{"id":1810,"date":"2017-04-09T00:34:42","date_gmt":"2017-04-08T22:34:42","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1810"},"modified":"2018-09-14T14:26:44","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:44","slug":"andacht-vom-09-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1810","title":{"rendered":"Andacht vom 09. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was der Herr dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Du bist etwas ganz besonderes und Gott m\u00f6chte dich auf deinen Weg begleiten und dir immer die n\u00f6tige Kraft geben. Komme so wie du bist, ich verbanne alle negativen Gedanken, Gedanken das du es nicht wert bist, aus deinen Leben, in Jesus Christus wunderbaren Namen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Gott hat dir alles gegeben! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 20, 9-18<\/strong>\n\n<strong>Er fing aber an, dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner und hielt sich l\u00e4ngere Zeit au\u00dfer Landes auf.<\/strong>\n\n<strong>Und als es Zeit war, sandte er einen Knecht zu den Weing\u00e4rtnern, damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs g\u00e4ben. Die Weing\u00e4rtner aber schlugen ihn und jagten ihn mit leeren H\u00e4nden davon.<\/strong>\n\n<strong>Und er fuhr fort und sandte einen andern Knecht. Sie aber schlugen auch diesen und beschimpften ihn und jagten ihn leer davon.<\/strong>\n\n<strong>Und er fuhr fort und sandte einen dritten; aber auch diesen verwundeten sie und warfen ihn hinaus.<\/strong>\n\n<strong>Da sprach der Herr des Weinbergs: Was soll ich tun? Ich will meinen Sohn senden, den geliebten; vielleicht werden sie sich vor ihm scheuen.<\/strong>\n\n<strong>Als aber die Weing\u00e4rtner diesen sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe! Kommt, lasst uns ihn t\u00f6ten, damit das Erbgut unser werde!<\/strong>\n\n<strong>Und sie stie\u00dfen ihn zum Weinberg hinaus und t\u00f6teten ihn. Was wird nun der Herr des Weinbergs mit ihnen tun?<\/strong>\n\n<strong>Er wird kommen und diese Weing\u00e4rtner umbringen und den Weinberg andern geben. Als sie das h\u00f6rten, sprachen sie: Das sei ferne!<\/strong>\n\n<strong>Er aber blickte sie an und sprach: Was bedeutet denn das, was geschrieben steht: \u00abDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden?\u00bb<\/strong>\n\n<strong>Wer auf diesen Stein f\u00e4llt, der wird zerschmettert werden; auf welchen er aber f\u00e4llt, den wird er zermalmen.<\/strong><\/pre>\n<p>Was dieses Gleichnis bedeutet, liegt kristallklar zutage. Mit dem Weingarten ist das j\u00fcdische Volk Israel gemeint(vgl. Jes5, 1-17), mit den P\u00e4chtern der Herrscher Israels, denen das Volk anvertraut war. Die Knechte, die als Boten ausgeschickt wurden, verk\u00f6rpern die Propheten, auf die man nicht h\u00f6rte, die verfolgt und get\u00f6tet wurden. Der Sohn ist Jesus selbst. Und das Urteil lautet: Den Platz, der f\u00fcr das Volk Israels bestimmt war, werden andere einnehmen. Nehme deinen f\u00fcr dich von Gott bestimmten Platz ein, denn auf diesem Platz ist alles f\u00fcr dich bereitet. Auf diesem Platz wirst du den maximalen Segen ernten und anderen zum Segen sein.<\/p>\n<p>Die Begebenheit selbst h\u00e4tte wirklich passieren k\u00f6nnen und kam tats\u00e4chlich auch vor. Jud\u00e4a befand sich zur Zeit\u00a0 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und in einem Umbruch der Arbeitsverh\u00e4ltnisse. Viele Grundbesitzer verpachteten ihr Land in der hier geschilderten Weise. Die Pacht wurde jedoch fast nie in Geld entrichtet. Sie betrug entweder eine festgesetzte Menge der Erzeugnisse, ohne R\u00fccksicht darauf, ob die Ernte gut oder schlecht ausfiel, oder einen bestimmten Prozentsatz alle Ertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Dieses Gleichnis geh\u00f6rt zu den Gleichnissen, die uns besonders viel lehren.<\/p>\n<blockquote><p>Du erf\u00e4hrst darin verschiedene Dinge \u00fcber die Menschen.<\/p><\/blockquote>\n<ol>\n<li><strong>Du h\u00f6rst von Vorrechten der Menschen.<\/strong> Die P\u00e4chter hatten den Weingarten nicht angelegt; sie fanden eine vollst\u00e4ndige Besitzung vor. Der Besitzer stand auch nicht mit der Peitsche hinter ihnen; er ging fort und \u00fcberlie\u00df es ihnen wie sie den Weingarten bearbeiten. Auch dir hat Gott alles gegeben, ohne dass du etwas daf\u00fcr tun musstest. Es steht dir alles zur freien Verwaltung zur Verf\u00fcgung, Gott vertraut dir 100%, er schreibt dir nicht vor, was du zu tun und zu lassen hast. Er gibt dir durch sein Wort nur einen zuverl\u00e4ssigen Reisef\u00fchrer zur Verf\u00fcgung, mit dem du die Reise auf dieser Welt mit aller ihren Versuchungen und Anfechtungen bestehen kannst.<\/li>\n<li><strong>Du erf\u00e4hrst etwas \u00fcber die S\u00fcnde der Menschen.<\/strong> Die S\u00fcnde der P\u00e4chter bestand darin, dass sie sich weigerten, dem Besitzer zu geben, was ihm zukam und darin, dass sie die Kontrolle \u00fcber etwas aus\u00fcben wollten, wozu allein der Besitzer berechtigt war. S\u00fcnde besteht darin, Gott den ihm im Leben zukommenden Platz vorzuenthalten und darin, dass du dir etwas anma\u00dft, wor\u00fcber er allein zu befinden hat. Wir erheben uns oftmals im Leben \u00fcber Gott, indem wir sein Wort in Frage stellen und unseren eigenen egoistischen Weg durchziehen. Einen Weg der f\u00fcr uns pers\u00f6nlich am besten ist und nicht f\u00fcr den gesamten Leib Jesus Christus.<\/li>\n<li><strong>Du erf\u00e4hrst etwas \u00fcber die Verantwortlichkeit der Menschen.<\/strong> Lang genug hatten die P\u00e4chter nach ihrem Belieben wirtschaften k\u00f6nnen, doch dann kam der Tag der Abrechnung. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter muss jeder Mensch Rechenschaft ablegen \u00fcber das ihm anvertraute Gut. Auch du stehst eines Tages vor deinen Sch\u00f6pfer und dann wirst du Rechenschaft abgeben m\u00fcssen, wie du dein Leben und dem dir anvertrauten Gut gewirtschaftet hast. Sei dir bewusst, du stehst ganz alleine vor seinem Thron und kannst keinen anderen daf\u00fcr verantwortlich machen. Ein \u201eIch habe das getan, weil er \u2026\u2026.gemacht hat. Diese Worte werden bei Gott kein Geh\u00f6r finden, sondern \u201eIch habe das gemacht und ich bin daf\u00fcr verantwortlich\u201c sind die Worte die Gottes Ohren erreichen.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>In diesem Gleichnis erf\u00e4hrst du etwas \u00fcber Gott.<\/p><\/blockquote>\n<ol>\n<li><strong>Du h\u00f6rst etwas von der Geduld Gottes.<\/strong> Der Besitzer schlug nicht gleich beim ersten Anzeichen von Aufruhr auf Seiten der P\u00e4chter zur\u00fcck. Er gew\u00e4hrte ihnen mehrmals eine Chance, das Rechte zu tun. Es gibt nichts Wunderbareres als die Geduld Gottes. Immer und immer wieder gibt er dir eine Chance nach der anderen. Seine Geduld hat kein absehbares Ende, doch seine Geduld wert nicht ewiglich, eines Tages findet diese Welt wie sie zurzeit ist, ihr Ende. Wenn ein Mensch die Welt erschaffen h\u00e4tte, h\u00e4tte er sie l\u00e4ngst in verzweifelter Erbitterung ausgel\u00f6scht. Wie weit reicht deine Geduld mit deinem gegen\u00fcber? Pr\u00fcfe dich hierin immer und immer wieder selbst und bitte Gott darum, dir dabei zu helfen.<\/li>\n<li><strong>Du erf\u00e4hrst etwas \u00fcber das Gericht Gottes.<\/strong> Die P\u00e4chter glaubten, sie k\u00f6nnten auf die Geduld des Besitzers pochen, oder ums es anders auszudr\u00fccken, sie w\u00fcrden damit Erfolg haben. Doch Gott hat keineswegs abgedankt. Wie erfolgreich der Mensch auch sein mag, wenn er diese Methode anwendet, der Tag der Abrechnung kommt unausweichlich. Ein r\u00f6misches Sprichwort lautet: \u201eDie Gerechtigkeit wird schlie\u00dflich den Sieg davontragen; peinlich genau h\u00e4lt sie die Waagschalen im Gleichgewicht\u201c.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>In diesem Gleichnis erf\u00e4hrst du etwas \u00fcber Jesus.<\/p><\/blockquote>\n<ol>\n<li><strong>Du erf\u00e4hrst, dass er wusste, was ihm bevorstand.<\/strong> Er kam nicht mit der Wahnvorstellung nach Jerusalem, dass er vielleicht doch noch dem Kreuzestod entgehen k\u00f6nne. Mit sehenden Augen und unerschrocken ging er seinen Weg weiter. Als die Seherin Kassandra den griechischen Helden Achilles davor warnte, in den Kampf zu ziehen, weil er dort den Tod finden werde erwiderte Achilles: \u201eTrotzdem werde ich weiterk\u00e4mpfen\u201c. Auch f\u00fcr Jesus gab es keine Umkehr. Gehe auch du deinen von Gott vorherbestimmten Weg unerschrocken weiter. Egal was auch passieren wird, folge deiner Berufung. Schaue nicht nach Links und nicht nach Rechs, schaue allezeit auf zum Himmel und nicht auf die Umst\u00e4nde, dann wird dein Weg bestand haben.<\/li>\n<li><strong>Du erf\u00e4hrst, dass Jesus niemals daran zweifelt, dass Gott letztlich den Sieg davontagen werde.<\/strong> Die Majest\u00e4t Gottes ragte f\u00fcr ihn weit und unbesiegbar \u00fcber die Macht b\u00f6ser Menschen hinaus. Wohl mag es eine Zeitlang scheinen, als ob das B\u00f6se triumphiere, doch niemals entgeht er der gerechten Strafe. Du kannst immer darauf vertrauen, du wirst immer den Sieg Jesus Christus davon tragen, egal wie die Umst\u00e4nde auch aussehen m\u00f6gen, denke immer daran, durch Jesus Christus hast du den Sieg.<\/li>\n<li><strong>In diesem Gleichnis wird unmissverst\u00e4ndlich der Anspruch Jesu, der Sohn Gottes zu sein, festgehalten.<\/strong> Jesus bringt deutlich zum Ausdruck, dass er nicht ein Nachfolger der Propheten, die Diener waren, sondern der Sohn Gottes ist. In diesem Gleichnis spricht er mit solcher Deutlichkeit, dass niemand seinen Anspruch, der von Gott erw\u00e4hlte K\u00f6nig zu sein, \u00fcbersehen konnte.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>Das Zitat von dem Stein ist den Psalmen entnommen(Ps118, 22. 23). Das Zitat wurde in der Urgemeinde besonders gern angef\u00fchrt, um den Tod und die Auferstehung Jesu zu beschreiben(vgl. Apg4, 11; 1Petr2, 7). Jesus Christus allein ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch ihn allein(Joh14, 6). Es gibt keinen einzigen anderen Weg, nur durch Jesus allein. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater(1Joh2, 23), Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was der Herr dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Du bist etwas ganz besonderes und Gott m\u00f6chte dich auf deinen Weg begleiten und dir immer die n\u00f6tige Kraft geben. 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