{"id":1909,"date":"2017-04-29T00:24:16","date_gmt":"2017-04-28T22:24:16","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1909"},"modified":"2018-09-14T14:26:33","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:33","slug":"andacht-vom-29-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1909","title":{"rendered":"Andacht vom 29. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich erbauen von Jesus Christus, in allen deinen Lebensbereichen. Speere ihn niemals aus, sondern suche allezeit seine N\u00e4he, egal wann und wo. Er will dich immer und \u00fcberall begleiten und dir helfen, du bist niemals allein!<\/p>\n<h2>Dein Leid, soll dich niemals abhalten Jesus zu dienen!<\/h2>\n<pre>Lukas 23, 26-31\nUnd als sie ihn hinf\u00fchrten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Felde kam, und legten ihm das Kreuz auf, damit er es Jesus nachtrage.\nEs folgte ihm aber eine gro\u00dfe Volksmenge, auch Frauen, die ihn beklagten und betrauerten.\nDa wandte sich Jesus zu ihnen und sprach: Ihr T\u00f6chter Jerusalems, weinet nicht \u00fcber mich; weinet vielmehr \u00fcber euch selbst und \u00fcber eure Kinder!\nDenn siehe, es kommen Tage, da man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren, und die Br\u00fcste, die nicht ges\u00e4ugt haben!\nDann wird man anfangen, zu den Bergen zu sagen: Fallet \u00fcber uns! - und zu den H\u00fcgeln: Bedecket uns!\n Denn wenn man das am gr\u00fcnen Holze tut, was wird am d\u00fcrren geschehen?<\/pre>\n<p>War ein Verbrecher zum Tod am Kreuz verurteilt worden, wurde er aus dem Gerichtssaal hinausgef\u00fchrt und in die Mitte eines Vierecks gef\u00fchrt, das von vier r\u00f6mischen Soldaten gebildet wurde. Dann wurde ihm das Kreuz, an dem er sterben sollte, auf die Schultern gelegt. Auf dem weitesten Weg, der m\u00f6glich war, musste er das Kreuz zur Richtst\u00e4tte schleppen. Er wurde also noch einmal auf die gr\u00f6\u00dfte und l\u00e4ngste Art und Weise gedem\u00fctigt, die M\u00f6glich war. Man zwang ihn, durch s\u00e4mtliche Stra\u00dfen, Gasse und Pfade zu gehen. Ihm voran schritt ein Soldat, der ein Plakat trug, auf dem zu lesen stand, welches Verbrechen der Betreffende begangen hatte. Es sollte allen denen als schreckliche Warnung dienen, die ein \u00e4hnliches Verbrechen vorhatten. Als lebendiges warnendes Beispiel, dir werden somit deine Folgen vorgezeigt, die auf dein verbrecherisches Handeln folgen w\u00fcrde, wenn du dein Verbrechensplan verwirklichen w\u00fcrdest! Du wusste zur damaligen Zeit also genau, welche Folgen dein Verbrecherisches Handeln mit sich bringt. Nicht wie heutzutage, wo die Verurteilung eher bel\u00e4chelt wird und nicht abschreckt. Aus meiner Zeit als Sozialarbeiter kenne ich genug Wiederholungst\u00e4ter die das Gesetz einfach nur bel\u00e4chelten, weil sie aus eigener Erfahrung wussten, dass ihrem verbrecherischen Handeln keine absto\u00dfenden Folgen, folgen. Lasst uns gemeinsam f\u00fcr unser Land beten, das unsere Obrigkeit weise und gute Entscheidungen treffen, damit es uns gut geht in unserem Land.<\/p>\n<p>Dasselbe geschah auch mit Jesus, er musste zun\u00e4chst sein Kreuz selber tragen(Joh19, 17); doch unter der Last des Gewichtes versagten seine Kr\u00e4fte, so dass er es nicht weiterschleppen vermochte. Hieran kannst du deutlich erkennen, dass Jesus Gott aber auch Mensch war, seine menschlichen Kr\u00e4fte waren begrenzt, wie meine und deine auch. Pal\u00e4stina war ein Land mit einer Besatzungsmacht, die jeden B\u00fcrger ohne weiteres zum Dienst in der r\u00f6mischen Verwaltung zwingen konnte. Zum Zeichen einer solchen Zwangsverpflichtung brauchte der Betreffende nur einen leichten Schlag mit der flachen Seite einer r\u00f6mischen Lanze auf die Schulter zu erhalten. Als Jesus unter der Last seines Kreuzes zusammenbrach, hielt der R\u00f6mische Zenturio, der den Zug anf\u00fchrte, Ausschau nach jemanden, der sich zum Tragen des Kreuzes eignete. Aus dem weit entfernten Kyrene, dem heutigen Tripolis, war Simon nach Jerusalem gekommen. Fraglos geh\u00f6rte er zu den Juden, die ihr ganzes Leben lang alles zusammenkratzen und sparen, um wenigsten einmal das Osterlamm in Jerusalem essen zu k\u00f6nnen. Als der Zenturio mit flachen Lanze seine Schulter ber\u00fchrte, sah sich der Mann wohl oder \u00fcbel pl\u00f6tzlich dazu verurteilt, ein Verbrecherkreuz zu tragen.<br \/>\nStelle dir diesen Moment einmal lebhaft vor, was in diesem Moment wohl in Simon vorgegangen sein mag, was hat er in diesem Augenblick empfunden. Er war nach Jerusalem gekommen, um ein Vorhaben zu verwirklichen, dem ein ganzes Leben lang all sein Trachten gegolten hatte und jetzt fand er sich auf dem Wege zur Sch\u00e4delst\u00e4tte wieder und trug das Kreuz. Und es sei gesagt sein, das es sich hierbei nicht um ein leichtest Kreuz handelte, dieses Kreuz wog um die 70 kg. Bitterkeit gegen die R\u00f6mer und gegen den Verbrecher, der ihn in sein eigenes Verbrechen mit hineingezogen hatte, erf\u00fcllte sein Herz.<\/p>\n<p>Doch zwischen den Zeilen sp\u00fcren wir, dass die Geschichte damit noch nicht zu Ende ist. Irgendjemand hat darin sogar eine der im Neuen Testament verborgenen romantischen Erz\u00e4hlungen gesehen. Markus bezeichnet Simon als den Vater von Alexander und Rufus(Mk15, 21. Niemand jedoch kommt auf den Gedanken, jemand dadurch zu identifizieren, dass die S\u00f6hne der Gemeinschaft an die er sich wendet, wohlbekannt sind. Es besteht allgemein \u00dcbereinstimmung dar\u00fcber, das Markus sein Evangelium f\u00fcr die Gemeinde\/Kirche in Rom schriebt. Wenn wir uns jetzt dem Brief zuwenden, den Paulus an die Gemeinde\/ Kirche in Rom schrieb, dann sehen wir, dass unter den Gr\u00fc\u00dfen, die er auszurichten bittet, auch folgendes steht: \u201eGr\u00fc\u00dfet Rufus, den auserw\u00e4hlten in dem Herrn und seine Mutter, die auch mir eine Mutter war\u201c(R\u00f6m16, 13). Rufus ist also in der r\u00f6mischen Gemeinde\/Kirche ein vortrefflicher Chris gewesen, dass er als Auserw\u00e4hlter in dem Herrn bezeichnet wird, und seine Mutter war Paulus so teuer, dass er seine Mutter im Glauben nannte. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass es sich bei diesem Rufus um den Sohn Simons von Kyrene handelt, so dass seine Mutter die Frau des Simons war. Es ist durchaus m\u00f6glich, das die Bitterkeit, die Simon zun\u00e4chst erf\u00fcllte, sich in bewunderndes Staunen und schlie\u00dflich in Glauben verwandeltet, als er Jesus anschaute; das er Christ wurde und dass seine Familie zu den entschiedensten Christen der r\u00f6mischen Gemeinde\/Kirche geh\u00f6rte. Es ist durchaus denkbar, dass Simon von Tripolis, der einen Traum seines Lebens zu verwirklichen gedachte, als er endlich nach Jerusalem kam, und dort das Passahfest zu feiern, zun\u00e4chst ganz und gar gegen seinen Willen das Kreuz auf sich nahm, dass seine Bitterkeit sich aber in Staunen und Glauben verwandelte, als er aufschaute und dass er gerade dort seinen Heiland und Erl\u00f6ser fand. Wir alle die wir Jesus lieben, hatten zun\u00e4chst eine ablehnende Haltung gegen\u00fcber Christus. Ich selber war sehr Anti Jesus Christus, ich wollte mit den ganzen spie\u00dfb\u00fcrgerlichen Christen nichts zu tun haben. Jesus war f\u00fcr mich ein Schimpfwort, ich ging sofort auf Abwehrhaltung gegen\u00fcber seinen Namen. Bis er mich eines Tages nach einen Selbstmordversuch erreichte. Er hatte die Wirkung der Tabletten und des Alkohols v\u00f6llig aus Kraft gesetzt und mich zu ihm gerufen.<\/p>\n<p>Es folgte Jesus auch eine Schaar Frauen, die seinetwegen weinten. Er wandte sich zu ihnen um und hie\u00df sie nicht um seinetwillen, sondern um ihrer willen zu weinen, da ihnen eine Zeit des Schreckens bevorstehe. In Jud\u00e4a gab es kein gr\u00f6\u00dferes Ungl\u00fcck als eine kinderlose Ehe; ja, Kinderlosigkeit war ein anerkannter Scheidungsgrund. Doch es werde eine Zeit kommen, da die kinderlosen Frauen froh dar\u00fcber sein w\u00fcrden, dass sie keine Kinder h\u00e4tten. Wieder sah Jesus die Zerst\u00f6rung jener Stadt voraus, die schon so oft zuvor und jetzt so endg\u00fcltig den Ruf Gottes nicht angenommen hatte. W\u00e4hrend seines Leids gedachte er sich nicht sich selbst, sondern gedachte seines N\u00e4chsten. Mache auch du dich auf, auch wenn du gerade ein gro\u00dfes Leid durchmachst. Verk\u00fcndige das Evangelium allezeit, lebe das Evangelium. Du kannst anders umgehen mit deinem Leid, du hast Jesus Christus, er dir hilft und dir die Kraft gibt, die du brauchst. Dein Leid soll dich antreiben deinen Weg mit Jesus zu gehen und dich nicht abbremsen. Denn so ist es in der Welt und du bist nicht mehr von dieser Welt, sondern nur noch auf dieser Welt als Botschafter an Jesu statt.<\/p>\n<blockquote><p>Bei Vers 31 handelt es sich um eine sprichw\u00f6rtliche Redensart, die bei den verschiedensten Gelegenheiten gebraucht wurde. Hier ist damit gemeint: \u201cWenn sie dies einem Unschuldigen antun, was werden sie dann erst eines Tages mit den Schuldigen, die es verdient haben tun\u201c.<br \/>\nWenn diejenige, die Jesus so behandeln w\u00e4hrend er bei ihnen ist, um neues Leben zu bringen, welches wird ihr Schicksal sein, wenn er weggenommen wird und sie zur\u00fcckl\u00e4sst, um Gericht f\u00fcr ihre Ablehnung erleiden? Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich erbauen von Jesus Christus, in allen deinen Lebensbereichen. Speere ihn niemals aus, sondern suche allezeit seine N\u00e4he, egal wann und wo. Er will dich immer und \u00fcberall begleiten und dir helfen, du bist niemals allein! Dein Leid, soll dich niemals abhalten Jesus zu dienen! 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