu mir spricht, ist mein ganzes Herz einverstanden. Und meine Antwort ist Ja, Herr Ja…
Die Ja`s in unserem Leben haben oftmals große Konsequenzen und bringen viel Veränderung oder Du musst Angst überwinden, oder noch so vieles mehr, was nicht in Ordnung ist bei Gott… mit seiner Hilfe aufzuräumen.
ES BEGINNT mit einer Entscheidung! Mein Wille oder SEIN Wille… meine Wege oder SEINE Wege… Ja Herr, dass was Du mir sagst und aufträgst kann ich auch… vielleicht nicht in meiner eigenen Kraft und Stärke … aber Du kennst mich besser, als ich mich selbst… Du bist mein Schöpfer, mein Vater, mein Herr. Und somit entscheide ich mich heute, Dein Wille geschehe … Bitte zeige mir was ich tun und lassen soll, und schenke mir die Gnade es in meinem kleinen Alltag umzusetzen.
Ein Dienst für Gott ist kein Hobby, dass man tun oder lassen kann.
Herr, es tut mir leid, wo ich versagt habe. Gib mir einen Neustart, heile und heilige mich.
Hiob 28 28 und er sprach zum Menschen: »Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Einsicht!«
Noch ein Wort der Ermutigung… in diesem Kampf bist Du nicht alleine, viele große Bibelhelden, wie Mose, Gideon oder David hatten diese riesigen Zweifel und Ängste… wenn wir die Psalmen von David lesen, sind viele davon ein Ausschütten seines Herzeleides vor Gott und häufig auch Gejammer, aber dann sagte er immer wieder Ja, Herr mir geht es schlecht und ich fühle mich miserabel aber ich entscheide mich Dich zu loben und auf Dich zu vertrauen. In diesem Fall ist das aber eine Umkehr von Selbstmitleid zu einem Gott der weiß und viel größer ist als das Momentum in dem wir uns gerade bewegen.
Ich schreibe dies in aller Demut, weil ich auch auf diesem Weg der Hingabe und Orientierung bin… Schalom Sabine 💙
