{"id":1819,"date":"2017-04-11T00:28:36","date_gmt":"2017-04-10T22:28:36","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1819"},"modified":"2018-09-14T14:26:43","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:43","slug":"andacht-vom-11-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1819","title":{"rendered":"Andacht vom 11. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus Christus. Er soll dir allezeit dein Herz erhellen und alle Finsternis ausl\u00f6schen. Sei du ein Botschafter Gottes hier auf dieser Welt und lebe so, dass die Menschen allezeit an dir erkennen k\u00f6nnen, wer Jesus Christus ist!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Spreche so dass die Menschen dich verstehen!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 20, 27-40\nDa traten aber etliche der Sadduz\u00e4er herzu, welche behaupten, es gebe keine Auferstehung, fragten ihn\nund sprachen: Meister! Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn jemandes Bruder eine Frau hat und kinderlos stirbt, so soll dessen Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecken.\nNun waren sieben Br\u00fcder. Der erste nahm eine Frau und starb kinderlos.\nDa nahm der zweite die Frau und starb auch kinderlos.\nUnd der dritte nahm sie, desgleichen alle sieben und hinterlie\u00dfen keine Kinder bei ihrem Tod.\nZuletzt starb auch die Frau.\nWessen Frau wird sie nun in der Auferstehung sein? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt.\nUnd Jesus antwortete ihnen: Die Kinder dieser Weltzeit freien und lassen sich freien;\nwelche aber gew\u00fcrdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen,\ndenn sie k\u00f6nnen auch nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und S\u00f6hne Gottes, da sie S\u00f6hne der Auferstehung sind.\nDa\u00df aber die Toten auferstehen, hat auch Mose angedeutet bei [der Geschichte von] dem Busch, wo er den Herrn nennt \u00abden Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs\u00bb.\nEr ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn ihm leben alle.\nDa antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast trefflich geantwortet!\nDenn sie unterstanden sich nicht mehr, ihn etwas zu fragen.<\/pre>\n<p>Als die von den Schriftgelehrten und Hohepriestern ausgesandten Leute endlich stille schwiegen, erschienen die Sadduz\u00e4er. Bei ihrer Frage ging es um zweierlei.<\/p>\n<p>1. Sie bezieht sich auf das vorgeschriebene Ehegesetz(5Mos25, 5). Nach diesem Gesetz musste der Bruder eines Mannes, der kinderlos gestorben war, dessen Witwe heiraten und mit ihr Kinder zeugen, damit dieser Zweig der Familie nicht erlosch.<br \/>\nH\u00f6chstwahrscheinlich war dieses Gesetz zur Zeit Jesu l\u00e4ngst au\u00dfer Kraft, doch da es in den mosaischen Bestimmungen erhalten war, betrachteten die Sadduz\u00e4er es immer noch als bindend.<\/p>\n<p>2. Die Frage h\u00e4ngt mit der Glaubensanschauung der Sadduz\u00e4er zusammen. Die Sadduz\u00e4er werden zwar h\u00e4ufig mit den Pharis\u00e4er zusammen erw\u00e4hnt, in ihrer Glaubensanschauung waren sie jedoch Gegenpole.<\/p>\n<p>a.) Die Pharis\u00e4er waren eine ausschlie\u00dflich religi\u00f6se Gemeinschaft. Sie hatten keinerlei politischen Ehrgeiz, sondern waren mit jeder Herrschaft einverstanden, die sie in der Aus\u00fcbung der Zeremonialsrechts nicht beeintr\u00e4chtigte. Zu den Sadduz\u00e4ern geh\u00f6rten nur wenige, aber reiche M\u00e4nner. Die Priester und Vornehmen waren fast alle Sadduz\u00e4er. Sie bildeten die herrschende Klasse, die weitgehend mit Rom Hand in Hand mit der Besatzungsmacht, aus dem einfachen Grunde, weil sie ihren Reichtum und ihre Stellungen nicht aufgeben wollen. Wie oft geht es uns Menschen heute so, dass wir unseren Reichtum und unsere Stellung nicht aufgeben wollen. W\u00e4rst du bereit f\u00fcr Jesus Christus alles aufzugeben, wenn er es von dir m\u00f6chte? Bist du 100% bereit, deiner Gott gegebenen Berufung zu folgen, mit allen Konsequenzen? Wenn diese Konsequenzen einen vollkommenden Einschnitt in dein bisheriges Leben bedeuten. Jesus m\u00f6chte dass du ihn vollkommen nachfolgst und nicht nur ein bisschen, er m\u00f6chte dein ganzes Leben, denke immer daran, er hat seins f\u00fcr dich gegeben.<\/p>\n<p>b.) W\u00e4hrend die Pharis\u00e4er sich nicht nur nach der Heiligen Schrift, sondern auch nach m\u00fcndlichen Einzelvorschriften und Satzungen des Zeromonialgesetzes richteten, wie zum Beispiel nach dem Sabbatgesetz und dem Gesetz der Handwaschungen, lie\u00dfen die Sadduz\u00e4er ausschlie\u00dflich das geschriebene Recht des Alten Testaments gelten. Zudem legten sie auch im Alten Testament nur auf die Gesetzesb\u00fccher Mose, nicht aber auf die Prophetischen B\u00fccher Gewicht. Auch wir Christen heutzutage suchen uns meistens nur die Sahnest\u00fccke der Bibel heraus. Alles was kein Opfer bedeutet, empfangen wir mit offenen Armen, allerdings wenn wir ein Opfer bringen m\u00fcssen, halten wir uns bedeckt. Jesus m\u00f6chte auch ein Opfer von dir, es ist nicht immer easy und funny auf deinen Weg. Jesus m\u00f6chte dein ganzes Herz und nicht nur ein wenig davon. Gebe Jesus Christus dein ganzes Herz, lege es ihm hin.<\/p>\n<p>c.) W\u00e4hrend die Pharis\u00e4er an die Auferstehung der Toten und an Engel und Geister glaubten, hielten die Sadduz\u00e4er daran fest, dass es werde eine Auferstehung der Toten noch Engel und Geister gebe.<\/p>\n<p>d.) W\u00e4hrend die Phariz\u00e4er daran glaubten, dass das Schicksal und Leben des Menschen von Gott bestimmt und gelenkt werde, glaubten die Sadduz\u00e4er an die unbeschr\u00e4nkte Willensfreiheit.<\/p>\n<p>e.) W\u00e4hrend die Pharis\u00e4er an den Messias glaubten und auf sein Kommen warteten, glaubten die Sadduz\u00e4er nicht daran. Das Kommen des Messias h\u00e4tte ihr sorgf\u00e4ltig geregeltes Leben nur gest\u00f6rt.<br \/>\nDies alles trug dazu bei, dass die Sadduz\u00e4er die Frage an Jesus richteten, wer im Himmel als Ehemann der siebenmal verheirateten Frau gelte. In ihren Augen machte diese Frage den Glauben an die Auferstehung des Leibes l\u00e4cherlich.<\/p>\n<p>Jesus gab ihnen darauf eine Antwort, die eine entscheidende Wahrheit enth\u00e4lt. Er sagte, die Menschen d\u00fcrften an den Himmel nicht in irdischen Begriffen denken. Das Leben dort werde v\u00f6llig anders sein, weil die Menschen anders sein werden. Wir k\u00f6nnten uns viel unn\u00f6tigen Scharfsinn ersparen und viel Herzeleid, wenn wir endlich aufh\u00f6rten, dar\u00fcber nachzugr\u00fcbeln, wie im Himmel aussieht, und stattdessen alles der Liebe Gottes \u00fcberlie\u00dfen. Auch heutzutage kochen viele und starke Emotionen hoch, wenn wir dar\u00fcber diskutieren wie wir uns den Himmel und unser ewiges Leben bei Gott vorstellen. Dabei k\u00f6nnen wir uns darauf sowas von Freuen, statt m\u00fchselig dar\u00fcber zu diskutieren. Freue dich einfach nur darauf was dann kommen wird, denn dass was kommen wird, \u00fcbersteigt das komplette Denken er Menschheit.<\/p>\n<p>Doch Jesus ging noch weiter. Die Sadduz\u00e4er glaubten nicht an die Auferstehung der Toten. Sie erkl\u00e4rten, sie k\u00f6nnten daran nicht glauben, weil es weder eine Mitteilung noch einen Beweis daf\u00fcr in den Gesetzesb\u00fcchern gebe, von denen sie glaubten, dass Mose sie geschrieben habe. Jesus tat, wozu bislang noch kein Schriftgelehrter imstande gewesen war, er widerlegte sie. Er wies sie darauf hin, dass Mose selbst Gott hatte sagen h\u00f6ren: \u201eIch bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs\u201c(2Mos3, 6), und dass Gott unm\u00f6glich der Gott der Toten sein k\u00f6nne. Abraham, Isaak und Jakob seien also in ihm lebendig und also gebe es auch die Auferstehung der Toten. Kein Wunder, dass die Schriftgelehrten dies f\u00fcr eine gute Antwort hielten, hatte doch Jesus die Sadduz\u00e4er auf ihrem eigenen Feld widerlegt und geschlagen.<\/p>\n<p>Du empfindest diesen Abschnitt vielleicht als ziemlich unfruchtbar. Zwar werden darin die Fragen behandelt, die zur Zeit Jesu von brennendem Interesse waren und deren Beantwortung die Schriftgelehrten voll \u00fcberzeugen musste, dich ber\u00fchren sie heute nicht mehr. Doch dieser d\u00fcrre Abschnitt enth\u00e4lt eine wesentliche Aussage f\u00fcr alle, die andere im christlichen Glauben unterweisen oder ihn ihren Mitmenschen ans Herz legen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Jesus f\u00fchrte Beweise an, die von den Menschen, mit denen er diskutierte, verstanden wurden. Er redete mit den Leuten in ihrer eigenen Sprache; er widerlegte sie auf ihrem ureigensten Feld. Das ist der Grund daf\u00fcr, weshalb ihm die einfachen Menschen mit Freuden zuh\u00f6rten. Zuweilen empfinden wir beim Lesen religi\u00f6ser oder theologischer B\u00fccher, dass alles darin Gesagte wohl richtig sein mag, dass es jedoch ganz unm\u00f6glich ist, es in dieser Form auch den theologischen Lauen vorzutragen, die doch in der Welt und auch in der Kirche und Gemeinde eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit bilden.<\/p>\n<blockquote><p>Jesus redete in einer Sprache, die alle verstanden und ebenso verhielt es sich mit seinen Beweisgr\u00fcnden. Er widerlegte die Menschen mit ihren eigenen Worten, auf ihrem ureigensten Feld und mit ihren eigenen Vorstellungen. Du wirst ein umso besserer Verk\u00fcndiger und Zeuge des christlichen Glaubens sein, je mehr du ihm darin nacheiferst und lernst, dich verst\u00e4ndlich auszudr\u00fccken. Ich habe es oft genug beobachtet, wie Menschen ihre Sprache pl\u00f6tzlich ver\u00e4nderten, weil sie der Meinung waren, sie m\u00fcssen pl\u00f6tzlich in einen \u201eOberheilgen Slang\u201c mit den Leuten reden. Dadurch werden Menschen die Jesus nicht kennen eher von dir vergrault, als vom Glauben angezogen zu werden. Du bist ein Botschafter an Jesus statt, um den Menschen das Evangelium zu bringen, so wie sie es verstehen. Damit noch m\u00f6glichst viele zum Glauben kommen, denn Gott will nicht das auch nur ein Mensch verloren geht, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus Christus. Er soll dir allezeit dein Herz erhellen und alle Finsternis ausl\u00f6schen. Sei du ein Botschafter Gottes hier auf dieser Welt und lebe so, dass die Menschen allezeit an dir erkennen k\u00f6nnen, wer Jesus Christus ist! 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