{"id":1897,"date":"2017-04-26T00:24:35","date_gmt":"2017-04-25T22:24:35","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1897"},"modified":"2018-09-14T14:26:35","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:35","slug":"andacht-vom-26-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1897","title":{"rendered":"Andacht vom 26 April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. Freue dich auch an den kleinen Dingen, denn auch diese hat Gott zu deiner Freude geschaffen. Behandle alle Menschen so wie du auch behandelt werden m\u00f6chtest und vergelte nicht gleiches mit gleichen, schaue bei allen immer nur auf dich!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Verk\u00fcndige allezeit ohne Furcht das Evangelium! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 23, 1-12<\/strong>\n\n<strong>Und die ganze Versammlung stand auf, und sie f\u00fchrten ihn vor Pilatus.<\/strong>\n\n<strong>Sie fingen aber an, ihn zu verklagen und sprachen: Wir haben gefunden, da\u00df dieser das Volk verf\u00fchrt und ihm wehrt, dem Kaiser die Steuern zu zahlen, und behauptet, er sei Christus, der K\u00f6nig.<\/strong>\n\n<strong>Da fragte ihn Pilatus und sprach: Du bist der K\u00f6nig der Juden? Er antwortete ihm und sprach: Du sagst es!<\/strong>\n\n<strong>Da sprach Pilatus zu den Hohenpriestern und dem Volk: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen!<\/strong>\n\n<strong>Sie aber bestanden darauf und sprachen: Er wiegelt das Volk auf, indem er lehrt in ganz Jud\u00e4a, was er zuerst in Galil\u00e4a tat und [fortsetzte] bis hierher!<\/strong>\n\n<strong>Als Pilatus das h\u00f6rte, fragte er, ob der Mensch ein Galil\u00e4er sei.<\/strong>\n\n<strong>Und da er vernahm, da\u00df er aus dem Gebiet des Herodes sei, sandte er ihn hin zu Herodes, der in diesen Tagen ebenfalls zu Jerusalem war.<\/strong>\n\n<strong>Herodes aber freute sich sehr, als er Jesus sah; denn er h\u00e4tte ihn schon l\u00e4ngst gern gesehen, weil er viel von ihm geh\u00f6rt hatte, und er hoffte, ein Zeichen von ihm zu sehen.<\/strong>\n\n<strong>Er legte ihm denn auch viele Fragen vor; aber Jesus gab ihm keine Antwort.<\/strong>\n\n<strong>Die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten standen da und verklagten ihn heftig.<\/strong>\n\n<strong>Und Herodes samt seinen Kriegsleuten verachtete und verspottete ihn, zog ihm ein wei\u00dfes Kleid an und schickte ihn wieder zu Pilatus.<\/strong>\n\n<strong>An demselben Tage schlossen Pilatus und Herodes Freundschaft miteinander, denn zuvor waren sie einander feind gewesen.<\/strong><\/pre>\n<p>Zur Zeit Jesu besa\u00dfen die Juden nicht die Vollmacht, ein Todesurteil zu vollstrecken. Solch ein Urteil musste erst vom r\u00f6mischen Landpfleger best\u00e4tigt werden, ehe es dann von den r\u00f6mischen Beh\u00f6rden vollstreckt wurde. Aus diesem Grunde f\u00fchrten die Juden Jesus auch vor Pilatus. Nichts zeigt und deutlicher ihre gewissenlose Bosheit als die Tatsache, welchen Verbrechens sie ihn beschuldigten. Vor dem Synedrium hatte die Anklage auf Gottesl\u00e4sterung gelautet, weil er gewagt hatte, sich selbst als den Sohn Gottes zu bezeichnen. Vor Pilatus wurde diese Beschuldigung nicht einmal erw\u00e4hnt. Sie wussten n\u00e4mlich genau, dass sie bei ihm niemals Aussicht auf Erfolg mit einer Anklage gehabt h\u00e4tten, die ihm als Sache des j\u00fcdischen Glaubens und Aberglaubens erschienen w\u00e4re.<\/p>\n<p>So beschuldigten sie Jesus vor Pilatus eines durch und durch politischen Vergehens. Die Anzeichen verraten, dass die Sadduz\u00e4er die Anstifter zu dieser Anklage waren. Es waren tats\u00e4chlich die vornehmen, mit den R\u00f6mern kollaborierenden Sadduz\u00e4er, die die Kreuzigung Jesu bewirkten. Sie waren besorgt, er k\u00f6nne ein Element der Unruhe darstellen und eine Situation hervorrufen, die sie um ihren Reichtum, um ihre Bequemlichkeit und um ihre Macht bringen k\u00f6nne. Sie hatten Angst um ihre Stellung, die sie zur damaligen Zeit innehatten. Sie wollten nichts von ihrem Prestige einb\u00fc\u00dfen um ihren Machtmissbrauch weiter betreiben zu k\u00f6nnen. Auch heute sind viele Menschen und leider auch viele Christen darauf bedacht, ihre Stellung, ihr Ansehen nicht zu verlieren. Dieses alles steht \u00fcber Jesus Christus, sie beweihr\u00e4uchern sich gegenseitig und sagen sie dienen Jesus Christus, denn sie aber leider schon lange nicht mehr dienen, sondern nur sich selbst.<\/p>\n<p>Sie beschuldigten Jesus vor Pilatus tats\u00e4chlich eines dreifachen Vergehens. Sie warfen ihm vor a.) er betreibe aufr\u00fchrerische Aktionen; b.) er ermutigte die Leute dazu, dem Kaiser keine Steuern zu zahlen; c.) er nehme den Titel K\u00f6nig f\u00fcr sich in Anspruch. Jeder einzelne Punkt dieser anklage war eine L\u00fcge, dass wussten sie wohl. In ihrem an Wahnsinn grenzenden Wunsch, Jesus unsch\u00e4dlich zu machen, nahmen sie ihre Zuflucht zu den sch\u00e4ndlichsten und wohl berechneten L\u00fcge. Hier kannst du deutlich erkennen wie grausam Menschen werden, wenn sie ihre eigene Wahrheit durchsetzen wollen. Sie setzen alle m\u00f6glichen Hebel in Bewegung und bauen sich ein L\u00fcgengeb\u00e4ude, was schwer zu durchschauen ist. Du siehst hier ein Beispiel daf\u00fcr, dass deine Worte t\u00f6ten k\u00f6nnen, denn es waren alles nur Worte die keinen Tatbestand hatten, die Jesus ans Kreuz brachten. Untersch\u00e4tze niemals die Kraft und Macht deiner Worte, benutze sie wohl bedacht und niemals zum B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Pilatus war nicht umsonst ein erfahrener r\u00f6mischer Beamter; er durchschaute sie wohl und trug kein Verlangen danach, ihren W\u00fcnschen zu willfahren. Aber ebenso wenig wollte er sie kr\u00e4nken. Sie hatten beil\u00e4ufig bemerkt, dass Jesus aus Galil\u00e4a stamme; diese Bemerkung sollte ihren Anschuldigungen zus\u00e4tzlich Nahrung geben, denn Galil\u00e4a war als \u201eWiege des Aufruhrs\u201c allgemein bekannt. Doch Pilatus sah gerade in dieser Tatsache einen Ausweg f\u00fcr sich. Die Rechtsprechung in Galil\u00e4a unterstand Herodes Antipas, der sich zu dieser Zeit ebenfalls zum Passahfest in Jerusalem aufhielt. Pilatus \u00fcberwies daher den Fall an Herodes. Herodes nun geh\u00f6rte zu den sehr wenigen Menschen, denen Jesus absolut nichts zu sagen hatte. Weshalb glaubte Jesus, dass es f\u00fcr ihn vor Herodes nichts zu sagen gab?<\/p>\n<p>Herodes betrachtete Jesus als eine Sehensw\u00fcrdigkeit, die zum Anstarren da war. F\u00fcr Herodes bedeutete Jesus ein blo\u00dfes Schauspiel. Doch Jesus war keine Sehensw\u00fcrdigkeit zum Anstarren; er war ein K\u00f6nig, dem man sich unterwerfen musste. Der griechische Stoiker Epiktet pflegte immer wieder sein Bedauern dar\u00fcber auszusprechen, dass die Menschen aus aller Welt kamen, um seine Vorlesung zu besuchen und ihn anzustarren, als ob er ein ber\u00fchmtes Standbild sei, jedoch nicht, um das, was er lehrte, zu beherzigen und sich danach zu richten. Auch Jesus ist keine Gestalt zum Anstarren, sondern der Meister, dem wir gehorchen m\u00fcssen. Sensationsgier war der Antrieb der Menschen und ist es auch heute oftmals auch noch. Wie schnell ist eine Veranstaltung brechend voll, wenn ein Prediger mit einer Heilungsgabe oder einer Gabe der Weissagung abh\u00e4lt. Aus allen Ecken der Stadt und den umliegenden D\u00f6rfern und St\u00e4tten kommen vorbei, Menschen die sonst niemals oder eher sehr gem\u00e4\u00df einen Gottesdienst besuchen. Allein die Gier nach einer Sensation treibt sie an, die pure Lust etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches zu erleben.<\/p>\n<p>Herodes betrachtete den Fall Jesu, ganz ungeniert, als einen Scherz. Er trieb seinen Spa\u00df mit ihm; er lie\u00df ihm zum Spa\u00df ein K\u00f6nigsgewand anlegen. Oder, um es anders auszudr\u00fccken; Herodes weigerte sich, Jesus ernst zu nehmen. Er wollte ihn seinen H\u00f6flingen als eine am\u00fcsante Rarit\u00e4t vorf\u00fchren, aber an diesem Punkt h\u00f6rte dann sein Interesse an ihm auf. Es ist eine bekannte Tatsache, dass die gro\u00dfe Mehrheit der Menschen sich immer noch weigerte, Jesus ernst zu nehmen. Wenn die Menschen ihn ernst n\u00e4hmen, w\u00fcrden sie seinen Worten und seinen Anforderungen an uns mehr Aufmerksamkeit als bisher schenken. Es werden dir viele Menschen begegnen die Jesus Christus nicht ernst nehmen, die ihn auslachen und ihre Sp\u00e4\u00dfe dar\u00fcber machen wie du \u00fcber Jesus redest. Sie wissen genau, dass wenn sie Jesus ernst nehmen w\u00fcrden, wenn sie Jesus als Realit\u00e4t, als Sohn Gottes anerkennen w\u00fcrden, m\u00fcssten sie ihr Leben \u00e4ndern. Viele Menschen wollen ihr Leben nicht \u00e4ndern, weil sie Angst haben etwas zu verlieren und sie der Wahrheit unverf\u00e4lscht ins Gesicht schaue m\u00fcssten. Lieber verschlie\u00dfen sie ihre Augen und treiben ihren Spa\u00df und Hohn \u00fcber Jesus. Aber gebt die Hoffnung beim Evangelisieren nicht auf, ich selber habe \u00fcber Jesus gespottet, ich habe Menschen die in meiner Wohnung \u00fcber Jesus redeten, am Kraken heraus geschmissen, ins Treppenhaus, die Treppe herunter. Ich habe schlecht \u00fcber Jesus geredet, ich habe ihn praktisch angespuckt und getreten. Ich war zur damaligen Zeit wohl der letzte von dem man glauben konnte, an Jesus zu glauben. Aber Jesus kam auch bei mir ans Ziel und hat mich errettet, Halleluja!<\/p>\n<p>Vers 11, \u201eHerodes mit seinem Hofgesinde verachtete ihn\u201c, l\u00e4sst noch eine andere \u00dcbersetzungsm\u00f6glichkeit zu: \u201eHerodes, mit seinem Hofgesinde hinter sich, hielt Jesus f\u00fcr unbedeutend\u201c. Herodes, der seiner Stellung als K\u00f6nig sicher war, die durch die Macht seiner Leibwache noch gest\u00fctzt wurde, glaubte, diesem Zimmermann aus Galil\u00e4a komme keinerlei Bedeutung zu. Es gibt auch heute Menschen, die bewusst oder unbewusst der \u00dcberzeugung sind, Jesus brauchte keine Bedeutung beigemessen zu werden, er stelle einen Faktor dar, ohne den das Leben durchaus m\u00f6glich sei. Sie r\u00e4umen ihm daher in ihrem Herzen keinen Platz und im Leben keinen Einfluss ein, da sie glauben, sie k\u00f6nnen ohne weiteres auf ihn verzichten. F\u00fcr jeden Christen dagegen ist Jesus die wichtigste Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn du ein Nachfolger Jesus Christus bist, gehe hinaus und verk\u00fcndige aller Kreatur das Evangelium. Schaue dabei nicht darauf wie sie reagieren und was sie \u00fcber Jesus Christus sagen und denken. Erf\u00fclle deinen Auftrag und \u00fcberwinde mit der Hilfe des Heiligen Geistes deine Menschenfurcht und verk\u00fcndige mit Worten und Taten das Evangelium allezeit. Verk\u00fcndige allezeit ohne Furcht das Evangelium, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/p>\n<p>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag. Freue dich auch an den kleinen Dingen, denn auch diese hat Gott zu deiner Freude geschaffen. 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