{"id":1860,"date":"2017-04-19T00:42:10","date_gmt":"2017-04-18T22:42:10","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1860"},"modified":"2018-09-14T14:26:39","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:39","slug":"andacht-vom-19-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1860","title":{"rendered":"Andacht vom 19. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mega sch\u00f6nen Tag. Habe auch Freude an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch diese hat Gott f\u00fcr dich geschaffen. Gebe niemals auf, sondern schaue immer hinauf zum Himmel zu deinem Gott, er ist immer und \u00fcberall bei dir. Auch oder gerade wenn du denkst, er ist nicht f\u00fcr dich da, ist er dir ganz nahe!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Verleugne Jesus nicht durch dein Leben!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 22, 7-23\nUnd da er vernahm, da\u00df er aus dem Gebiet des Herodes sei, sandte er ihn hin zu Herodes, der in diesen Tagen ebenfalls zu Jerusalem war.\nHerodes aber freute sich sehr, als er Jesus sah; denn er h\u00e4tte ihn schon l\u00e4ngst gern gesehen, weil er viel von ihm geh\u00f6rt hatte, und er hoffte, ein Zeichen von ihm zu sehen.\nEr legte ihm denn auch viele Fragen vor; aber Jesus gab ihm keine Antwort.\nDie Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten standen da und verklagten ihn heftig.\nUnd Herodes samt seinen Kriegsleuten verachtete und verspottete ihn, zog ihm ein wei\u00dfes Kleid an und schickte ihn wieder zu Pilatus.\nAn demselben Tage schlossen Pilatus und Herodes Freundschaft miteinander, denn zuvor waren sie einander feind gewesen.\nPilatus aber rief die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammen\nund sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abtr\u00fcnnig; und siehe, als ich ihn vor euch verh\u00f6rte, habe ich an diesem Menschen keine Schuld gefunden, deren ihr ihn anklagt,\naber auch Herodes nicht; denn er hat ihn zu uns zur\u00fcckgeschickt, und siehe, es ist nichts von ihm ver\u00fcbt worden, was des Todes w\u00fcrdig w\u00e4re.\nDarum will ich ihn z\u00fcchtigen und dann freilassen.\nEr musste ihnen aber auf das Fest einen freigeben.\nDa schrie aber der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gib uns Barabbas frei!\nDer war wegen eines in der Stadt vorgefallenen Aufruhrs und Mordes ins Gef\u00e4ngnis geworfen worden.\nDa redete ihnen Pilatus noch einmal zu, weil er Jesus freizulassen w\u00fcnschte.\nSie aber riefen dagegen und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn!\nUnd zum dritten Mal sprach er zu ihnen: Was hat dieser denn B\u00f6ses getan? Ich habe keine des Todes w\u00fcrdige Schuld an ihm gefunden. Darum will ich ihn z\u00fcchtigen und dann freilassen.\nSie aber hielten an mit lautem Geschrei und forderten, da\u00df er gekreuzigt werde; und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm \u00fcberhand.<\/pre>\n<p>Wieder schob Jesus die Dinge nicht bis zum letzten Augenblick auf, sondern plante alles sorgf\u00e4ltig. Schiebe auch du die Dinge nicht auf die lange Bank und plane, was du planen kannst.<\/p>\n<p>Die H\u00e4user der bessergestellten Leute besa\u00dfen zwei R\u00e4ume. Ein Raum befand sich \u00fcber dem anderen; die H\u00e4user machten den Eindruck, als sei ein kleiner Kasten auf einen gro\u00dfen gestellt worden. Den oberen Raum erreichte man \u00fcber die Treppe von au\u00dfen. W\u00e4hrend des Passahfestes brauchte in Jerusalem niemand etwas f\u00fcr seine Unterkunft zu bezahlen. Das einzige, was der Wirt von den Pilgern daf\u00fcr erhielt, dass er ihnen Unterkunft gew\u00e4hrte, war unter Umst\u00e4nden das Fell des Osterlamms, das verspeist wurde.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig traf ein Rabbi sich im oberen Raum mit seinen Lieblingssch\u00fclern, um ihnen sein Herz zu \u00f6ffnen und alles mit ihnen zu besprechen. Jesus traf also Vorsorge f\u00fcr einen solchen Raum. Er schickte Petrus und Johannes in die Stadt, damit sie nach einem Manne Ausschau hielten, der einen Wasserkrug trage. Das Wassertragen war gew\u00f6hnlich Frauenarbeit. Einen wassertragenden Mann konnte man also ebenso leicht ausfindig machen wie einen Mann, der an einem regnerischen Tage mit einem aufgespannten rosa Damenschirm durch die Stra\u00dfe geht. Dieses Zeichen war zwischen Jesus und einem seiner Freunde vorher vereinbart.<\/p>\n<p>So nahm das Fest als seinen Verlauf und Jesus benutzte dabei die alten Symbole, gab ihnen jedoch eine neue Bedeutung.<br \/>\nVom Brot sagte er: \u201eDas ist mein Leib\u201c. Darin ist genau das enthalten, was wir Sakrament nennen. Unter einem Sakrament verstehen wir etwas, das \u00e4u\u00dferlich gesehen etwas ganz Gew\u00f6hnliches, das jedoch f\u00fcr den, der Augen hat zu sehen und ein verstehendes Herz, eine Bedeutung erlangt hat, die weit \u00fcber diesen \u00e4u\u00dferen Wert hinausgeht. Daran ist nichts besonders Theologisches oder Geheimnisvolles. Wir alles besitzen Schubladen voller Dinge, die wir h\u00f6chstens als Tr\u00f6del bezeichnen k\u00f6nnen, die wir aber trotzdem nicht fortwerfen. Wir bringen es deswegen nicht fertig, weil sie uns lebhaft an diesem jenen Menschen erinnern oder an dieses oder jenes Ereignis erinnern, wenn wir sie ber\u00fchren oder in die Hand nehmen. Stets handelt es sich um ganz gew\u00f6hnliche Gegenst\u00e4nde, aber dennoch besitzen sie f\u00fcr uns einen Wert, der weit dar\u00fcber hinausgeht. Das ist ein Sakrament.<\/p>\n<p>Als die Mutter eines schottischen Schriftstellers starb und ihr Nachlass geordnet wurde, fand man darunter auch s\u00e4mtliche Briefumschl\u00e4ge, in denen der ber\u00fchmte Sohn ihr getreulich und aus liebendem Herzen Schecks zu ihrer Unterst\u00fctzung geschickt hatte. Es waren blo\u00df leere alte Umschl\u00e4ge, doch ihr hatten sie wesentlich mehr bedeutet. Das ist ein Sakrament.<\/p>\n<p>Als Nelson in der St.-Pauls Kathedrale beigesetzt wurde, trug eine Gruppe seiner Seeleute den Sarg zu Grabe. Ein Augenzeuge dieser Szene schreibt dar\u00fcber: \u201eEhrerbietig versenkten sie den Leichnam des gro\u00dfen Admirals ins Grab. Dann aber ergriffen sie, als h\u00e4tte sie vom Achterdeck einen scharfen Befehl erhalten, die Fahne, mit der der Sarg bedeckt war, zerrissen sie und jeder nahm ein St\u00fcck davon als Andenken an den ber\u00fchmten Toten an sich.\u201c Ihr Leben lang w\u00fcrden sie das kleine St\u00fcckchen bunten Fahnentuchs an ihren geliebten Admiral erinnern. Das ist ein Sakrament. Das Brot, das wir beim Abendmahl essen, ist gew\u00f6hnliches Brot; dennoch ist es f\u00fcr den, der ein f\u00fchlsames, verstehendes Herz besitzt, der Leib Christi.<\/p>\n<p>Jesus sagte vom Kelch: \u201edieser Kelch ist der Neue Bund, f\u00fcr den mein Blut vergossen wird\u201c. Im biblischen sinne bedeutet das Wort Bund eine Verbindung zwischen Gott und dem Menschen. Gott hatte sich den Menschen gn\u00e4dig gen\u00e4hert; und die Menschen versprachen ihm zu gehorchen und sein Gesetz zu halten. Im 2. Buch Mose 24, 1-8 wird dar\u00fcber ausf\u00fchrlich berichtet. Die Best\u00e4ndigkeit dieses Bundes h\u00e4ngt davon ab, ob die Menschen ihr Versprechen einhalten und diesem Gesetz gehorchen. Das konnten die Menschen jedoch weder damals noch heute; der s\u00fcndige Mensch unterbricht immer wieder diese Verbindung zwischen den Menschen und Gott.<\/p>\n<p>Die j\u00fcdischen Opferbestimmungen dienten daher alle dem Zweck, diese Verbindung zu Gott durch die Darbringung von Opfern wieder herzustellen und die S\u00fcnden wieder gutzumachen. Jesus saget also folgendes: \u201eDurch mein Leben und Sterben habe ich eine neue Beziehung zwischen dir und Gott m\u00f6glich gemacht. Du bist ein S\u00fcnder, das steht fest. Doch weil ich f\u00fcr dich gestorben bin, ist Gott nicht l\u00e4nger dein Feind, sondern dein Freund\u201c. Das Leben Jesus war der Preis, um den die gute Beziehung zwischen Gott und den Menschen, die verloren war, wiederhergestellt wurde.<br \/>\nJesus sagte: \u201eTut dies, es soll euch an mich erinnern\u201c. Jesus wusste, wie leicht der Mensch vergisst. Die Griechen ben\u00fctzen ein sehr anschauliches Wort, um den Begriff der Zeit zu erl\u00e4utern: \u201eZeit ist das, was alle Dinge ausl\u00f6scht\u201c, sagten sie, als w\u00e4ren die Menschen Schiefertafeln und die Zeit der Schwamm, mit dem die Tafel saubergewischt werde. Jesus sagte also: \u201eIn der Hast und Unruhe des Alltags werdet ihr mich vergessen. Sucht daher zuweilen den Frieden und die Stille meines Hauses auf und tut dasselbe wie jetzt, zusammen mit denen, die mir anh\u00e4ngen, dann werdet ihr euch an alles erinnern\u201c.<\/p>\n<p>Das Ungl\u00fcck wurde dadurch noch gr\u00f6\u00dfer und tragischer, dass unter den J\u00fcngern, mit denen Jesus zu Tisch sa\u00df; einer ein Verr\u00e4ter war. An jedem Abendmahl nehmen Verr\u00e4ter teil, denn wenn du dich Jesus Christus in seinem Hause selbst versprichst und dann hinausgehst und ihn durch dein Leben verleugnest, dann verr\u00e4tst du seine Sache ebenfalls.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn du deinen Weg mit Jesus Christus geht\u2019s, du dich ihm durch deiner Bekehrung versprochen hast, lebe auch ein Leben Jesus Christus gem\u00e4\u00df. Sei durch dein Lebenswandel, durch dein Umgang mit Problemen, Schmerz und Leid und durch deine Worte ein Zeugnis Gottes auf dieser Welt. Wenn dein Lebenswandel nicht Jesus Christus gem\u00e4\u00df ist, verr\u00e4tst du ihn, du stellst Jesus Christus anders da wie er ist. Du zeigst den Menschen ein falsches Bild von Gott. Dein Glauben bedeutet Ver\u00e4nderung, du sollst abnehmen, dein egoistisches Ich soll immer kleiner werden, damit Jesus Christus in dir Gestalt gewinnen kann. Gott ist Heilig, so sei auch du Heilig.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mega sch\u00f6nen Tag. Habe auch Freude an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch diese hat Gott f\u00fcr dich geschaffen. Gebe niemals auf, sondern schaue immer hinauf zum Himmel zu deinem Gott, er ist immer und \u00fcberall bei dir. 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