{"id":2068,"date":"2017-06-02T00:39:59","date_gmt":"2017-06-01T22:39:59","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2068"},"modified":"2018-09-14T14:26:10","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:10","slug":"andacht-vom-02-juni-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2068","title":{"rendered":"Andacht vom 02. Juni 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. In allem was du tust \u00fcberlege dir \u201ewas w\u00fcrde Jesus tun?\u201c Vor jeder Entscheidung frage dich diese Frage, bei jedem Gef\u00fchl frage dich diese Frage, bei jeder Diskussion stelle dich diese Frage. Jesus hat hier auf dieser Welt, keine falsche Entscheidung getroffen, er ist keinen egoistischen Weg gegangen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Egal was Menschen \u00fcber dich denken, gehe deinen Weg mit Jesus Christus unbeirrt weiter!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Apostelgeschichte 4, 13-22\nAls sie aber die Freim\u00fctigkeit des Petrus und Johannes sahen und erfuhren, da\u00df sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich und erkannten sie, da\u00df sie mit Jesus gewesen waren.\nDa sie aber den Menschen bei ihnen stehen sahen, der geheilt worden war, konnten sie nichts dagegen sagen.\nDa hie\u00dfen sie sie aus dem Hohen Rate abtreten und beratschlagten miteinander und sprachen:\nWas wollen wir diesen Menschen tun? Denn da\u00df ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, das ist allen Bewohnern von Jerusalem bekannt, und wir k\u00f6nnen es nicht leugnen.\nAber damit es sich nicht weiter unter dem Volk verbreite, wollen wir ihnen ernstlich drohen, damit sie hinfort mit keinem Menschen mehr von diesem Namen reden.\nUnd sie lie\u00dfen sie rufen und geboten ihnen, durchaus nicht mehr in dem Namen Jesu zu reden noch zu lehren.\nPetrus aber und Johannes antworteten ihnen und sprachen: Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott recht ist, euch mehr zu gehorchen als Gott;\ndenn es ist uns unm\u00f6glich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und geh\u00f6rt haben.\nSie aber drohten ihnen noch weiter und lie\u00dfen sie frei, weil sie keinen Weg fanden, sie zu bestrafen, wegen des Volkes; denn alle priesen Gott \u00fcber dem, was geschehen war;\ndenn der Mensch war \u00fcber vierzig Jahre alt, an welchem dieses Zeichen der Heilung geschehen war.<\/pre>\n<p>Zweierlei kommt in diesem Abschnitt sehr anschaulich zum Ausdruck: die Art des feindlichen Angriffs und die Art der christlichen Rechtfertigung. Der Angriff der Feinde Jesu weist zwei typische Merkmale auf. Ihre Verachtung kommt darin zum Ausdruck, dass Petrus und Johannes vom Hohen Rat als ungelehrte, einfache M\u00e4nner bezeichnet werden. Das mit ungelehrte \u00fcbersetzte griechische Wort bedeutet, dass die beiden keine besondere Erziehung genossen hatten und vor allem nicht s\u00e4mtliche verwickelten und spitzfindigen Vorschriften des Gesetzes kannten. Das Wort, das mit einfach \u00fcbersetzt ist, bedeutet, dass es sich um M\u00e4nner handelt, die als Laien keine besondere berufliche Qualifikation besa\u00dfen. Der hohe Rat sah in ihnen M\u00e4nner ohne jede Bildung und ohne besondere berufliche Stellung.<\/p>\n<p>F\u00fcr schlichte Menschen ist es oftmals schwer, sich gegen\u00fcber einem gewissen akademischen und beruflichen Snobismus zu behaupten. Dennoch besitzen Menschen, in deren Herzen Jesus wohnt, eine W\u00fcrde, die weder durch akademische Kenntnisse noch durch eine bestimmte Stellung im Beruf ersetzt werden kann. Au\u00dfer Verachtung kamen in den Angriffen des Hohen Rats auch Drohungen zum Ausdruck. Man drohte ihnen mit dem, was sie erwarte, wenn sie auf dem von ihnen eingeschlagenen Wege weitergingen. Doch menschliche Drohungen sind wahren Christen gegen\u00fcber wirkungslos. Sie weichen nicht von ihrem Weg, weil sie wissen, dass alles, was Menschen ihnen zuf\u00fcge k\u00f6nnen, nur von zeitlicher Dauer ist, alles G\u00f6ttliche dagegen von ewiger Dauer. Angesichts dieser Angriffe standen Petrus und Johannes verschiedene Argumente zur ihrer Rechtfertigung zur Verf\u00fcgung. Einmal sprach der unwiderlegliche Sachverhalt f\u00fcr sie. Niemand konnte leugnen, dass der Mann tats\u00e4chlich geheilt worden war.<\/p>\n<p>Die beste und unwiderleglichste Rechtfertigung und Best\u00e4tigung des christlichen Glaubens, bist du als Christ selbst. Worte z\u00e4hlen letzten Endes nur wenig. Du kannst den Beweis f\u00fcr deinen christlichen Glauben anderen gegen\u00fcber nur erbringen, indem du ihnen das Zeugnis eines wirklichen Christen erbringst. Neben den Sachverhalt des geschehenen Wunders dient Petrus und Johannes ihre unverbr\u00fcchliche Gottestreue zur Rechtfertigung. Petrus und Johannes hegten keinen Zweifel daran, wem sie gehorchen m\u00fcssten, wenn es galt, sich zwischen Gott und den Menschen zu entscheiden. Der englische Schriftsteller H. G, Wells(1866bis1946) hat einmal gesagt: \u201eEs ist schlimm, dass so viele Menschen mehr auf die Stimme ihres Nachbarn als auf die Stimme Gottes h\u00f6ren\u201c. In dir sollen die Menschen erkennen, wer Jesus Christus ist. Gott ist Heilig, so sei auch du Heilig. Strecke dich mit deinen ganzen F\u00fchlen, Wollen und Sein nach dem Reich Gottes aus, damit du abnimmst und Jesus Christus in dir Gestalt gewinnen kann.<\/p>\n<p>Das Geheimnis des wahren christlichen Glaubens kommt in den Worten der Hochachtung zum Ausdruck, die dem Reformator John Knox einst gezollt wurde: \u201eEr f\u00fcrchtete Gott so sehr, dass er sich vor keinem menschlichen Antlitz f\u00fcrchtete\u201c. Auch du brauchst dich nicht vor Menschen zu f\u00fcrchten, denn dein Gott ist immer und \u00fcberall bei dir. Er wird dir immer die Kraft geben, die du brauchst. Kein Mensch und keine Macht der Finsternis, wird dich jemals trennen von der Liebe Gottes.<br \/>\nAls dritte, entscheidende Rechtfertigung kam hinzu: Petrus und Johannes hatten Jesus Christus selbst gekannt und erlebt. Sie behaupteten, es sei ihnen unm\u00f6glich, nicht von dem zu sprechen, was sie pers\u00f6nlich gesehen und geh\u00f6rt h\u00e4tten. Sie gaben nicht etwa eine Botschaft weiter, die sie von anderen erfahren hatten; nein, sie wussten auf eigenen Erleben, dass es sich um die Wahrheit handelte und sie waren sich dessen so sicher, dass sie bereit waren, ihr Leben f\u00fcr diese Wahrheit einzusetzen.<\/p>\n<p>Der Heilige Geist weckte in Christi Botschaftern und den Pionieren der Urgemeinde den \u00fcberw\u00e4ltigenden Wunsch, seine Botschaft zu verk\u00fcndigen. In der Apostelgeschichte inspirierte und bef\u00e4higte er die Gl\u00e4ubigen immer wieder, anderen seine Botschaft der Vergebung und es neuen Leben zu bringen(Apg1, 8; 2, 14-41; 3, 12-26; 8, 25. 35; 9, 15; 10, 44-48; 13, 1-4).<\/p>\n<blockquote><p>Auch in dir weckt der Heilige Geist den Wunsch, die Botschaft des Evangeliums zu verk\u00fcndigen. Denn Gott will nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, er m\u00f6chte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Durch den Heiligen Geist hast du alles was du brauchst um die Wahrheit des Evangeliums zu verk\u00fcndigen. Gehen im Namen Jesus Christus, hinaus auf die Stra\u00dfe und verk\u00fcndige aller Kreatur das Evangelium Jesus Christus, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. In allem was du tust \u00fcberlege dir \u201ewas w\u00fcrde Jesus tun?\u201c Vor jeder Entscheidung frage dich diese Frage, bei jedem Gef\u00fchl frage dich diese Frage, bei jeder Diskussion stelle dich diese Frage. 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