Mach‘ Ordnung in Deinen Finanzen

Geld und Bibel

 

Shalom,

heute wollen wir uns einem wichtigen Thema zuwenden. Geld und was sagt die Bibel, Gottes Wort dazu. Was ist richtig, was ist falsch, welche Einstellung haben wir oder besser sollten wir haben und wie können wir dem Herrn und seinem Reich damit dienen und somit uns selbst die Plattform für Gottes Segen schaffen. Hierzu habe ich mir vor einigen Tagen das kleine Büchlein von Joyce Meyer „Geordnete Finanzen“ gekauft und möchte Dir gerne einige Passagen weitergeben.

GELD ist nichts SCHLECHTES… – die Liebe zum Geld ist schlecht!

Was glauben Sie würde das Geld sagen, wenn es reden könnte? Wie wärs damit:

„Ich bin bedrückt und traurig, weil ich es satt habe, dass Menschen mich missbrauchen, mich für falsche Zwecke einsetzen, sich meinetwegen streiten, mich stehlen, lügen, betrügen und Verbrechen begehen, um mich zu erhalten. Bei den meisten Ehescheidungen bekommen ich die Schuld. Ich habe es satt, die ganze Zeit gegen die Gier anzukämpfen. Man hortet und verschwendet mich. Die Leute glauben, ich würde für ihre Sicherheit stehen- aber, das tue ich überhaupt nicht. So tun sie als wäre ich Gott. Doch das bin ich ganz bestimmt nicht. Ich wollte nur, die Leute wüssten, wie viel Gutes sie mit mir anstellen können, wenn sie nur richtig mit mir umgehen würden, und wie gesegnet ihr Leben dann sein könnte.“

Ich glaube, Gott fordert, dass wir gute Haushalter unserer finanziellen Mittel sind. Wir müssen darauf achten, dass das Geld nicht Gott in unserem Leben hinaus drängt. Zu jeder Zeit muss er für uns an der ersten Stelle stehen. Ich glaube, Gott achtet darauf, wie wir mit unserem Geld umgehen. Was wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten müssen, ist… dass die Hand des Fleißigen reich macht (Sprüche 10,4). Viele Menschen in unseren Tagen haben das Gefühl, ihnen würden bestimmte Dinge einfach zustehen. Sie sehen nicht ein, dass sie darauf warten uns sie sich verdienen müssen – sie erwarten sie. Geld hat sehr viel Macht und kann Menschen in die falsche Richtung ziehen. Es bedeutet jedoch, dass wir uns darum bemühen müssen, niemals eine falsche Haltung einzunehmen oder zuzulassen, dass das Geld uns beherrscht. Benutzen Sie niemals Menschen dazu, an Geld oder Dinge zu gelangen, sondern seien sie entschlossen, Geld und Bestitz zum Segen anderer Menschen einzusetzen. Reiche Leute können viel Gutes für die Gesellschaft tun, wenn sie nur wollen.

Das Gesetz des allmählichen wachstums

Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8,22)

Wer auf sein Fleisch (niedere Triebe, Sinnlichkeit) sät, wird vom Fleisch Verderben ernten… (Galater 6, 8)

Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, festgedrücktes, gerütteltes und übervolles Maß wird man euch in den Schoss schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem Ihr messt (wenn ihr anderen Gutes tut) wird auch euch zugemessen werden.  (Lukas 6, 38)

Möchte Gott, dass es den Menschen gut geht?…

In Psalm 118,25 lesen wir ein mutiges Gebet des Psalmisten, in dem er ausruft, der Herr möge ihm jetzt Wohlstand senden. Das klingt für mich, als hätte er rasch einen Durchbruch gebraucht. Haben Sie jemals so gebetet? In Psalm 35, 27 sagt die Bibel, Gott erfreue sich am Wohlergehen seines Volkes.

warten sie mit einer guten Einstellung

  • seien sie niemals gierig, richten sie ihr Denken nicht übermässig auf Geld oder materiellen Besitz aus (1. Timotheus 3, 8)
  • lieben sie weder die Welt noch die Dinge in der Welt (1. Johannes 2, 15)
  • niemals dürfen wir durch fragwürdige Methoden zu Geld oder maeriellen Gütern kommen. Vielmehr sollten wir hart arbeiten und lernen, mit dem,was wir haben, gut umzugehen. (1. Timotheus 3, 3)
  • respektieren sie das Geld, verschwenden sie es niemals (Johannes 6, 12)
  • seien sie dankbar für das, was sie haben, während sie auf das warten, was sie haben möchten (Philliper 4, 6)
  • vertrauen sie Gott und lassen sie sich nicht verunsichern, falls die Dinge nicht dann geschehen, wenn sie es wollen (Sprüche 3, 5)
  • Seien sie nie und nimmer neidisch oder eifersüchtig auf das, was jemand anderes hat (Sprüche 14, 30 )
An der guten, Gott wohlgefälligen Haltung, die sie einnehmen, während sie warten, zeigt sich, dass sie bereit sind vorwärts zukommen.

Wie wir Geld betrachten sollten…

Geld sollten wir als Werkzeug oder Ausstattung betrachten, um anderen ein Segen zu sein. Reichtümer bieten keine wahre Sicherheit (Sprüche 11, 4) Selbst wenn unsere Reichtümer zunehmen, ist es unklug, sein Herz darauf zu richten (Psalm 62, 11) Dabei kann Geld in Wirklichkeit kein wahres Glück vermitteln, es sei denn wir dienen Gott damit. Es macht mir sehr viel Freude, den Schmerz anderer Menschen lindern zu helfen. Den Ephesern sagte Paulus, dass sie mir ihren eigenen Händen arbeiten sollten, damit sie genug hätten, um auch anderen abzugeben siehe Epheer 4, 28.

Der Bibel zufolge ist GEBEN seliger als NEHMEN. Während sie also Gott bitten, Ihnen zu Wohlstand zu verhelfen, sollten Sie zugleich darauf achten, dass sie es lernen, ein engagierter Geber zu werden.

Wie steht Gott zu Menschen, die verschuldet sind?…

Ich denke nicht, dass Schulden zu haben eine Sünde ist, aufgrund derer man das Heil verliert. Es ist aber auch nicht die aller klügste Lebensweise. Wer wirklich finanzielle Sicherheit möchte, sollte sich dazu zwingen, dreißig Prozent seiner verfügbaren Mittel zu sparen. Immer wenn man sich etwas leiht, gibt man schon heute das Vermögen von morgen aus. – Was aber geschieht dann morgen? Nur verantwortlicher Umgang mit Kreditkarten sorgt dafür, dass sie einen nicht in Schwierigkeiten bringen. Das heißt sie sollten niemals etwas kaufen, was sie nicht bezahlen können. Gier ist die tiefste Wurzel vieler Schulden. Wir müssen uns die Geduld zulegen, auf Dinge zu warten – dann werden wir sie umso mehr geniessen können. Kreditkarten erlauben den Leuten, sich ihre Wünsche auf der Stelle zu erfüllen, ich glaube aber nicht, dass die Menschen sich an dem, was sie haben, auf diese Weise freuen können, als hätten sie eine Zeit lang darauf warten und dafür sparen müssen. Es tut ja nicht weh sich etwas zu kaufen, im Gegenteil, es fühlt sich meistens gut an. Aber tut es das noch, wenn die Kreditkartenabrechnung im Briefkasten liegt?

Gottes Wort zufolge ist der Leihende ein Diener oder Sklave seines Gläubigers siehe Sprüche 22, 7. Vergessen sie nie, dass Jesus starb, damit sie sich der Freiheit erfreuen und nicht in Gebundenheit leben.

Arbeiten, geben, sparen und ausgeben

Es ist wichtig, dass sie es lernen, innerhalb ihrer jetzigen Möglichkeiten zu arbeiten, zu geben, zu sparen und auszugeben. Wer jetzt ein bischen Disziplin aufbringt, erspart sich später eine Menge Druck und Ärger. Gott möchte, dass es ihnen gut geht und sie im Segen leben. Aber er möchte nicht, dass sie für Extras, mit denen sich sich ebenso gut noch Zeit lassen können, Schulden machen. Nun fragen sie vielleicht, wie es mit Haus oder Auto aussieht. Geht es in Ordnung, solche großen Ausgaben mit Krediten zu finanzieren?… Die meisten werden solche Kosten nicht ohne Kredite stemmen können. Aber sie sollten die Finanzierung immer so abschliessen, dass der Tag absehbar ist, in dem sie ihre Schulden beglichen haben werden und schuldenfrei weiterleben können.

Sie können schuldenfrei sein, wenn sie nur alles daransetzen. Fangen sie an, dafür zu beten.

Gott kann überschwenglich, überfließend und über alles hinaus geben, was wir hoffen, erbitten oder erdenken wagen siehe Epheser 3, 20.

Seien sie mutig in ihrem Bitten und leidenschaftlich im Geben.

Fortsetzung folgt… shalom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Sprachengebet

Viele Christen sind sich bezüglich der Gabe des Sprachengebets unsicher. Einige lehnen sie aus Unsicherheit ganz ab, weil sie in ihrer Gemeinde oder in anderen Kreisen gelehrt wurden, dass diese Gabe – ebenso wie andere Geistesgaben – heute nicht mehr vorkommen. Dafür aber gibt es keinen biblischen Beleg – ganz im Gegenteil.

Die Bibel ist voll von Belegen für die unaufhörliche Existenz aller Geistesgaben für alle Nachfolger Jesu zu allen Zeiten – bis an das Ende dieses Weltzeitalters.

Andere Christen glauben zwar, dass das Sprachengebet auch heute noch existiert und angewendet werden soll, doch sie beschränken es lehrmäßig auf die Aussage, dieses Gebet könne nur eine in dieser Welt existierende Sprache sein, also keine „nicht menschliche“ Sprache.

Richtig ist, dass die Sprachenrede (auch Zungenrede, Sprachengebet, Zungengebet genannt) oft eine in dieser Welt existierende Sprache ist – der bekannteste Beleg dafür ist sicher die Erzählung vom „Pfingstwunder“ in Apostelgeschichte 2. Dort tritt die Gabe der Sprachenrede zum ersten Mal auf, als die Jünger nach Jesu Himmelfahrt vom Heiligen Geist erfüllt wurden und begannen, in anderen Sprachen, die sie im Natürlichen nicht beherrschten, zu sprechen. Hier ist tatsächlich nur von Fremdsprachen, die in dieser Welt existieren, die Rede (Apg 2, 5 – 11: Damals lebten in Jerusalem gottesfürchtige Juden aus vielen verschiedenen Ländern. Als sie das Brausen hörten, liefen sie herbei. Bestürzt hörte jeder von ihnen die Versammelten in seiner eigenen Sprache reden. Außer sich vor Staunen riefen sie: »Wie kann das sein? Diese Leute stammen alle aus Galiläa, und doch hören wir sie in den Sprachen der Länder sprechen, in denen wir geboren wurden! Da stehen wir – Parther, Meder, Elamiter, Leute aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus, der Provinz Asien, Phrygien, Pamphylien, Ägypten und den Gebieten von Libyen aus der Gegend von Kyrene, Besucher aus Rom, Juden sowie zum Judentum Übergetretene, Kreter und Araber – und wir alle hören diese Leute in unseren eigenen Sprachen über die Taten Gottes reden.« ).

Darüber hinaus belegt die Bibel aber auch, dass das Beten in Sprachen auch in nicht in dieser Welt exisitierenden Sprachen geschehen kann. Ich möchte hier gerne einen kleinen „Grundabriss“ über das Thema „Sprachengebet“ generell geben, in dem diese Aussage auch belegt wird.

Das griechische Wort für Sprachengebet heißt „Glossolalie“ und bedeutet soviel wie „Sprachen- oder Zungenrede“. Menschen, die mit der Zungenrede noch keine Erfahrung haben, verstehen diesen Begriff oft falsch und denken, dass ihre Zunge sich sozusagen „selbständig“ macht und außer Kontrolle gerät, wenn sie sich auf die Gabe der Zungenrede einlassen würden. Aber das ist absolut nicht der Fall. Der Betende kann vollkommen selber bestimmen, ob er in Sprachen betet oder nicht, ebenso bestimmt er selbst, wann er damit beginnt und wann er wieder aufhört – genau wie bei einem Gebet in seiner natürlichen Sprache. Wenn jemand in Sprachen betet, bestimmt er also selbst den Anfang und das Ende des Sprachengebets (und völlig normal kann das Sprachengebet auch mit Gebet in der natürlichen Sprache kombiniert werden), aber er bestimmt nicht den Inhalt bzw. die Worte des Gebets. Hierin überlässt er sich dem Wirken des Heiligen Geistes, dem er erlaubt, seine Sprachwerkzeuge zu gebrauchen. Der Heilige Geist tritt nie gewaltsam in unser Leben ein, sondern er respektiert unsere Persönlichkeit und klopft sehr zart an, ob er willkommen ist. Alles, was zwanghaft geschieht, ist nicht das Wirken des Heiligen Geistes, sondern kann ganz unterschiedliche Gründe haben (z. B. psychische Gründe, aber auch andere).

Keinesfalls ist das Sprachengebet ein Stöhnen oder Lallen, wie Unkundige manchmal behaupten. Vielmehr ist es ein Reden in einer nicht erlernten Sprache, die dem Rhythmus und der Melodik einer Fremdsprache ähnelt. Auf Unvoreingenommene wirkt das Sprachengebet normalerweise wie eine ganz normale Fremdsprache.

In der Bibel wird das Sprachengebet vor allem bei Paulus erwähnt. Er spricht an sehr vielen Stellen über dieses Thema – was ein Hinweis darauf ist, wie wichtig diese Gabe Gott ist. Generell spricht Gott in der Bibel über die Dinge, die er für besonders wichtig hält, besonders viel – während er über Dinge, die nicht so entscheidend wichtig sind, nur wenig (oder sogar gar nicht) spricht. Es gibt Themen, die unter Christen einen hohen, manchmal beinahe „heilsnotwendigen“ Stellenwert erlangt haben, über die Gott aber in der Bibel kein einziges Wort verloren hat. Dies sollte uns zu denken geben und dazu bringen, die Wertung und Wertigkeit der Themen im Leben mit Jesus neu zu überdenken.

Das Sprachengebet ist unzweifelhaft ein Thema, dem Gott viel Aufmerksamkeit widmet.

Deshalb sollten wir dies auch tun.

In 1 Kor 13, 1 nennt Paulus das Sprachengebet ein „Reden in Menschen- und Engelssprachen“ (1 Kor 13, 1: Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.) – das ist einer der Hinweise darauf, dass es sich bei der Zungenrede nicht nur ausschließlich um eine auf der Welt existierende Sprache handeln muss. Es gibt himmlische Sprachen, die auf der Welt nicht verständlich sind – das erfahren wir u. a. in 2 Kor 12, 3 + 4.

Dort heißt es: „Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.“ Daraus wird sehr deutlich, dass es auch Sprachen gibt, die Menschen auf natürliche Weise – also von sich und ihrem Verstand aus – nicht sprechen können. Wenn der Heilige Geist einem Menschen aber diese Worte in den Mund legt, dann können sie sie sprechen.

Paulus erklärt, wer in Sprachen betet, spricht im Geist zu Gott. Für alle anderen außer Gott – auch für sich selbst – spricht er Geheimnisse aus; niemand sonst versteht, was er sagt (1 Kor 14, 2). Man weiß also in der Regel auch selbst nicht, was man betet, wenn man in Sprachen betet – doch man darf dem Heiligen Geist vollkommen vertrauen, das er einem die wirklich richtigen Worte gibt. Paulus gibt auch Anhaltspunkte über den Inhalt von Sprachengebet: In der Regel ist dieses Gebet ein Ausdruck des Dankens und Lobpreises Gott gegenüber. Deshalb kann es durchaus – wie z. B. ein Psalm – gesungen werden (1 Kor 14, 15 – 17). Man kann aber auch ein eigenes Thema auf dem Herzen haben und dann in Sprachen beten – z. B. in der Fürbitte, in der Anbetung, in einer Phase, in der man Gott fragt zu bestimmten Themen usw. usw. Es sind keine Grenzen gesetzt, wo die Bibel es „verbietet“, das Gebet in Sprachen einzusetzen. Ganz im Gegenteil – das gesamte Neue Testament ermutigt uns, diese Gabe oft und ausgiebig anzuwenden.

Wenn wir einmal die Bibel thematisch danach „untersuchen“, stellen wir schnell fest, dass Paulus das Sprachengebet sehr schätzte. Das lag zum einen daran, dass das Sprachengebet ein Charisma – also eine Gnadengabe des Heiligen Geistes – ist (1 Kor 12, 10). Wenn der Heilige Geist Menschen beschenkt, so ist das grundsätzlich etwas Positives. Darüber hinaus aber hat Paulus auch sehr gute Erfahrungen mit dieser Art des Betens gemacht. Er sagt, wer in Sprachen redet, erbaut sich selbst (1 Kor 14, 4). Das Sprachengebet tut ihm gut und stärkt ihn im Glauben. Und was für Paulus galt, gilt für alle Nachfolger Jesu durch alle Zeiten hinweg natürlich ebenso.

Und noch ein Argument bringt Paulus ein. In Römer 8, 26f schreibt er: „Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.“ Hier spricht er auch auf das Sprachengebet an, wenn er sagt „der Geist hilft unserer Schwachheit auf, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen …“. Das ist eine Erfahrung, die wir alle kennen – oder? So oft weiß man schon nach wenigen Sätzen nicht mehr wirklich, was und wie man noch beten soll, ohne sich immer wieder im Kreis zu drehen und die Dinge nur ein wenig anders zu formulieren

Wenn wir uns aber dem Heiligen Geist ganz überlassen und ihm erlauben, uns die richtigen Worte des Gebets in den Mund zu legen, können wir plötzlich stundenlang beten, ohne überlegen zu müssen, wie wir es am besten ausdrücken können. Auf unserem Herzen liegt vielleicht ein Thema – Anbetung, Fürbitte oder was immer – und wir sprechen Worte, die wir nicht verstehen, und spüren gleichzeitig, dass unser Herz berührt und auf eine Art von der Last, die auf ihm liegt, befreit wird. Der Geist Gottes kennt uns gut – sehr viel besser sogar, als wir selber, und im Sprachengebet kann er sogar die Dinge unseres Herzens vor Gott bringen, die vor uns selbst noch verborgen sind. Ebenso sind wir in der Lage, genau die richtige Fürbitte für Leute zu tun, deren Not wir auch gar nicht oder nicht genau kennen.

Wer nun die Gabe des Sprachengebets praktiziert, hat keine besondere Auszeichnung von Gott bekommen, und wer es (noch) nicht tut, ist kein minderwertiger Christ. Jedoch steht das Sprachengebet jedem Christen zur Verfügung – wir brauchen es nur zu wollen (denn es liegt – wie bei allen anderen Dingen auch – in unserer eigenen Entscheidung, ob wir dieses Geschenk annehmen oder nicht). Gott schenkt seinen Kindern diese Gabe, um die persönliche Beziehungspflege mit ihm zu erleichtern und ihren Glauben zu stärken. Diese Gabe ist jedem Christen zu wünschen und kann von jedem erbeten werden. Zum Schluss möchte ich noch „9 gute Gründe für das Sprechen in anderen Sprachen“ nennen, die ein befreundeter Pastor einmal zusammengestellt hat

9 gute Gründe für das Sprachengebet

Vom Wesen her ist das Sprechen in anderen Sprachen ein Kennzeichen der neuen Schöpfung oder des Neuen Bundes, indem der Geist ausgegossen wird auf alles Fleisch – im Gegensatz zum Alten Bund. Menschen sprechen inspiriert vom Heiligen Geist. Gott legt seine Worte in unser Herz und unseren Mund. Damit erfüllen sich alle Prophetien des Alten Testaments über den Neuen Bund, in welchem Gott sein Wort durch seinen Geist in unser Herz gibt. Und wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mundüber.

Grund 1

Apg 2, 16f = Joel 3, 1 – 5

Jes 44,3

1 Kor 14, 21 = Jes 28, 11.12

Also ist das Sprechen in anderen Sprachen (inspiriert vom Heiligen Geist) die Erfüllung der Verheißungen über die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. So begründet es Petrus in der Pfingstpredigt (Apg 2, 16f) und Paulus in 1 Kor 14, 21.

Grund 2

Joh 4, 23.24

2 Kor 3, 3.4

Gott möchte angebetet werden im Geist. Der Diesnt des Neues Bundes ist in seiner Gesamtheit ein Dienst des Geistes, der lebendig macht.

Grund 3

Mk 16, 14

Jesus erwartet es von uns. In Markus 16, 17 sagt er: „Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden …“

Grund 4

1 Kor 14, 4

Judas 20

Es erbaut uns. Viele sagen, es brächte ihnen nichts, in anderen Sprachen zu sprechen, und sie tun es nicht, obwohl sie es können. Nicht unsere Seele (Denken, Fühlen, Wollen), sondern unser Geist, unser Herz, wird erbaut. Unser Verstand kann damit nichts anfangen, aber unser Herz sehr wohl.

Grund 5

Röm 8, 26.27

Wir können in einer vollkommenen Weise beten, die rein ist und sowohl dem Willen Gottes als auch unserem Herzen (innersten Verlagen) entspricht.

Grund 6

Jak 3, 2 – 12 Die Hingabe unserer Zunge, die schwerer zu bändigen ist, als jedes andere Teil unseres Körpers, ist ein großer Schritt in die Richtung, uns ganz Gott auszuliefern.

Grund 7

Röm 8, 26

Apg 10, 26

1 Kor 14,2Eph 6, 18

Wir bleiben uns der Gegenwart Gottes besser bewusst, leben mehr in der geistlichen Realität, was unseren Glauben und unsere Gemeinschaft mit Gott stärkt.

Grund 8

1 Kor 12, 4 = 14, 26

1 Pt 4, 10Wie auch die anderen Gnadengaben des Geistes ist die Sprachenrede Gottes „Gnade in Aktion“, was für die Erbauung der Gemeinde ein unverzichtbarer Dienst ist. Sprachenrede mit Auslegung ist ein Dienst.

Grund 9

Apg 4, 24

Apg 19, 6

Röm 15, 5 – 6

Es gibt weniges, das wir wirklich in totaler Einheit gemeinsam tun können. Wenn wir gemeinsam in Sprachen singen, werden wir „ein Herz und ein Mund, ein Sinn und ein Verlangen“.

Es gibt dem Heiligen Geist Raum und lässt seine Kraft frei werden, um zu wirken. Meistens treten die anderen Geistesgaben erst in einer solch geistlichen Atmosphäre auf

© Lisa Holtzheimer

Bitterkeit

Bitterkeit und was die Bibel dazu sagt…

Bịt·ter·keit
Substantiv [die]
  1. 1.
    bittere Beschaffenheit oder bitterer Geschmack von etwas.
    „Er mochte diesen Kräuterlikör gerade wegen seiner Bitterkeit.“
  2. 2.
    bitteres Wesen.
    „In ihr hat sich viel Bitterkeit angesammelt.“
    Synonyme: Verbitterung

Synonyme zu Verbitterung

Bitterkeit, Enttäuschung, Ernüchterung, Verdrossenheit, Verdruss, Verletztheit; (gehoben) Bitternis, Groll; (bildungssprachlich) Desillusion, Desillusionierung; (umgangssprachlich) Frust; (Psychologie) Frustration

Hier nun einige Bibelstellen zu diesem Thema oder besser gesagt, schlimmen Zustand unseres inneren Menschen.
Epheser 4,31
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.
Hebräer 12, 14 und 15
Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird; indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgend eine
Wurzel der Bitterkeit aufsprose und euch beunruhige, und viele durch diese verunreinigt werden…

Der Herr in seiner grossen Liebe für Dich und mich, möchte nicht, dass wir in einem solchen grausamen Zustand sind. Oftmals kommt diese Herzenshaltung aufgrund von tiefen Wunden der Ablehnung und Enttäuschung
von Menschen und Unglücken, die wir erlebt haben. Deshalb ist es Zeit zu sich selbst ehrlich zu sein, und den Herrn zu bitten… Herr, zeig mir ob da schon eine Wurzel der Bitterkeit in mir am wachsen ist?… ein Schlüssel um diese loszuwerden oder wie Epheser 4,31 sagt wegzutun ist Vergebung. Vergebung ist das zentrale Thema des Evangeliums, dafür ist Jesus für Dich und mich ans Kreuz gegangen. Diese Vergebung dürfen wir auch anderen zusprechen, damit wir selbst frei werden von all den Traumatas unseres bisherigen Lebens. Wir haben gelernt unsere frommen Masken aufzusetzen damit niemand unser wahres Ich entdeckt, und damit wir weitere Verletzungen von Menschen ausweichen können… jedoch möchte der Herr uns heilen und befreien.
Sprüche 14,10 sagt Das Herz kennt seine eigene Bitterkeit, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen. Was soviel bedeutet, dass jeder von uns weiß was da so in uns ist. Heute dürfen wir das Verdrängen aufgeben und
im Gebet unseren Zustand dem einzigen Heiland bringen. JESUS… liebt Dich und will dich heilen!… Lass IHN ran!

 

Und führe uns nicht in Versuchung…

Verführung

und was daraus wird

Eine biblische Betrachtung

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Einführung

Verführung erklärt das Lexikon mit abwendig machen, verleiten oder von rechten Weg abbringen. Die Wichtigkeit ihnen zu wider-stehen wird schon dadurch deutlich, dass Worte in diesem Zusammenhang 77 x in der Bibel vorkommen.

Die erste und die letzte Geschichte in der Bibel berichtet von der Verführung durch Satan. Es ist sein Wille Menschen von dem rechten Weg abzubringen und für seine Absichten zu verdingen. Das ist leider bis heute geblieben und wird erst nach der Wiederkunft Jesu durch die seine Bindung ändern.

Satan hat in seiner Verführungskiste schier unendliche Möglichkeiten um die Ungläubigen oder fehlorientierten Menschen zu verführen und zu gewinnen. In dieser Absicht will er sie durch Weltweisheit und Halbwahrheiten vom Wort Gottes, dem Gottvertrauen und einer befriedeten Gottesbeziehung abbringen und die Erlösung durch Jesus Christus verhindern. (Rö.1.22). Sie sollen Satansknechte werden um eine durch und durch gottlose und ihm geweihte Welt zu schaffen.

NT – Belegstellen als Warnung vor Verführungen:

Mt 18,6-7 Wer aber einen der Kleinen, die an mich glauben, zur Sünde verführt, für den wäre es besser dass ihm ein Mühlstein um den Hals gelegt und er im Meer versenkt würde. Wehe der Welt der Verführungen wegen! Denn es ist zwar notwendig, dass Verführungen kommen, doch wehe dem Menschen, durch den die Verführung kommt.

Mt 27,64 ( An die Hohepriester und Pharisäer) So befiehl nun, dass das Grab gesichert werde bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk

sagen: Er ist von den Toten auferweckt und der letzte Betrug schlimmer wird als der erste.

Lk 21,8 : (Jesu Endzeitrede) Er aber sprach: Seht zu, lasst euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin’s, und: die Zeit ist herbeigekommen. – Lauft ihnen nicht nach!

Röm 16,18 (Warnung vor falschen Brüdern) Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauch; und durch

süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.

1Kor 15,33  Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

2Kor 11,3  Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so viel-leicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber abgewandt und verdorben wird.

Eph 4,14 Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, wie auf Wellen hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das trügerische Spiel der Menschen, durch Schlauheit der Verführung.

Das Grundmuster der Verführung ist das Versprechen durch Infragestellung Misch-geist und Abfall einen Mehrwert zu erfahren. Seine erste Frage lautete in diesem Sinne: „Sollte Gott gesagt haben“.

Satan, im Wesen der Schlange, versprach:

1. Ihr werdet es bei mir besser haben:

Statt Geborgenheit in den Ordnungen

Gottes will sie Gesetzlosigkeit und

Atheismus

2. Ihr werdet nicht sterben:

Statt Geistesleben, beschränkt sie das

Verständnis auf das Leibesleben

3. Ihr werdet sein wie Gott:

Statt Gott über uns, bietet sie das

göttliche in uns an.

4. Eure Augen werden aufgetan:

Statt Gotteserkenntnis, zeigt sie

allerlei zerstörerische Erfindungen

Satan will aus einer Herzenssache eine Kopfsache zu machen.

Er zitiert Worte Gottes, aber falsch. Er ver-mischt Wahrheit mit Lüge. Er eröffnet die Möglichkeit seelischer und leiblicher Befrie-digung. Er bietet Richtiges zum falschen Zeitpunkt an. Er wendet die Kunst des Nachäffens an.

Jesus hat auf die Frage der Jünger über den Zeitpunkt seines Wiederkommens und des Endes der Welt mit der Warnung vor Verführung geantwortet. Das Wort Gottes, der Heilige Geist und das Gewissen rufen aber zur

Wachsamkeit auf. (Matt.24.2).

Wo lauern heute die Verführungen:

1.Der Geist Gottes,

der Geist Satans:

Motiviert und führt den Menschen zur Selbst-erkenntnis und Selbstverleugnung.-

Fördert den Egoismus und die

Selbstverherrlichung.

Verherrlicht immer Gott als den Vater und seinen Sohn Jesus Christus.-

Vergöttert sich selbst und macht den

Menschen groß.

Sucht uns biblische Wahrheiten zu vermitteln.-

Lügt immer, auch wenn er die Lüge mit Teilwahrheiten vermischt oder fromm tarnt.

Will niemals unsere Eigenverantwortung auflösen.-

Sucht uns zu bevormunden, um uns

als willenlose Werkzeuge zu ge – bzw. missbrauchen.

Will uns das Heil in Jesus Christus nahe-bringen.

Behindert den Weg zu Jesus und

sucht ihn sogar zu blockieren.

2.Im Spannungsfeld mit Kritikern.

Nur Teile der Bibel sind Gottes Wort Urknall und Evolution seien logischer als Schöpfung.

Zeugung Jesu: Durch Heiligen Geist unvor-stellbar, sie erfolgte durch Josef

Jesus ist nicht auferstanden sondern im Grab verwest: Glaubhafter

Ablehnung des prophetischen Wortes der Bibel

Die Wiederkunft Jesu muss geistig verstanden werden: Passt besser zu den Evolutionisten

Das Milleneum wird nicht kommen, sondern durch menschliche Bemühung erreicht.

Alle Israelverheißungen sind auf die Kirche übergegangen: Israel sei verworfen

Demokratie: Mehrheit statt Wahrheit

Zuviel mediale Einflüsse lenken von der Wahrheit ab.

Ichsucht und Geldliebe machen blind für Nächstenliebe

Gott vergibt Sünde automatisch, er ist ja ein lieber Gott, Vergebung und Erlösung sind deshalb nicht nötig

2

Unbiblische Lebensstile. Z.B. Ichsucht und Ehe für alle

Dominierende Lüste und Gewohnheiten, statt weiser Prioritäten

Sobald diese Dinge im Leben dominierend oder zwanghaft werden ist Gefahr im

Verzug.

Verführungen:

Die erste in der Bibel bezeugte Verführung begann in der Begegnung der Eva mit der Schlange. Durch Umdeutungen göttlicher Weisungen wurde Eva verführt und durch sie ihr Mann Adam. So kam es zum Sündenfall an dem wir als Erben heute noch leiden.

Darnach folgten noch viele Verführungen,

z.B. als vor ca.1600 Jahren, auf dem Konzil von Nicäa der römische Kaiser Konstantin die junge Kirche zwar aus der Verfolgung befreite aber Einiges nach seinen Vorstellungen änderte: So hat er den Sabbat abgeschafft und den ersten Tag der Woche zum siebten, mit Namen Sonntag, eingeführt. Auch den Geburtstag Jesu hat er von August auf die Wintersonnenwende gelegt und ihn Weih-nachten genannt. Dann den Auferstehungstag Jesu vom jüdischen Passahfest getrennt und ihn Ostern genannt. Entsprechend haben sich dann die Feste Himmelfahrt und Geist-ausgießung / Pfingsten, verschoben. Das alles hat die Kirche bis heute tapfer tradiert. Mit welchen Folgen ?

Dazu kommen unendliche persönliche Ver-führungen die unglaubliche Geschichten bewirkten. „Die Welt würde die Bücher nicht fassen wenn das alles aufzuschreiben wäre“.

Aktuell ist zu beklagen, dass bei Vielen die reizvolle Medienfülle und die tollen Möglich-keiten, die Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit und das Wahr – und Gerechtigkeitsempfinden vernebelt hat und die Gottesfurcht schwand.

Auch in Politik Wissenschaft und Kirche sind verführerische Entwicklungen im Gange. Sie streben eine Einheitskirche und Mischlösungen mit dem Islam an. Dazu haben sie mit Auslassungen das Wort Gottes „gestreckt“ und so aufgelöst. Sie haben das Evangelium auf Ethik reduziert und die Schöpfungsgeschichte der Bibel durch Urknall und Evolution ersetzt. Dabei ist doch das Evangelium eine Erlösungs – Heils – und Hoffnungsbotschaft. Der Urknall dagegen ist nur eine fantastische Hypothese und der Evolution fehlen die geistige Komponente und die Übergänge der Arten.

Praktisch befinden wir uns schon im Finale des Geschehens das in Kürze noch dramatisch zunehmen wird, aber in der Wiederkunft Jesu sieghaft beendet wird

Mit diesen verführerischen Angeboten hat Satan die Welt schon fast erobert und in`s Elend gestürzt. Darin haben Christen aber schon durch das Grundmuster ihres Lebens und der verheiß-einen Entrückung vor der Ausgeburt der letzten Dinge einen guten Schutz. Für sie liegt die Gefahr in verdrehter Lehre über Erlösung, Gesetz, Gnade und Prophetie.

Was können Verführungen bei Christen wirken und welche Hoffnung haben sie?

Das Wort Gottes, die geistliche Gemeinschaft, das Gebet und der Blick nach oben werden vernachlässigt. Die Wahrheit schwindet aus dem Gewissen. Das Christenleben wird schwach und freudlos und die biblische Hoffnung verliert die Kraft.

In dieser spannungsgeladenen Zeit ist es sehr wichtig aufrichtigen Herzens dem Wort Gottes zu glauben im Gotteswort wachsen und im Gottvertrauen die biblischen Verheißungen zu leben. Ergänzend dazu gute Gemeinschaft pflegen und auf die Erlösung durch die „Vorent-rückung“ der Gemeinde Jesu zu warten.

Den massiven Verführungen in der Endzeit folgen am Ende noch 7 Jahre Auswirkung:

Da werden nach Offb.13, in Analogie des dreieinigen Gottes, unter Satans Leitung drei Personen für kurze Zeit die Weltgeschichte gestalten:

Das Tier aus dem Meer, Als politische Instanz, mit Sitz in Rom. Er wird wohl aus der Europaidee das Römische Reich wieder her- stellen und weltweit Einfluss nehmen.

3

Das Tier aus dem Abgrund / Erde, Als religiöse Instanz, das ist der Antichrist, mit Sitz in Jerusalem. Der wird mit dem falschen Propheten die aus dem abgefallenen Judentum / Kirche ? die Hure hervorbringen.

Dem falschen Propheten, Als Inspirator der Beiden verkündigt er falsches Hoffnungsgut.

Diese drei sind eine Verkörperung Satans, die man zuerst als die große Befreier aus der aussichtslosen Weltlage hält, sich aber dann als Inbegriff aller Bosheit entpuppen.

Die Letztzeit könnte so aussehen:

Die Weltlage wird verzweifelt sein, Menschen werden verschmachten vor Furcht und banger Erwartung der Dinge die über den Erdkreis kommen sollen. Die Letztzeit wird also geprägt sein von Lebensangst und Orientierungs– und Ausweglosigkeit.

Es wird unerwartete Wendungen im Welt-geschehen geben. Wenn er wiederkommt wird er eine durch Verführung total gottlose, antichristliche und dämonisierte Welt vorfinden. Die Offenbarung spricht hier von der Stunde der Versuchung die über den ganzen Erdkreis kommen wird.

Die Menschen werden erschreckt durch auffällige Himmelsgeschehnissen, dazu wird ein großes Erdbeben die Erde ziemlich umpflügen. Gewaltige Naturkatastrophen, sengende Hitze und jahrelang kein Regen werden das Leben schwer machen.

Volk wird sich gegen Volk erheben und Reich gegen Reich. Des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Der furchtbarste Krieg aller Zeiten wird stattfinden, und Seuchen werden ausbrechen, nur wenig Menschen werden übrigbleiben. Israel wird in höchster Bedrängnis sein. Zwischenmenschlich werden Spannungen und feindliche Attacken zunehmen. Alles wird sehr schnell gehen.

Nachdem die Gemeinde Jesu bereits entrückt ist, wird das Evangelium vom Reich verkündigt.

Am Ende wird Jesus in seiner Wiederkunft mit Gotteskraft der Verführung und dem Elend ein Ende setzen, Gericht über die Gottlosen halten und sein Friedensreich aufrichten.

Weil diese Entwicklung in der Verkündigung des prophetischen Wortes der Bibel, weitgehend vernachlässigt wird, wird das Ganze die Menschheit ziemlich unvorbereitet und ausweglos treffen jedoch in wenigen Jahren beendet sein.

Wie geht Gott am Ende mit dem Verführer dann um ?

NT Belegstellen:

Offb 19,20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet – der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten -, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.

Offb 20,1-3: Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel der Unterwelt und eine große Kette in der Hand hatte, 2:Und er ergriff den Drachen , die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und legte ihn tausend Jahre in Fesseln und warf den Satan in den Abgrund und verschloss

ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre.

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Zitate:

Pro Test 8.86

Die Demokratisierung einer von Gottes Wort gelösten Kirche führt zwangsläufig zu ihrer Dämonisierung. Sie öffnet sich Mächten von unten, zerstörerischen Einflüssen des Teufels.

Irischer Prediger Henry Grattan Guinness (1835-1919):

Die raffinierteste Strategie Satans am Ende der Tage wird darin bestehen, den Menschen das in die Seele zu geben, was Gott ihnen im Geiste geben möchte. Gemeint ist damit, dass eine sinnliche Religiosität gerne als geistlich, als göttlich angenommen wird, aber Erkenntnisse aus der Weisheit des Heiligen Geistes nicht mehr wahrgenommen und wirksam wird.

4

H. Schumacher G+H 4.07:

Paulus schreibt, dass gewisse Leute vom Glauben abfallen werden. Es sind Namenschristen die noch keine Kinder im Glauben geworden sind. Solche die Jesus als Heiland aber nicht als Herrn haben wollen. Wer nicht wirklich in Christus verwurzelt ist, fällt leicht der Irreführung anheim, und auch die echten Kinder Gottes müssen auf der Hut sein.

Sören Kierkegaard:

Das ist eben des Daseins Ernst, dass du in eine Welt gesetzt bist, wo eine Stimme, die dich auf den rechten Weg ruft, ganz leise redet, während tausend laute Stimmen in dir uns außer dir gerade vom Gegenteil reden.

Henry Grattan Guinness Irischer Prediger (1835-1919):

Die raffinierteste Strategie Satans am Ende der Tage wird darin bestehen, den Menschen das in die Seele zu geben, was Gott ihnen im Geiste geben möchte. Gemeint ist damit, dass eine sinnliche Religiosität gerne als geistlich, als göttlich angenommen wird, aber Erkennt-nisse aus der Weisheit des Heiligen Geistes nicht mehr wahrgenommen und wirksam werden.

Schlusswort:

Gegen Verführungen helfen am besten reife persönliche Festwerte. Sie können im Vorfeld die Geister sortieren und Raum für Besinnung geben. Praktisch natürlich Gottesfurcht, Bibeltreue, Aufrichtigkeit und Hilfsbereitschaft.

Empfehlung aus dem Gotteswort:

Apg.3.12: Es ist in keinem Andern Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel für die Menschen gegeben, durch den sie gerettet werden sollen als der Name Jesus.

Eph.4.14-15: Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin – und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnene Irrtum. 15 Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.

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Info`s und mehr: AKirn42473@aol.com

Du hast eine Aufgabe…

Aufgaben empfangen und umsetzen?

shalom…
die Vision im Lion ist groß… so wie unser Gott…es ist global, international und auch so klein wie Du und ich…
es geht nicht um Dich und mich als Person und um unsere Ehre und das Ego… sondern es geht um die Frage,
Wer bist Du in seinem Reich, wo gehörst Du hin, was sollst du tun und lassen…wie darfst Du IHM dienen, wozu bist du berufen und wann
willst Du dies erbitten und IHN suchen wie niemals zuvor…
Es ist eine Frage der Ehrfurcht und wie sehr Du den Herrn liebst… oder besser gesagt, was bist Du bereit aufzugeben, um IHM nachzufolgen…
wann willst Du und ich anerkennen, daß SEIN WILLE GESCHEHE und nicht der unsrige… dies ist nicht leicht aber notwendig… und der Lohn ist groß… vielleicht nicht sofort und vielleicht nicht wie wir uns das wünschen…
Es gibt 12 Säulen, die der Herr mit Dienern, Gebern, Fürbittern, Sendern, Predigern, Hirten, Propheten, Evangelisten, Wundertätern, Supportern,
Helfern, Ermutigern… füllen möchte… was hindert uns diese Berufungen zu ergreifen und zu wählen…

Matthäus 20:16 Schlachter 2000 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.

Der Herr möge uns dieses Jahr an Kreuzungen führen, wo wir wählen dürfen…

Liebe – mehr als Worte…

Es gibt eine Liebe, die soviel größer und stärker ist, als alles was wir denken, fühlen und sprechen…
über uns selbst oder über andere…
das ist die

LIEBE GOTTES

 
„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Finanzen

Geld kann ein Segen sein, indem wir es für Gott und um sein Reich hier auf Erden bauen benutzen, oder es kann ein Götze werden, der unserem Leben und unserer Beziehung zu Gott Schaden zufügt.

Wenn wir uns an unseren Geldbeutel hängen anstatt unser Geld auch für Gott und die Dienste, die sein Reich verkündigen, zu unterstützen, beginnen wir uns dem Geld selbst hinzugeben und ihm zu dienen.

Dem Geld zu dienen bringt uns von der Nachfolge Jesu weg.

Jesus sagt ganz klar, dass es ein Rivale zum wahren Meister, unserem Herrn Jesus sein kann. So wie der reiche Jüngling, der ihm nicht nachgefolgt ist, weil er das Geld mehr als Gott geliebt hat. (Matthäus 19, Vers 16 bis 22)

Keiner kann zwei Herren dienen. Entweder Du liebst den einen und hasst den anderen. (Matthäus 4, Vers 18+19)

Das Streben nach Reichtum ist trügerisch. Was nicht bedeutet, wir sollen nicht arbeiten um für unseren Lebensunterhalt und unsere Familien zu sorgen. Auf fleißigen Händen liegt der Segen des Herrn. Aber wenn dieser Fleiß nur geldzentriert ist und nicht auch gerne von dem finanziellen Segen, den Gott uns gibt, weitergibt, dann sollten uns die Alarmglocken läuten…

Dann sind wir in Gefahr der Geldliebe! – was die Wurzel allen Übels ist. Diese Liebe führt unweigerlich zur Zerstörung allen geistlichen Lebens mit dem Herrn.

Menschen, die Geld lieben, werden alles tun, damit sie es bekommen. Und vergessen dabei, dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, sondern von jedem Wort das aus dem Munde Gottes kommt.

Ein gebender Charakter bewahrt uns davor in diese Falle zu laufen.

Der Herr hat mir mal ein Lied mit diesen Textzeilen geschenkt:

Was nutzt Dir der Reichtum, oder Karriere,

und Du strebst nach Erfolg, und was gibt Dir Dein Gold.

Die Jagd nach Macht, bestimmt Dein Leben und Du bist nicht bereit,

ein bischen Zeit herzugeben.

Du sparst auf den Urlaub das ganze Jahr, ob andre verhungern,

das ist Dir egal. usw…

Wir lesen im Alten Testament in Maleachi, daß es viel Segen für uns selbst bringt, wenn wir 10 % unseres Einkommens geben. Das ist keine Pflicht und der Versuch Dich zu berauben, sondern ich denke so eine Richtschnur, wo wir ansetzen können. Für die restlichen 90 % benötigen wir dann Weisheit, um es gut und effektiv zu verwalten. Ganz nach dem Motto:

Ein bischen Sparen, ein bischen ausgeben, und ein bischen anderen geben.

Wenn wir ehrlich sind, sind viele von uns keine guten und weisen Verwalter in der Vergangenheit gewesen. Wir haben unseren Begierden freien Lauf gelassen, uns in unnütze Schulden gestürzt, sind die Knechte von Geldinstituten geworden. Weil wir immer alles sofort und gleich wollen. Die Gier hat eine seltsame Angewohnheit, sie macht nicht satt. Kaum haste es, willste schon wieder was anderes. Ein Zeichen ist, dass Du wirklich nicht dankbar und zufrieden sein kannst.

Selbst Salomon der Reichtum, Ansehen und Segen von Gott empfangen hat, wie kaum eine andere Person, durfte diese Erfahrung machen, und ist dabei depressiv geworden.

Also das Vertrauen sollte auf Gott und nicht dem Geld liegen.

Siehe Hebräer 13, Vers 5 * Jakobus 4, Vers 2+3 * 1. Timotheus 6, 9+10

und Hesekiel 28,5

Zusammenfassend was wir tun und lassen sollten:

TUN… Liebe den Herrn…5. Mose 6, 5

Lassen…Liebe nicht das Geld… Lukas 16, 13

TUN… wisse dass nur die Dinge Gottes wirklich Bestand haben… Psalm 27, 1

Lassen… denke nicht, dass es Dich retten kann… Psalm 37, 16+17

TUN… Diene dem Herrn… 1. Petrus 5, 2

Lassen… diene nicht dem Geld…Matthäus 6, 24

TUN… sei zufrieden mit dem was Du hast… Lukas 3, 14

Lassen…. sei nicht neidisch auf andere, die mehr haben…2. Mose 20, 17

TUN… finde den Segen, indem Du für Gott lebst… 2. Korinther 6, 10

Lassen… denke nicht, dass es Segen kaufen kann…Apostelgeschichte 8, 9-24

TUN… Ehre Gott damit…Sprüche 3, 9+10

Lassen… benutze es nicht für das Böse… Sprüche 22, 22+23

* * *

Gebet:

Mein Herr und Gott allen Segens…

ich danke Dir für alles Gute, was ich schon empfangen habe.

Für jede große und kleine Segnung im Materiellen und Geistlichen Bereich.

Ich danke Dir für die größte Gabe, die Du mir erwiesen hast, die Gabe ein Kind Gottes durch den Glauben an Jesus Christus zu sein.

Ich danke Dir, dass Du mir ab heute zeigst, wie ich meine Finanzen gemäß Deines Willens verwalte.

Ich bitte Dich um Verzeihung für meinen Egoismus und Gier in diesem Bereich.

Danke, dass ich ab heute in diesem wichtigen Bereich mehr dazu lernen darf.

Danke, dass Du mir hilfst aus der Schuldenfalle, in die ich reingelaufen bin, wieder herauszukommen.

Danke, dass Du mich zu einem fröhlichen Geber machst.

Agape… Seine Liebe in DIR

♥ ♥ ♥

A G A P E

griechisch für (die göttliche) LIEBE…

Gebet der Familie Jesu Christi

Vater!
Ich liebe meine Schwestern und Brüder.
Ich liebe sie, weil du sie liebst,
Ich liebe sie, obwohl sie Fehler haben und Fehler machen.


Vater, ich vergebe Ihnen
wo sie sich gegen mich gewandt haben.
Ich bitte für mich selbst im Namen Jesu Christi um Vergebung,
wo ich sie nicht liebte,
wo ich mich von ihnen absetzte,
wo ich sie verurteilte und wo ich Verachtung aussprach.


Herr, ich will mein Herz, meine Gedanken und meinen Mund bewahren,
daß sie nichts Negatives und Zerstörerisches denken und sagen
über meine Geschwister.


Ich erkläre: Ich bin das Ende aller Gerüchte, die mein Ohr erreichen.
Und wo ich von Unsegen höre,
soll das von nun an nur noch ein Anlaß sein,
zu lieben, zu segnen und zu vergeben.


Heiliger Geist, füll mich bitte mit deiner AGAPE
und laß mich davon überfließen.
Nur durch dich wird unter uns das Wunder von
Liebe und Einheit wahr. Danke.

AMEN

Täglich zu beten zur Vorbereitung auf Erweckung
Nach einem Gebet aus England zu Beginn der Erweckung durch John Wesley 1703-1791


Das Hohelied der Liebe (1. Brief an die Korinther Kapitel 13 die Verse 1-13)

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung (der Armen) austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.
Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

Die höchste Form der Liebe… ist die Liebe aus Entscheidung…
warte nicht zuerst bis sich Gefühle einstellen – das kommt danach automatisch…
Du wirst wieder viel Freude erleben, wenn Du gelernt hast zu lieben!
Beginne heute mit dieser Entscheidung und bitte den Vater der Liebe, daß seine Liebe für Dich und andere in Dein Herz fließt, bis alle Bitterkeit, alles Harte, jede Trauer und Enttäuschung diesem göttlichen „Rausch“ weicht…


der Himmel erfülle Dein Herz, Geliebte(r) des Herrn…

In Jesus eins… Sabine Hagel

♥ ♥ ♥

 

Andacht Jesus ist Herr

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus Christus. Lasse dich fallen in seine Arme und höre was er dir zu sagen hat. Strecke dich nach seinem Reich und seine Herrlichkeit aus, immer und überall.

Jesus ist Herr!

Matthäus 10,32 
Jeder nun, der mich bekennt vor den Menschen, den will auch ich bekennen vor meinem himmlischen Vater;

Sich zu Christus zu „bekennen“(gr. homologeo) bedeutet mehr, als einfach zuzugeben, dass du an Christus glaubst und zu ihm gehörst. Es bedeutet, auch vor solchen Menschen, die Gott und seine Wege und Maßstäbe ablehnen, offen und ohne Verlegenheit zu bekennen, dass er Herr und Leiter und die Autorität über dein Leben ist. Es ist ein aushalten von Gegenwind, der dir entgegen kommen wird um dich umzuwehen, mehr noch dich um zuschleudern. Ein Festhalten am Bekenntnis zu Jesus Christus in der Verfolgung, nicht nachzulassen sich zu Jesus Christus zu bekennen, egal was auch geschehen mag. Menschen wurden und werden immer noch, gefoltert, gesteinigt und inhaftiert für ihren Glauben, all das soll dein Bekennen ertragen.

In Römer 10, 9-10 werden die wichtigsten Bestandteile der geistlichen Errettung zusammengefasst, sie drehen sich um den Glauben an Christi Herrschaft(d.h. Leitung, Autorität) und leibliche Auferstehung: „Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Munde bekennt man, um gerettet zu werden“.

Glaube muss aus dem Herzen kommen, wozu die Gefühle, der Intellekt und der Wille gehören. Glaube ergreift dich voll und ganz und durch und durch. Auch muss dazugehören, sich öffentlich zu Jesus in Wort und Tat als den Herrn zu bekennen. Es muss dir eine Freude und eine Ehre sein, ihn vor den Menschen zu bekennen, egal was auch geschieht. Lasse nicht ab von deinem Bekenntnis, er wird dir die Kraft dazu geben. Wenn du schwach bist, wird er deine Kraft sein, liefere dich ihn voll und ganz aus. Bekenne ihn nicht nur mit deinem Worten, sondern auch mit deinem ganzen Leben. Alles was du tust soll ein Bekenntnis sein, die Menschen sollen an dir sehen, wer Jesus Christus ist.

Das frühste Glaubensbekenntnis der neutestamentlichen Gemeinde war nicht „Jesus ist Retter“, sondern Jesus ist Herr“(vgl. Apg8, 16; 19, 5; 1Kor12, 3). Im Neuen Testament wird Jesus Christus nur 16-mal „Retter“ genannt, aber mehr als 450-mal „Herr“.

Die in einigen religiösen Kreisen verbreitete Lehre, Jesus könne der Retter eines Menschen sein(d.h. dass man Gottes Gabe der Vergebung und geistliche Errettung annehmen kann) ohne unbedingt dessen Herr zu sein, ist im Neuen Testament nicht zu finden. Niemand kann Jesus wirklich als Retter annehmen, ohne ihn auch als Herrn anzunehmen und ihm dann als dem obersten Leiter und die höchste Autorität im Leben nachzufolgen. Das ist die Hauptausrichtung wahrer biblischer Predigt und christlicher Evangelisation(Apg2, 36-40).

„Herr“ (gr. kyrios) bedeuet, dass jemand Macht, Autorität, Kontrolle und Herrschaftsrecht hat. Wer bekennt, „dass Jesus der Herr ist“, stellt ihm mit Gott gleich(Röm9, 13; Joh20, 28; Apg2, 36; Hebr1, 10) und hält  ihn für würdig, Kraft(Offb5, 12), Anbetung(Phil2, 10-11), Vertrauen(Joh14, 1; Hebr2, 13), Gehorsam(Hebr5, 9) und Gebet(Apg7, 59-60; 2Kor12, 8) zu empfangen. Wenn neutestamentliche Christen Jesus „Herr“ nannten war das nicht nur ein äußeres Bekenntnis sondern eine innere Herzenseinstellung(vgl. 1Petr3, 15), durch die sie Christus und seine Wort in allen Lebensbereichen als höchst Autorität anerkannten(Lk6, 46-49; Joh15, 14).

Jesus muss dein Herr sein, zu Hause, in der Gemeinde, in der Schule und bei der Arbeit. Er muss der Herr deines Intellekts, deiner Finanzen, deiner Bildung und Freizeit sein, über alle Lebensbereiche(Röm12, 12; 1Kor10, 31). Jesus muss über alles, Herr sein in deinem Leben, indem du dich ihn ständig unterordnest. Egal was auch geschieht ordne dich Jesus Christus unter, lasse ihn entscheiden, was der nächste Schritt ist. Jesus Christus ist der erhöhte Herr, der Herrscher und Leiter, dem alles untertan ist. Vertraue ihn, egal was auch geschehen mag, er wird dich Recht führen und dich niemals in Sich lassen. Egal wie deine Lebensumstände auch zurzeit aussehen mögen, sei dir Gewiss, er kommt niemals zu spät. Jesus selbst sagt dir: „In der Welt hast du Angst, aber sei getrost ich habe die Welt überwunden“ (Joh16, 33). Er hat für dich schon alles durchlebt und hat alles überwunden. Denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden(Hebr2, 18).

Lasse Jesus Christus nicht nur dein Retter sein, sondern mache ihn zu deinem Herrn, ordne dich in voll und ganz unter, mit allen was du „Bist“, und allem was du „Hast“. Lasse ihn alles Verwalten in Friedens Zeiten und alles Verteidigen in Kriegszeiten. Vertraue ihn vom ganzen Herzen und ganzem Verstand, gebe alles ab was dich belastet und Teile mit ihm deine Freuden. Erhebe sein Banner über deinem Leben und bringe ihn dein Lobpreis. Bekenne mit Banner, Flaggen, Tamburin und Lobpreis, seinen wunderbaren Namen, bekenne seine Herrschaft über dein Leben, Maranatha.

Gottes Schutz, Segen und Frieden

 

Andacht Taten sind ein Zeugnis

Shalom ich wünsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Gott hat dir den Tag bereitet, folge seinen Wegen für dein Leben. Lebe deinen Tag, gemäß deiner Berufung, dann wirst du den maximalen Segen Gottes für dich und deine Mitmenschen ausschöpfen!

Deine Taten sollen dein Zeugnis für Jesus sein!

Apostelgeschichte 8, 5-13
Philippus aber kam hinab in eine Stadt von Samaria und predigte ihnen Christus.
Und das Volk achtete einmütig auf das, was Philippus sagte, als sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.
Denn aus vielen, welche unreine Geister hatten, fuhren diese mit großem Geschrei aus; es wurden aber auch viele Gichtbrüchige und Lahme geheilt.
Und es herrschte große Freude in jener Stadt.
Ein Mann aber mit Namen Simon hatte zuvor in der Stadt Zauberei getrieben und das Volk von Samaria in Erstaunen gesetzt, indem er sich für etwas Großes ausgab.
Auf ihn achteten alle, klein und groß, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt.
Sie achteten aber auf ihn, weil er sie so lange Zeit durch seine Zaubereien in Erstaunen gesetzt hatte.
Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reiche Gottes und vom Namen Jesu Christi predigte, ließen sich Männer und Frauen taufen.
Simon aber wurde auch gläubig und hielt sich, nachdem er getauft worden war, stets zu Philippus; und da er sah, daß Zeichen und große Wunder geschahen, staunte er.

Als sich die Christen von Jerusalem aus zerstreuten, gelangt Philippus, der als einer der sieben Almosengeber hervorgetreten war, nach Samaria, wo er predigte. Bei diesem Wirken in Samaria handelt es sich insofern um etwas Erstaunliches, als allgemein bekannt war, dass die Juden keine Gemeinschaft mit den Samaritern pflegten(Joh4, 9).

Der Zwist zwischen Juden und Samaritern bestand seit Jahrhunderten. Die Assyrer hatten in weit zurückliegender Zeit, im achten Jahrhundert vor Christus, das nördliche reich erobert, dessen Hauptstadt Samaria war. Nach der Sitte jener Zeit hatten die Eroberer den größten Teil der Bevölkerung verschleppt und Fremde im Lande angesiedelt. Im sechsten vorchristlichen Jahrhundert eroberten die Babylonier das südliche Königreich mit der Hauptstadt Jerusalem. Die Bewohner wurden nach Babylonien geführt, wo sie sich jedoch standhaft weigerten, ihre Eigenart aufzugeben und beharrlich an ihrem Judentum festzuhalten.

Im fünften Jahrhundert vor Christus durften sie in ihre Heimat zurückkehren und nach dem Bericht im Buch Esra und Nehemia ihre zerstörte Stadt wiederaufbauen. Im nördlichen Königreich hatten sich inzwischen die Zurückgebliebenen mit den fremden Stämmen vermischt, die dort angesiedelt worden waren. Dadurch hatten sie ihre völkische Reinheit eingebüßt, was bei den Juden als unverzeihliches Vergehen galt.

Als die Bevölkerung des Südreiches zurückgekehrt war und die Stadt wieder aufzubauen begann, erboten sich die Menschen aus Samaria, die immer in der Heimat geblieben waren, ihnen dabei zu helfen. Dieses Angebot wurde verächtlich zurückgewiesen, weil sie keine reinen Juden waren. Aus dieser Zeit datiert der Bruch und bitterer Hass herrschte zwischen den Juden und Samaritern.

Aus der Tatsache nun, das Philippus dort predigte, dass die Apostel dorthin gingen und die Botschaft Jesu an jene Menschen weitergegeben wurde, geht hervor, wie die christlichen Gemeinde einen ihrer folgenschwersten Schritte unternahm, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ohne es sich selbst zu vergegenwärtigen, machten die Christen die Entdeckung, dass Jesus Christus für alle Menschen da ist. Wir wissen sonst sehr wenig über Philippus, aber wir sollten uns merken, dass er zu den Baumeistern der christlichen Kirche/ Gemeinde gehört.

Dabei musst du beachten, was der christliche Glaube für diese Menschen bedeutete:

  1. Sie erfuhren etwas von Jesus Christus. Sie empfingen die Botschaft von der Liebe Gottes in Jesus Christus. Die Liebe ist etwas so gewaltiges, dass es keine menschlichen Worte gibt ihre Stärke und Kraft in Worte zu fassen. Gott liebt die Welt so sehr, dass er seinen eigenen Sohn für die Menschen opferte, damit sie frei werden können, im Namen Jesus. Der stränge unnahbare Gott der Juden, wurde plötzlich ein Gott für alle Menschen. Besinne dich immer dieser Zeit zurück, in der du plötzlich erfahren durftest, dass du einen liebenden Gott hast, der seinen Sohn für dich opferte. Bete für die Menschen, dass sie alle diese Erfahrungen machen können, denn Gott möchte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und alle der Liebe Gottes begegnen in ihren Leben.
  2. Der christliche Glaube, der nie ausschließlich ein Glaube der Worte gewesen ist, war heilsam für sie. Er schenkte ihren Herzen Licht und ihren Körper Gesundheit. Sei nicht nur Hörer des Wortes, sondern auch Täter. Lebe das Wort, lebe das Evangelium, lebe Christus, damit die Menschen an dir erkennen können, wer Jesus Christus ist. Durch deine Taten soll das Wort lebendig werden auf dieser Welt. Die Menschen der Welt prüfen deine Worte, an Hand deiner Taten. Maulhelden gibt es genug für sie auf der Welt, leere Worte werden so viel gesprochen. Achte du darauf, dass deine Taten mit deinen Worten übereinstimmen.
  3. Als natürliche Folge davon war der christliche Glaube für die Samariter gleichbedeutend mit einer Freude, die sie bisher noch nie gekannt hatten. Echter christlicher Glaube bringt den Menschen nicht Trübsal, sondern frohlockende Freude. Lobe und Preise deinen Herrn allezeit, danke ihm für alles, was er für dich getan hat und tun wird. Gott verherrlicht sich durch dich und an dir.

Christi Verheißung, die Wahrheit seines Wortes durch übernatürliche Zeichen zu bestätigen, beschränken sich nicht auf seine ursprüngliche Jünger oder Gemeindeleiter. Er verheißt, dass selbst Menschen, die durch das Zeugnis der Jünger zum Glauben kommen(„Denen aber, die zum Glauben kommen“), im Namen Jesus Wunder vollbringen werden, z. B Dämonen austreiben(Mk16, 17) und Kranke heilen(Mk16, 18). Genau das tat Philippus. Genau das ist auch dein Auftrag auf dieser Welt, du als Nachfolger Jesus Christus, trägst eine hohe Verantwortung. Gott hat dir genau diese Autorität und Vollmacht gegeben, lasse sie nicht verkümmern, durch mangelnde Benutzung.

Die Samariter erfüllten die Bedingungen, um geistlich gerettet zu werden, und sie waren bereits Christen, als der Geist auf sie kam. Sie glaubten und wurden getauft. Zwei Tatsachen machen deutlich, dass der Glaube der Samaritaner wirklich der rettende Glauben war(d.h. ihnen rechtmäßig eine persönliche Beziehung mit Gott gab). Sowohl Philippus(Apg8, 12) als auch die Apostel(Apg8, 14) erachteten den Glauben der Samaritaner für gültig. Die Samaritaner gaben durch die Wassertaufe öffentlich Zeugnis  von ihrem Glauben an Christus.

Die Bibel versichert: „Wer zum Glauben kommt und getauft wird, wird gerettet werden“(Mk16, 16). Die Taufe selbst rettet dich nicht, aber sie dient als Mittel, um sich mit Jesus zu identifizieren und deinen Glauben an Christus öffentlich zu bekennen. Als Folge dieses Glaubens wurden sie geistlich „wiedergeboren“(Joh3, 3-6) und hatten den Heiligen Geist in ihrem Inneren(Röm8, 9).

Als sie mehrere Tage später den Heiligen Geistes empfingen(Apg8, 17), wurden sie dadurch nicht geistlich gerettet. Eher war das Erlebnis mit den Jüngern vergleichbar, die zu Pfingsten den Geist empfingen und dadurch die Kraft bekamen, Christus zu dienen und seine Botschaft zu verbreiten(Apg1, 8; 2, 4). Lukas benutzt den Ausdruck „den Geist empfangen“ hauptsächlich im Sinne einer Bevollmächtigung von Gott(Apg1, 8; 2, 38; 8, 17; 10, 47; 19, 2), nicht im Sinne der geistlichen Errettung.

Halleluja, bekenne dich zu Jesus Christus und bitte ihn um Vergebung deiner Schuld, erkenne Ihm als Sohn Gottes an und liefere ihm dein Leben aus. Empfange die Taufe im Heiligen Geist und lasse dich taufen, als Bekenntnis in die Geistige Welt hinein, dass du eine klare und unwiderlegbare Beziehung zu Jesus Christus hast und somit zu Gott.

Gottes Schutz, Segen und Frieden