{"id":2198,"date":"2017-06-29T00:08:02","date_gmt":"2017-06-28T22:08:02","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2198"},"modified":"2020-10-06T10:53:58","modified_gmt":"2020-10-06T08:53:58","slug":"andacht-vom-29-juni-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2198","title":{"rendered":"Andacht Taten sind ein Zeugnis"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Gott hat dir den Tag bereitet, folge seinen Wegen f\u00fcr dein Leben. Lebe deinen Tag, gem\u00e4\u00df deiner Berufung, dann wirst du den maximalen Segen Gottes f\u00fcr dich und deine Mitmenschen aussch\u00f6pfen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Deine Taten sollen dein Zeugnis f\u00fcr Jesus sein! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Apostelgeschichte 8, 5-13<\/strong>\r\n<strong>Philippus aber kam hinab in eine Stadt von Samaria und predigte ihnen Christus.<\/strong>\r\n<strong>Und das Volk achtete einm\u00fctig auf das, was Philippus sagte, als sie zuh\u00f6rten und die Zeichen sahen, die er tat.<\/strong>\r\n<strong>Denn aus vielen, welche unreine Geister hatten, fuhren diese mit gro\u00dfem Geschrei aus; es wurden aber auch viele Gichtbr\u00fcchige und Lahme geheilt.<\/strong>\r\n<strong>Und es herrschte gro\u00dfe Freude in jener Stadt.<\/strong>\r\n<strong>Ein Mann aber mit Namen Simon hatte zuvor in der Stadt Zauberei getrieben und das Volk von Samaria in Erstaunen gesetzt, indem er sich f\u00fcr etwas Gro\u00dfes ausgab.<\/strong>\r\n<strong>Auf ihn achteten alle, klein und gro\u00df, und sprachen: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die gro\u00dfe nennt.<\/strong>\r\n<strong>Sie achteten aber auf ihn, weil er sie so lange Zeit durch seine Zaubereien in Erstaunen gesetzt hatte.<\/strong>\r\n<strong>Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reiche Gottes und vom Namen Jesu Christi predigte, lie\u00dfen sich M\u00e4nner und Frauen taufen.<\/strong>\r\n<strong>Simon aber wurde auch gl\u00e4ubig und hielt sich, nachdem er getauft worden war, stets zu Philippus; und da er sah, da\u00df Zeichen und gro\u00dfe Wunder geschahen, staunte er<\/strong>.<\/pre>\n<p>Als sich die Christen von Jerusalem aus zerstreuten, gelangt Philippus, der als einer der sieben Almosengeber hervorgetreten war, nach Samaria, wo er predigte. Bei diesem Wirken in Samaria handelt es sich insofern um etwas Erstaunliches, als allgemein bekannt war, dass die Juden keine Gemeinschaft mit den Samaritern pflegten(Joh4, 9).<\/p>\n<p>Der Zwist zwischen Juden und Samaritern bestand seit Jahrhunderten. Die Assyrer hatten in weit zur\u00fcckliegender Zeit, im achten Jahrhundert vor Christus, das n\u00f6rdliche reich erobert, dessen Hauptstadt Samaria war. Nach der Sitte jener Zeit hatten die Eroberer den gr\u00f6\u00dften Teil der Bev\u00f6lkerung verschleppt und Fremde im Lande angesiedelt. Im sechsten vorchristlichen Jahrhundert eroberten die Babylonier das s\u00fcdliche K\u00f6nigreich mit der Hauptstadt Jerusalem. Die Bewohner wurden nach Babylonien gef\u00fchrt, wo sie sich jedoch standhaft weigerten, ihre Eigenart aufzugeben und beharrlich an ihrem Judentum festzuhalten.<\/p>\n<p>Im f\u00fcnften Jahrhundert vor Christus durften sie in ihre Heimat zur\u00fcckkehren und nach dem Bericht im Buch Esra und Nehemia ihre zerst\u00f6rte Stadt wiederaufbauen. Im n\u00f6rdlichen K\u00f6nigreich hatten sich inzwischen die Zur\u00fcckgebliebenen mit den fremden St\u00e4mmen vermischt, die dort angesiedelt worden waren. Dadurch hatten sie ihre v\u00f6lkische Reinheit eingeb\u00fc\u00dft, was bei den Juden als unverzeihliches Vergehen galt.<\/p>\n<p>Als die Bev\u00f6lkerung des S\u00fcdreiches zur\u00fcckgekehrt war und die Stadt wieder aufzubauen begann, erboten sich die Menschen aus Samaria, die immer in der Heimat geblieben waren, ihnen dabei zu helfen. Dieses Angebot wurde ver\u00e4chtlich zur\u00fcckgewiesen, weil sie keine reinen Juden waren. Aus dieser Zeit datiert der Bruch und bitterer Hass herrschte zwischen den Juden und Samaritern.<\/p>\n<p>Aus der Tatsache nun, das Philippus dort predigte, dass die Apostel dorthin gingen und die Botschaft Jesu an jene Menschen weitergegeben wurde, geht hervor, wie die christlichen Gemeinde einen ihrer folgenschwersten Schritte unternahm, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ohne es sich selbst zu vergegenw\u00e4rtigen, machten die Christen die Entdeckung, dass Jesus Christus f\u00fcr alle Menschen da ist. Wir wissen sonst sehr wenig \u00fcber Philippus, aber wir sollten uns merken, dass er zu den Baumeistern der christlichen Kirche\/ Gemeinde geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dabei musst du beachten, was der christliche Glaube f\u00fcr diese Menschen bedeutete:<\/p>\n<ol>\n<li>Sie erfuhren etwas von Jesus Christus. Sie empfingen die Botschaft von der Liebe Gottes in Jesus Christus. Die Liebe ist etwas so gewaltiges, dass es keine menschlichen Worte gibt ihre St\u00e4rke und Kraft in Worte zu fassen. Gott liebt die Welt so sehr, dass er seinen eigenen Sohn f\u00fcr die Menschen opferte, damit sie frei werden k\u00f6nnen, im Namen Jesus. Der str\u00e4nge unnahbare Gott der Juden, wurde pl\u00f6tzlich ein Gott f\u00fcr alle Menschen. Besinne dich immer dieser Zeit zur\u00fcck, in der du pl\u00f6tzlich erfahren durftest, dass du einen liebenden Gott hast, der seinen Sohn f\u00fcr dich opferte. Bete f\u00fcr die Menschen, dass sie alle diese Erfahrungen machen k\u00f6nnen, denn Gott m\u00f6chte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und alle der Liebe Gottes begegnen in ihren Leben.<\/li>\n<li>Der christliche Glaube, der nie ausschlie\u00dflich ein Glaube der Worte gewesen ist, war heilsam f\u00fcr sie. Er schenkte ihren Herzen Licht und ihren K\u00f6rper Gesundheit. Sei nicht nur H\u00f6rer des Wortes, sondern auch T\u00e4ter. Lebe das Wort, lebe das Evangelium, lebe Christus, damit die Menschen an dir erkennen k\u00f6nnen, wer Jesus Christus ist. Durch deine Taten soll das Wort lebendig werden auf dieser Welt. Die Menschen der Welt pr\u00fcfen deine Worte, an Hand deiner Taten. Maulhelden gibt es genug f\u00fcr sie auf der Welt, leere Worte werden so viel gesprochen. Achte du darauf, dass deine Taten mit deinen Worten \u00fcbereinstimmen.<\/li>\n<li>Als nat\u00fcrliche Folge davon war der christliche Glaube f\u00fcr die Samariter gleichbedeutend mit einer Freude, die sie bisher noch nie gekannt hatten. Echter christlicher Glaube bringt den Menschen nicht Tr\u00fcbsal, sondern frohlockende Freude. Lobe und Preise deinen Herrn allezeit, danke ihm f\u00fcr alles, was er f\u00fcr dich getan hat und tun wird. Gott verherrlicht sich durch dich und an dir.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Christi Verhei\u00dfung, die Wahrheit seines Wortes durch \u00fcbernat\u00fcrliche Zeichen zu best\u00e4tigen, beschr\u00e4nken sich nicht auf seine urspr\u00fcngliche J\u00fcnger oder Gemeindeleiter. Er verhei\u00dft, dass selbst Menschen, die durch das Zeugnis der J\u00fcnger zum Glauben kommen(\u201eDenen aber, die zum Glauben kommen\u201c), im Namen Jesus Wunder vollbringen werden, z. B D\u00e4monen austreiben(Mk16, 17) und Kranke heilen(Mk16, 18). Genau das tat Philippus. Genau das ist auch dein Auftrag auf dieser Welt, du als Nachfolger Jesus Christus, tr\u00e4gst eine hohe Verantwortung. Gott hat dir genau diese Autorit\u00e4t und Vollmacht gegeben, lasse sie nicht verk\u00fcmmern, durch mangelnde Benutzung.<\/p>\n<p>Die Samariter erf\u00fcllten die Bedingungen, um geistlich gerettet zu werden, und sie waren bereits Christen, als der Geist auf sie kam. Sie glaubten und wurden getauft. Zwei Tatsachen machen deutlich, dass der Glaube der Samaritaner wirklich der rettende Glauben war(d.h. ihnen rechtm\u00e4\u00dfig eine pers\u00f6nliche Beziehung mit Gott gab). Sowohl Philippus(Apg8, 12) als auch die Apostel(Apg8, 14) erachteten den Glauben der Samaritaner f\u00fcr g\u00fcltig. Die Samaritaner gaben durch die Wassertaufe \u00f6ffentlich Zeugnis\u00a0 von ihrem Glauben an Christus.<\/p>\n<p>Die Bibel versichert: \u201eWer zum Glauben kommt und getauft wird, wird gerettet werden\u201c(Mk16, 16). Die Taufe selbst rettet dich nicht, aber sie dient als Mittel, um sich mit Jesus zu identifizieren und deinen Glauben an Christus \u00f6ffentlich zu bekennen. Als Folge dieses Glaubens wurden sie geistlich \u201ewiedergeboren\u201c(Joh3, 3-6) und hatten den Heiligen Geist in ihrem Inneren(R\u00f6m8, 9).<\/p>\n<p>Als sie mehrere Tage sp\u00e4ter den Heiligen Geistes empfingen(Apg8, 17), wurden sie dadurch nicht geistlich gerettet. Eher war das Erlebnis mit den J\u00fcngern vergleichbar, die zu Pfingsten den Geist empfingen und dadurch die Kraft bekamen, Christus zu dienen und seine Botschaft zu verbreiten(Apg1, 8; 2, 4). Lukas benutzt den Ausdruck \u201eden Geist empfangen\u201c haupts\u00e4chlich im Sinne einer Bevollm\u00e4chtigung von Gott(Apg1, 8; 2, 38; 8, 17; 10, 47; 19, 2), nicht im Sinne der geistlichen Errettung.<\/p>\n<blockquote><p>Halleluja, bekenne dich zu Jesus Christus und bitte ihn um Vergebung deiner Schuld, erkenne Ihm als Sohn Gottes an und liefere ihm dein Leben aus. Empfange die Taufe im Heiligen Geist und lasse dich taufen, als Bekenntnis in die Geistige Welt hinein, dass du eine klare und unwiderlegbare Beziehung zu Jesus Christus hast und somit zu Gott.<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Gott hat dir den Tag bereitet, folge seinen Wegen f\u00fcr dein Leben. Lebe deinen Tag, gem\u00e4\u00df deiner Berufung, dann wirst du den maximalen Segen Gottes f\u00fcr dich und deine Mitmenschen aussch\u00f6pfen! Deine Taten sollen dein Zeugnis f\u00fcr Jesus sein! 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