{"id":2018,"date":"2017-05-22T00:12:53","date_gmt":"2017-05-21T22:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=2018"},"modified":"2018-09-14T14:26:16","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:16","slug":"andacht-vom-22-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=2018","title":{"rendered":"Andacht vom 22. Mai 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr, dein Gott segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Dein Segen soll hinein getragen werden in deine unmittelbare Umgebung, Menschen sollen davon gesegnet werden, dass du ein gesegnetes Kind Gottes bist!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em>Erz\u00e4hle den Menschen die Wahrheit \u00fcber Jesus Christus!<\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Apostelgeschichte 2, 22-36<\/strong>\n<strong>Ihr israelitischen M\u00e4nner, h\u00f6ret diese Worte: Jesus von Nazareth, einen Mann, von Gott bei euch erwiesen durch Kr\u00e4fte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn tat, mitten unter euch, wie ihr selbst wisset;<\/strong>\n<strong>diesen, der nach Gottes festgesetztem Rat und Vorherwissen dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch der Ungerechten H\u00e4nde [ans Kreuz] geheftet und get\u00f6tet.<\/strong>\n<strong>Ihn hat Gott auferweckt, indem er die Bande des Todes l\u00f6ste, wie es denn unm\u00f6glich war, dass er von ihm festgehalten w\u00fcrde.<\/strong>\n<strong>Denn David spricht von ihm: \u00abIch sah den Herrn allezeit vor mir, denn er ist zu meiner Rechten, dass ich nicht wanke.<\/strong>\n<strong>Darum freut sich mein Herz, und meine Zunge frohlockt, auch mein Fleisch wird ruhen auf Hoffnung;<\/strong>\n<strong>denn du wirst meine Seele nicht im Totenreich lassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe.<\/strong>\n<strong>Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erf\u00fcllen mit Freuden vor deinem Angesicht!\u00bb<\/strong>\n<strong>Ihr M\u00e4nner und Br\u00fcder, es sei mir erlaubt, freim\u00fctig zu euch zu reden von dem Stammvater David: er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist unter uns bis auf diesen Tag.<\/strong>\n<strong>Da er nun ein Prophet war und wusste, da\u00df Gott ihm mit einem Eide verhei\u00dfen hatte, aus der Frucht seiner Lenden einen auf seinen Thron zu setzen,<\/strong>\n<strong>hat er in dieser Voraussicht von der Auferstehung Christi geredet, da\u00df seine Seele nicht im Totenreich gelassen werde, noch sein Fleisch die Verwesung sehe.<\/strong>\n<strong>Diesen Jesus hat Gott auferweckt; daf\u00fcr sind wir alle Zeugen.<\/strong>\n<strong>Nachdem er nun durch die rechte Hand Gottes erh\u00f6ht worden ist und die Verhei\u00dfung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr jetzt sehet und h\u00f6ret.<\/strong>\n<strong>Denn nicht David ist in den Himmel hinaufgefahren, sondern er sagt selbst: \u00abDer Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten,<\/strong>\n<strong>bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner F\u00fc\u00dfe.\u00bb<\/strong>\n<strong>So erkenne nun das ganze Haus Israel mit Gewissheit, da\u00df Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt enth\u00e4lt einen wesentlichen Bestandteil des Gedankengutes aller Prediger aus der ersten Zeit der Verk\u00fcndigung.<\/p>\n<p>Es wird nachdr\u00fccklich betont, dass der Kreuzestod kein Zufall war. Er geh\u00f6rte zum ewigen Plan Gottes(Apg2, 23). Immer wieder wird in der Apostelgeschichte hervorgehoben, dass das Kreuz Jesu Bestandteil des ewigen Planes Gottes ist(vgl. Apg3, 18; 4, 28; 13, 29). Dank der, in der Apostelgeschichte festgehaltenen Gedanken \u00fcber den Tod Jesu Christi werden wir vor zwei ernstlichen Irrt\u00fcmern bewahrt.<\/p>\n<ul>\n<li>Das Kreuz ist keine Notma\u00dfnahme Gottes, nachdem alles \u00dcbrige versagt hatte, es ist vielmehr ein wesentlicher Bestandteil des g\u00f6ttlichen Lebens. Das Kreuz bildet mit den zentralen Punkt unseres christlichen Glaubens, ohne Kreuz w\u00fcrden wir als Christen nicht existieren.<\/li>\n<li>Es ist ein Irrtum zu glauben, dass sich durch das, was Jesus getan hat, das Verhalten Gottes gegen\u00fcber den Menschen ge\u00e4ndert habe. Wir d\u00fcrfen auf keinen Fall dem sanften, liebenden Jesus einen zornigen, auf Rache sinnenden Gott gegen\u00fcberstellen. Gott selbst hat ja Jesus gesandt. Jesus kam nach dem Plan Gottes in die Welt. Vielleicht l\u00e4sst es sich am besten so ausdr\u00fccken: Das Kreuz war das zeitliche Fenster, durch das wir die leidende Liebe Gottes erkennen k\u00f6nnen, von der sein Herz auf ewig erf\u00fcllt ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Apostelgeschichte wird betont, dass das Verbrechen jener, die Jesus gekreuzigt haben, durch diesen Sachverhalt nicht etwa geringer wird. Immer, wenn die Kreuzigung erw\u00e4hnt wird, klingt daraus das schaudernde Entsetzen \u00fcber das Verbrechen hervor, das die Menschen damit begingen(vgl. Apg.2, 23; 3, 13; 4, 10; 5, 30). Die Kreuzigung bleibt das bei weitem gr\u00f6\u00dfte Verbrechen der Geschichte. Dabei ist die Kreuzigung keine Fiktive Geschichte, sondern ein lebendiger Teil aus der Geschichte unserer Menschheit. Sie zeigt in vollem Umfang, wozu die S\u00fcnde den Menschen bef\u00e4higt: Die Menschen versuchten, das edelste Leben, dass die Welt je gesehen hat, am Kreuz zu erbrechen.<\/p>\n<p>Gott ist alles m\u00f6glich. Alles steht unter seiner Gewalt, auch Leben und Tod. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum der Tod nicht an Jesus festhalten konnte. Es hat nicht nur damit zu tun, wer Jesus ist, sondern wie er als Mensch gelebt hat. Jesu wundersame Auferstehung war garantiert, weil der Tod kein Anrecht auf Jesu Leben hatte. Auf uns hat der Tod ein Anrecht, weil er die Strafe f\u00fcr unsere S\u00fcnde ist(Gen3, 19; R\u00f6m6, 23). Jesus hat hingegen ein s\u00fcndloses Leben gef\u00fchrt. Er hat nie in irgendeiner Weise gegen Gott seinen Vater rebelliert oder ist ihm missfallen. Entsprechend hatte der Tod keinen Anspruch auf ihn. Als der Tod dann Jesus \u00fcberw\u00e4ltigte, hat er sozusagen seine Grenze \u00fcberschritten und damit seine Macht verloren, Jesus im Grab zu halten. Es ist eine geistliche Realit\u00e4t, dass Jesus nicht in der Gewalt des Todes bleiben konnte. \u00dcber sein eigenes Leben sagte Jesus: \u201eNiemand nimmt es mir, sondern ich setze es von mir aus ein. Ich habe die Vollmacht, es wieder zu empfangen\u201c(Joh10, 18).<\/p>\n<p>Die Apostelgeschichte ist darauf bedacht, nachzuweisen, dass sich im Leiden und im Tode Jesu die Weissagungen erf\u00fcllten. Das war f\u00fcr die Prediger der ersten Gemeinde unbedingt\u00a0 notwendig. Die Vorstellung von einem gekreuzigten Messias erschien den Juden unglaubw\u00fcrdig. In ihrem Gesetz hie\u00df es: \u201eDenn ein Aufgeh\u00e4ngter ist verflucht bei Gott\u201c(5Mos21, 23). Der einzige Sachverhalt, der es orthodoxen unm\u00f6glich machte, Jesus f\u00fcr den Messias zu halten, war der Kreuzestod Jesus. Daher erwiderten ihnen die Verk\u00fcndiger des Evangeliums: \u201eWenn ihr eure heiligen Schriften richtig zu lesen verst\u00fcndet, w\u00fcrdet ihr erkennen, dass dies alles vorausgesagt worden ist\u201c.<\/p>\n<p>In der Apostelgeschichte wird nachdr\u00fccklich betont, dass die Auferstehung der endg\u00fcltige Beweis daf\u00fcr sei, dass Jesus tats\u00e4chlich der von Gott Erw\u00e4hlte war. Die Apostelgeschichte ist auch als Evangelium der Auferstehung bezeichnet worden. F\u00fcr die erste Gemeinde war die Auferstehung von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen nicht vergessen: Ohne Auferstehung h\u00e4tte es \u00fcberhaupt keine christliche Gemeinde gegeben. Die J\u00fcnger sprachen aus eigener Erfahrung, wenn sie die Auferstehung so sehr in den Mittelpunkt ihrer Verk\u00fcndigung r\u00fcckten. Nach dem Kreuzestod Jesu waren sie selbst v\u00f6llig verwirrt gewesen, gebrochene M\u00e4nner, deren Traum dahin und deren Leben zunichte gemacht worden war. Durch die Auferstehung aber hatte sich dies alles ge\u00e4ndert. Aus hoffnungslosen Menschen waren M\u00e4nner voller Zuversicht, aus Feiglingen Helden geworden.<\/p>\n<p>Es gereicht der Kirche heute sehr zum Schaden, dass sich die Verk\u00fcndigung von der Auferstehung fast ausschlie\u00dflich auf die Osterpredigt beschr\u00e4nkt. Jeder Sonntag, jeder Tag ist ein Tag der Herrn; und jeder Tag des Herrn sollte als Tag der Auferstehung gefeiert werden. Es lautet ein Gru\u00df, wenn zwei Menschen sich Ostern begegnen: \u201eDer Herr ist auferstanden\u201c, und die Antwort darauf: \u201eEr ist wahrhaftig auferstanden!\u201c als Nachfolger Jesus solltest du wissen, dass Du mit dem auferstandenen Herrn lebst. Durch sein Opfer am Kreuz hast du Vergebung empfangen und durch die Vergebung ewiges Leben, wenn du Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennst und ihn dein Leben \u00fcbergibst. Wir sprechen hier von einem realen Erlebnis und nicht von einer Geschichte die dem denken eines Menschen entspricht. Wenn du nicht an die reale Auferstehung Jesus glaubst, dann bist du auch kein Nachfolger Jesus und somit auch kein Christ. Du bist nicht automatisch Christ, nur weil du in Deutschland wohnst und lebst.<\/p>\n<p>Jesus Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes beweist, dass er der auferstandene und erh\u00f6hte Messias(d.h. Christus, Retter) ist, der nun den h\u00f6chsten Ehrenplatz im Himmel hat. Dort leistet er F\u00fcrbitte(d.h. setzt sich ein) f\u00fcr seine Vertreter auf Erden(Hebr7, 25).<\/p>\n<p>Von Jesus Taufe an lag die Salbung des Geistes voll auf ihm, dem Christus(d.h. dem vom Geist Gesalbten, Beauftragten, Bevollm\u00e4chtigen; vgl. Lk3, 21-22; 4, 1. 14. 18-19). Von dieser Stellung\u00a0 der h\u00f6chsten Ehre und Autorit\u00e4t mit seinem Vater aus sendet er nun denselben Geist aus, um seine Diener zu erf\u00fcllen und durch sie zu wirken.<\/p>\n<blockquote><p>Jesu Wunsch beim Ausgie\u00dfen des Heiligen Geistes ist, \u00a0dass der Geist seinen J\u00fcngern ein starkes Bewusstsein seiner Gegenwart gibt und sie dazu bef\u00e4higt, das von ihm begonnene Werk auf Erden weiterzuf\u00fchren. Auch du als wahrer Nachfolger Jesus, sollst hier auf Erden das begonnene Werk Jesus Christus weiterf\u00fchren. Er hat dich mit allen Aus- und Zuger\u00fcstet, durch den Heiligen Geist, hast du alles empfangen was du brauchst. Gehe in der Kraft und Autorit\u00e4t hinaus und verk\u00fcndige das Evangelium und baue das Reich Gottes hier auf Erden, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr, dein Gott segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Dein Segen soll hinein getragen werden in deine unmittelbare Umgebung, Menschen sollen davon gesegnet werden, dass du ein gesegnetes Kind Gottes bist! 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