{"id":1801,"date":"2017-04-07T00:13:37","date_gmt":"2017-04-06T22:13:37","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1801"},"modified":"2018-09-14T14:26:45","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:45","slug":"andacht-vom-07-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1801","title":{"rendered":"Andacht vom 07. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag in den Armen Jesus Christus. Freue dich auch an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch diese sind von Gott f\u00fcr dich geschaffen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Sch\u00e4me dich Jesus Christus nicht! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 19, 41-48 <\/strong>\n\n<strong>Und als er n\u00e4her kam und die Stadt sah, weinte er \u00fcber sie<\/strong>\n\n<strong>und sprach: Wenn doch auch du erkannt h\u00e4ttest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient!<\/strong>\n\n<strong>Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen, da\u00df Tage \u00fcber dich kommen werden, da deine Feinde einen Wall gegen dich aufwerfen, dich ringsum einschlie\u00dfen und von allen Seiten \u00e4ngstigen<\/strong>\n\n<strong>und dich dem Erdboden gleich machen werden, auch deine Kinder in dir, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen werden, darum, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast!<\/strong>\n\n<strong>Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer auszutreiben, und sprach zu ihnen:<\/strong>\n\n<strong>Es steht geschrieben: \u00abMein Haus ist ein Bethaus.\u00bb Ihr aber habt eine R\u00e4uberh\u00f6hle daraus gemacht!<\/strong>\n\n<strong>Und er lehrte t\u00e4glich im Tempel; die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten und die Vornehmsten des Volkes suchten ihn umzubringen.<\/strong>\n\n<strong>Und sie fanden nicht, was sie tun sollten; denn das ganze Volk hing an ihm und h\u00f6rte auf ihn.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt behandelt drei voneinander unabh\u00e4ngige Vorg\u00e4nge.<\/p>\n<p><strong>Da ist zun\u00e4chst die Klage Jesu \u00fcber Jerusalem.<\/strong> Wenn man vom \u00d6lberg herunterkommt, hat man einen gro\u00dfartigen Ausblick auf Jerusalem; die ganze Stadt liegt ausgebreitet vor einem. Als Jesus die Stra\u00dfenbiegung erreichte, von der aus sich ihm dieser Anblick bot, hielt er an und weinte. Jesus wusste, was der Stadt bevorstand. Die Juden waren gerade dabei, sich auf ein politisches Abendteuer und allerlei R\u00e4nkespiel eizulassen. Es endete mit der Zerst\u00f6rung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr., mit einer Zerst\u00f6rung, die so vollst\u00e4ndig war, dass mitten durch die Stadt hindurch Pfl\u00fcge gezogen wurden. Die Tragik bestand darin, dass dieser Untergang h\u00e4tte vermieden werden k\u00f6nnen, wenn die Juden ihren Traum von politischer Macht aufgegeben h\u00e4tten und Christus gefolgt w\u00e4ren. Die Tr\u00e4nen, die Jesus vergoss, waren die Tr\u00e4nen Gottes \u00fcber die sinnlosen Qualen und Leiden, die die Menschen durch ihre t\u00f6richte Auflehnung gegen seinen Willen selbst heraufbeschw\u00f6ren. Weine auch du um die Menschenseelen dir verlorengehen. Weine im Gebet, jede Tr\u00e4ne soll ein erh\u00f6rtest Gebet sein und fordere sie f\u00fcr das Reich Gottes in Christi Namen ein.<\/p>\n<p><strong>Die zweite Begebenheit, von der wir h\u00f6ren, ist die Reinigung des Tempels.<\/strong> Lukas berichtet sehr summarisch dar\u00fcber. Matth\u00e4us ist etwas ausf\u00fchrlicher(Mt21, 12-13).<\/p>\n<p>Warum ging Jesus, der selbst die Liebe verk\u00f6rperte, so gewaltsam gegen die Geldwechsler und H\u00e4ndler vor, die Tiere im Hof des Tempels verkaufen? Wir wollen uns zun\u00e4chst einmal die Geldwechsler ansehen. Jeder m\u00e4nnliche Jude musste eine j\u00e4hrliche Tempelsteuer in H\u00f6he von einem halben Schekel bezahlen. Das entsprach etwa 1 \u20ac, wobei wir allerdings ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen, dass dieser Betrag dem Lohn entsprach, den ein Arbeiter f\u00fcr zwei Tage Arbeit erhielt. Einen Monat vor dem Passahfest wurden \u00fcberall in den D\u00f6rfern und St\u00e4dten Buden aufgeschlagen, in denen die Steuern entrichtet werden konnten; der weitaus gr\u00f6\u00dfere Teil wurde jedoch von den Pilgern, die zum Passahfest nach Jerusalem kamen, an Ort und Stelle selbst entrichtet.<\/p>\n<p>In Pal\u00e4stina waren zu jener Zeit alle m\u00f6glichen W\u00e4hrungen im Umlauf, die normalerweise im Wert nicht hintereinander zur\u00fcckstanden, einerlei, ob es sich um griechisches, r\u00f6misches, syrisches oder \u00e4gyptisches Geld handelte. In diesem besonderen Fall verhielt es sich damit anders. Die Tempelsteuer musste entweder in halben Schekeln des Heiligtums oder in normalen galil\u00e4ischen Schekeln entrichtet werden. Aus diesem Grund kamen als die Geldwechsler in den Tempel. F\u00fcr das Umwechseln in den genauen Wert berechneten sie 1 Maah, was etwa 50 Cent entsprach. Wurde eine gr\u00f6\u00dfere M\u00fcnze angeboten, wurde 1 Maah f\u00fcr den gew\u00fcnschten halben Schekel und 1 Maah f\u00fcr das herausgegebene Wechselgeld berechnet. Man hat errechnet, dass der Gewinn dieser Wechsler j\u00e4hrlich etwa 45 000, &#8211; bis 50 000,-\u20ac betrug.<\/p>\n<p>Es handelt sich also um vors\u00e4tzliche Geldschneiderei und um \u00a0regelrechten Betrug der armen Leute, die sich so etwas am wenigsten leisten konnten. Als n\u00e4chstes wollen wir uns einmal die H\u00e4ndler ansehen, die Tiere verkauften. Fast jeder Besuch im Tempel war mit einem Opfer verbunden. Opfertiere gab es au\u00dferhalb des Tempels zu angemessenen Preisen zu kaufen. Dass die Tempelobersten jedoch Aufseher ernannt hatten, die feststellen mussten, ob das Opfertier auch ohne Fehl und Tadel war, war es sicherer, wenn man die Tiere in den Buden kaufte, die von Amts wegen im Tempel errichtet worden waren. Es kam jedoch vor, dass ein Paar Tauben im Tempel etwa 4 \u20ac kostete, w\u00e4hrend man au\u00dferhalb des Tempels weniger als 25 Cent daf\u00fcr bezahlte. Wiederum hatte man es dabei bewusst auf die armen Pilger abgesehen. Damit nicht genug; die Tempelgesch\u00e4fte waren auch noch unter der Bezeichnung \u201eBuden des Hannas\u201c bekannt und befanden sich im Besitz der Familie des Hohepriesters. Aus diesem Grunde wurde Jesus auch zuerst vor Hannas gebracht, als man ihn gefangen nahm(Joh18, 13). Voll h\u00e4mischer Schadenfreude triumphierte Hannas \u00fcber Jesus, der seiner niedertr\u00e4chtigen Monopolstellung einen solchen Schlag versetzt hatte.<\/p>\n<p>Jesus reinigte den Tempel mit solcher Heftigkeit, weil der Tempelhandel dazu missbraucht wurde, hilflose M\u00e4nner und Frauen auszubeuten. Es geschah nicht blo\u00df, weil das Kaufen und Verkaufen sich nicht mit der W\u00fcrde und dem Ernst des Gottesdienstes vereinbaren lie\u00df, sondern weil der Kultus im Gotteshaus dazu missbraucht wurde, hilflose M\u00e4nner und Frauen auszubeuten, die gekommen waren, um Gott zu dienen. Das Verlangen nach sozialer Gerechtigkeit brannte im Herzen Jesu und veranlasste ihn zu diesem ungew\u00f6hnlichen Schritt.<\/p>\n<p><strong>Es spricht eine fast unglaubliche K\u00fchnheit daraus, dass Jesus die Menschen im Hof des Tempels unterweist, obwohl bereits eine Kopfpr\u00e4mie auf ihn ausgesetzt war.<\/strong> Das war zweifellos eine Herausforderung. Im Augenblick konnte ihn die Obersten zwar noch nicht gefangen nehmen, weil die Menschen jedem seiner Worte and\u00e4chtig lauschten, doch jedes Mal, wenn er zu sprechen anfing, wusste er genau, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann das Ende kam.<\/p>\n<blockquote><p>Du solltest in deinem christlichen Glaubensmut mit deinem Herrn wetteifern. Er ist ein lebendiges Beispiel daf\u00fcr, dass du Dich dessen, dem du geh\u00f6rst und dem du dienst, nie sch\u00e4men sollst, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag in den Armen Jesus Christus. Freue dich auch an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch diese sind von Gott f\u00fcr dich geschaffen! Sch\u00e4me dich Jesus Christus nicht! Lukas 19, 41-48 Und als er n\u00e4her kam und die Stadt sah, weinte er \u00fcber sie und sprach: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,6],"tags":[],"class_list":["post-1801","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-lionhearts-andachten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1801"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2880,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1801\/revisions\/2880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}