{"id":2031,"date":"2017-05-25T00:28:15","date_gmt":"2017-05-24T22:28:15","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2031"},"modified":"2018-09-14T14:26:15","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:15","slug":"andacht-vom-25-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2031","title":{"rendered":"Andacht vom 25. Mai 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich von deinem Herrn und Gott allezeit erbauen und erfreuen. Du bist sein geliebtes Kind, f\u00fcr dich hat er seinen Sohn Jesus Christus am Kreuz geopfert. Damit du jederzeit mit ihm Gemeinschaft haben kannst, allezeit hast du freien Zugang zu seinem Thron!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Nehme deinen Auftrag an! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Apostelgeschichte 2, 42-47<\/strong>\n<strong>Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.<\/strong>\n<strong>Es kam aber eine Furcht \u00fcber alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel.<\/strong>\n<strong>Alle Gl\u00e4ubigen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam;<\/strong>\n<strong>die G\u00fcter und Habe verkauften sie und verteilten sie unter alle, je nachdem einer es bedurfte.<\/strong>\n<strong>Und t\u00e4glich verharrten sie einm\u00fctig im Tempel und brachen das Brot in den H\u00e4usern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens,<\/strong>\n<strong>lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat t\u00e4glich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu.<\/strong><\/pre>\n<blockquote><p>Dieser Abschnitt vermittelt uns trotz seiner K\u00fcrze einen \u00dcberblick \u00fcber die charakteristischen Merkmale der ersten Gemeinde.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine lernende Gemeinde.<\/em><\/strong> Das Wort Lehre, Vers 42, ist kein passives, sondern ein aktives Wort. Mit diesem Ausdruck ist gemeint, dass die Menschen unausgesetzt auf das h\u00f6rten, was die Apostel lehrten. Einer der gro\u00dfen Gefahren, denen die Kirche\/ Gemeinde ausgesetzt ist, besteht darin, dass sie zu einer statischen Kirche\/ Gemeinde ohne Bewegung wird, die nur r\u00fcckw\u00e4rts statt vorw\u00e4rts schaut.<\/p>\n<p>Wir sollten jedoch stets vorw\u00e4rts schreiten, denn der Reichtum Jesu Christi ist unergr\u00fcndlich und unersch\u00f6pflich. Du sollst als Christ nicht den Sonnenuntergang, sondern dem Sonnenaufgang entgegenwandern. Wenn du auf deinen Weg mit Jesus Christus auch nur Stagnierst ist es der erste Schritt zur\u00fcck. Strecke dich immer nach vorne aus und bade nicht in den Sumpf der Vergangenheit. Dein Weg mit Jesus Christus ist immer ein Weg nach vorne, ein aktiver Weg. Vertraue auf Jesus Christus und folge ihm, Schritt f\u00fcr Schritt und St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, denn dein Glaube ist St\u00fcckwerk.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine Gemeinschaft, die sich br\u00fcderlich verbunden f\u00fchlte.<\/em><\/strong> Jemand hat einmal hervorgehoben, wie gro\u00df das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl in der ersten Gemeinde gewesen sei. Der englische Admiral Nelson f\u00fchrte einen seiner bedeutenden Siege darauf zur\u00fcck, dass er, wie er sagte, \u201edas gro\u00dfe Gl\u00fcck hatte, eine Schar von Br\u00fcdern anzuf\u00fchren\u201c. Du kannst nur dann von einer echten Gemeinde sprechen und von einer echten Kirche, wenn alle sich als Br\u00fcder f\u00fchlen. Wenn du immer und immer wieder gerne die Gemeinschaft deiner Geschwister im Herrn suchst und du dir Bewusst bist, dass sie alle ein Teil von dir sind, ein Teil vom Jesus Christus, seiner Gemeinde.<\/p>\n<p><em><strong>Die erste Gemeinde war eine betende Gemeinde.<\/strong> <\/em>Die ersten Christen wussten, dass sie mit dem Leben nicht aus eigener Kraft fertig werden konnten und dass sie dies auch gar nicht n\u00f6tig hatten. Bevor sie mit Menschen sprachen, sprachen sie zuvor mit Gott; stets wandten sie sich zuerst an Gott, bevor sie in die Welt hinausgingen; weil sie zuvor Gott begegnet waren, konnten sie auch mit den Problemen des Lebens fertig werden. Sei auch du dir Bewusst, dass es dir nur mit Gott gelingen werden wird. Ich selber bin mir meiner Schw\u00e4che sehr wohl Bewusst und dich wei\u00df, dass ich ohne Gott gar nichts w\u00e4re. Gott hat mich vor den Tod bewahrt, Gott hat mir geholfen mit meinen S\u00fcchten fertig zu werden, er hat mir die Kraft dazu gegeben mit ihnen zu brechen. Ohne Gott bin ich zu nichts f\u00e4hig, nur durch ihn gelingt es mir zu leben. Er alleine gibt mir die Kraft den Anfechtungen und Versuchungen des Lebens und Satans siegreich zu bestehen. Er allein ist meine Freude in Leid, Schmerz und Krankheit, denn durch ihn weis ich bin ich Sieger, weil er f\u00fcr mich den Sieg errungen hat.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine ehrf\u00fcrchtige Gemeinde.<\/em><\/strong> Das griechische Wort, das in Vers 43 der deutschen \u00dcbersetzung korrekt mit Furcht wiedergeben ist, schlie\u00dft Ehrerbietung und Ehrfurcht mit ein. Von einem bedeutenden Griechen hei\u00dft es, er sei durch die Welt wie durch einen Tempel gegangen. Auch du als Christ sollst ehrf\u00fcrchtig leben, weil dein K\u00f6rper der Tempel des Heiligen Geistes ist und du diesen auch so behandeln solltest, behandle die ganze Welt wie ein Tempel des lebendigen Gottes. Denn nur durch ihn ist die Welt durch ein Wort geschaffen, damit du als Mensch einen Platz hast an dem du ihn verherrlichen kannst.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine Gemeinde, in der etwas geschah.<\/em><\/strong> Es geschahen Zeichen und Wunder(Apg2, 3). Wenn wir gro\u00dfe Dinge von Gott erwarten und uns f\u00fcr Gott an gro\u00dfe Dinge heranwagen, dann werden sie auch Wirklichkeit. Wenn dein Glaube so gro\u00df wie eine Senfkorn ist und du sagst zu einen Berg er solle sich hinwegheben, dann wird er sich hinwegheben. Ist jedoch dein Glaube tot, dann sterben auch deine Werke. Es gesch\u00e4he mehr, wenn du davon \u00fcberzeugt w\u00e4rst, dass du sie mit Gottes Hilfe tats\u00e4chlich verwirklichen kannst. Gehe Schritte des Glaubens und nicht den Weg der Sicherheiten, denn was f\u00fcr ein Glauben soll es sein, wenn du dich zu allen Seiten hin absicherst.<\/p>\n<p><strong><em>Dier erste Gemeinde war eine Gemeinde, die mit anderen teilte(Apg2, 44-45).<\/em><\/strong> Die ersten Christen besa\u00dfen ein ausgepr\u00e4gtes Verantwortungsgef\u00fchl f\u00fcreinander. Von dem englischen Dichter und Kunsthandwerker William Morris(1834-1896) wird berichtet, er habe keinen Betrunkenen sehen k\u00f6nnen, ohne sich pers\u00f6nlich f\u00fcr ich verantwortlich zu f\u00fchlen. Wahre Christen k\u00f6nnen es nicht ertragen, zu viel zu besitzen, solange andere zu wenig besitzen. Auch f\u00fcr dich sollte es unertr\u00e4glich sein, wenn du im \u00dcberfluss lebst und deine Geschwister Mangel leiden. Gott hat uns egal was auch immer, nur zur Verwaltung gegeben, damit wir es gerecht verteilen und nicht egoistisch selbst verbrauchen. Du hast die Verantwortung f\u00fcr deinen an Mangel leidenden Bruder, weil Gott dir mehr gegeben hat, damit du es an ihn weitergebest. Du bist nur ein Verwalter und bist nicht mehr gesegnet als dein N\u00e4chster der weniger hat, dieses ist ein gro\u00dfer Irrglauben, der in den Gemeinden hausiert. Dir traut Gott nur eine gute Verwaltung zu, nicht mehr und nicht weniger. Jetzt fragst du dich vielleicht, warum Gott diesen Weg w\u00e4hlt und nicht einfach gleich von sich aus gerecht verteilt? Damit wir nicht zum Einzelg\u00e4nger werden, denn dann w\u00fcrden wir einander nicht brauchen.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine Gott lobende Gemeinde(Apg2, 46).<\/em><\/strong> Nie verga\u00dfen die Menschen, das Gotteshaus aufzusuchen. Gott kennt keine Religion der Einsamen. Das Erlebnis eines bedeutenden Konzerts oder eines sportlichen Wettkampfes besteht zur H\u00e4lft darin, dass du dich einer gro\u00dfen Menschenmenge zugeh\u00f6rig f\u00fchlst. Wenn du dich mit anderen versammelst, kann etwas geschehen. Der Geist Gottes kommt \u00fcber die Kinder Gottes, indem sie ihn anbeten und preisen. Gott wohnt indem Lobpreis seiner Kinder, indem Moment in denen wir Gott loben und preisen kommt er immer hinzu, weil er sich gerne anbeten l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine gl\u00fcckliche Gemeinde(Apg2, 46).<\/em><\/strong> Es herrschte Freude unter den Menschen. Ein verdrie\u00dflicher Christ ist ein Widerspruch in sich selbst. Christliche Freude muss nicht unbedingt laut sein, sie ist vielmehr tief im Herzen verankert und niemand kann sie dir rauben. Selbst in deiner tr\u00fcbsten und schwersten Zeit, hast du Freude im Herrn allezeit, weil die Freude in dir lebt. Eine Freude die man mit Worten nicht beschreiben kann, weil es diese Worte nicht gibt, die diese Freude beschreiben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong><em>Die erste Gemeinde war eine Gemeinde, deren Mitgliedern auch andere Menschen einfach gern haben mussten.<\/em><\/strong> F\u00fcr gut gibt es im Griechischen zwei W\u00f6rter. Das eine ist <em><u>agathos<\/u><\/em> und bezeichnet ganz einfach etwas Gutes. Das andere ist <em><u>kalos<\/u><\/em> und bedeutet, dass etwas nicht nur gut ist, sondern auch gut aussieht, dass es eine besondere Anziehungskraft besitzt. Auch echtes Christentum besitzt eine solche Ausstrahlungskraft. Es gibt viele fromme Menschen, denen leider eine wenig sch\u00f6ne Strenge anhaftet. Niemals k\u00e4me jemand auf den Gedanken, sich von ihnen Hilfe zu erbitten. Es sind Eisbergchristen, wie jemand sie einmal genannt hat. Nichts w\u00e4re eine gr\u00f6\u00dfere Hilfe f\u00fcr die Kirche\/ Gemeinde, als wenn wir Christen st\u00e4ndig und immer wieder etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches anstellen w\u00fcrden, ist von anderer Seite behauptet worden. In der ersten Gemeinde besa\u00dfen die Kinder Gottes dieses freundliche, gewinnende Wesen. Auch Wunder waren ein wichtiger Teil der Gegenwart und Kraft Gottes des Heiligen Geistes unter Gottes Volk. Diese \u00fcbernat\u00fcrlichen Zeichen gingen oft mit ihrer Mission einher, Christi Botschaft zu Menschen zu bringen, die ihn noch nicht kannten.<\/p>\n<blockquote><p>Wachstum und J\u00fcngerschaft(Apg2, 47b). Als Folge ihrer treuen Aufopferung f\u00fcr Christus und einander ehrte und segnete Gott die fr\u00fchen Christen mit geistlichem und quantitativem Wachstum. Menschen lernten Jesus kennen, wuchsen in ihrem Glauben und wurden zu aktiven Gemeindemitgliedern. Dadurch erf\u00fcllten sie aktiv und effektiv den Missionsauftrag Christi: \u201eGeht nun hin und macht alle V\u00f6lker zu J\u00fcngern\u201c(Mt28, 19). Nehme deinen Auftrag an und gehe hinaus auf die Stra\u00dfe, an die Hecken und Z\u00e4une und mache zu J\u00fcngern, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/strong> <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich von deinem Herrn und Gott allezeit erbauen und erfreuen. Du bist sein geliebtes Kind, f\u00fcr dich hat er seinen Sohn Jesus Christus am Kreuz geopfert. Damit du jederzeit mit ihm Gemeinschaft haben kannst, allezeit hast du freien Zugang zu seinem Thron! 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