{"id":1890,"date":"2017-04-25T00:41:31","date_gmt":"2017-04-24T22:41:31","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1890"},"modified":"2018-09-14T14:26:35","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:35","slug":"andacht-vom-25-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1890","title":{"rendered":"Andacht vom 25. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Viele Erlebnisse mit deinem Herrn Jesus Christus w\u00fcnsche ich dir. Versuche alle Menschen und alle Erlebnisse mit den Augen Jesus Christus zu sehen. Mit den Augen der Gnade, Liebe und des Friedens!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Vertraue immer und \u00fcberall auf Jesus Christus!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 22, 63-71\nDie M\u00e4nner aber, die Jesus festhielten, verspotteten und misshandelten ihn;\nsie verh\u00fcllten ihn, schlugen ihn ins Angesicht, fragten ihn und sprachen: Weissage uns, wer ist's, der dich geschlagen hat?\nUnd viele andere L\u00e4sterungen sprachen sie gegen ihn aus.\nUnd als es Tag geworden, versammelten sich die \u00c4ltesten des Volkes, die Hohepriester und Schriftgelehrten, und f\u00fchrten ihn ab vor ihren Hohen Rat;\nund sie sprachen: Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so w\u00fcrdet ihr es nicht glauben;\nwenn ich aber auch fragte, so w\u00fcrdet ihr mir nicht antworten.\nVon nun an aber wird des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.\nDa sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr saget, was ich bin!\n Da sprachen sie: Was bed\u00fcrfen wir weiter Zeugnis? Denn wir selbst haben es aus seinem Munde geh\u00f6rt.<\/pre>\n<p>Noch in der gleichen Nacht war Jesus vor den Hohepriester gebracht worden, wo er privat und inoffiziell verh\u00f6rt wurde. Der Zweck dieses Verh\u00f6rs bestand darin, dass die j\u00fcdischen Oberen sich an ihm weiden wollten, falls er in ihrem Kreuzverh\u00f6r \u00fcber etwas strauchelte, so dass sie einen Grund zur Anklage gegen ihn h\u00e4tten. Danach wurde er den Tempelw\u00e4chtern \u00fcbergeben, die ihn in ihren Gewahrsam nahmen und grausamen Scherz mit ihm trieben. Als es Morgen wurde, brachten sie ihn vor das Synedrium.<\/p>\n<p>Das Synedrium war die h\u00f6chste j\u00fcdische Beh\u00f6rde. Ihm oblag insbesondere die gesamte Rechtsprechung in allen religi\u00f6sen und theologischen Fragen. Das Synedrium setzte sich aus siebzig Mitgliedern zusammen. Die Schriftgelehrten, Rabbinen und Pharis\u00e4er, die Priester und Sadduz\u00e4er und \u00c4ltesten waren darin vertreten. W\u00e4hrend der Dunkelheit durfte er nicht zusammentreten. Darum wurde Jesus bis zum Morgen festgehalten, ehe sie ihn vor diese Versammlung brachten. Der einzige Versammlungsort des Synedriums war die Halle der behauenen Steine um Tempelhof.<br \/>\nDer Hohepriester war der Vorsitzende des Synedriums. Wir besitzen Verfahrensvorschriften des Synedriums. Vielleicht stellen sie nur ein Ideal dar, das niemals erreicht wurde; doch immerhin gew\u00e4hren sie uns einen Einblick in das, was die Juden im g\u00fcnstigsten Falle von Synedrium erwarteten und wir ersehen daraus, wie weit ihr Verhalten im Verh\u00f6r Jesu hinter ihren eigenen Idealvorstellungen zur\u00fcckblieb. Das Gericht bildete einen Halbkreis, so dass alle Mitglieder sich untereinander sehen konnten. Ihnen gegen\u00fcber stand der Anklage in Trauerkleidung. Hinter ihm sa\u00dfen die Sch\u00fcler und J\u00fcnger der Rabbinen, die wohl als Verteidiger des Angeklagten, jedoch nicht gegen ihn auftreten durften. Blieb ein Platz des Gerichts unbesetzt, wurde er wahrscheinlich unter Mitwirkung dieser Sch\u00fcler neu besetzt. S\u00e4mtliche Anklagepunkte mussten von zwei unabh\u00e4ngig voneinander angeh\u00f6rten beweiskr\u00e4ftigten Zeugenaussage gest\u00fctzt werden. Ein Mitglied des Gerichts durfte wohl zun\u00e4chst gegen den Angeklagten sprechen, konnte dann aber trotzdem hinterher noch Partei f\u00fcr ihn ergreifen. Umgekehrt dagegen war es nicht statthaft.<\/p>\n<p>Wenn der Urteilsspruch f\u00e4llig war, mussten alle Mitglieder einzeln ihren Spruch f\u00e4llen; dabei fing der j\u00fcngste an und der \u00c4lteste kam zuletzt an die Reihe. F\u00fcr einen Freispruch gen\u00fcgte die Mehrheit von einer Stimme, bei einer Verurteilung war eine Mehrheit von zwei Stimmen erforderlich. Ein Todesurteil durfte niemals am gleichen Tage vollstreckt werden, an dem es gef\u00e4llt worden war; es musste erst eine Nacht dar\u00fcber verstreichen, so dass das Gericht dar\u00fcber schlafen konnte und unter Umst\u00e4nden den Urteilsspruch in eine Begnadigung umwandeln konnte. Das ganze Gerichtsverfahren sollte der Barmherzigkeit dienen, doch selbst aus dem summarischen Bericht des Lukas geht hervor, dass das Synedrium bei dem Verh\u00f6r Jesus sich keineswegs an seine eigenen Satzungen und Vorschriften hielt. Nichts entsprach bei der Verhandlung Jesu der Norm, die sonst so getreuen Buchstabennachfolger, verhielten sich den Satzungen gegen\u00fcber mehr als untreu.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen sorgf\u00e4ltig festhalten, dass die Anklage, die das Synedrium schlie\u00dflich gegen Jesus vollbrachte, auf Gottesl\u00e4sterung lautete. Die Behauptungen, Gottes Sohn zu sein, bedeutete eine Beleidigung der Majest\u00e4t Gottes, war also Gottesl\u00e4sterung, worauf die Todesstrafe stand und musste mit dem Tode bestraft werden.<\/p>\n<p>Nach seiner n\u00e4chtlichen Festnahme verlassen die J\u00fcnger Jesus und er wird zu Kajafas und dem j\u00fcdischen Hohen Rat gebracht. Die Augen werden ihm verbunden und er wird wiederholt verspottet, angespuckt und ins Gesicht geschlagen(siehe Jes50, 6). Es liegt eine tiefere Tragik darin, dass Jesus nicht einmal einfache Gerechtigkeit widerfuhr, als er um Liebe bat. Und es gereicht Jesu zum Ruhm, dass er nach einer Nacht b\u00f6swilliger Ausfragerei, nachdem er verspottet, geschlagen und gequ\u00e4lt worden war, immer noch darauf vertraute, dass er zur Rechten Gottes sitzen und triumphieren werde. Sein Glaube sprach den Tatsachen hohn. Nicht einen Augenblick lang glaubte er, dass die Menschen am Ende Sieger bleiben k\u00f6nnten \u00fcber den Plan Gottes.<\/p>\n<blockquote><p>Auch du kannst jederzeit und an jedem Tag darauf vertrauen, dass Jesus Christus bei dir ist und dir durch den Heiligen Geist geholfen wird. Halte an den Verhei\u00dfungen f\u00fcr dein Leben fest, schaue zu jederzeit auf zum Himmel. Denn nur im Himmel befindet sich deine Gerechtigkeit, nicht hier auf Erden. Mit Jesus Christus wirst du jederzeit Sieger sein, er hat f\u00fcr dich den Sieg errungen. Wenn Gott mit dir ist, wer soll gegen dich sein. Niemand wird dich jemals trennen von der Liebe Gotte, kein Mensch und keine Macht der Finsternis, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. 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