{"id":2064,"date":"2017-06-01T00:18:17","date_gmt":"2017-05-31T22:18:17","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2064"},"modified":"2018-09-14T14:26:11","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:11","slug":"andacht-vom-01-juni-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2064","title":{"rendered":"Andacht vom 01. Juni 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. Schaue dich um in deinen Leben, und freue dich auch an den kleinen Dingen, denn auch diese sind f\u00fcr dich von Gott geschaffen. Viele kleine Dinge k\u00f6nnen dich auch zu einem gro\u00dfen Ziel f\u00fchren!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Die Zeit ist reif, kaufe sie auf!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Apostelgeschichte 4, 5-12\nEs geschah aber am folgenden Morgen, da\u00df sich ihre Obersten und \u00c4ltesten und Schriftgelehrten in Jerusalem versammelten,\nauch Hannas, der Hohepriester, und Kajaphas und Johannes und Alexander und alle, die aus hohepriesterlichem Geschlechte waren.\nUnd sie stellten sie in ihre Mitte und fragten sie: Aus welcher Macht oder in welchem Namen habt ihr das getan?\nDa sprach Petrus, vom heiligen Geist erf\u00fcllt, zu ihnen: Ihr Obersten des Volkes und ihr \u00c4ltesten von Israel,\nwenn wir heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen verh\u00f6rt [und gefragt] werden, durch wen ihm geholfen worden sei,\nso sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, da\u00df durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt, den Gott von den Toten auferweckt hat, da\u00df durch ihn dieser gesund vor euch steht.\nDas ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verschm\u00e4ht wurde, der zum Eckstein geworden ist.\nUnd es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!<\/pre>\n<p>Das Gericht, vor das Petrus und Johannes gebracht wurden, war der Hohe Rat, das oberste j\u00fcdische Gericht. Selbst w\u00e4hrend der r\u00f6mischen Besatzungszeit hatte der Hohe Rat das Recht, Menschen zu verhaften. Lediglich Todesurteile durfte er nicht aussprechen. Dies war nur in einem einzigen Ausnahmefall gestattet: Falls ein Heide widerrechtlich in die inneren Vorh\u00f6fe des Tempels eindrang. Was f\u00fcr ein Vorstellung, du bist im Tempel zu Besuch und weist nicht um die Regeln die es gibt. Gehst widerrechtlich in den inneren Vorhof und wirst durch diesen f\u00fcr dich kleinen Fehler zum Tode verurteilt. Ich denke in der heutigen Zeit, wo die Respektlosigkeit in der Tagesordnung steht, w\u00fcrden viele zum Tode verurteilt. Wir m\u00fcssen raus kommen aus der Respektlosigkeit den Menschen und Gott gegen\u00fcber. Du als Christ solltest ein leuchtendes Beispiel sein und den Menschen vorleben wie es anders ist, sei ein Beispiel des Respektes, Gott, Menschen und Tieren gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Der Hohe Rat bestand aus einundsiebzig Mitgliedern. Den Vorsitz f\u00fchrte der Hohepriester ex officio, kraft seines Amtes. Zum Hohen Rat oder Synedrium geh\u00f6rten Priester, die s\u00e4mtlich Sadduz\u00e4er waren. Ihr ganzes Interesse galt der Erhaltung des status quo, damit nur ja nicht ihre pers\u00f6nlichen Nebeneink\u00fcnfte geschm\u00e4lert w\u00fcrden. Auch Schriftgelehrte, Experten auf dem Gebiet des \u00fcberlieferten Gesetzes, geh\u00f6rten zum Hohen Rat an, und ebenso Pharis\u00e4er, die Gesetzeseiferer waren. Weiter Mitglieder des Hohen Rates waren die \u00c4ltesten, von allen geachtete M\u00e4nner. Und schlie\u00dflich geh\u00f6rten noch M\u00e4nner dem Hohen Rat an, von denen es hie\u00df, sie seien priesterliche Herkunft. Sie gliederten sich in zwei Gruppen.<\/p>\n<p>Die erste Gruppe setzte sich aus ehemaligen Hohepriester zusammen. Fr\u00fcher, in der gro\u00dfen Zeit des Priestertums, war das Hohepriesteramt erheblich gewesen und wurde lebensl\u00e4nglich ausge\u00fcbt; doch zur Zeit der R\u00f6merherrschaft war das Hohepriesteramt zu einer Angelegenheit von Intrigen, von Bestechung und Korruption geworden. Hohepriester kamen und gingen, so dass es zwischen den Jahren 37 vor und 67 nach Christus nicht weniger als achtundzwanzig Hohepriester gegeben hat. Doch selbst wenn ein Hohepriester abgesetzt worden war, blieb er oftmals weiterhin die eigentliche Macht hinter dem Thron des amtierenden Hohepriester.<\/p>\n<p>Das Hohepriesteramt wurde auch jetzt noch ausschlie\u00dflich von einigen wenigen bevorrechtigten Familien ausge\u00fcbt, obwohl es nicht mehr erheblich war. Von den bereits erw\u00e4hnten achtundzwanzig Hohepriestern kamen au\u00dfer sechs M\u00e4nner alle \u00fcbrigen aus nur vier priesterlichen Familien. Du kannst hier von einer klassischen Vetternwirtschaft reden. Es interessiert nicht die F\u00e4higkeit ein Amt auszuf\u00fcllen, sondern deine Herkunft ist der ausschlaggebende Punkt. Es gibt auch heute noch einige Gemeinden, die so gef\u00fchrt werden. H\u00fcte dich davor, denn in solchen Gemeinden ist es nicht gesichert dass die Leitung von Gott berufen ist. Vetternwirtschaft entsteht mehr aus Menschen Willen und nicht nach dem Willen Gottes. In diesen Gemeinden ist es schwer sich mit einzubringen, du wirst immer wieder gegen eine Wand laufen, wenn du konstruktive Vorschl\u00e4ge einbringen willst, die sogar von Gott sein k\u00f6nnen. Vetternwirtschaft in der Gemeindeleitung stellt sich oftmals als sehr schwierig da.<\/p>\n<p>Bei der Rede, die Petrus hielt, musst du also stets bedenken, an wen sie gerichtet war. Erst dann wird dir richtig klar, dass sie zu den mutigsten \u00c4u\u00dferungen geh\u00f6rt, die jemals gemacht wurden. Das Publikum, zu dem Petrus sprach, setzte sich aus den Reichsten, den Gebildetsten und den M\u00e4chtigsten des Landes zusammen, und dennoch stand Petrus, der Fischer aus Galil\u00e4a, eher wie ihr Richter denn als ein Opfer vor ihnen.<\/p>\n<p>Du darfst nicht vergessen, dass es sich hier um dasselbe Gericht handelt, dass Jesus zum Tode verurteilt hatte. Das wusste auch Petrus und ebenso wusste er, dass er in diesem Augenblick sein Leben aufs Spiel setzte. Mut kann sich auf verschieden Weise \u00e4u\u00dfern. Die einen gehen unbek\u00fcmmert ihren Weg, ohne sich der ihnen drohenden Gefahr voll bewusst zu sein; die anderen erkennen die Gefahr in der sie sich befinden und schrecken dennoch nicht vor ihr zur\u00fcck, sondern sehen ihr n\u00fcchtern ins Auge. Einen solchen Mut bewies auch Petrus vor dem Hohen Rat. Als Achilles, der Held aus der Zeit des trojanischen Krieges, erfuhr dass er sterben m\u00fcsse, wenn er in die Schlacht z\u00f6ge, gab er die unsterbliche Antwort: \u201eDennoch bin ich daf\u00fcr weiterzuk\u00e4mpfen\u201c.<\/p>\n<blockquote><p>Auch Perus kann die Gefahr, in der er sich in diesem Augenblick befand; dennoch entschied er sich daf\u00fcr, auf seinem Wege weiterzugehen.<\/p>\n<p>Wie sieht es bei dir aus, wie weit gehst du?<\/p>\n<p>Stellst du dich der Gefahr, die auf dich zukommt?<\/p>\n<p>Pr\u00fcfe dich selbst, erz\u00e4hlst du jedem Menschen das Evangelium Jesus Christus oder schweigst du oftmals, weil dir der Mut fehlt?<br \/>\nBete daf\u00fcr dass der Heilige Geist dir hilft, zu \u00fcberfinden, damit du frei, voll Kraft und Autorit\u00e4t das Evangelium verk\u00fcnden kannst. Die Zeit ist reif, verk\u00fcndige aller Kreatur das Evangelium, denn Gott m\u00f6chte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, damit sie sich entscheiden k\u00f6nnen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. Schaue dich um in deinen Leben, und freue dich auch an den kleinen Dingen, denn auch diese sind f\u00fcr dich von Gott geschaffen. Viele kleine Dinge k\u00f6nnen dich auch zu einem gro\u00dfen Ziel f\u00fchren! Die Zeit ist reif, kaufe sie auf! 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