{"id":1815,"date":"2017-04-10T00:21:06","date_gmt":"2017-04-09T22:21:06","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1815"},"modified":"2018-09-14T14:26:44","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:44","slug":"andacht-vom-10-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1815","title":{"rendered":"Andacht vom 10. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr, dein Gott segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Der Segen Gottes soll dir und dein Umfeld zum Segen werden, sie sollen durch dein Segen mit gesegneten werden. Dadurch werden sie durch dich erkennen wer Jesus Christus ist!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Des Kaisers sei des Kaisers und Gott was Gott ist!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 20, 19-26\nDa suchten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten Hand an ihn zu legen zu derselben Stunde; aber sie f\u00fcrchteten das Volk; denn sie merkten, da\u00df er im Blick auf sie dieses Gleichnis gesagt hatte.\nUnd sie lauerten ihm auf und sandten Aufpasser ab, die sich stellen sollten, als w\u00e4ren sie redlich, um ein Wort von ihm aufzufangen, damit sie ihn der Obrigkeit und der Gewalt des Landpflegers \u00fcberantworten k\u00f6nnten.\nUnd sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, da\u00df du richtig redest und lehrst und nicht die Person ansiehst, sondern den Weg Gottes der Wahrheit gem\u00e4\u00df lehrst.\nIst es uns erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht?\nDa er aber ihre Arglist merkte, sprach er zu ihnen: Was versucht ihr mich?\nZeiget mir einen Denar! Wessen Bild und Aufschrift tr\u00e4gt er? Sie antworteten: Des Kaisers.\nEr aber sprach zu ihnen: So gebt doch dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!\nUnd sie konnten an dem Wort nichts beanstanden vor dem Volk und verwunderten sich \u00fcber seine Antwort und schwiegen.<\/pre>\n<p>Die Abgesandten des Synedriums gingen wieder zum Angriff \u00fcber. Sie stifteten Menschen dazu an, zu Jesus zu gehen und so zu tun, als ob die Frage, mit der sie zu ihm kamen, ihnen wirklich zu schaffen machte und ihr Gewissen belastete. Bei der Abgabe, die dem Kaiser j\u00e4hrlich zufloss, handelt es sich um eine Kopfsteuer von einem Denarius, der einen Wert von etwa f\u00fcnfundzwanzig Cent darstellte. Alle Menschen zwischen dem 14. und 65. Lebensjahr mussten sie bezahlen, einfach weil sie am Leben waren. Diese Kopfsteuer stand in Pal\u00e4stina im Brennpunkt des Interesses und hatte bereits mehr als einmal Aufruhr verursacht. Dabei kommt mir in den Sinn es gibt nichts neues unter der Sonne, die Steuer plagte die Menschen damals wie heute. Auch heute sind wir Menschen viel am St\u00f6hnen \u00fcber die Steuer und sind geplagt von der sozialen Ungerechtigkeit. Ich sage, st\u00f6hnet nicht untereinander, sondern erhebt eure H\u00e4nde Heilig zum Gebet, bringt euer St\u00f6hnen im Gebet zu Gott.<\/p>\n<p>Es ging dabei, keineswegs blo\u00df um die finanzielle Seite des Problems. Die Kopfsteuer wurde nicht etwa als schwere Belastung in dieser Hinsicht empfunden, ja, sie bedeutete \u00fcberhaupt keine finanzielle Belastung. Der springende Punkt war vielmehr der, dass die Fanatiker unter den Juden behaupteten, sie h\u00e4tten keinen K\u00f6nig au\u00dfer Gott und es sei daher verwerflich, jemanden anders als Gott einen Tribut zu entrichten. Es handelt sich also um eine religi\u00f6se Frage und viele waren bereit, f\u00fcr sie zu sterben. Auch heute bringen es einige Christen als Rechtfertigung ihrer Ungenauen Angaben bei der Steuer.<\/p>\n<p>Die von dem Synedrium ausgesandten M\u00e4nner versuchten also eindeutig, Jesus in eine Klemme zu bringen, aus der es keinen Ausweg f\u00fcr ihr gab. Auch du wirst immer und immer wieder in solche Situationen kommen, in der Menschen versuchen dich mit deinen Glauben in die Enge zu treiben und hoffe dass du keine Argumente mehr findest.<\/p>\n<p>Sagte Jesus nun, sie sollten die Steuer nicht bezahlen, dann konnten sie ihn daraufhin sofort Pilatus anzeigen, der ihn dann so sicher, wie die Nacht dem Tag folgt, gefangen nahm. Behauptete er jedoch, sie sollten die Steuer bezahlen, dann verdarb er es mit vielen seinen Anh\u00e4ngern, ganz besonders mit den Galil\u00e4ern unter ihnen, die ihn tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzten. Jesus jedoch schlug sie auf ihrem eigenen Feld. Er bat sie, ihm einen Denarius zu zeigen. In der Alten Welt erkannte man an der Pr\u00e4gung der M\u00fcnzen, wer die Herrschaft aus\u00fcbte. So gaben zum Beispiel die Makkab\u00e4er jedes Mal, wenn sie die syrische Herrschaft abgesch\u00fcttelt hatten, eigene M\u00fcnzen heraus.<\/p>\n<p>Weiterhin war man allgemein der Auffassung, dass das Recht, Geld zu pr\u00e4gen, auch das Recht einschloss, Steuern zu erheben. Wer das Recht besa\u00df, M\u00fcnzen mit seinem Bild und seiner Aufschrift zu pr\u00e4gen, der hatte eben dadurch auch das Recht erworben, Steuern zu erheben. Jesus sagte daher zu ihnen: \u201eWenn ihr das Geld des Kaisers anerkennt und damit arbeitet, dann seid ihr auch dazu verpflichtet, das Recht des Kaisers, Steuern zu erheben, anzuerkennen\u201c; doch dann fuhr er fort: \u201eEs gibt jedoch einen Herrschaftsbereich, in dem der Kaiser nichts zu bestimmten hat, einen Bereich, der Gott allein vorbehalten ist\u201c. Auch heute nehmen es viele Menschen, darunter leider auch Christen sich das Recht heraus an der Steuer vorbei zu wirtschaften. Auch heute z\u00e4hlt dieser Satz Jesus genauso wie damals \u201eGebe den Kaisers, was des Kaisers ist\u201c. Du bist verpflichtet als Christ gerade in diesem Bereich auch ein Vorbild zu sein, ein Vorbild f\u00fcr die Welt, die Jesus nicht kennt. Du bist verpflichtet deine Rechnungen zu bezahlen, du bist verpflichtet Vertr\u00e4ge einzuhalten, du bist verpflichten Aufgaben 100% zu Ende zu f\u00fchren. Die Welt schaut auf dich, sie schaut darauf, wie du als Christ lebst, du bist ein Aush\u00e4ngeschilt Gottes, an dir sollen die Menschen Jesus Christus erkennen.<\/p>\n<p>Wenn du in einem Staatswesen lebst, dessen Vorrechte du genie\u00dft, kannst du dich nicht von diesen Saat lossagen. Je redlicher du bist, ein umso besserer Staatsb\u00fcrger wirst du auch sein. Was auch hei\u00dft dass du als Nachfolger Jesus Christus ein redlicher B\u00fcrger bist, dieses ist ein Selbstverst\u00e4ndnis deines Glaubens. Alle Christen sollten in jedem Staat die besten und gewissenhaftesten Staatsb\u00fcrger sein. Leider k\u00fcmmern wir Christen uns viel zu wenig um Fragen des Staates. Wenn du dich deiner Verantwortung entziehst und es den materialistischen Politikern \u00fcberl\u00e4sst, dein Land zu regieren, dann darfst du dich auch nicht \u00fcber das beklagen, was dabei herauskommt. Dieses hei\u00dft so viel, du bist aufgerufen zum Gebet, f\u00fcr deine Politiker zu beten. So ermahne ich Dich nun, da\u00df Du vor allen Dingen Bitten, Gebete, F\u00fcrbitten und Danksagungen f\u00fcr alle Menschen darbringst, f\u00fcr K\u00f6nige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit du ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren kannst in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Untersch\u00e4tze niemals die Kraft deines Gebetes, ich rufe dich zum Gebet auf, lasse uns geistlich eins werden und gemeinsam Beten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bleibt es jedoch eine Tatsache, dass im Leben jedes Christen Gott stets das letzte Wort behalten wird, nicht der Staat. Bedenke dabei bitte stets, Gott handelt niemals gegen sein Wort. Diese Stimme des Gewissens \u00fcbert\u00f6nt die Stimme der von Menschen erdachten Gesetze. Du sollst als Christ, zugleich der Diener und das Gewissen des Staates sein, indem du lebst. Als guter Staatsb\u00fcrger sollst du als Christ alles Unchristliche ablehnen. Christen f\u00fcrchten Gott und lassen zugleich dem K\u00f6nig die Ehre wiederfahren, die ihm geb\u00fchrt.<\/p>\n<blockquote><p>Du bist in dein Land von Gott Gesetzt, hier hast du deinen Auftrag. Du bist nicht mehr von dieser Welt, sondern nur noch auf dieser Welt, als Botschafter an Jesus Christi statt. Du bist das Aush\u00e4ngeschilt Gottes, all dein Handeln und alle deine Worte stehen unter dem Pr\u00fcfstand dieser Welt, sie lauern darauf dich fallen, zu sehen und sehnen sich gleichzeitig nach der Liebe, die sie nur bei Gott finden werden. Wer Gott durch Jesus Christus findet hat das Ziel des Lebens erreicht, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Der Herr, dein Gott segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Schritte die du gehst. Der Segen Gottes soll dir und dein Umfeld zum Segen werden, sie sollen durch dein Segen mit gesegneten werden. 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