{"id":1992,"date":"2017-05-17T00:36:27","date_gmt":"2017-05-16T22:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1992"},"modified":"2018-09-14T14:26:19","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:19","slug":"andacht-vom-17-mai-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1992","title":{"rendered":"Andacht vom 17. Mai 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Der Frieden Gottes soll in allem dein Begleiter sein, solange es an dir liegt halte Frieden mit jedermann. Dabei schaue bitte nicht auf deinen n\u00e4chsten, sondern nur auf dich. Mache du den ersten Schritt, der Schritt der die Welt ver\u00e4ndert!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Folge deinen Auftrag! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Apostelgeschichte 2, 1-13<\/strong>\n<strong>Und als der Tag der Pfingsten sich erf\u00fcllte, waren sie alle einm\u00fctig beisammen.<\/strong>\n<strong>Und es entstand pl\u00f6tzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daher fahrenden gewaltigen Winde, und erf\u00fcllte das ganze Haus, worin sie sa\u00dfen.<\/strong>\n<strong>Und es erschienen Zungen, die sich zerteilten, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeglichen unter ihnen.<\/strong>\n<strong>Und sie wurden alle vom heiligen Geist erf\u00fcllt und fingen an in andern Zungen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.<\/strong>\n<strong>Es wohnten aber zu Jerusalem Juden, gottesf\u00fcrchtige M\u00e4nner, aus allen V\u00f6lkern unter dem Himmel.<\/strong>\n<strong>Da aber dieses Get\u00f6se entstand, kam die Menge zusammen und wurde best\u00fcrzt; denn jeder h\u00f6rte sie in seiner eigenen Sprache reden.<\/strong>\n<strong>Sie erstaunten aber alle, verwunderten sich und sprachen zueinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galil\u00e4er?<\/strong>\n<strong>Wie h\u00f6ren wir sie denn, ein jeder in seiner Sprache, darin wir geboren sind?<\/strong>\n<strong>Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien, in Jud\u00e4a und Kappadocien, in Pontus und Asien;<\/strong>\n<strong>in Phrygien und Pamphylien, in \u00c4gypten und in den Gegenden Lybiens bei Kyrene, und die hier weilenden R\u00f6mer,<\/strong>\n<strong>Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir h\u00f6ren sie in unsern Zungen die gro\u00dfen Taten Gottes verk\u00fcnden!<\/strong>\n<strong>Sie erstaunten aber alle und gerieten in Verlegenheit und sprachen einer zum andern: Was soll das sein?<\/strong>\n<strong>Andere aber spotteten und sprachen: Sie sind voll s\u00fc\u00dfen Weines!<\/strong><\/pre>\n<p>Es gab drei gro\u00dfe j\u00fcdischen Feste, an denen alle m\u00e4nnlichen Juden, die im Umkreis von etwa 40 Kilometer von Jerusalem entfernt wohnten, teilnehmen mussten: Das Passahfest, Pfingsten und das Laubh\u00fcttenfest. Das Wort Pfingsten bedeutet \u201eWochenfest\u201c. Das Fest trug seinen Namen, weil es auf den f\u00fcnfzigsten Tag nach dem Passahfest fiel, dass Mitte April gefeiert wurde. Pfingsten wurde also Anfang Juni gefeiert. Zu dieser Jahreszeit waren die Reisebedingungen besonders g\u00fcnstig. Zum Pfingstfest kamen mindestens ebenso viele, vielleicht sogar mehr Menschen als zum Passahfest nach Jerusalem. Daher erkl\u00e4rt sich auch die Vielzahl der L\u00e4nder, die in diesem Kapitel erw\u00e4hnt werden, denn zu keiner Zeit war die Bev\u00f6lkerung Jerusalems st\u00e4rker international untermischt als zu Pfingsten.<\/p>\n<p>Die Juden feierten das Fest aus einem doppelten Anlass.<\/p>\n<ol>\n<li>Dem Fest kam eine historische Bedeutung zu. Es sollte an die Bundschlie\u00dfung am Berge Sinai erinnern.<\/li>\n<li>Das Fest war im Hinblick auf die Landwirtschaft von Bedeutung. Am Passahfest wurde Gott die erste Gabe der Ernte im Tempel dargebracht und Pfingsten wurden dann nochmals zwei Laibe Brot als Dank f\u00fcr die gesamte eingebrachte Ernte dargebracht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es kam noch etwas anderes hinzu, was f\u00fcr dieses Fest charakteristisch und einmalig war. Das Gesetz schrieb vor, dass an diesem Tag nicht gearbeitet werden durfte(3Mos23, 11; 4Mos28, 26). Pfingsten war daher ein Feiertag f\u00fcr alle und so trieben sich an diesem Tage mehr Menschen in den Stra\u00dfen der Stadt herum als zu irgendeiner anderen Zeit des Jahres. In der heutigen Zeit, tritt der Einzelhandel auf die B\u00fchne und verlangt z.B. Verkaufes offene Sonntage, die gegen jede s\u00e4mtliche christliche Ethik versto\u00dfen. Selbst Gott ruhte am siebten Tag von sein Werk und schaute was er gutes geschaffen hatte. Es gibt Sonn-und Feiertage, da darfst du einfach mal dein Werk genie\u00dfen und einfach zur Ruhe kommen, damit du neue Kraft an der himmlischen Tankstelle, auftanken darfst. Ganz ohne schlechtes Gewissen, dir stehen diese besonderen Tage einfach zu, somit ehre diese Tage, feire deinen Herrn und Gott.<\/p>\n<p>Was Pfingsten geschah, wissen wir nicht. Sicher ist jedoch, dass die J\u00fcnger die Macht des Heiligen Geistes in einer Weise wie niemals zuvor versp\u00fcrten und dass sie davon ganz und gar erf\u00fcllt wurden. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Lukas diesen Teil der Apostelgeschichte nicht als Augenzeuge miterlebt hat; er \u00fcberliefert also nur, was er selbst von anderen geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Ein Brausen\u2026und\u2026.Zungen wie von Feuer. Das \u00e4u\u00dfere Zeichen, das diesem Ereignis der Taufe im Heiligen Geist vorausging, zeigte, dass Gott auf m\u00e4chtige Art und Weise gegenw\u00e4rtig und aktiv war. Auch im Alten Testament wurde Gottes Gegenwart manchmal von Feuer begleitet(vgl. Ex3, 1-6; 13, 21; 1K\u00f6n18, 38-39). Das Feuer machte die Gl\u00e4ubigen bei diesem Pfingstfest wahrscheinlich umso gewisser, dass er wirklich Gottes Gegenwart war, die sie erlebten. Au\u00dferdem symbolisierte das Feuer m\u00f6glicherweise, dass Gottes Volk f\u00fcr das Werk geheiligt(d.h. abgesondert, gel\u00e4utert) wurde, um Christus Ehre zu bringen(Joh16, 13-14) und Zeugen f\u00fcr ihn zu sein(siehe Apg1, 8; 13, 31). Feuerzungen werden nur bei dieser ersten Begebenheit der Taufe im Heiligen Geist erw\u00e4hnt. Die Sprachenrede(d.h. die vom Heiligen Geist eingegebene Sprachen, die man nicht selbst gelernt hat) ist dagegen auch nach Pfingsten noch ein Bestandteil der Taufe im Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Die Sprachenrede ist ein \u00fcbernat\u00fcrlicher Ausdruck des Geistes Gottes. Sie kann in Form von Prophetie, Gebet oder Lobpreis kommen, doch immer ist sie eine vom Heiligen Geistes eingegeben Sprache\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (gr. <strong><em>glossa<\/em><\/strong>), die der Sprecher nie gelernt hat(1Kor14, 14-15). Wenn jemand in fremden Sprachen spricht, kann es sich um eine existierende Sprache handeln(siehe Apg2, 6, wo die Zuh\u00f6rer die verschiedenen Sprachen der 120 Versammelten verstanden). Es kann aber auch eine Sprache sein, die auf der Erde unerkannt ist(vgl. 1Kor13, 1, wo Paulus erw\u00e4hnt, in \u201eEngelszungen\u201c zu sprechen).<\/p>\n<blockquote><p>Was bedeutet die erste \u201eAusgie\u00dfung\u201c des Heiligen Geistes, d.h. Gottes Senden des Geistes, um die Seinen zu bevollm\u00e4chtigen und durch sie zu wirken, zu Pfingsten?<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Sie bedeutet die Erf\u00fcllung von Gottes Verhei\u00dfungen in Joel 3, 1-2, wo es hei\u00dft<strong><em>: \u201eGott werde seinen Geist auf sein ganzes Volk ausgie\u00dfen<\/em><\/strong>\u201c(vgl. Apg1, 4-5; Mt3, 11; Lk24, 49; Joh1, 33).<\/li>\n<li>Die letzten Tage begannen mit der Geburt der Gemeinde(Apg2, 17; vgl. Hebr1, 2; 1Petr1, 20). Jeder war nun mit der Entscheidung konfrontiert, sich von seinen eigenen s\u00fcndhaften, rebellischen Wegen abzuwenden und im Glauben Christus zu unterwerfen oder nicht(vgl. Apg3, 19; Mt3, 2; Lk13, 3; siehe Apg2, 17). Auch du musst deine Endscheidung irgendwann treffen, f\u00fcr Jesus oder gegen Jesus, <strong><em>besser du triffst sie jetzt als sp\u00e4ter<\/em><\/strong>, denn dein sp\u00e4ter kann auch ein zu sp\u00e4t sein.<\/li>\n<li>Die J\u00fcnger wurden \u201emit der Kraft der H\u00f6he ausger\u00fcstet\u201c(Lk24, 49; vgl. Apg1, 8), wodurch sie die Botschaft und Wahrheit Christi mit gro\u00dfer Freim\u00fctigkeit und Vollmacht predigen konnten. Sie wurden zu Menschen, der der Geist gebrauchen konnte, um andere von ihrer geistlichen Verlorenheit zu \u00fcberzeugen und ihnen zu zeigen, dass sie vor Gott verantwortlich sind und eine geheilte Beziehung mit ihm brauchen, die nur durch den Glauben an Christus erm\u00f6glicht wird. Auch du empf\u00e4ngst Freimut und Vollmacht das Evangelium in Wort und Tat zu verk\u00fcndigen. Er r\u00fcstet dich allezeit in dem Ma\u00df aus und zu, wie du es in der jeweiligen Situation ben\u00f6tigst.<\/li>\n<li>Der Heilige Geist offenbarte sein Wesen und seinen Charakter als jemand, der sich zutiefst die geistliche Erl\u00f6sung von Menschen aus allen V\u00f6lkern w\u00fcnscht. Wenn du die Taufe im Heiligen Geist empf\u00e4ngst, wirst du mit dem demselben brennenden Verlange nach der Erl\u00f6sung der Menschheit erf\u00fcllte(Apg2, 6-11. 39; 1, 8). Denn Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen(1Tim2, 4). Dieses brennende Herz wirst du empfangen, dass brennende Verlangen das alle Menschen Jesus kennenlernen.<\/li>\n<li>Die J\u00fcnger wurden buchst\u00e4blich zu \u201eGeistlichen\u201c, d.h. zu Menschen, die im Geist dienten. Sie predigten dar\u00fcber, wie Jesus gekreuzigt wurde und von den Toten auferstand, und allen, die ihn im Glauben annehmen, Vergebung und ein neues Leben zu schenken. Zus\u00e4tzlich legten sie neu bekehrten Christen nahe, die gleiche \u201eGabe des Heiligen Geistes\u201c zu empfangen(Apg2, 38-39), die sie selbst zu Pfingsten empfangen hatten. Andere zur Taufe des Heiligen Geistes zu f\u00fchren, war im Neuen Testament grundlegend f\u00fcr die Verbreitung der Botschaft Christi und f\u00fcr den Bau starker Gemeinden und es ist heute noch genauso grundlegend(siehe Apg8, 17; 9, 17-18; 10, 44-46; 19, 6). Denn der Heilige Geist baut seine Gemeinde durch dich, er f\u00fchrt dich in allem, dein ganzes Handeln, Wollen und F\u00fchlen. Lasse ihn in nichts au\u00dfen vor, denn dann baust du nur dein Reich und nicht sein Reich. Er gibt dir auch in allem die Kraft die du brauchst.<\/li>\n<li>Durch die Taufe im Heiligen Geist wurden Christen zu den Erben bzw. Nachfolgern des Wirken Christi auf Erden. In der Kraft des Heiligen Geistes taten und lehrten sie dieselben Dinge, die \u201eJesus zu tun und zu lehren begonnen\u201c hatte(Apg1, 1; siehe Joh14, 12. Auch du baust mit der Hilfe des Heiligen Geistes sein Werk weiter, du f\u00fchrst sein Werk fort.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Jesus Christus sein Werk ist durch seine Himmelfahrt nicht beendet. Er hat einen Anfang gelegt und du sollst mit der Hilfe des Heiligen Geistes sein Werk weiterf\u00fchren, bis er es, durch seine Widerkehr vollenden wird. Du hast die Verantwortung und Verpflichtung sein Reich auf Erden weiter zu bauen, du hast eine Sendung von ihm erhalten. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur(Mk16, 15). Folge deinen Auftrag und lasse dich Zu- und Ausr\u00fcsten allezeit, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>euer Pastor Thorsten Wurm<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Der Frieden Gottes soll in allem dein Begleiter sein, solange es an dir liegt halte Frieden mit jedermann. Dabei schaue bitte nicht auf deinen n\u00e4chsten, sondern nur auf dich. Mache du den ersten Schritt, der Schritt der die Welt ver\u00e4ndert! Folge deinen Auftrag! 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