Was ist dein Ziel im Leben?

Mein höchstes Ziel ist ???

In welcher Situation auch immer ich bin :

Zu aller erst, ich ?

Falls ich etwas angestellt habe, wie gehe ich damit um ?
Wieder mal versagt, was nun ?
Verniedlichen, verdecken oder direkt zugeben und entschuldigen ?
Aus lauter Selbstgerechtigkeit, laut werden und mein Gegenüber einschüchtern bis bedrohen ?
Mir Vorteil verschaffen ohne das es jemand auf den ersten Blick erkennt ?

Herr , vergib mir Sünder.

Herr schenke mir Weisheit und Erkenntnis.
Herr danke für die Fürbitter und Fürbitterinnen für mich.

Lies :
Matthäus 6,33
Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden !

Gott freut es uns zu segnen.
Siehe 1. Könige 3 , dort begegnet Gott Salomo im Traum und Gott fragt Salomo was Gott Salomo geben soll.
Die Antwort steht in den Versen 7-10
„Und nun, Herr, mein Gott, du selbst hast deinen Knecht zum König gemacht anstelle meines Vaters David. Ich aber bin ein kleiner Knabe, ich weiß nicht aus- noch einzugehen. Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines großen Volkes, das wegen seiner Menge nicht gezählt werden kann. So gib denn deinem Knecht ein hörendes Herz, dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gut und Böse. Denn wer vermag dieses dein gewaltiges Volk zu richten?“ Und das Wort war gut in den Augen des Herrn, dass Salomo um diese Sache gebeten hatte.
Gott gefällt es, wenn wir zuerst an andere statt an uns selbst denken. Gott freut sich, uns mit Wohlstand zu segnen, wenn Wohlstand nicht unser höchstes Ziel ist. Wenn wir die richtige Einstellung in unserem Herzen haben, wenn wir andere über unsere eigenen Interessen stellen, dann kann Gott uns über unsere kühnsten Träume hinaus segnen.
Gott wird dir alles geben, was du brauchst, um seinen Plan für dein Leben zu erfüllen. Er wird dir alles reichlich geben, damit du dich daran erfreuen kannst, solange du die richtige Haltung hast, die seinen Plan und sein Volk an die erste Stelle setzt.

Siehe Psalm 62, 6 u. 7
Nur Gottes harre stille, meine Seele denn von ihm kommt mein Hoffen
nur er mein Fels und meine Hilfe mein Hort, ich wanke nicht.
Schau auf Gott und erwarte Alles von Gott !
Hörst Du, von Gott !
Nicht Deinen Mitmenschen !
Schaust Du auf Gott verwandelt Gott dein Herz, denn Gott ist die Quelle des Besten. Und Gott hat immer das Beste für Dich und mich.
Gott hat Sicherheit und Friede für dich und mich, darum komme zu Gott mit Deiner Seele, Herz und Körper.
Gott Ist Dein und mein Verteidiger und das ist für mich eine sehr große Herausforderung.
Zum einen, bin ja selber groß oder das ist zu banal für meinen großen herrlichen Gott, da braucht Gott nicht eingreifen. Ich bin schneller, lächerlich.
Nein So ist das nicht !
Für Gott ist nichts zu klein, unwert, zu groß oder sonst was, was Dich und mich angeht. Ich kann mich in Allem auf Gott verlassen und ich will es auch tun. Ich will in dieser Sache Gott vertrauen und nicht aus mir heraus handeln. Gott verteidigt. Jawoll ich glaub’s und vertraue Gott.
Du auch ?
Wenn dein Glaube erschüttert ist, wende dich nicht ab von Gott. Jetzt brauchst du es mehr denn je, näher zu Gott zu kommen. Komm und schütte dein Herz bei Gott aus. Du wirst dich wundern, wie getröstet du dich fühlen wirst, wenn die Tränen aufhören zu fließen. Die Last wird sich heben, der Schmerz und die Traurigkeit werden vergehen, und der liebliche Friede des Himmels wird dein Herz wieder füllen.
Gott liebt dich und mich.

Gott kommt mit dir und mir an Gottes Ziel für uns. Vertraue Gott und nimm dir Jesus als Vorbild. Durch Jesus, durch IHN, nur durch IHN hast du Sieg, Triumph und Kraft weiter zu machen.

Mir kommt dieses Lied in den Sinn :

Das Lied, das Höchste meines Lebens ist …
1. Das Höchste meines Lebens ist: Dich kennen Herr.
Das höchste meines Lebens ist: Dich kennen Herr.
Dich kennen mehr und mehr, dich kennen mehr und mehr.
Das höchste meines Lebens ist: Dich kennen Herr.
2. Das Höchste meines Lebens ist: Dich lieben Herr.
Das höchste meines Lebens ist: Dich lieben Herr.
Dich lieben mehr und mehr, dich lieben mehr und mehr.
Das höchste meines Lebens ist: Dich lieben Herr.
3. Das Höchste meines Lebens ist: Dir dienen Herr.
Das höchste meines Lebens ist: Dir dienen Herr.
Dir dienen mehr und mehr, Dir dienen mehr und mehr.
Das höchste meines Lebens ist: Dir dienen Herr.

Amen.

Himmlischer Vater danke für deine Liebe und Verständnis für einen jeden von uns. Danke, das du lieber Vater jeden von uns gleichermaßen liebst. Herr, ich bitte im mächtigen Namen Jesus für jeden von uns, um mehr Standfestigkeit in Christus Jesus. Auch um stärkere sowie schnellere Einsicht und Vergebungsbereitschaft. Vater, Jesu und Heiliger Geist ohne dich sind wir nichts, mit dir, drei einer Gott sind und haben wir Alles. Danke Gott.
Amen.
Lass uns das Gebet des Herrn zusammen beten :
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in schwere Prüfung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Autor Ralf

 

Bete… Wort Gottes… beten mit Kraft

shalom… Beten heißt reden mit Gott… Beten ist unsere online connection mit dem Himmel durch die Kraft des Heiligen Geistes dürfen wir Wegweisung, Liebe, Heilung, Ermahnung und vieles mehr empfangen. Beten ist richtig, wichtig und kein zusätzliches Pflichtprogramm sondern ein Vorrecht der Kinder Gottes. Häufig wissen wir nicht, wie oder was wir bitten sollen; deshalb sind die Gebete aus der heiligen Schrift wirksamer als unsere eigenen Wünsche und Vorstellung. Beten bewegt Gottes Arm zur Hilfe… möchte Dich gerne ermutigen mehr Zeit in der Bibel und im Gebet zu verbringen, denn dort ist Kraft und Liebe.

Gebet um die Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn Jesus Christus

Epheser 1, 17-21

15 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe,

16 nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken,

17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung[i] gebe in der Erkenntnis[j] seiner selbst,

18 erleuchtete Augen eures Verständnisses[k], damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist,

19 was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns[l] ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke[m].

20 Die hat er wirksam werden lassen in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen],

21 hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen;

Wirkung: Erkenntnis wie Gott ist, Feingefühl für die Ewigkeit und nicht nur das temporäre Geschehen. Offenbarungen bei Bibellesen und Glaube wird freigesetzt der das persönliche Leben verändert. Wir wachsen in Autorität

Gebet um Erkenntnis der Liebe des Christus

1Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus,

15 von dem jedes Geschlecht[d] im Himmel und auf Erden den Namen erhält,

16 dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden an dem inneren Menschen,

17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet,

18 dazu fähig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei,

19 und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.[e]

20 Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt,

21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.

Footnotes:

  1. (3,3) d.h. durch Enthüllung (gr. apokalypsis) von zuvor Verborgenem in Gottes Heilsratschluss.
  2. (3,9) od. Zeitaltern.
  3. (3,9) w. welches die Gemeinschaft des Geheimnisses ist … (TR). Diese Gemeinschaft (gr. koinonia) ist, wie V. 10 zeigt, die Gemeinde aus Juden und Heiden, die an Christus Anteil hat, und die in früheren Zeiten ein Geheimnis darstellte (vgl. V. 4-7; Röm 16,25-26; Kol 1,25-27).
  4. (3,15) Andere Übersetzung: jede Vaterschaft / die ganze Familie.
  5. (3,19) d.h. zu der ganzen Fülle, die Gott gibt.

Wirkung: Man bekommt innere Kraft. Friede und Ruhe, Entspannung werden aktiviert. Das Wesen Jesu wird nach aussen hin an den Gläubigen sichtbar. Man erlangt dadurch den Wohlgefallen Gottes und Segen wird freigesetzt. Glaube der in der Erkenntnis der Liebe Gottes mündet, durch das Wirken des heiligen Geistes.

Hier noch einige andere Bibelstellen, welche Gebete sind:

  1. Timotheus 2, 1-4 * Kolosser1, 9-13 * Kolosser 2, 1-3 * Philipper 1, 9-11 * Römer 15, 5-7 * Römer 15, 13 * 1. Thessalonicher 3, 12-13 * 1. Thessalonicher 5, 23-24 * Philemon 6

Der Herr segne Dich, während Du IHN suchst und nach Vollkommenheit strebst.

Alles Liebe für Dich und Familie sendet Sabine

immer vorwärts…

shalom liebe Lions und Freunde …

einige von Euch wissen vielleicht, dass gerade eine Liontour – FAT … steht für Faith – Adventure – Truth in Israel stattfindet. Heute (Anfang April 2018) war die Gruppe am Berg Sodom nahe beim Toten Meer.
Dieser Berg liegt immer noch 195 Meter unter dem Meeresspiegel und am Toten Meer ist der tiefste Punkt der Erde in 420 Metern unter dem Meeresspiegel.

Da gibt es einen Platz, an dem ich noch nicht persönlich war, der heißt Lots Frau. Wer die Geschichte im AT kennt… siehe

1 Mose 19:25-27 Schlachter 2000 (SCH2000)

25 und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war.

26 Und [Lots] Frau schaute zurück hinter seinem Rücken; da wurde sie zu einer Salzsäule.

27 Abraham aber begab sich früh am Morgen zu dem Ort, wo er vor dem Herrn gestanden hatte.

Gott hatte ein Gerichtsurteil über die Städte Sodom und Gomorrha verhängt… Abraham hatte damals mit Gott im Gebet gerungen, dass dies nicht stattfinden sollte… aber schau doch selbst

in deine Bibel und lies… diese Erlebnisse im Alten Testament sind aufgeschrieben für uns Christen im Neuen Bund, das durch Jesu Blut besiegelt wurde, für jeden der ihn zum Herrn seines Lebens gemacht hat.

Was können wir im heute und für uns persönlich daraus lernen und für die Zukunft umsetzen.

Das Bild der Salzsäule steht für geistige Unbeweglichkeit… ein Erstarrt sein in deinem Wandel… vielleicht geht auch nichts bei Dir in bestimmten Bereichen voran… vielleicht bist Du betrübt und erschüttert über

das was Gott in Deinem Leben schon zugelassen hat, oder vielleicht wünscht Du dir nur… oh Herr hätte ich doch in der Vergangenheit Dinge und mein Verhalten besser nach Deinem Willen ausgestreckt, vielleicht bist

Du auch gefangen von Materiellem was Du einst hattest… denn es war angenehm und Du bist mit der Welt um Dich im Einklang gewesen… aber… der Herr, Dein Gott führt Dich heraus… nicht aus den scheinbaren

Segnungen sondern um Dich zu beschützen… ER liebt Dich und ER möchte nicht, dass Du mit der Welt Freundschaft hast… denn dann vertraust Du zuviel… schau nicht darauf, was Dir alles Gutes oder auch Schlechtes

angetan wurde… das hindert Dich am vorwärts gehen… gestern ist vorbei, auch dein Versagen ist vergeben, wenn Du Jesus um Verzeihung bittest… das was Du einst hattest hat sich Flügel gemacht und ist nicht mehr.

Schaue nach vorne.. denn heute ist der Tag des Heils und das Morgen ist nicht garantiert… dadurch fällt alle Kontrolle, denn wir geben sie ab an unserem mächtigen Gott der Himmel und Erde geschaffen hat und

auch Dich…

SCHAU NICHT ZURÜCK… es hindert nur.. wenn der Herr Dich aus Beziehungen, Gemeinden, Firmen etc. heraus geholt hat… dann lass los und umarme das Neue… ER ist der Weg.. und auf diesem Weg wird uns immer wieder

Neues begegnen, andere vielleicht auch komische Menschen werden kommen… aber können wir das zulassen? …

Lukas 9:62
Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!

Ich sage nicht, dass solche Bibelstellen leicht zu erfüllen sind… es wird Dich einen Preis kosten, aber bedenke was Jesus für Dich am Kreuz getan hat. Oftmals vergessen wir das.

Wenn Du ein Diener sein willst, dann gehe vorwärts, dein gestern ist vorbei, ein neuer Tag, eine neue Gnade um IHM nachzufolgen wird Dir teil… und noch so ein guter Tipp.. bewahre Dir die Bereitschaft Dich belehren zu lassen, denn das ist wahre Jüngerschaft… Meister Jesus und nicht Superheld wir selbst…

hier im Ländle gibt es einen Spruch … Schaffe, Schaffe Häusle baue… nicht unbedingt falsch… aber hindert es dich vielleicht daran Gottes Willen zu tun?



Lieben… und das Böse mit Gutem überwinden…

Trachte erst nach meinem Reich und meiner Gerechtigkeit und alles wird dir zufallen. Matth. 6,33

Belohnung von Gott

Lukas 6,35 (Neues jüd. Testament)
Statt dessen liebt eure Feinde, tut Gutes und leiht, ohne etwas zurückzuerwarten !
Eure Belohnung wird groß sein, und ihr werdet Kinder Ha Eljons sein; denn er ist freundlich gegenüber den Undankbaren und Bösen.

Belohnt werden von Gott das ist doch was tolles, bahnbrechendes oder ?
Das will ich auch , und du ?
Es wird etwas kosten, schau , da steht : liebe deinen Feind.
Aua !
Jetzt gehts los. Wenn es nach mir gehen würde, Feind vernichten – darf ich nicht. Feind nicht anschauen und nicht ansprechen, mich verdrücken – geht auch nicht.
Steht alles so nicht in unserem Bibelvers.
Und ich will doch der Bibel, Gottes Wort gehorsam sein, wo doch Jesus selbst das sagte, nämlich mein König, mein Gott.
Es wird noch besser, denn Jesus fordert, verlangt das ich Gutes tun soll und leihen, ohne etwas zurückzuerwarten.
Ohh haa.
Gutes tun meinem Feind und obendrauf noch etwas leihen ohne das zurückzubekommen.
Aua !

Laßt uns mal überlegen wer oder was mit Feind gemeint ist, ich meine hier bei uns.
Richtige Feinde, die an mein Leben wollen habe ich nicht.
Für Feind nehme ich das Wort Gegner.
Mir fällt da spontan mein Chef, Chefin ein, oder jeder x-beliebige, der einfach anderer Meinung ist, oder jemand der hintenherum über mich ablästert.
Bei Euch, was weiß ich wer.

Mit dem leihen ist das auch so eine Sache, die meisten Sachen , welche ich verlieh, sind nicht wieder gekommen.
Wenn ich mir etwas geliehen hatte, jedenfalls bei Gegenständen, habe ich diese zurückgegeben.
Geld, ab und zu nicht.
Heute ist es anders.
Jetzt darf ich diese Bibelwort anwenden, ich kann mich ja nicht mehr rausreden, ihr auch nicht.

Das kannst du im alten Testament, sprich der Thora und Propheten nachlesen.
Da steht es auch drin.
Zum Beispiel in :
Sprüche 25,21 (Tur Sinai)
Wenns deinen Hasser hungert, speise ihn mit Brot und dürstets ihn, so tränke ihn mit Wasser.

Psalm 25,8
Gut ist und grad der Ewige drum weist den Sündern er den Weg.

Psalm 33,5
Er liebt Gerechtigkeit und Recht des Ewigen Liebe ist die Erde voll.

Psalm 34,9
Begreift und seht, dass gut der Ewige beglückt der Mann, der sich bei ihm geborgen !

Nahum 1,7
Gut ist der Ewige als Zuflucht am Tag der Drangsal er kennt, die bei ihm sich geborgen.

In diesen Bibelversen stehts auch drin, halte dich sehr nah an Gott, tue Dinge die du sonst nicht machen würdest.
Sei freundlich zu demjenigen, der dich blöd anmacht, dich abzockt, ungerechtfertigt behandelt usw.

Dann werden wir die Belohnung erhalten.
In welcher Form, Menge, Art und Weise – laß dich überraschen !
Wir werden Kinder des Höchsten sein, steht da.
Und solche Kinder haben keinen Mangel, Furcht oder Angst.
Nein, diese Kinder sind mit Allem und dem Besten versorgt.

Gott, der Vater ist freundlich gegenüber den Undankbaren und Bösen.
Jesus ist freundlich gegenüber den Undankbaren und Bösen.
Und du und ich können das nun auch.

Ist es nicht faszinierend wie altes und neues Testament, alter Bund neuer Bund sich ähneln und ineinander greifen ?

Jesus ist wirklich im alten Testament erkennbar.
Und ohne dem alten Testament ist das neue Testament nicht vollständig.
Beide sind wichtig !
Nicht nur das eine oder das andere !

Wir dürfen Gott, den Vater und Gott Jesus bestürmen uns das klar zu machen, es uns begreiflich und nachvollziehbar zu machen.

Thora und der neue Bund gehören zusammen.
Ohne Thora ist der neue Bund, das neue Testament unvollständig und nicht zu begreifen.

Siehe :
Johannes 10,30
Ich und der Vater sind eins.

Das ist die Aussage Jesu.
Also war Jesu auch im alten Testament im Vater unterwegs.
Und Gott der Vater ist nicht nur im alten Testament, nein auch im neuen Testament am Wirken.
Sie sind ja eins.

Zurück zur Belohnung, in Christus Jesus haben wir unsere Belohnung vom Vater schon bekommen.
Denn Jesus hat alles, wirklich alles für jeden einzelnen Menschen getan am Kreuz von Golgatha.
Denkt daran am kommenden Freitag und Ostern, dem Auferstehungsfest gehts weiter, denn da macht sich Jesus auf in den Himmel zum Vater.
Und dort angekommen schickt Jesus uns, dir und mir den Tröster, Ratgeber, Beistand Gott Heiliger Geist.

Genau hier ist der Punkt, wo Gott uns nicht allein, verwaist gelassen hat.
Hallelujah Gottvater, hallelujah Jesus und hallelujah Gott Heiliger Geist.

Das ist die Belohnung !

Heiliger Geist danke das du hier bist.
Hilf Heiliger Geist, das wir unsere Gegner lieben und ihnen dienen, wie Jesus es vorgemacht hat.
Herr gib uns weiche Herzen in denen Du dich wohlfühlst.
Schenke uns Weisheit und Erkenntnis Gottes.
Gib uns Liebe und Frieden, welche im Herzen des Vaters geboren sind in unsere Herzen, Herr.

Wir loben, preisen und danken dir Gottvater, Jesus und Gott Heiliger Geist.

Himmlischer Vater, segne du uns mit deiner Liebe und deinem Frieden in dem mächtigen Namen Jesus Christus.
Amen

Autor Ralf

Folge mir nach…

Jesus ist Quelle all unserer Freude.

Da Alles durch ihn und zu ihm hin geschaffen wurde, ist er auch der Initiator unserer Liebesbeziehung und Geber aller Freude. Er hat uns zuerst geliebt und wir dürfen diese Liebe erwidern.Die größte Freude ist, wenn wir einen Menschen zu Jesus führen dürfen. Es wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Rettende Gnade

Die rettende Gnade wurde schon im Alten Testament sichtbar als Der HERR Israel mit starker Hand aus der Knechtschaft Ägyptens befreit hat. Besonders deutlich wird es auch beim Durchschreiten des geteilten Meeres, wie wir in 1.Korinther 1,10 nachlesen können: 10 1 Ich will euch nämlich nicht in Unkenntnis darüber lassen, liebe Brüder, dass unsere Väter allesamt unter (dem Schutz) der Wolke gestanden haben und allesamt durch das Meer hindurch gezogen sind
2 und sämtlich die Taufe auf Mose in der Wolke und im Meer empfangen,
3 auch allesamt dieselbe geistlicheA Speise gegessen
A) geistig oder geistlich = überirdisch, himmlisch, wunderbar: geistliche Speise (Manna) und geistlicher Trank (das aus dem Felsen strömende Wasser), von Gott durch seinen Geist wunderbar gewirkt.
4 und sämtlich denselben geistlichen Trank getrunken haben: sie tranken nämlich aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete, und dieser Fels war Christus.

Segnende Gnade

Jahwe Jireh ist der Gott „der sieht“. In der Geschichte Abrahams erkennen wir sein eingreifen, als er statt Isaak einen Widder opfern lässt. Wir dürfen ihm vertrauen, dass er ein segnender, gebender Versorger ist. 1.Kor.2,9: 9 vielmehr (predigen wir so), wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und wovon keines Menschen Herz eine Ahnung gehabt hat,A nämlich das, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.«
A) W.: »was in keines Menschen Herz emporgestiegen ist.« – Die hier angeführte Schriftstelle stellt eine Vereinigung der beiden Stellen Jes 64,4 und 65,17
Im Epheserbrief wird es noch viel deutlicher: Epheser 1,3

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen [Regionen] in Christus.


Versorgende Gnade

Schon im alten Testament sehen wir die Versorgung sehr deutlich bei der Wüstenwanderung. Keinen einzigen Tag ist das Brot des Himmels ausgeblieben. Selbst als das mürrische Volk nach Fleisch gierte, sandte unser Papa eine Mega-Schar von Wachteln. Wir lesen nicht einmal davon, dass Kleidung oder Schuhe in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wir erleben nicht nur eine versorgende sondern gar eine vorsorgende Gnade. Vertrauen erwächst aus dem Glauben.

Ewige Gnade

In Psalm 98,2-3 lesen wir:

2 Die Gnadenerweise des Herrn will ich ewiglich besingen, von Geschlecht zu Geschlecht deine Treue mit meinem Mund verkünden.
3 Ich sage: Auf ewig wird die Gnade gebaut, deine Treue gründest du fest in den Himmeln.

Im Neuen Testament lesen wir in 1.Petrus 5,10 folgendes: 10 Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen! 11 Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Jesus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger (Sören Kierkegard)

Bewunderer

Das sind die Jesus Fans. An vielen Stellen begegnen wir ihnen sowohl in der Bibel, als auch im täglichen Leben. Und wenn wir ehrlich gegen uns selber sind, haben auch wir Anteile davon in unserer Persönlichkeit. Stell die vor du gehst in ein Konzert und bewunderst all die tollen Musiker. Da ist der Trompeter, der Geiger, die Harfenspielerin, der Gitarrist etc. Das ganze Orchester einschließlich Dirigent. Aber nach dem Konzert gehst du nicht hoch auf die Bühne uns verbringst Zeit mit den Musikern, sonder gehst nach Hause. Jesus hat aber immer ein Beziehungsangebot gemacht und uns zur Nachfolge berufen.

Verwunderer

Diese Menschen schauen sich alles aus einer kritischen Distanz an, ohne selbst integriert zu sein. Verwunderer stellen Bedingungen nach dem wenn-dann Prinzip. Im Leben Jesu gab es genug Pharisäer und Schriftgelehrte die so agierten. Die Verwunderer sind eigentlich die Nörgler und Kritiker. Die ja aber Leute. Und auch davon haben wir alle Anteile in unserem Leben. Es geht nicht um richten und ausgrenzen, sonder um Bewußtwerdung von Prozessen bzw. überprüfen unserer Stellung zueinander bzw. zur Gemeinde, Ministry oder sonstiger Gemeinschaft.

Verwundete

Die Verwundeten sind durch körperliche, seelische oder geistige Dinge, verletzt worden. Und wir alle verletzen gelegentlich einander und auch davon kann sich wohl niemand von uns frei sprechen, oder? Was wir benötigen ist echte Vergebung und tiefgreifende Heilung und Wiederherstellung an Geist, Seele, Leib. Ein gutes Instrument ist die hl. Geist geführte Seelsorge um die Verletzungen ans Licht zu bringen und zum Heil kommen zu lassen.

Verwandelte

Das sind die Nachfolger Jesu. Die durch Hingabe und Treue nah am Herrn Jesus bleiben. Ihm in ihren Entwicklungsprozessen mit einbeziehen um Rat fragen (natürlich auch bei anderen Gemeindemitgliedern bzw. anderen Gläubigen). Wo das Wort auf einen vorbereiteten guten Boden gefallen ist. Es geht hier auch nicht um Werksgerechtigkeit, sondern ums dranbleiben, sich immer wieder ausstrecken. Seine Verletzungen zu bearbeiten und Vergebung auszusprechen.

Markus 16,17-18 17 Denen aber, die zum Glauben gekommen sind, werden diese Wunderzeichen folgen (= dauernd zuteil werden): in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in (= mit) neuen Zungen reden,
18 werden Schlangen aufheben und, wenn sie etwas Todbringendes (oder: Giftiges) trinken, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.«

Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied ( 1.Korinther 12,27)

Jeder von uns hat eine Gabe von Gott bekommen, aber Keiner von uns hat Alle Gaben!!! Das heißt: Wir sollen alle mit unseren Gaben einander, und an dem Ort wo Gott uns einpflanzt oder hinschickt, dienen. Zur Erbauung des ganzen Leibes. Die Botschaft ist klar Miteinander anstatt Gegeneinander.

Liebe und Gnade ist ein ewiges Wechselspiel

Autor Mexx

Vertraue IHM… entscheide Dich

Gottvertrauen

Psalm 31,20  Naftali Tur Sinai
Wie reich dein Gutes das den dich Fürchtenden du aufbewahrt gewirkt für die sich bei dir bergen im Angesicht der Menschenkinder !

Psalm 31,20  Schlachter 2000
Wie groß ist deine Güte, die du denen bewahrst, die dich fürchten, und die du an denen er-zeigst, die bei dir Zuflucht suchen angesichts der Menschenkinder.

Kannst Du Gottes Güte ermessen ?
Ich kann es nicht, für mich ist Gottes Güte da, ich nehme sie und bin dankbar und freue mich an ihr.

Fürchtest Du Gott ?
Ehrfurcht nicht Angst ist hier gemeint.
Ehrfurcht im Duden ist : hohe Achtung, achtungsvolle Scheu, Respekt vor der Würde, Erhabenheit einer Person, eines Wesens oder einer Sache

Ein Christ sollte nur Ehrfurcht vor Gott haben.

Gott zeigt seine Güte an den Menschen, welche Gott ernsthaft suchen, Gott folgen obwohl auch Menschen zur Verfügung da sind.
Gott ist es wichtig, Ihn als erstes zu suchen, in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.

Wie verhältst du dich ?
Telefon und mit Person X reden ?
Sich auf den Weg machen zu Person X ?
Gott ist nur ein Gebet von dir entfernt.

Gottvertrauen erfordert eine bewusste willentliche Entscheidung von dir .

Jakobus 1, 6
Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und her geworfen wird.

Bitte Gott im Glauben und Gottes Willen, so wird dir gegeben werden.
Halte fest an Gottes Wort zu dir !
Nicht anders !

Psalm 25 ,1+2
Von David. Zu dir, o HERR, erhebe ich meine Seele;
mein Gott, ich vertraue auf dich ! Lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich !

David hat es uns vorgemacht. Also mach es auch so.
Erhebe deine Seele zu Gott aus freiem Willen und erwarte Aktion von Gott.
Nicht von dir !

2. Korinther 5,7
Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.

Im Glauben bewegen wir uns vorwärts, nicht im sehen oder Gedanken, nein , im tun !

Lass uns mal ins normale Leben schauen.
Ein Mann, ein Kind, er ist der Vater des Kindes. Er kümmert, liebt, versorgt, erzieht usw. sein Kind.
Das tut Gott mit dir auch, wenn du ihn lässt.
Durch das Zusammenleben wächst vertrauen vom Kind zum Vater, von dir zu Gott. Und das wird immer mehr.
Schau, du sei mutig und lerne Gott kennen. Kein Stopp, nein , weiter und weiter.
Sprich mit Gott !
Werde still und lausche in dein Herz hinein, denn dort ist der Ort wo Gott dir begegnen wird.

Als allererstes glaube, das Gott existiert.
Glaube der Bibel und was diese sagt.
Mach deine Erfahrungen mit Gott.
Lese die Bibel regelmäßig, am Besten lies dir selber laut vor.
Durch Glaube entsteht  dann Vertrauen und deine Beziehung zu Gott wächst und wird stärker.

Gott wartet auf dich und deine Entscheidung, auch als älterer, erfahrener und langer Christ.
Heute ist der Tag, jetzt ist die Stunde wo du auf’s Neue mit Gott Zukunft leben sollst.
Deine Entscheidung !
Gott ist da.
Wo bist du ?

Was auch immer nötig ist, tue es, es ist wichtig, geh hin zu Gott.
Bringe Ordnung durch Gott in dein Leben, da fängt Vertrauen an.
Verschiebe nicht, verdränge nicht, keine Ausreden mehr, diskutiere nicht  mit dir selber, mach es !

Hau deinem Stolz einen vor den Bug und lass dich von nichts und niemand aufhalten dich Gott zu nähern und endlich in seinem Arm zu versinken.

Amen.

Gebet:
Himmlischer Vater, da bin ich, da sind wir.
Schön das du da bist.
Du bist das Beste für mich, für uns.
Darum hält mich auch nichts mehr, ich, schmeiße mich in deinen Arm und lasse alles raus.
Vater, du tust mir, uns gut.
Vater, ich will, wir wollen hier nicht weg.
Vater danke dass du da bist für mich/uns.
Vater ich preise dich für das du Gott bist und ich dein Kind.
Vater ich will mehr mit dir erleben.
Vater gebrauche mich.
Vater mit dir habe ich Leben, danke.

Amen.

Autor Ralf

Ein schönes Gebet

Herr, meiner Stunden und meiner Tage…

Du hast mir viel Zeit gegeben.

Sie liegt hinter mir und sie liegt vor mir.

Ich danke dir für jeden Schlag der Uhr

und für jeden Tag , den ich sehe.

Ich bitte dich nicht, mir mehr Zeit zu geben,

ich bitte dich um mehr Gelassenheit,

jede Stunde zu füllen.

Ich bitte dich, dass ich ein wenig von dieser Zeit

freihalten darf von Befehl und Pflicht,

ein wenig für Stille, ein wenig für Spiel,

ein wenig für Menschen in meinem Leben, die einen Tröster brauchen.

Ich bitte dich um Sorgfalt, dass ich meine Zeit nicht töte, nicht vertreibe und nicht verderbe.

Jede Zeit ist ein Streifen Land.

Ich möchte es aufreißen mit deinem Pflug, und die Saat deiner Liebe hineinwerfen,

alle meine Gedanken und Gespräche, damit Frucht wächst für mich und für andere. Amen.

komm zur Ruhe mein Kind und tanke Kraft in meinen Armen… ich habe alles was du brauchst und stell Dein Herz und Deine Ohren auf Empfangen ein…

Du musst nicht soviel reden und mir alles erklären, ich kenne Dich und ich weiß was Du brauchst ehe du bittest… ich kenne Deine Vergangenheit und wie schwer es dir oftmals fällt, das alles hinter Dir zu lassen und zu vergessen, so wie ich Deine vergangenen Sünden vergessen habe, vergesse auch Du was man Dir Böses angetan hat…

die Zukunft ist Friede, Freude und Glück, wenn Du loslassen kannst… es mag nicht alles so werden wie Du es Dir vorstellst aber es wird alles gut,

denn ich bin GUT…

 
„Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

 

Ursachen für finanziellen Mangel

1. Arm denken…

wir fragen nicht nach dem Besten und geben uns mit viel weniger zufrieden, als Gott uns eigentlich geben möchte. Wir können uns daran gewöhnen, auf eine bestimmte Art und Weise zu leben, und diese als das Gegebene annehmen, ohne jemals danach zu fragen, ob es nicht vielleicht auch besser ginge. Normalerweise gibt Gott ihnen nicht, was sie nicht im Herzen als ihren Besitz sehen können. Gott hat Wohlgefallen am Wohlergehen seiner Diener (Psalm 35,27)

Wahrscheinlich sagen die meisten Leute in ihrem Leben Tausende von Malen: „Das kann ich mir nicht leisten“ Ich für meinen Teil lernte schließlich zu sagen: „Es wäre nicht klug, wenn ich mir das jetzt sofort kaufen würde. Aber eines Tages werde ich mir es leisten können. Fangen sie an zu glauben, dass der Tag kommt, an dem sie das Beste haben werden, was das Leben zu bieten hat. Die Bibel sagt, sie sind der Kopf und nicht der Schwanz, oben und nicht unten, sie können vielen Völkern ausleihen und brauchen doch selbst nie etwas zu borgen (siehe 5. Mose 28, 12-13) Man kann nicht wirklich gründlich studieren, was die Bibel über Geld sagt, und dann noch behaupten, Gott wollte nicht, dass sein Volk es besitzt. Jesus hat mehr über Geld gesprochen, als über Himmel und Hölle. In ungefähr der Hälfte seiner Gleichnisse wird Geld erwähnt und in der ganzen Bibel gibt es schätzungsweise 2000 Verse, die über Geld sprechen.

Wenn wir aber im Neuen Testament lesen, entdecken wir Menschen, die sogar die Apostel der Geldgier bezichtigen, nur weil sie Opfer entgegennehmen. Das Neue Testament sagt: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium aller Kreatur (Markus 16, 15) Hingehen ist aber teuer! Die Sünder werden die Verkündigung des Evangeliums nicht finanzieren. Wer soll dann diese Mittel aufbringen, wenn die Christen noch nicht einmal das Überleben Nötige besitzen.  Gott ist nicht geizig oder engstirnig, sondern großzügig und hat für alles, was wir brauchen, mehr als genug. Es gibt göttliche Prinzipien, die wir anwenden müssen, ehe Gott unsere Dinge vermehren kann. Eines davon ist die Fähigkeit, uns wohlhabend zu sehen.

2. Arm reden…

Was sie im Herzen haben, sprechen sie auch aus. Reden sie nicht aus ihren Gefühlen heraus. Wenn sie sich ärgern, passen sie auf und zähmen sie ihre Zunge (Sprüche 10, 19) Fangen sie an auszusprechen, was Gott ihnen zusagt, sprechen sie nicht von dem was sie gegenwärtig besitzen.

3. Neid und Eifersucht…

Beneiden sie die Menschen nicht, die mehr besitzen als sie. Solange wir uns nicht ehrlich an dem Segen mit freuen können, der anderen zuteil wird, werden wir immer in Not sein. Die Bibel sagt, dass Neid Zeitverschwendung ist (Titus 3, 3) Geben sie dem Neid keinen Raum. Wenn sie einen gottesfürchtigen, reichen Menschen kennen, dann sehen sie einmal hin, wie er lebt, redet, gibt, mit Menschen umgeht und sein Geld verwaltet. Nehmen sie ihn als Studienobjekt dafür, wie man Wohlstand erlangt und behält.

4. Weniger geben, als Gott möchte…

Gott sagt, wie sollen unseren Zehnten zur Gänze in sein Kornhaus bringen (Maleachi 3, 8-12) Der Zehnte macht die ersten 10 Prozent von allem aus, was sie einnehmen. Wir sollten uns darüber freuen, alles zu geben, was er von uns fordert. Er nimmt uns damit niemals etwas weg, sondern bringt uns in eine Stellung, in der uns nur um so mehr segnen kann.

Ananias und Saphira spendeten nur einen Teil dessen, wozu sie sich verpflichtet hatten, und fielen tot um. Stimmt, das ist ziemlich  schwerwiegend, aber vielleicht möchte Gott uns mit diesem Beispiel wissen lassen, wie wichtig es ist, gehorsam zu sein (Apostelgeschichte 5, 1-10) Abel brachte ein annehmliches Opfer dar, Kain hingegen nicht. Kain gab irgendetwas, aber nicht das, was Gott von ihm haben wollte. An Abel fand Gott Wohlgefallen, nicht aber an Kain. Im Ergebnis wurde Kain eifersüchtig, brachte Abel um und musste den Rest seines Lebens unter einem Fluch verbringen – und all das nur, weil er nicht bereit war, sein Bestes Gott zu geben (1. Mose 4, 3-8) Deshalb möchte ich ihnen nachdrücklich zureden, alles zu geben, was Gott von ihnen fordert, es wird ihnen niemals leidtun.

5. Streit im Leben (Zank, Auseinandersetzungen, Bitterkeit, Vorurteile und Unversöhnlichkeit)…

In Psalm 133 sagt die Schrift, wo Einheit ist, verheißt Gott seinen Segen. Wunderbar! Mir sagt das, dass ich darauf aus sein soll, Frieden zu schaffen und zu erhalten, und dann werde ich gesegnet sein. Ich glaube, es gibt eine Menge Leute, die von Gott erwarten, dass er ihnen Wohlstand gibt, vielleicht sogar Gebende sind, aber die meiste Zeit aggressiv und verletzt leben. Eine solche Haltung kann Gott nicht segnen.

Wir können glaubensvoll um Segen und Wohlstand beten, aber so lange wir nicht in der Liebe leben, steht keine Kraft hinter unserem Glauben. Wenn sie beten und gegen irgendjemanden etwas haben, sollten sie das loslassen und es konsequent aus ihrem Herzen entfernen. Damit ihre Gebet erhört werden, müssen sie voll und ganz vergeben (Matthäus 11, 25-26) Weisheit führt zu Reichtümern, Ehre und Vorankommen (Sprüche 4, 8 und 8, 18) Aber wahre Weisheit liebt den Frieden (Jakobus 3, 17) Lieben wir den Frieden nicht, so wandeln wir nicht in Weisheit und werden deshalb auch Reichtum, Ehre und Vorankommen entbehren.

6. Nicht sparsam sein…

Probieren sie es – fangen sie an, für etwas zu sparen, das sie gern kaufen wollen, anstatt es mit Kreditkarte zu bezahlen. Legen sie sich ein Kornhaus zu, um Gottes Prinzipien die Ehre zu erweisen. Wenn sie glauben, nicht sparen zu können, befinden sie sich im Irrtum. Fangen sie an, sich ernsthaft damit auseinander zu setzen, wofür sie Geld zum Fenster hinauswerfen, und sparen sie stattdessen.

Der Herr gewähre uns allen die rechte Beziehung zum Geld zu haben, indem wir uns daran freuen, aber es nicht lieben…

shalom und Gottes reichen Segen

(Quelle: Themenheft „Geordnete Finanzen“ von Joyce Meyer)

 

Mach‘ Ordnung in Deinen Finanzen

Geld und Bibel

 

Shalom,

heute wollen wir uns einem wichtigen Thema zuwenden. Geld und was sagt die Bibel, Gottes Wort dazu. Was ist richtig, was ist falsch, welche Einstellung haben wir oder besser sollten wir haben und wie können wir dem Herrn und seinem Reich damit dienen und somit uns selbst die Plattform für Gottes Segen schaffen. Hierzu habe ich mir vor einigen Tagen das kleine Büchlein von Joyce Meyer „Geordnete Finanzen“ gekauft und möchte Dir gerne einige Passagen weitergeben.

GELD ist nichts SCHLECHTES… – die Liebe zum Geld ist schlecht!

Was glauben Sie würde das Geld sagen, wenn es reden könnte? Wie wärs damit:

„Ich bin bedrückt und traurig, weil ich es satt habe, dass Menschen mich missbrauchen, mich für falsche Zwecke einsetzen, sich meinetwegen streiten, mich stehlen, lügen, betrügen und Verbrechen begehen, um mich zu erhalten. Bei den meisten Ehescheidungen bekommen ich die Schuld. Ich habe es satt, die ganze Zeit gegen die Gier anzukämpfen. Man hortet und verschwendet mich. Die Leute glauben, ich würde für ihre Sicherheit stehen- aber, das tue ich überhaupt nicht. So tun sie als wäre ich Gott. Doch das bin ich ganz bestimmt nicht. Ich wollte nur, die Leute wüssten, wie viel Gutes sie mit mir anstellen können, wenn sie nur richtig mit mir umgehen würden, und wie gesegnet ihr Leben dann sein könnte.“

Ich glaube, Gott fordert, dass wir gute Haushalter unserer finanziellen Mittel sind. Wir müssen darauf achten, dass das Geld nicht Gott in unserem Leben hinaus drängt. Zu jeder Zeit muss er für uns an der ersten Stelle stehen. Ich glaube, Gott achtet darauf, wie wir mit unserem Geld umgehen. Was wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten müssen, ist… dass die Hand des Fleißigen reich macht (Sprüche 10,4). Viele Menschen in unseren Tagen haben das Gefühl, ihnen würden bestimmte Dinge einfach zustehen. Sie sehen nicht ein, dass sie darauf warten uns sie sich verdienen müssen – sie erwarten sie. Geld hat sehr viel Macht und kann Menschen in die falsche Richtung ziehen. Es bedeutet jedoch, dass wir uns darum bemühen müssen, niemals eine falsche Haltung einzunehmen oder zuzulassen, dass das Geld uns beherrscht. Benutzen Sie niemals Menschen dazu, an Geld oder Dinge zu gelangen, sondern seien sie entschlossen, Geld und Bestitz zum Segen anderer Menschen einzusetzen. Reiche Leute können viel Gutes für die Gesellschaft tun, wenn sie nur wollen.

Das Gesetz des allmählichen wachstums

Solange die Erde währt, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8,22)

Wer auf sein Fleisch (niedere Triebe, Sinnlichkeit) sät, wird vom Fleisch Verderben ernten… (Galater 6, 8)

Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, festgedrücktes, gerütteltes und übervolles Maß wird man euch in den Schoss schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem Ihr messt (wenn ihr anderen Gutes tut) wird auch euch zugemessen werden.  (Lukas 6, 38)

Möchte Gott, dass es den Menschen gut geht?…

In Psalm 118,25 lesen wir ein mutiges Gebet des Psalmisten, in dem er ausruft, der Herr möge ihm jetzt Wohlstand senden. Das klingt für mich, als hätte er rasch einen Durchbruch gebraucht. Haben Sie jemals so gebetet? In Psalm 35, 27 sagt die Bibel, Gott erfreue sich am Wohlergehen seines Volkes.

warten sie mit einer guten Einstellung

  • seien sie niemals gierig, richten sie ihr Denken nicht übermässig auf Geld oder materiellen Besitz aus (1. Timotheus 3, 8)
  • lieben sie weder die Welt noch die Dinge in der Welt (1. Johannes 2, 15)
  • niemals dürfen wir durch fragwürdige Methoden zu Geld oder maeriellen Gütern kommen. Vielmehr sollten wir hart arbeiten und lernen, mit dem,was wir haben, gut umzugehen. (1. Timotheus 3, 3)
  • respektieren sie das Geld, verschwenden sie es niemals (Johannes 6, 12)
  • seien sie dankbar für das, was sie haben, während sie auf das warten, was sie haben möchten (Philliper 4, 6)
  • vertrauen sie Gott und lassen sie sich nicht verunsichern, falls die Dinge nicht dann geschehen, wenn sie es wollen (Sprüche 3, 5)
  • Seien sie nie und nimmer neidisch oder eifersüchtig auf das, was jemand anderes hat (Sprüche 14, 30 )
An der guten, Gott wohlgefälligen Haltung, die sie einnehmen, während sie warten, zeigt sich, dass sie bereit sind vorwärts zukommen.

Wie wir Geld betrachten sollten…

Geld sollten wir als Werkzeug oder Ausstattung betrachten, um anderen ein Segen zu sein. Reichtümer bieten keine wahre Sicherheit (Sprüche 11, 4) Selbst wenn unsere Reichtümer zunehmen, ist es unklug, sein Herz darauf zu richten (Psalm 62, 11) Dabei kann Geld in Wirklichkeit kein wahres Glück vermitteln, es sei denn wir dienen Gott damit. Es macht mir sehr viel Freude, den Schmerz anderer Menschen lindern zu helfen. Den Ephesern sagte Paulus, dass sie mir ihren eigenen Händen arbeiten sollten, damit sie genug hätten, um auch anderen abzugeben siehe Epheer 4, 28.

Der Bibel zufolge ist GEBEN seliger als NEHMEN. Während sie also Gott bitten, Ihnen zu Wohlstand zu verhelfen, sollten Sie zugleich darauf achten, dass sie es lernen, ein engagierter Geber zu werden.

Wie steht Gott zu Menschen, die verschuldet sind?…

Ich denke nicht, dass Schulden zu haben eine Sünde ist, aufgrund derer man das Heil verliert. Es ist aber auch nicht die aller klügste Lebensweise. Wer wirklich finanzielle Sicherheit möchte, sollte sich dazu zwingen, dreißig Prozent seiner verfügbaren Mittel zu sparen. Immer wenn man sich etwas leiht, gibt man schon heute das Vermögen von morgen aus. – Was aber geschieht dann morgen? Nur verantwortlicher Umgang mit Kreditkarten sorgt dafür, dass sie einen nicht in Schwierigkeiten bringen. Das heißt sie sollten niemals etwas kaufen, was sie nicht bezahlen können. Gier ist die tiefste Wurzel vieler Schulden. Wir müssen uns die Geduld zulegen, auf Dinge zu warten – dann werden wir sie umso mehr geniessen können. Kreditkarten erlauben den Leuten, sich ihre Wünsche auf der Stelle zu erfüllen, ich glaube aber nicht, dass die Menschen sich an dem, was sie haben, auf diese Weise freuen können, als hätten sie eine Zeit lang darauf warten und dafür sparen müssen. Es tut ja nicht weh sich etwas zu kaufen, im Gegenteil, es fühlt sich meistens gut an. Aber tut es das noch, wenn die Kreditkartenabrechnung im Briefkasten liegt?

Gottes Wort zufolge ist der Leihende ein Diener oder Sklave seines Gläubigers siehe Sprüche 22, 7. Vergessen sie nie, dass Jesus starb, damit sie sich der Freiheit erfreuen und nicht in Gebundenheit leben.

Arbeiten, geben, sparen und ausgeben

Es ist wichtig, dass sie es lernen, innerhalb ihrer jetzigen Möglichkeiten zu arbeiten, zu geben, zu sparen und auszugeben. Wer jetzt ein bischen Disziplin aufbringt, erspart sich später eine Menge Druck und Ärger. Gott möchte, dass es ihnen gut geht und sie im Segen leben. Aber er möchte nicht, dass sie für Extras, mit denen sich sich ebenso gut noch Zeit lassen können, Schulden machen. Nun fragen sie vielleicht, wie es mit Haus oder Auto aussieht. Geht es in Ordnung, solche großen Ausgaben mit Krediten zu finanzieren?… Die meisten werden solche Kosten nicht ohne Kredite stemmen können. Aber sie sollten die Finanzierung immer so abschliessen, dass der Tag absehbar ist, in dem sie ihre Schulden beglichen haben werden und schuldenfrei weiterleben können.

Sie können schuldenfrei sein, wenn sie nur alles daransetzen. Fangen sie an, dafür zu beten.

Gott kann überschwenglich, überfließend und über alles hinaus geben, was wir hoffen, erbitten oder erdenken wagen siehe Epheser 3, 20.

Seien sie mutig in ihrem Bitten und leidenschaftlich im Geben.

Fortsetzung folgt… shalom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Sprachengebet

Viele Christen sind sich bezüglich der Gabe des Sprachengebets unsicher. Einige lehnen sie aus Unsicherheit ganz ab, weil sie in ihrer Gemeinde oder in anderen Kreisen gelehrt wurden, dass diese Gabe – ebenso wie andere Geistesgaben – heute nicht mehr vorkommen. Dafür aber gibt es keinen biblischen Beleg – ganz im Gegenteil.

Die Bibel ist voll von Belegen für die unaufhörliche Existenz aller Geistesgaben für alle Nachfolger Jesu zu allen Zeiten – bis an das Ende dieses Weltzeitalters.

Andere Christen glauben zwar, dass das Sprachengebet auch heute noch existiert und angewendet werden soll, doch sie beschränken es lehrmäßig auf die Aussage, dieses Gebet könne nur eine in dieser Welt existierende Sprache sein, also keine „nicht menschliche“ Sprache.

Richtig ist, dass die Sprachenrede (auch Zungenrede, Sprachengebet, Zungengebet genannt) oft eine in dieser Welt existierende Sprache ist – der bekannteste Beleg dafür ist sicher die Erzählung vom „Pfingstwunder“ in Apostelgeschichte 2. Dort tritt die Gabe der Sprachenrede zum ersten Mal auf, als die Jünger nach Jesu Himmelfahrt vom Heiligen Geist erfüllt wurden und begannen, in anderen Sprachen, die sie im Natürlichen nicht beherrschten, zu sprechen. Hier ist tatsächlich nur von Fremdsprachen, die in dieser Welt existieren, die Rede (Apg 2, 5 – 11: Damals lebten in Jerusalem gottesfürchtige Juden aus vielen verschiedenen Ländern. Als sie das Brausen hörten, liefen sie herbei. Bestürzt hörte jeder von ihnen die Versammelten in seiner eigenen Sprache reden. Außer sich vor Staunen riefen sie: »Wie kann das sein? Diese Leute stammen alle aus Galiläa, und doch hören wir sie in den Sprachen der Länder sprechen, in denen wir geboren wurden! Da stehen wir – Parther, Meder, Elamiter, Leute aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus, der Provinz Asien, Phrygien, Pamphylien, Ägypten und den Gebieten von Libyen aus der Gegend von Kyrene, Besucher aus Rom, Juden sowie zum Judentum Übergetretene, Kreter und Araber – und wir alle hören diese Leute in unseren eigenen Sprachen über die Taten Gottes reden.« ).

Darüber hinaus belegt die Bibel aber auch, dass das Beten in Sprachen auch in nicht in dieser Welt exisitierenden Sprachen geschehen kann. Ich möchte hier gerne einen kleinen „Grundabriss“ über das Thema „Sprachengebet“ generell geben, in dem diese Aussage auch belegt wird.

Das griechische Wort für Sprachengebet heißt „Glossolalie“ und bedeutet soviel wie „Sprachen- oder Zungenrede“. Menschen, die mit der Zungenrede noch keine Erfahrung haben, verstehen diesen Begriff oft falsch und denken, dass ihre Zunge sich sozusagen „selbständig“ macht und außer Kontrolle gerät, wenn sie sich auf die Gabe der Zungenrede einlassen würden. Aber das ist absolut nicht der Fall. Der Betende kann vollkommen selber bestimmen, ob er in Sprachen betet oder nicht, ebenso bestimmt er selbst, wann er damit beginnt und wann er wieder aufhört – genau wie bei einem Gebet in seiner natürlichen Sprache. Wenn jemand in Sprachen betet, bestimmt er also selbst den Anfang und das Ende des Sprachengebets (und völlig normal kann das Sprachengebet auch mit Gebet in der natürlichen Sprache kombiniert werden), aber er bestimmt nicht den Inhalt bzw. die Worte des Gebets. Hierin überlässt er sich dem Wirken des Heiligen Geistes, dem er erlaubt, seine Sprachwerkzeuge zu gebrauchen. Der Heilige Geist tritt nie gewaltsam in unser Leben ein, sondern er respektiert unsere Persönlichkeit und klopft sehr zart an, ob er willkommen ist. Alles, was zwanghaft geschieht, ist nicht das Wirken des Heiligen Geistes, sondern kann ganz unterschiedliche Gründe haben (z. B. psychische Gründe, aber auch andere).

Keinesfalls ist das Sprachengebet ein Stöhnen oder Lallen, wie Unkundige manchmal behaupten. Vielmehr ist es ein Reden in einer nicht erlernten Sprache, die dem Rhythmus und der Melodik einer Fremdsprache ähnelt. Auf Unvoreingenommene wirkt das Sprachengebet normalerweise wie eine ganz normale Fremdsprache.

In der Bibel wird das Sprachengebet vor allem bei Paulus erwähnt. Er spricht an sehr vielen Stellen über dieses Thema – was ein Hinweis darauf ist, wie wichtig diese Gabe Gott ist. Generell spricht Gott in der Bibel über die Dinge, die er für besonders wichtig hält, besonders viel – während er über Dinge, die nicht so entscheidend wichtig sind, nur wenig (oder sogar gar nicht) spricht. Es gibt Themen, die unter Christen einen hohen, manchmal beinahe „heilsnotwendigen“ Stellenwert erlangt haben, über die Gott aber in der Bibel kein einziges Wort verloren hat. Dies sollte uns zu denken geben und dazu bringen, die Wertung und Wertigkeit der Themen im Leben mit Jesus neu zu überdenken.

Das Sprachengebet ist unzweifelhaft ein Thema, dem Gott viel Aufmerksamkeit widmet.

Deshalb sollten wir dies auch tun.

In 1 Kor 13, 1 nennt Paulus das Sprachengebet ein „Reden in Menschen- und Engelssprachen“ (1 Kor 13, 1: Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.) – das ist einer der Hinweise darauf, dass es sich bei der Zungenrede nicht nur ausschließlich um eine auf der Welt existierende Sprache handeln muss. Es gibt himmlische Sprachen, die auf der Welt nicht verständlich sind – das erfahren wir u. a. in 2 Kor 12, 3 + 4.

Dort heißt es: „Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.“ Daraus wird sehr deutlich, dass es auch Sprachen gibt, die Menschen auf natürliche Weise – also von sich und ihrem Verstand aus – nicht sprechen können. Wenn der Heilige Geist einem Menschen aber diese Worte in den Mund legt, dann können sie sie sprechen.

Paulus erklärt, wer in Sprachen betet, spricht im Geist zu Gott. Für alle anderen außer Gott – auch für sich selbst – spricht er Geheimnisse aus; niemand sonst versteht, was er sagt (1 Kor 14, 2). Man weiß also in der Regel auch selbst nicht, was man betet, wenn man in Sprachen betet – doch man darf dem Heiligen Geist vollkommen vertrauen, das er einem die wirklich richtigen Worte gibt. Paulus gibt auch Anhaltspunkte über den Inhalt von Sprachengebet: In der Regel ist dieses Gebet ein Ausdruck des Dankens und Lobpreises Gott gegenüber. Deshalb kann es durchaus – wie z. B. ein Psalm – gesungen werden (1 Kor 14, 15 – 17). Man kann aber auch ein eigenes Thema auf dem Herzen haben und dann in Sprachen beten – z. B. in der Fürbitte, in der Anbetung, in einer Phase, in der man Gott fragt zu bestimmten Themen usw. usw. Es sind keine Grenzen gesetzt, wo die Bibel es „verbietet“, das Gebet in Sprachen einzusetzen. Ganz im Gegenteil – das gesamte Neue Testament ermutigt uns, diese Gabe oft und ausgiebig anzuwenden.

Wenn wir einmal die Bibel thematisch danach „untersuchen“, stellen wir schnell fest, dass Paulus das Sprachengebet sehr schätzte. Das lag zum einen daran, dass das Sprachengebet ein Charisma – also eine Gnadengabe des Heiligen Geistes – ist (1 Kor 12, 10). Wenn der Heilige Geist Menschen beschenkt, so ist das grundsätzlich etwas Positives. Darüber hinaus aber hat Paulus auch sehr gute Erfahrungen mit dieser Art des Betens gemacht. Er sagt, wer in Sprachen redet, erbaut sich selbst (1 Kor 14, 4). Das Sprachengebet tut ihm gut und stärkt ihn im Glauben. Und was für Paulus galt, gilt für alle Nachfolger Jesu durch alle Zeiten hinweg natürlich ebenso.

Und noch ein Argument bringt Paulus ein. In Römer 8, 26f schreibt er: „Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.“ Hier spricht er auch auf das Sprachengebet an, wenn er sagt „der Geist hilft unserer Schwachheit auf, denn wir wissen nicht, was wir beten sollen …“. Das ist eine Erfahrung, die wir alle kennen – oder? So oft weiß man schon nach wenigen Sätzen nicht mehr wirklich, was und wie man noch beten soll, ohne sich immer wieder im Kreis zu drehen und die Dinge nur ein wenig anders zu formulieren

Wenn wir uns aber dem Heiligen Geist ganz überlassen und ihm erlauben, uns die richtigen Worte des Gebets in den Mund zu legen, können wir plötzlich stundenlang beten, ohne überlegen zu müssen, wie wir es am besten ausdrücken können. Auf unserem Herzen liegt vielleicht ein Thema – Anbetung, Fürbitte oder was immer – und wir sprechen Worte, die wir nicht verstehen, und spüren gleichzeitig, dass unser Herz berührt und auf eine Art von der Last, die auf ihm liegt, befreit wird. Der Geist Gottes kennt uns gut – sehr viel besser sogar, als wir selber, und im Sprachengebet kann er sogar die Dinge unseres Herzens vor Gott bringen, die vor uns selbst noch verborgen sind. Ebenso sind wir in der Lage, genau die richtige Fürbitte für Leute zu tun, deren Not wir auch gar nicht oder nicht genau kennen.

Wer nun die Gabe des Sprachengebets praktiziert, hat keine besondere Auszeichnung von Gott bekommen, und wer es (noch) nicht tut, ist kein minderwertiger Christ. Jedoch steht das Sprachengebet jedem Christen zur Verfügung – wir brauchen es nur zu wollen (denn es liegt – wie bei allen anderen Dingen auch – in unserer eigenen Entscheidung, ob wir dieses Geschenk annehmen oder nicht). Gott schenkt seinen Kindern diese Gabe, um die persönliche Beziehungspflege mit ihm zu erleichtern und ihren Glauben zu stärken. Diese Gabe ist jedem Christen zu wünschen und kann von jedem erbeten werden. Zum Schluss möchte ich noch „9 gute Gründe für das Sprechen in anderen Sprachen“ nennen, die ein befreundeter Pastor einmal zusammengestellt hat

9 gute Gründe für das Sprachengebet

Vom Wesen her ist das Sprechen in anderen Sprachen ein Kennzeichen der neuen Schöpfung oder des Neuen Bundes, indem der Geist ausgegossen wird auf alles Fleisch – im Gegensatz zum Alten Bund. Menschen sprechen inspiriert vom Heiligen Geist. Gott legt seine Worte in unser Herz und unseren Mund. Damit erfüllen sich alle Prophetien des Alten Testaments über den Neuen Bund, in welchem Gott sein Wort durch seinen Geist in unser Herz gibt. Und wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mundüber.

Grund 1

Apg 2, 16f = Joel 3, 1 – 5

Jes 44,3

1 Kor 14, 21 = Jes 28, 11.12

Also ist das Sprechen in anderen Sprachen (inspiriert vom Heiligen Geist) die Erfüllung der Verheißungen über die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. So begründet es Petrus in der Pfingstpredigt (Apg 2, 16f) und Paulus in 1 Kor 14, 21.

Grund 2

Joh 4, 23.24

2 Kor 3, 3.4

Gott möchte angebetet werden im Geist. Der Diesnt des Neues Bundes ist in seiner Gesamtheit ein Dienst des Geistes, der lebendig macht.

Grund 3

Mk 16, 14

Jesus erwartet es von uns. In Markus 16, 17 sagt er: „Die Zeichen aber, die denen folgen werden, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden …“

Grund 4

1 Kor 14, 4

Judas 20

Es erbaut uns. Viele sagen, es brächte ihnen nichts, in anderen Sprachen zu sprechen, und sie tun es nicht, obwohl sie es können. Nicht unsere Seele (Denken, Fühlen, Wollen), sondern unser Geist, unser Herz, wird erbaut. Unser Verstand kann damit nichts anfangen, aber unser Herz sehr wohl.

Grund 5

Röm 8, 26.27

Wir können in einer vollkommenen Weise beten, die rein ist und sowohl dem Willen Gottes als auch unserem Herzen (innersten Verlagen) entspricht.

Grund 6

Jak 3, 2 – 12 Die Hingabe unserer Zunge, die schwerer zu bändigen ist, als jedes andere Teil unseres Körpers, ist ein großer Schritt in die Richtung, uns ganz Gott auszuliefern.

Grund 7

Röm 8, 26

Apg 10, 26

1 Kor 14,2Eph 6, 18

Wir bleiben uns der Gegenwart Gottes besser bewusst, leben mehr in der geistlichen Realität, was unseren Glauben und unsere Gemeinschaft mit Gott stärkt.

Grund 8

1 Kor 12, 4 = 14, 26

1 Pt 4, 10Wie auch die anderen Gnadengaben des Geistes ist die Sprachenrede Gottes „Gnade in Aktion“, was für die Erbauung der Gemeinde ein unverzichtbarer Dienst ist. Sprachenrede mit Auslegung ist ein Dienst.

Grund 9

Apg 4, 24

Apg 19, 6

Röm 15, 5 – 6

Es gibt weniges, das wir wirklich in totaler Einheit gemeinsam tun können. Wenn wir gemeinsam in Sprachen singen, werden wir „ein Herz und ein Mund, ein Sinn und ein Verlangen“.

Es gibt dem Heiligen Geist Raum und lässt seine Kraft frei werden, um zu wirken. Meistens treten die anderen Geistesgaben erst in einer solch geistlichen Atmosphäre auf

© Lisa Holtzheimer