{"id":1901,"date":"2017-04-27T00:12:23","date_gmt":"2017-04-26T22:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1901"},"modified":"2018-09-14T14:26:34","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:34","slug":"andacht-vom-27-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1901","title":{"rendered":"Andacht vom 27. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mehr als sch\u00f6nen Tag. Danke dem Herrn und abermals sage ich dir danke dem Herrn. Es gibt so viele Dinge in deinem Leben, f\u00fcr die du dankbar sein kannst. Dankbarkeit bewahrt dir die Demut in deinem Herzen und die Demut bewahrt dich vor Hochmut, der bekanntlich vor dem Fall kommt!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Verrate Jesus nicht, indem du schweigst!<\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 23, 13-25 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>\n\n<strong>Pilatus aber rief die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammen<\/strong>\n\n<strong>und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abtr\u00fcnnig; und siehe, als ich ihn vor euch verh\u00f6rte, habe ich an diesem Menschen keine Schuld gefunden, deren ihr ihn anklagt,<\/strong>\n\n<strong>aber auch Herodes nicht; denn er hat ihn zu uns zur\u00fcckgeschickt, und siehe, es ist nichts von ihm ver\u00fcbt worden, was des Todes w\u00fcrdig w\u00e4re.<\/strong>\n\n<strong>Darum will ich ihn z\u00fcchtigen und dann freilassen.<\/strong>\n\n<strong>Er musste ihnen aber auf das Fest einen freigeben.<\/strong>\n\n<strong>Da schrie aber der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gib uns Barabbas frei!<\/strong>\n\n<strong>Der war wegen eines in der Stadt vorgefallenen Aufruhrs und Mordes ins Gef\u00e4ngnis geworfen worden.<\/strong>\n\n<strong>Da redete ihnen Pilatus noch einmal zu, weil er Jesus freizulassen w\u00fcnschte.<\/strong>\n\n<strong>Sie aber riefen dagegen und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn!<\/strong>\n\n<strong>Und zum drittenmal sprach er zu ihnen: Was hat dieser denn B\u00f6ses getan? Ich habe keine des Todes w\u00fcrdige Schuld an ihm gefunden. Darum will ich ihn z\u00fcchtigen und dann freilassen.<\/strong>\n\n<strong>Sie aber hielten an mit lautem Geschrei und forderten, da\u00df er gekreuzigt werde; und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm \u00fcberhand.<\/strong>\n\n<strong>Da entschied Pilatus, da\u00df ihre Forderung erf\u00fcllt werde,<\/strong>\n\n<strong>und gab ihnen den frei, welcher eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gef\u00e4ngnis geworfen worden war, den sie begehrten; Jesus aber \u00fcbergab er ihrem Willen.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt versetzte uns in h\u00f6chstes Erstaunen. Eins jedenfalls geht kristallklar daraus hervor: Pilatus wollte Jesus nicht verurteilen. Er war sich bewusst, dass ein solches Urteil Verrat an der\u00a0 unparteiischen Rechtsprechung bedeutete, f\u00fcr die Rom ber\u00fchmt war. Er versuchte daher nicht weniger als viermal, sich dem Urteilsspruch zu entziehen und zu verhindern, dass Jesus zum Tode verurteilt wurde. Er empfahl den Juden, die Angelegenheit selbst zu regeln(Joh19, 6. 7). Er versuchte, den Fall an Herodes abzuschieben. Er versuchte die Juden dazu zu \u00fcberreden, Jesus als den Gefangenen anzunehmen, der allj\u00e4hrlich zum Passahfest von den Beh\u00f6rden freigelassen wurde(Mk15, 6). Er versuchtem, einen Kompromiss mit ihnen zu schlie\u00dfen, indem er ihnen versprach, Jesus auspeitschen zu lassen, bevor er ihn freigab. Er versuchte wirklich ihm alles M\u00f6gliche, sich diesen Urteilsspruch zu entziehen. Aber er sprach nicht klar und deutlich aus, dass er ihn nicht verurteilen werde. So wie wir Menschen oftmals nicht klar und deutlich Stellung beziehen, wir versuchen uns oftmals, einer deutlichen Stellungsname mit allen Mitteln zu entziehen. Selbst \u00a0dem Bekenntnis unseres Glaubens, unser Ja zu Jesus Christus, versuchen wir teilweise aus unserer Menschenfurcht heraus zu entziehen. Stehe auf und bekenne Jesus Christus \u201eklar und deutlich\u201c vor den Menschen, dann wird Jesus Christus dich auch vor seinem Vater bekennen.<\/p>\n<p>Pilatus wurde ganz eindeutig dazu gezwungen, das Todesurteil \u00fcber Jesus auszusprechen. Wie war es jedoch m\u00f6glich, dass der j\u00fcdische P\u00f6bel den erfahrenen r\u00f6mischen Landpfleger dazu zwang, Jesus zum Tode zu verurteilen? Die Juden haben Pilatus buchst\u00e4blich durch Erpressung dazu gebracht, das Todesurteil \u00fcber Jesus auszusprechen. Das liegt ganz einfach daran, dass nach der unparteiischen r\u00f6mischen Rechtsprechung jeder Provinz das Recht Zustand, in Rom Beschwerde wegen Missregierung eines Statthalters einzulegen. Und mit solchen Stadthalter wurde dann kurzer Prozess gemacht. Nun hatte Pilatus bei der Verwaltung Pal\u00e4stinas tats\u00e4chlich zwei schwere Fehler begangen. Der Hauptsitz der r\u00f6mischen Verwaltung f\u00fcr Jud\u00e4a befand sich nicht in Jerusalem, sondern in Caesarea, doch war in Jerusalem ein bestimmtes Truppenkontingent stationiert. Die Spitzen der Standarten der r\u00f6mischen Truppen waren mit kleinen B\u00fcste des regierenden Herrschers versehen. Achte immer darauf, dass dir wichtig ist und bleibt, was Gott \u00fcber dich denkt und nicht irgendwelche Menschen. Gehe keine Kompromisse ein, indem du von der Wahrheit abweichst, nur damit du ein gutes Ansehen bei den Menschen hast. Dir soll immer wichtig sein, was Gott von dir m\u00f6chte, dann erf\u00fcllst du alles was wichtig ist.<\/p>\n<p>Der Kaiser galt zu jener Zeit offiziell als Gott. Da nach dem j\u00fcdischen Gesetz G\u00f6tzenbilder verboten waren, hatten die vorhergehenden Landpfleger mit R\u00fccksicht auf die Grunds\u00e4tze der Juden, schon bevor sie ihre Truppen in Jerusalem einmarschieren lie\u00dfen, die Abbildungen des Herrschers entfernt. Pilatus dagegen hatte sich geweigert, dies zu tun. Er lie\u00df seine Soldaten bei Nacht einmarschieren, mit dem kaiserlichen Abbild an ihren Standarten. Daraufhin erschienen die Juden in hellen Scharen in Caesarea und versuchte Pilatus, die Bilder zu entfernen, was er ablehnte.<\/p>\n<p>Tagelang wiederholten sie ihre dringenden Bitten. Am sechsten Tage willigte Pilatus schlie\u00dflich ein, sich mit ihnen, umgeben von seinen Truppen, auf freiem Gel\u00e4nde zu treffen. Er lie\u00df sie wissen, wenn sie nicht augenblicklich aufh\u00f6rten, ihn mit ihren Gesuchen zu bel\u00e4stigen, werde er sie unverz\u00fcglich t\u00f6ten lassen. \u201eSie warfen sich zu Boden, entbl\u00f6\u00dften den Hals und sagten, dass sie den Tod bereitwillig auf sich nehmen w\u00fcrden\u201c. Selbst Pilatus vermochte die Menschen daraufhin nicht einfach kalten Blutes erschlagen zu lassen, sondern musste ihnen nachgehen. Josephus hat den ganzen Vorrang in seinem Werk \u201eJ\u00fcdische Altert\u00fcmer\u201c, Band 18, Kapitel 13 beschrieben. Pilatus seinerseits nutzte die Situation dazu aus, die Stadt mit einer neuen Wasserleitung zu versorgen und finanzierte das Unternehmen mit Geld, das aus dem Tempelschatz stammte. Das einzige, was die r\u00f6mische Verwaltung in dem weitausgedehnten Weltreich nicht dulden konnte, war Aufruhr unter der Zivilbev\u00f6lkerung. H\u00e4tten die Juden von den hier geschilderten Vorg\u00e4ngen offiziell etwas nach Rom berichtet, ist kaum daran zu zweifeln, dass Pilatus im Schnellverfahren entlassen und abgel\u00f6st worden w\u00e4re. Johannes berichtet uns von dem verh\u00e4ngnisvollen Wink, den die j\u00fcdischen Obersten Pilatus mit ihren Worten gaben: \u201eL\u00e4sst du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht\u201c(Joh19, 12). Die Juden zwangen Pilatus, Jesus zum Tode zu verurteilen, indem sie ihn, damit drohten, offiziell Beschwerde \u00fcber ihn in Rom einzulegen. Hier sto\u00dfen wir auf die schreckliche Wahrheit, dass die Vergangenheit eines Menschen sich gegen ihn erheben und ihn in seiner freien Entscheidung l\u00e4hmen kann. Wenn du dich bestimmter Handlungen oder eines bestimmten Verhaltens schuldig gemacht hast, verliest du damit zugleich das Recht, bestimmte Dinge auszusprechen. Denn wenn du sie aussprichst, wird dir deine Vergangenheit entgegengeschleudert. Du musst dich davor h\u00fcten, dich so zu betragen, dass du dich damit eines Tages selbst des Rechts beraubst, den Standpunkt zu vertreten, zu dem du dich verpflichtest f\u00fchlst. Nie sollst du dich so verhalten, dass die Menschen sp\u00e4ter mit vollen Recht behaupten k\u00f6nnen: \u201eWenn irgendjemand, so hast du kein Recht dazu, in dieser Weise zu sprechen\u201c.<\/p>\n<p>Doch wenn du tats\u00e4chlich einmal in eine solche Lage ger\u00e4tst, dann gibt es nur eine M\u00f6glichkeit: ihr mutig die Stirn zu bieten und die Folgen auf dich zu nehmen. Diesen Mut besa\u00df Pilatus leider nicht. Lieber gab er die Gerechtigkeit preis als seine Stellung; er verurteilte Jesus zum Tode, um als Landpfleger in Pal\u00e4stina zu bleiben. W\u00e4re er ein wirklich mutiger Mensch gewesen, dann h\u00e4tte er sich nicht beirren lassen, sondern das Rechte getan und die Konsequenzen auf sich genommen; doch seine Vergangenheit machte ihn zum Feigling.<\/p>\n<blockquote><p>Verrate Jesus nicht, indem du schweigst und seine Gerechtigkeit verleugnest. Sei bereit alle Konsequenzen zu tragen, die deine J\u00fcngerschaft mit sich bringt. Dein \u201eJa sei ein Ja\u201c und dein \u201eNein sei ein Nein\u201c, stehe fest zu Jesus Christus, egal in welcher Situation, egal an welchen Ort, verrate Jesus nicht. Wenn du den Menschen gegen\u00fcber schweigst von Jesus zu erz\u00e4hlen, schweigt Jesus und wird seinen Vater deinen Namen nicht bekennen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mehr als sch\u00f6nen Tag. 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