{"id":2125,"date":"2017-06-14T01:12:51","date_gmt":"2017-06-13T23:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2125"},"modified":"2018-09-14T14:24:40","modified_gmt":"2018-09-14T12:24:40","slug":"andacht-vom-14-juni-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2125","title":{"rendered":"Andacht vom 14. Juni 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Bevor du handelst, bete zu deinen Gott und bitte ihn um Leitung und F\u00fchrung. Denn wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein, er macht dich zum Sieger. Jesus Christus hat f\u00fcr dich den Sieg errungen, durch ihn wirst du zum Sieger, nur durch ihn!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Das geschriebene Wort, soll durch dich sichtbar sein!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Apostelgeschichte 6, 1-7\nIn den Tagen aber, da der J\u00fcnger viele wurden, erhob sich ein Murmeln unter den Griechen wider die Hebr\u00e4er, darum da\u00df ihre Witwen \u00fcbersehen wurden in der t\u00e4glichen Handreichung.\nDa riefen die Zw\u00f6lf die Menge der J\u00fcnger zusammen und sprachen: Es taugt nicht, da\u00df wir das Wort Gottes unterlassen und zu Tische dienen.\nDarum, ihr lieben Br\u00fcder, sehet unter euch nach sieben M\u00e4nnern, die ein gut Ger\u00fccht haben und voll heiligen Geistes und Weisheit sind, welche wir bestellen m\u00f6gen zu dieser Notdurft.\nWir aber wollen anhalten am Gebet und am Amt des Wortes.\nUnd die Rede gefiel der ganzen Menge wohl; und sie erw\u00e4hlten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen von Antiochien.\nDiese stellten sie vor die Apostel und beteten und legten die H\u00e4nde auf sie.\nUnd das Wort Gottes nahm zu, und die Zahl der J\u00fcnger ward sehr gro\u00df zu Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.<\/pre>\n<p>Als die Gemeinde gr\u00f6\u00dfer wurde, stie\u00df sie auf all die Probleme, die sich in jeder Organisation und Institution ergeben. Es gibt kein Volk, das von jeher ein so ausgepr\u00e4gtes Verantwortungsgef\u00fchl f\u00fcr die weniger Beg\u00fcnstigten besessen hat und noch besitzt wie die Juden.<\/p>\n<p>In der Synagoge herrschte folgender Brauch. Es gab dem sogenannten Almosenempf\u00e4nger. Jeden Freitagsmorgen sammelten zwei M\u00e4nner auf dem Markt und in den Privath\u00e4usern teils Geld, teils Lebensmittel und andere Sachen, die noch am gleichen Tag an die Bed\u00fcrftigen verteilt wurden. Wer nur vor\u00fcbergehend in Not geraten war, erhielt so viel, wie er brauchte, um durchzuhalten, bis er sich wieder selbst versorgen konnte; wer hingegen dauernd au\u00dferstande war, f\u00fcr seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen, erhielt Nahrungsmittel f\u00fcr vierzehn Mahlzeiten, das hei\u00dft f\u00fcr t\u00e4glich zwei Mahlzeiten in der bevorstehenden Woche. Der Vorrat der f\u00fcr diese Zwecke angelegt wurde, hie\u00df Kuppah(Korb).<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde f\u00fcr Menschen, die sich in gro\u00dfer Not befanden, t\u00e4glich eine Sammlung von Haus zu Haus veranstaltet, die als Tambui(Tablett) bezeichnet wurde. Nat\u00fcrlich war die christliche Gemeinde so klug gewesen, diesen Brauch zu \u00fcbernehmen. Nun bestand unter den Juden jedoch eine Spaltung. Die strengen, orthodoxen Juden hassten alles Heidnische.<\/p>\n<p>Zur christlichen Gemeinde nun geh\u00f6rten Juden verschiedenster Herkunft. Da waren zun\u00e4chst einmal die Juden aus Jerusalem und dem \u00fcbrigen Pal\u00e4stina. Ihre Muttersprache zur Zeit Jesu was das Aram\u00e4ische, das ebenso wie das Hebr\u00e4ische zu den semitischen Sprachen geh\u00f6rt und die Sprache der Vorfahren seit langem abgel\u00f6st hatte. Diese Juden waren stolz darauf, dass sie sich ganz frei von fremden Einfl\u00fcssen gehalten hatten. Anderseits gab es aber auf Juden, die aus anderen L\u00e4ndern zu Pfingsten nach Jerusalem gekommen waren, dort Christus begegnet und in Jerusalem geblieben waren; sie hatten daher das Hebr\u00e4ische vergessen und sprachen Griechisch. Die nat\u00fcrliche Folge davon war, dass die einheimischen, aram\u00e4isch sprechenden Juden ver\u00e4chtlich auf die fremden Juden hinabblickten. Diese Verachtung zeigte sich sogar bei der t\u00e4glichen Almosenverteilung: Es wurde Klage gef\u00fchrt, dass die Witwen der griechisch sprechenden Juden, m\u00f6glicherweise sogar absichtlich \u00fcbergangen wurden.<\/p>\n<p>Das sich die Apostel jedoch unm\u00f6glich selbst in diese Angelegenheit verwickeln lassen konnten, wurden die sieben Almosenverteiler gew\u00e4hlt, die die Angelegenheit regeln und sich um aller k\u00fcmmern sollten.<br \/>\nDie Taufe im Heiligen Geist allein qualifiziert nicht zum christlichen Leiter. Gemeinde- und Dienstleiter m\u00fcssen sich fortw\u00e4hrend dem Gebet und dem treuen Predigen und Lehren des Wortes Gottes hingeben. Das hier mit \u201efesthaltend\u201c \u00fcbersetzte Verb (gr. proskartereo) weist auf eine ununterbrochene, zielgerichtete und treue Hingabe an eine bestimmtes Anliegen oder Vorhaben. Es bedeutet auch, diesem Ziel viel Zeit zu widmen. Die Apostel erachteten Gebet und den Dienst des Wortes als h\u00f6chste Priorit\u00e4t f\u00fcr christliche Leiter. Man beachte den h\u00e4ufigen Hinweis aus Beten in der Apostelgeschichte(siehe Apg1, 14. 24; 2, 42; 4, 24-31; 6, 4. 6; 9, 40; 10, 2. 4. 9. 31; 11, 5; 12, 5; 13, 3; 14, 23; 16, 25; 22, 17; 28, 8).<\/p>\n<p>Im Neuen Testament gibt es f\u00fcnf Gr\u00fcnde f\u00fcr die Praktik des H\u00e4ndeauflegens:<\/p>\n<p>(1) Um wunder und Heilung zu bewirken(Apg28, 8; Mt9, 18; Mk5, 23);<br \/>\n(2) Um die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen(Apg8, 17. 19; 19, 6);<br \/>\n(3) um andere zu segnen(Mt19, 13. 15);<br \/>\n(4) um Menschen offiziell mit einem bestimmten Werk oder einer bestimmten Aufgabe zu beauftragen(Apg6; 13, 3; 1Tim5, 22) und<br \/>\n(5) Geistliche Gaben durch die Leiter entweder zu \u00fcbertragen oder anzuerkennen(Apg8, 17; 19, 6; 1Tim4, 14; 2Tim1, 6).<\/p>\n<p>Das H\u00e4ndeauflegen ist eines der Mittel, durch die Gott Menschen beauftragte, Gebrauch von geistlichen Gaben(d.h. von Gott gegebenen F\u00e4higkeiten, die ihn ehren und anderen zugutekommt) zu machen.<br \/>\nAuch vermitteln das H\u00e4ndeauflegen Gottes Segen. Deshalb geh\u00f6rte das H\u00e4ndeauflegen zu den grundlegenden Lehren der Urgemeinde(Hebr6, 2). Allerdings darf man die Praktik nicht getrennt von Gebet behandeln, denn durch Gebet richtet man sich auf Gott als Quelle der Gaben, Heilung oder Taufe im Heiligen Geist aus, anstatt auf die Person, die einem die H\u00e4nde auflegt.<\/p>\n<p>Es ist au\u00dferordentlich interessant, dass die ersten Amtstr\u00e4ger, die ernannt wurden, nicht verpflichtet waren, zu reden und zu predigen; sie wurden vielmehr zum t\u00e4tigen Dienst in der Gemeinde eingesetzt. Eine bekannte Missionslehrerin hat einmal gesagt: \u201eKein Ideal geh\u00f6rt euch, bevor es nicht jede Fingerspitze von euch erfasst hat\u201c. Der ersten Gemeinde ging es vor allem darum, den christlichen Glauben in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<blockquote><p>Nicht deine Worte sind gefragt, sondern deine Taten. Der Glauben an Jesus Christus, ist ein lebendiger Glauben, ein Glauben der etwas bewegt. Lasse deinen Worten Taten folgen, damit die geschriebenen Worte durch dich sprechen. Die Menschen sollen an dir erkennen wer Jesus Christus ist, lebe das Evangelium allezeit und an jedem Ort, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Tag. Bevor du handelst, bete zu deinen Gott und bitte ihn um Leitung und F\u00fchrung. Denn wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein, er macht dich zum Sieger. 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