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Aufgabenstellung

Aufgabenstellung

Zwei Lehrer unterhielten sich miteinander über eine Klausur, die von Ihren Schülern geschrieben wurde, dabei erzählte einer:
„Eine meiner Schülerinnen hat eine ganz hervorragende Arbeit geschrieben – jedoch hat sie das Thema völlig verfehlt und die gestellte Aufgabe nicht beantwortet. Sie hat etwas anderes behandelt, was von der Ausführung her eine glatte 1 wert gewesen wäre, aber aufgrund der anderen Aufgabenstellung konnte ich diese Arbeit beim besten Willen nur mit der Note 4 bewerten.“
Die Schülerin beschwerte sich beim Lehrer über die scheinbare Ungerechtigkeit, daraufhin erklärte er ihr den Sachverhalt.

Welche Aufgaben hat Gott Dir gestellt? Seine Anweisungen, sind sehr genau… hast Du sie erfüllt – teilweise, – ganz oder vielleicht auch gar nicht?
Mein Mann sagt immer: „Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank“, das heißt Du schiebst Dinge vor Dir her von denen Du weißt daß Du sie tun solltest.
Es steckt viel Wahrheit in dem Sprichwort: Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute…

Nicht das du faul wärst … Du tust ja schon soviel für unseren Herrn – aber tust du auch das, was Er Dir aufgetragen hat? Fleiß im Reich Gottes bedeutet das Richtige zu tun, nicht nur irgendwas – das nennt man Beschäftigung und es ist häufig nur ein Selbstbetrug.
Gott hat eine Berufung für Dein Leben, sozusagen einen exclusiven göttlichen Plan ganz für Dich persönlich!
Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Plan zu erkennen und herauszufinden, was Sein Wille für mich in meinem Umfeld ist; wen möchte Jesus durch mich erreichen, wozu bin ich geschaffen?
Wir leiden häufig an Identitätsverlust und laufen deprimiert durch die Gegend. Wir haben Zweifel, suchen Rat bei den verschiedensten Menschen und schließlich finden wir uns in vollständiger Verwirrung wieder. Völlig konfus versuchen wir krampfhaft die Balance zwischen einem göttlichen und einem weltlichen Lebensstil zu halten.
Dabei sagt Jesus gleich in zwei Bibelstellen:

Matthäus 6, 24 und Lukas 16, 13
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Entscheide Dich gerade heute, wem Du dienen willst! Wer ist Dein Herr? Wer darf über Dich bestimmen?
Gott ist niemand der Dich mißbraucht oder Dir Anweisungen gibt die Du nicht erfüllen kannst. Manchmal scheint es schwer die Aufgaben die Er Dir gibt umzusetzen. Es kostet Dich Mühe, Glauben, Überwindung, Anstrengung… vielleicht hast Du auch einfach Angst davor. Joyce Meyer, eine sehr bekannte amerikanische Bibellehrerin hat einmal dazu gesagt: „… then do it afraid!“ was bedeutet, wenn Er Dir etwas aufträgt, dann tu es, sei gehorsam, auch wenn Du dabei Angst hast!

Man kann sehr viele Dinge für Gott tun die gut und lobenswert sind – aber frage Dich dabei selbst:
„Ist es das, was ER von mir will?“

Alles andere ist nur religiös, es befriedigt (beruhigt) vielleicht für einen kurzen Moment – aber es ist nicht Sein Wille für Dich!
Um diesen herauszufinden, brauchst Du eine ganz persönliche Beziehung zu Gott, welche wiederum nur durch Hingabe und Zeit, die Du mit IHM verbringst, aufgebaut werden kann. Der erste und wichtigste Schritt dazu ist es, Jesus als Deinen Erretter und Herrn in Dein Herz einzuladen. Falls Du das noch nie getan hast sprich einfach dieses Gebet:

Danke Jesus, daß Du für mich am Kreuz von Golgatha gestorben bist. Danke, daß Du mir alle meine Sünden vergibst. Danke, daß Du mich liebst und Dein Leben für mich geopfert hast. Bitte Herr Jesus, komm in mein Herz und sei mein Herr. Ich möchte Dir nachfolgen!
Amen, amen!

Komm zur Ruhe!

Komm zu mir sagt Gott zu Dir!

Ruhe

 

Mt 11,28
Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Das ist ein klarer Aufruf, zurück zu Deinem Gott!!!

Aus Liebe zu Dir ruft er Dich, kannst Du es hören? Willst Du kommen? Er wartet!

Der Bibelvers aus Matthäus 11 ist das himmlische „Anti-burnout-Programm“. Wieviele Menschen sind völlig überfordert, gestresst, nervlich kurz vor dem Zusammenbruch etc. Der Leistungsdruck in unserer westlichen Konsumgesellschaft ist enorm. Wir fühlen uns alle nicht geliebt und angenommen, geschweige denn, erleben wir die Anerkennung, die jeder Mensch für seine Mühe braucht. Also noch mehr, noch weiter, noch höher hinaus. Das erinnert mich an die Geschichte vom Turmbau zu Babel (siehe 1. Mose 11 ab Vers 4). Wir stehen in Konkurrenz zu allem und jedem; unser Nachbar hat ein neues Auto und dann noch die exklusive Fernreise dieses Jahr. Also noch mehr Leistung bringen, Geld verdienen, nur mithalten können.
Wir machen uns damit selbst zu unserem größten Feind.

Wenn Du Christ bist kann es Dir sogar passieren, daß Du das Joch einer Gemeindezugehörigkeit zu spüren bekommst. Sind wir ehrlich, es gibt auch hier viele „Mißbraucher“ – doch bedenke, es wird nur möglich, wenn Du es zuläßt.
Weil wir nach Anerkennung und „Angenommen sein“ streben, machen wir einen Dienst nach dem anderen, denn dann loben Sie uns (wenn wir „Glück“ haben) und das religiöse Ansehen steigt.
Gottes Wort sagt dazu sehr deutlich:

2. Mose 23,12
Sechs Tage sollst du deine Arbeiten verrichten. Aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremde Atem schöpfen.

Meistens ist der Sonntag dann ein ehrenamtlicher Arbeitstag. Früh aufstehen, schön anziehen, smilyface (Grinsemännchen) aufsetzen und so tun als wenn alles ganz prima ist. Nur keine Schwäche zeigen und auf zum „Dienst für den Herrn“… Kinderdienst, Kaffeedienst, Büchertisch, Putzeinsätze, Fürbittedienst (sehr anstrengend für Körper und Geist) und was es sonst noch so alles gibt…
Nach einiger Zeit wird das alles selbstverständlich, denn Du bist ja da; – DU BIST TREU -!!! Und wenn Du nicht mehr kannst, kommt der Druck, daß Du ja Deinen himmlischen Vater enttäuschst, wenn Du nicht so „hingegeben bist“, wie man das von Dir erwartet.

Ich sage nicht, daß der Dienst an Menschen für Gott in einer Gemeinde keine biblische Sache darstellt, und es ist keineswegs verwerflich, ganz im Gegenteil!
Es kann nicht alles nur das Leiterteam übernehmen – und oftmals machen diese ja auch alles ehrenamtlich. Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung, daß wir häufig Dienste übernehmen, die Jesus nicht für Dich vorgesehen hat. Er hat immer zuvor gebetet und seinen himmlischen Vater gefragt. Er war nie von Menschen und ihren Bedürfnissen, Wünschen und Nöten abhängig; sondern allein von der Führung des heiligen Geistes.

Joh 5,19
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.

Bei meiner ersten Gemeindezugehörigkeit habe ich geputzt, war am Büchertisch, habe Folien aufgelegt, bin mit in die Stadt zu evangelistischen Einsätzen gegangen, freitags Fürbitte, mittwochs Bibelabend, Sonntag Gottesdienst – mit Babydienst… und das über Jahre hinweg.
Ich seh´mich noch heute dort sitzen, mitten unter schreienden Kleinkindern die teilweise noch gewickelt werden mussten. Eines davon hatte ich auf dem Arm und versuchte es krampfhaft zu beruhigen, bis ich selbst weinte, weil es einfach „too much“ für mich war.

Geht es Dir ähnlich? Ist einfach alles zu viel?
Dann ist es Zeit auf die Bremse zu treten und nein zu sagen. Vielleicht wird man Dir zu dieser Entscheidung nicht gratulieren, aber Dein Vater im Himmel freut sich. Denn Er will daß es Dir wohlgeht und Du nach einer Zeit der tiefen Gemeinschaft mit IHM und SEINER Erquickung das tust, was ER Dir sagt. Das nennt man in seine göttliche Berufung kommen.
Warum lassen wir uns nur so schwere Joche auferlegen? Der 7. Tag ist dazu gedacht mit Deinem himmlischen Vater einfach zusammen zu sein und Seine Liebe, Kraft und Freude zu empfangen. Ich schreibe hier nicht zu Personen, denen Gott einen klaren Auftrag gegeben hat, denn dann kommt auch Seine Power ihn auszuführen, sondern zu Menschen, die einfach „fertig“ sind und denen diese Liebe, Kraft und Freude fehlt.

Dann sagt Gott zu Dir….

Komm´doch zu mir!

In Jesus eins… Sabine

Hass und Neid

Beim Einkaufen in einem kleinen Gemüseladen auf dem Lande habe ich ein Schild ganz versteckt an der Wand entdeckt…
wollte das mit Euch teilen, weil es soviel Weisheit enthält!

Neid+Hass

Mir kam zu diesem kleinen Gedicht spontan folgende Bibelstelle in den Sinn:

Psalm 37
Entrüste dich nicht über die Bösen, sei nicht neidisch auf die Übeltäter. Denn wie das Gras werden sie bald verdorren, und wie das grüne Kraut werden sie verwelken.
Hoffe auf den Herrn und tu Gutes, bleibe im Lande und nähre dich redlich.
Habe deine Lust am Herrn, der wird dir geben was dein Herz wünscht.
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen und er wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.

Hier fordert uns der Herr auf wegzusehen, von anderen Menschen denen es scheinbar besser geht als uns selbst. Menschen die vielleicht finanziell oder familiär, beruflich oder in anderen Bereichen den Erfolg haben, den wir uns selbst für unser eigenes Leben so wünschen.
Viele meinen, daß Vergleichsdenken eine Sünde ist. So oder so, wir sollten uns auch nicht mit anderen vergleichen, sondern uns gute Vorbilder suchen denen wir nacheifern können. Wenn Du zu lange auf das achtest, was die Welt hat und Du selbst gerne hättest, wirst Du entweder depremiert oder neidisch werden. Beides wird dich davon abhalten dem Herrn aller Herren – JESUS- weiterhin zu danken, Ihm die Ehre zu geben und „Deine Lust an Ihm zu haben“.
Also das Fazit ist….. Schau´weg, hin auf Jesus und auf sein Wort, die Bibel.
Setze Deine ganze Hoffnung auf Ihn und tu Gutes, laufe nicht wie wild umher und versuche aus eigener Kraft, das zu erreichen, was andere besitzen, sondern arbeite mit Ehrlichkeit und Fleiß.
Lust zu haben ist ein sehr intensives Gefühl der Hingabe. Wenn Du am Herrn Lust hast, wirst Du Seine Gegenwart suchen, Sein Wort lesen, dir Zeit fürs Gebet nehmen, Dich so richtig investieren, um mit ihm Zusammenzusein. David fordert uns in Psalm 37 auf, Lust an Gott zu haben, als Bedingung dafür, daß ER uns unsere Herzenswünsche erfüllt.
Wenn Du in Neid und Depression verfallen bist, mußt du aktiv werden um deinen Blickwinkel und deine Einstellung zu ändern.
Geliebte(r) des Herrn, glaube mir, die Welt muß sich alles sehr hart erarbeiten und nichts in unserem heutigen Wirtschaftssystem ist sicher. Nur Gottes Wort steht fest wie ein Fels in der Brandung.
Wenn Du Lust an Ihm hast (ein tiefes Begehren oder Leidenschaft) dann wird er Deine Herzenswünsche erfüllen, ohne daß Du dich abmühen mußt! Deshalb sind die Prioritäten, die wir uns setzen auch so wichtig.
Befiehl´dem Herrn deine Wege… laß Ihn entscheiden ob sich dein Leben verändern soll, ob Du vielleicht umziehst, ob eine neue Arbeitsstelle ansteht oder Du auch nur mal ausruhen nötig hast. Leg Ihm Deine eigenen Wege hin und gehe auf den Wegen, die Er dir zeigt. Es gibt gute und böse Wege, es gibt Sackgassen und Umleitungen – und so viele von uns drehen sogenannte Ehrenrunden ohne vorwärts zu kommen weil wir unsere Wege nicht aufgegeben haben sondern nur voller Frust darauf warten, daß Er uns segnet. Segen kommt wenn wir gehorsam sind, auf keinem anderen Weg!
Denke mal darüber nach ob Du Dich nicht vielleicht in einer immer wiederkehrenden Warteschleifen befindest während Du auf den großen Durchbruch wartest.

Befiehl Ihm deine Wege… es ist ein gutes Gebet.

Dankbarkeit

Dankbarkeit

Bohnen

Die Geschichte von der Frau, die sehr alt wurde, weil sie die Momente des Glücks nicht vergessen hatte.

Sie verließ niemals das Haus ohne sich vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Sie wollte die Bohnen nicht kauen, sondern die schönen Momente des Tages bewußt wahrnehmen um diese besser zählen zu können.
Für jede positive Kleinigkeit, die sie während des Tages erlebte (z. B. ein Schwätzchen, ein freundlicher Gruß, strahlende Kinderaugen, gutes Essen, eine Umarmung) und alles was sonst noch die Sinne erfreute, ließ sie eine Bohne von der rechten Jacken- oder Hosentasche in die linke wandern, manchmal waren es gleich 2 oder 3 Bohnen.
Abends zu Hause zählte sie dann die Bohnen in der linken Tasche und zelebrierte diese Minuten. Sie führte sich dann vor Augen wie viel Schönes und Gutes ihr an diesem Tag begegnet war. Sie freute sich und dankte ihrem Schöpfer dafür.
Und sogar dann, wenn sie nur eine Bohne zählen konnte, war es ein Tag, an dem es sich zu leben gelohnt hatte.

Psalm 50, 14-15
Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not; ich will dich retten, und du wirst mich verherrlichen!

Psalm 50, 23
Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen!

Psalm 100, 4-5
Zieht ein in seine Tore mit Dank, in seine Vorhöfe mit Lobgesang! Preist ihn, dankt seinem Namen! Denn gut ist der HERR. Seine Gnade ist ewig und seine Treue von Generation zu Generation.

Epheser 5, 20
Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Sag IHM … Danke!

 

In Jesus eins… Sabine Hagel

Proklamation

Proklamation der Kinder Gottes

Ich habe dies vom Herrn vor vielen Jahren empfangen und möchte es an Euch weitergeben.
Gott gab mir dieses Bekenntnis in Englisch, die deutsche Übersetzung steht in Klammern und die Bibelstellen als Orientierungshilfe.

your words are powerful my child… speak it out loud…
deine Worte haben Macht, sprich es laut aus:

I´m healed and i´m forgiven
(ich bin geheilt und mir ist vergeben)
Matthäus 14,14

i´m free in jesus name
(ich bin frei in Jesu Namen)
Römer 8,2

i´m much more what people say … that´s what i proclaim
(ich bin viel mehr als Menschen sagen, das proklamiere ich)
Epheser 1,18-23

you give me strength… you give me courage for things i´ve never done before
(du gibst mir Stärke… du gibst mir Mut für Dinge, die ich noch nie zuvor getan habe)
(Jesaja 40,29)

for you want me to do more !!!
(denn Du willst, daß ich noch viel mehr tue)!!!
(Lukas 10,2)

In Jesus eins… Sabine

Agape

A G A P E

… griechisch für (die göttliche) LIEBE

 

Gebet der Familie Jesu Christi
Vater!
Ich liebe meine Schwestern und Brüder.
Ich liebe sie, weil du sie liebst,
Ich liebe sie, obwohl sie Fehler haben und Fehler machen.

Vater, ich vergebe Ihnen
wo sie sich gegen mich gewandt haben.
Ich bitte für mich selbst im Namen Jesu Christi um Vergebung,
wo ich sie nicht liebte,
wo ich mich von ihnen absetzte,
wo ich sie verurteilte und wo ich Verachtung aussprach.

Herr, ich will mein Herz, meine Gedanken und meinen Mund bewahren,
daß sie nichts Negatives und Zerstörerisches denken und sagen
über meine Geschwister.

Ich erkläre: Ich bin das Ende aller Gerüchte, die mein Ohr erreichen.
Und wo ich von Unsegen höre,
soll das von nun an nur noch ein Anlaß sein,
zu lieben, zu segnen und zu vergeben.

Heiliger Geist, füll mich bitte mit deiner AGAPE
und laß mich davon überfließen.
Nur durch dich wird unter uns das Wunder von
Liebe und Einheit wahr. Danke.

AMEN

Täglich zu beten zur Vorbereitung auf Erweckung
Nach einem Gebet aus England zu Beginn der Erweckung durch John Wesley 1703-1791


Das Hohelied der Liebe (1. Brief an die Korinther Kapitel 13 die Verse 1-13)

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung (der Armen) austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich Ruhm gewinne, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war.
Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin.
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

Die höchste Form der Liebe… ist die Liebe aus Entscheidung…
warte nicht zurerst bis sich Gefühle einstellen – das kommt danach automatisch…
Du wirst wieder viel Freude erleben, wenn Du gelernt hast zu lieben!
Beginne heute mit dieser Entscheidung und bitte den Vater der Liebe, daß seine Liebe für Dich und andere in Dein Herz fließt, bis alle Bitterkeit, alles Harte, jede Trauer und Enttäuschung diesem göttlichen „Rausch“ weicht…
der Himmel erfülle Dein Herz, Geliebte(r) des Herrn…

In Jesus eins… Sabine

Sünde

Der Einzug der Sünde in unsere Welt wird im ersten Buch Mose, Kapitel 3 in den Versen 4-9 beschrieben.
Zuvor hatte Gott den Menschen geschaffen und ihm lediglich ein einziges Gebot gegeben, nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen.

1. Mose 3 Vers 4 – 9
Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keinesfalls des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und frohlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
Und sie hörten Gott den Herrn, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter den Bäumen im Garten. Und Gott der Herr rief Adam und sprach:
Wo bist Du?

Trost für Dich, der Du im Kampf gegen die Sünde stehst, Gott sagt zu Dir:

Schäme Dich nicht mein Kind, sondern komme wie Du bist! Nicht wie Adam und Eva, die sich im Paradies vor mir versteckten, sondern wie ein Kind das jederzeit zu seinem liebenden Vater kommen kann wenn es seinen Fehler aufrichtig bedauert.
Denn durch den Kreuzestod meines Sohnes und sein kostbares Blut hast Du freien Zugang zum Thron der Gnade!

Matthäus 27,51
Und siehe, der Vorhang (2Mo 26,31-33) des Tempels (2Chr 3,14) zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten (Hebr 10,19+20); und die Erde erbebte (Mt 28,2), und die Felsen zerrissen,…

Bedenke der Vorhang ist zerrissen, ich verberge mich nicht vor Dir, tu Du es auch nicht vor mir. Komm so wie Du bist und bekenne Deine Sünde, sagt nicht mein Wort:

1. Johannes 1,9
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Komm´ich warte, ich reinige Dich, Du kannst nichts ohne meine Gnade und meine Vergebung tun.

Ich vergebe Dir gerne !

 

Gebet:
Vater, ich komme vor Deinen Thron in Jesu Namen und ich weiß, daß bei Dir Hilfe ist im Kampf gegen mein eigenes sündiges Wesen. Bitte vergib´mir…

(sage Ihm jetzt detailiert, wo Du weißt, was Dich von Ihm trennt)
Bitte Ihn Dir jetzt auch zu zeigen, welche Sünden Du begehst die Dir gar nicht bewußt sind.
Schäme Dich nicht deswegen, Er vergibt Dir gerne. Auch wenn Du schon zum 100sten oder 1000sten Mal kommst und die gleiche Sünde bekennst, so ist es für Ihn doch als kämest Du das erste Mal – denn die anderen Male hat Er Dir schon vergeben und Er erinnert sich nicht mehr daran. Nicht, daß Gott senil wäre, sondern Er hat sich entschlossen, nicht mehr daran zu denken und Dich dafür anzuklagen.
Das ist Vergebung – alle Schuldgefühle weichen.

Also habe Mut! Er klagt Dich nicht an, sondern freut sich Dir zu vergeben. Erkenntnis ist der erste Schritt, dann Sündenbekenntnis und das wunderbare Gefühl der Entlastung und Reinigung wird sich nach und nach einstellen. Bedenke Du bist geliebt, und das ändert sich auch nicht, wenn Du sündigst. Sündigen bedeutet, daß Du Dinge tust die Gott nicht gefallen und Seine spürbare Gegenwart zieht sich zurück.

Ich liebe Dich,… komm´… hab´keine Angst… ich möchte Dir vergeben !