{"id":1830,"date":"2017-04-13T00:30:40","date_gmt":"2017-04-12T22:30:40","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1830"},"modified":"2018-09-14T14:26:42","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:42","slug":"andacht-vom-13-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1830","title":{"rendered":"Andacht vom 13. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten, mega sch\u00f6nen und erlebnisreichen Tag. Nehme alles was geschieht aus der Hand Gottes und bitte um die Weisheit und Kraft damit umzugehen. Freue dich am Herrn allezeit und abermals sage ich dir freue dich!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Sei allezeit wachsam, nicht jeder ist ein Nachfolger Jesus!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 20, 45-47\n Als aber das Volk zuh\u00f6rte, sprach er zu seinen J\u00fcngern:\n H\u00fctet euch vor den Schriftgelehrten, die im Talar einhergehen wollen und sich gerne gr\u00fc\u00dfen lassen auf den M\u00e4rkten und den Vorsitz in den Synagogen und die ersten Pl\u00e4tze bei den Mahlzeiten lieben;\n sie fressen der Witwen H\u00e4user und sprechen zum Vorwand lange Gebete; diese ziehen sich ein umso schwereres Urteil zu.\n<\/pre>\n<p>Die Ehrerbietung, die Schriftgelehrten und Rabbinen erwarteten und die ihnen auch tats\u00e4chlich entgegengebracht wurde, war ungew\u00f6hnlich gro\u00df. Sie hatte genaue Vorschriften dar\u00fcber aufgestellt, wem der Vortritt geb\u00fchrte. In der Schule \u00fcbernahm der gelehrte Rabbi den Vorsitz, bei Tisch der \u00e4lteste. Es ist schriftlich \u00fcberliefert, das einst zwei Rabbinen ganz best\u00fcrzt und tief gekr\u00e4nkt dar\u00fcber waren, dass mehrere Personen sie auf der Stra\u00dfe nur mit den Worten: \u201eM\u00f6ge dein Friede gro\u00df sein\u201c gegr\u00fc\u00dft h\u00e4tten, ohne hinzuzuf\u00fcgen: \u201eMeister\u201c! Sie beanspruchten sogar vor den Eltern Vorrang.<\/p>\n<p>Sie sagten zum Beispiel: \u201eDie Achtung, die du einem Freund entgegenbringst, soll nicht so gro\u00df sein wie die, die du deinem Lehrer entgegenbringst; die Ehrerbietung f\u00fcr deinen Lehrer soll an deine Verehrung f\u00fcr Gott grenzen\u201c. \u201eVor dem Lehrer sollst du gr\u00f6\u00dfere Achtung als vor deinem Vater haben, denn Sohn und Vater schulden dem Lehrer Ehrerbietung\u201c. \u201eWenn beide, der Vater und der Lehrer eines Mannes, etwas verloren haben, hat der Verlust des Lehrers Vorrang, denn der Vater hat dem Mann nur zum Leben in dieser Welt verholfen; der Lehrer dagegen, der ihn Weisheit gelehrt hat, f\u00fchrt ihn zum Leben in der k\u00fcnftigen Welt\u2026.Wenn der Vater eines Mannes und seine Lehrer eine Last tragen, soll es sie zuerst seinem Lehrer und danach erst seinem Vater abnehmen. Wenn sein Vater und sein Lehrer sich in Gefangenschaft befinden, soll er zuerst seinen Lehrer und dann er seinen Vater loskauften\u201c. Bei den Anspr\u00fcchen die die Lehrer ihrer Person fordern, ist der Hochmut und somit der Fall vorprogrammiert. Dieses erinnert schon sehr stark an einem G\u00f6tzendienst, an Menschen Huldigung. Mit einander dienen wie es das Wort fordert hat dieses wenig zu tun. Sie denken sie dienen Gott und merken nicht wie weit sie vom Weg Gottes abgewichen sind. Achte darauf dass du in allem immer Gott die Ehre gibst und nicht dein eigenes K\u00f6nigreich baust. Sei immer ein Teil aus dem ganzen Leib Christis, ein Teil wie jeder andere, egal welchen Dienst du folgst. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, so soll es auch bei dir sein. Denn jeder ist ein Teil vom Leib Christi, von der Gemeinde Gottes.<br \/>\nDerartig Anspr\u00fcche zu stellen, erscheint uns fast unglaublich und wenn es schon nicht gut ist, dass wir Menschen solche Forderungen stellen, dann ist es erst recht schlimm, wenn sie ihnen von anderen tats\u00e4chlich zugebilligt werden. Solcher Art waren die Forderungen und Anspr\u00fcche, die die Schriftgelehrten und Rabbinen stellen.<\/p>\n<p>Jesus beschuldigte die Schriftgelehrten au\u00dferdem, sie verschl\u00e4ngen die H\u00e4user der Witwen. Die Rabbinen waren gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Unterricht unentgeltlich zu erteilen. Da man von der Voraussetzung ausging, dass alle Rabbinen ein Gewerbe betrieben, so dass sie sich von ihrer H\u00e4nde Arbeit ern\u00e4hren konnten, sollte der Unterricht unentgeltlich erteilt werden. Das klingt sehr gro\u00dfm\u00fctig, doch gleichzeitig wurde gelehrt, dass ein Akt h\u00f6chster Fr\u00f6mmigkeit sei, einen Rabbi zu unterst\u00fctzen. Diese Lehren gleichen der so mancher Sekten, Sekten in denen du \u201efreiwillig verpflichtet\u201c wirst, dein Hab und Gut dem Guru und der Gemeinschaft zu opfern. Auch in manch einer Gemeinde wird immer und immer wieder vom Zehnten und vom Geben \u00fcber den Zehnten hinaus gepredigt. Sei allezeit wachsam und begebe dich nicht in solche H\u00e4nde F\u00e4nge, denn diese predigen Gott, aber suchen leider nur das Ihre. Gebe mit Freuden und vom ganzen Herzen, dann bist du auf dem richtige Weg. Das aber bedenket: Wer k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer im Segen s\u00e4t, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb!<\/p>\n<p>\u201eWer einem Teil seiner Eink\u00fcnfte in den Geldbeutel der Weisen steckt\u201c, sagte man, \u201eder wird f\u00fcr w\u00fcrdig befunden, einen Platz in der himmlischen Schule einzunehmen\u201c. \u201eWer einen J\u00fcnger der Weisheit in seinem Hause beherbergt, dem wird dies angerechnet, wie wenn er t\u00e4glich ein Opfer darbr\u00e4chte\u201c. \u201eDein Haus soll ein Zufluchtsort weiser M\u00e4nner sein\u201c. Es war keineswegs ungew\u00f6hnlich, dass Frauen, die leicht zu beeinflussen waren, folgerichtig die Beute der weniger \u00e4ngstlichen, daf\u00fcr die Annehmlichkeiten des Lebens umso mehr sch\u00e4tzenden Rabbinen wurden. Die Schlimmsten unter ihnen brachten die Witwen sogar um ihre H\u00e4user. Es gibt nichts Neues unter der Sonne sagt uns Salomo, du siehst alle Betr\u00fcgereien und Ausschweifungen waren auch schon zur damaligen Zeit bekannt und dies nicht gerade wenig.<\/p>\n<blockquote><p>Dieses ganze krankhafte Gebaren schockierte und emp\u00f6rte Jesus. Es war deswegen so besonders schlimm, weil die M\u00e4nner es ja selbst besser wussten und an so verantwortlicher Stelle des \u00f6ffentlichen Lebens standen. Gott verurteilt alle Menschen, die eine Vertrauensstellung zu eigenen Zwecken und zu ihrem eigenen Vorteil missbrauchen.<br \/>\nWenn du heute Jesus nachfolgst, sei dir bewusst, dass es in einigen Gemeinden Pastoren und Leiter gibt, die zwar Gottes Wort predigen und lehren, im Inneren jedoch genauso verdorben sind wie die religi\u00f6sen Gesetzeslehrer zur Zeiten Jesu(Mt24, 11. 24). Jesus warnt, dass nicht alle, die behaupten, ihnen zu kennen und ihm nachzufolgen, wahre Gl\u00e4ubige sind. Es gibt eine Reihe \u201echristlicher\u201c Autoren, Missionare, Pastoren, Evangelisten, Leiter; Musiker und andere Gemeindeleiter und \u2013 Mitarbeiter, die nicht das sind, was sie vorgeben. Sei allezeit wachsam und bitte den Heiligen Geist dich allezeit zu leiten und zu f\u00fchren, in allen deinen Handeln, Wollen und F\u00fchlen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten, mega sch\u00f6nen und erlebnisreichen Tag. Nehme alles was geschieht aus der Hand Gottes und bitte um die Weisheit und Kraft damit umzugehen. Freue dich am Herrn allezeit und abermals sage ich dir freue dich! Sei allezeit wachsam, nicht jeder ist ein Nachfolger Jesus! 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