{"id":1792,"date":"2017-04-05T00:04:24","date_gmt":"2017-04-04T22:04:24","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1792"},"modified":"2018-09-14T14:26:46","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:46","slug":"andacht-vom-05-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1792","title":{"rendered":"Andacht vom 05. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich vom Wort Gottes erbauen und genie\u00dfe seine Liebe zu dir. Gott seine Liebe so ist gro\u00df, dass er f\u00fcr dich seinen eigenen Sohn geopfert hat, damit er mit dir Gemeinschaft haben kann. Nichts auf der Welt, keine M\u00e4chte, keine Gewalten und kein Mensch werden dich jemals von der Liebe Gottes trennen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Treu oder Untreu, das ist die Frage?<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 19, 11-27\nAls sie aber solches h\u00f6rten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes w\u00fcrde unverz\u00fcglich erscheinen.\nEr sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die K\u00f6nigsw\u00fcrde zu holen und alsdann wiederzukommen.\nDa rief er zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!\nSeine B\u00fcrger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und lie\u00dfen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser \u00fcber uns K\u00f6nig werde!\nUnd es begab sich, als er wiederkam, nachdem er die K\u00f6nigsw\u00fcrde empfangen, da lie\u00df er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt habe.\nDa kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen!\nUnd er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben \u00fcber zehn St\u00e4dte!\nUnd der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat f\u00fcnf Pfund erworben!\nEr sprach auch zu diesem: Und du sollst \u00fcber f\u00fcnf St\u00e4dte gesetzt sein!\nUnd ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schwei\u00dftuch aufbewahrt habe!\nDenn ich f\u00fcrchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht ges\u00e4t hast.\nDa sprach er zu ihm: Aus deinem Munde will ich dich richten, du b\u00f6ser Knecht! Wusstest du, dass ich ein strenger Mann bin, dass ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht ges\u00e4t habe?\nWarum hast du denn mein Geld nicht auf der Bank angelegt, so dass ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen h\u00e4tte einziehen k\u00f6nnen?\nUnd zu den Umstehenden sprach er: Nehmet ihm das Pfund und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat!\nDa sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde! -\nIch sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.\nDoch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich K\u00f6nig \u00fcber sie werde, bringet her und erw\u00fcrget sie vor mir!<\/pre>\n<p>Dieses Gleichnis nimmt insofern eine Sonderstellung unter den Gleichnissen ein, als es das einzige ist, das teilweise auf einem historischen Ereignis basiert. Es ist darin von einem Edlen die Rede, der fortzog, um das K\u00f6nigtum zu erlangen, dessen Untertanen jedoch alles taten, um zu verhindern, dass er ihm zufiel. Als Herodes der Gro\u00dfe im Jahre 4 vor Christus starb, wurde sein Reich zwischen Herodes Antipas, Herodes Philippus und Herodes Archelaos aufgeteilt. Diese Teilung musste von den R\u00f6mern, die die Oberherrschaft \u00fcber ganz Pal\u00e4stina aus\u00fcbten, best\u00e4tigt werden. Archelaos, dem Jud\u00e4a zugefallen war, ging nach Rom, um Kaiser Augutus zu bitten, sein Erbe antreten zu d\u00fcrfen. Daraufhin schickten die Juden ihrerseits eine Gesandtschaft von f\u00fcnfzig M\u00e4nnern nach Rom, um Kaiser Augustus davon in Kenntnis zu setzen, dass sie diesen K\u00f6nig nicht w\u00fcnschten. Augustus jedoch best\u00e4tigte Archelaos sein Erbe, ohne ihm jedoch den offiziellen Titel K\u00f6nig zu verleihen. Alle, die in Jud\u00e4a dieses Gleichnis h\u00f6rten, wussten sogleich, auf welche historischen Ereignisse es Bezug nahm. Soviel zur Historie dieses Gleichnisses, sie ist immer wieder wichtig um manche Dinge besser in ihrer Tiefe, H\u00f6he und Breite zu verstehen.<\/p>\n<p>Das Gleichnis vom K\u00f6nig und seinen Knechten lehrt dich entscheidend wichtiges \u00fcber das christliche Leben.<\/p>\n<p><strong>Es ist vom Vertrauen des K\u00f6nigs die Rede.<\/strong> Der K\u00f6nig \u00fcbergab sein Geld den Dienern, als er fortging. Jeder konnte nach Belieben damit umgehen, so wie er es f\u00fcr das richtigste hielt. Der K\u00f6nig hatte nicht die Absicht, sich in ihre Gesch\u00e4fte zu mischen oder sie sogar zu beaufsichtigen. Sie konnten ganz nach eigenem Gutd\u00fcnken handeln. Ebenso vertraut Gotte dir. Er setzt dich als selbstst\u00e4ndigen Verwalter \u00fcber sein Geld und seinem Besitz. Bedenke alles was du besitzt, besitzt du durch Gott, er gibt es dir zur freien Verwaltung f\u00fcr den ganzen Leib Christi. Gott vertraut dir zu 100% und \u00fcbergibt dir damit eine gro\u00dfe Verantwortung. Danke Gott f\u00fcr dieses Vertrauen und lobe und Preise seinen wunderbaren Namen!<\/p>\n<p><strong>Es ist die Rede von der Probe, die der K\u00f6nig vornahm.<\/strong> Wie stets, so stellte auch dieser Vertrauensbeweis die anderen auf die Probe. Der K\u00f6nig wollte erfahren, ob die Menschen im Kleinen treu und zuverl\u00e4ssig waren. Mitunter entschuldigt jemand seine Schlamperei auf bestimmten Gebieten des t\u00e4glichen Lebens, indem er behauptet, \u201e\u00fcber solche Kleinigkeiten sei er erhaben\u201c. Gott ist nicht dar\u00fcber erhaben. Gerade an der Erf\u00fcllung oder Nichterf\u00fcllung der t\u00e4glichen Pflichten erkennt Gott dich. Es gibt daf\u00fcr kein besseres Beispiel als Jesus selbst. Von den dreiunddrei\u00dfig Jahren seines Lebens verbrachte Jesus drei\u00dfig in Nazareth. W\u00e4re er dort nicht seinen Aufgaben in der Zimmerei und als Ern\u00e4hrer der Familie mit absoluter Gewissenhaftigkeit und Treue nachgekommen, wie h\u00e4tte Gott ihm die h\u00f6chste Aufgabe anvertrauen k\u00f6nnen, der Heiland der Welt zu sein? Wir Menschen sind oftmals so ungeduldig, wir wollen so manches Mal, den zweiten Schritt vor dem Ersten machen. Die Welt ist so schnelllebig geworden, alles muss immer sofort geschehen. Aber das z\u00e4hlt nicht f\u00fcr dich als Gl\u00e4ubigen, du entwickelst dich in einem nat\u00fcrlichen Wachstumprozess. Glauben ist St\u00fcckwerk, so ist auch dein Wachstum St\u00fcckwerk, ein Schritt nach den anderen, in einem gesunden Tempo, damit es auch in einem gro\u00dfen Sturm Bestand haben wird.<\/p>\n<p><strong>Es ist die Rede von der Belohnung durch den K\u00f6nig.<\/strong> Der Lohn der treuen Knechte bestand nicht in einer Belohnung, die ihnen erlaubte, die H\u00e4nde unt\u00e4tig in den Scho\u00df zu legen. Der eine Knecht wurde \u00fcber zehn, der andere \u00fcber f\u00fcnf St\u00e4dte gesetzt. Der Lohn f\u00fcr ihre gute Leistung bestand darin, dass sie k\u00fcnftig noch mehr leisten mussten. Du kannst einen Menschen deine Hochachtung am besten dadurch erweisen, dass du ihm immer gr\u00f6\u00dfere und schwierigere Aufgaben \u00fcbertr\u00e4gst. Gott lohnt dich, wenn du seine Probe bestanden hast, indem er dir noch mehr Vertrauen schenkt. Wer Du im Kleinsten treu bist, bist du auch im Gro\u00dfen treu; und wenn du im Kleinsten ungerecht bist, bist du auch im Gro\u00dfen ungerecht(Lk16, 10). Das entspricht einem biblischen Prinzip.<br \/>\nDas Gleichnis endet mit einem unerbittlichen Lebensgesetz. \u201eWer da hat, dem wird mehr gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat\u201c. Wenn Du ein bestimmtes Spiel betreibst und st\u00e4ndig in \u00dcbung bleibst, wirst du schlie\u00dflich immer mehr Erfolg haben; ohne zu \u00fcben, wirst du am Ende jedoch selbst die Fertigkeit, die du bereits erlangt hast, ja sogar den letzten Rest deiner Begabung verlieren.<\/p>\n<p>Wenn du lernst, deinen K\u00f6rper zu beherrschen und st\u00e4ndig trainierst, wirst du allm\u00e4hlich immer kr\u00e4ftiger und widerstandsf\u00e4higer; unterl\u00e4sst du dies jedoch, dann wirst du fett und tr\u00e4ge und b\u00fc\u00dft am Ende sogar deine urspr\u00fcngliche Kraft v\u00f6llig ein. Wenn du in der Schule griechisch und hebr\u00e4isch lernst, wird dir, je mehr du lernst, umso mehr Sch\u00e4tze der Bibel erschlossen; h\u00f6rst du jedoch vorzeitig mit dem lernen auf, vergisst du schlie\u00dflich auch das bisschen hebr\u00e4isch und griechisch, was du einmal gekonnt hast. Wenn du wirklich danach trachtest, ein guter Mensch zu werden, wenn du dieser und jener Versuchung widersteht, dann er\u00f6ffnen sich dir schlie\u00dflich immer neue Augenblicke und H\u00f6hen der Heiligkeit, gibst du den Kampf jedoch auf und l\u00e4sst dich treiben, dann b\u00fc\u00dft du eines Tages unweigerlich auch den letzten Rest der Widerstandskraft ein, die du einmal besessen hast und kannst selbst die kleinste H\u00f6he, die du einst erreicht hast, nicht l\u00e4nger halten.<\/p>\n<blockquote><p>In deinem Leben als Christ, gibt es keinen Stillstand, jeder Stilstand ist der erste Schritt zur\u00fcck. Entweder empf\u00e4ngst du immer mehr, oder aber du verlierst auch das, was du einmal besessen hast. Entweder geht es t\u00e4glich ein wenig aufw\u00e4rts oder abw\u00e4rts. Sehe alles was geschieht als Lernfeld, alles wird dir helfen, dass Jesus Christus in dir Gestalt gewinnen kann. Alles was geschieht, dient die als Nachfolger Jesus Christus zum Guten, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erbaulichen Tag. Lasse dich vom Wort Gottes erbauen und genie\u00dfe seine Liebe zu dir. Gott seine Liebe so ist gro\u00df, dass er f\u00fcr dich seinen eigenen Sohn geopfert hat, damit er mit dir Gemeinschaft haben kann. 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