{"id":1782,"date":"2017-04-03T00:06:57","date_gmt":"2017-04-02T22:06:57","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1782"},"modified":"2018-09-14T14:26:48","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:48","slug":"andacht-vom-03-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1782","title":{"rendered":"Andacht vom 03. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. Gott segne deine H\u00e4nde Arbeit und alle deine Wege sollen dir und den Menschen in deiner Umgebung zum Segen werden. Sei dir in allem Gewiss, wenn Gott f\u00fcr dich ist, wer soll gegen dich sein!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Die Zeit der Theorie ist vorbei, lebe deine Glauben!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 18, 35- 43\nEs begab sich aber, als er sich Jericho n\u00e4herte, sa\u00df ein Blinder am Wege und bettelte.\nUnd da er das Volk vor\u00fcberziehen h\u00f6rte, erkundigte er sich, was das sei.\nDa verk\u00fcndigten sie ihm, Jesus von Nazareth gehe vor\u00fcber.\nUnd er rief und sprach: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!\nUnd die vorangingen, bedrohten ihn, er solle schweigen; er aber schrie noch viel mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner!\nDa blieb Jesus stehen und lie\u00df ihn zu sich f\u00fchren. Und als er herangekommen war, fragte er ihn:\nWas willst du, da\u00df ich dir tun soll? Er sprach: Herr, da\u00df ich sehend werde!\nUnd Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich gerettet!\nUnd alsbald wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott; und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.\n<\/pre>\n<p>Die Hartn\u00e4ckigkeit, mit der der Blinde unentwegt und verzweifelt darauf dringt, zu Jesus gef\u00fchrt zu werden, ist in diesem Ereignis ganz besonders bemerkenswert. Jesus befand sich auf dem Wege zum Passahfest in Jerusalem. Bei solchen Gelegenheiten schlossen sich die Menschen zu Pilgerscharen zusammen. Und dabei war es \u00fcblich, dass der Rabbi, der sich unter ihnen befand, sie unterwegs im Gespr\u00e4ch unterwies, dasselbe tat auch Jesus. Die Pilgerschar dr\u00e4ngte sich dicht um ihm herum, damit ihr kein einziges seiner Worte entgehe. Wenn eine solche Pilgerschar durch ein Dorf oder eine Stadt zog, stellten sich die Menschen, die selbst nicht zum Fest nach Jerusalem gehen konnten, an den Stra\u00dfen auf, um den vor\u00fcberziehenden Pilgern eine gl\u00fcckliche Reise zu w\u00fcnschen. Sie teilten die Freude mit denen die zum Passahfest unterwegs waren, sie waren nicht von Eifersucht zerfressen, sondern freuten sich mit und f\u00fcr sie. In der heutigen Zeit f\u00e4llt es vielen Menschen schwer, sich mit und f\u00fcr andere zu freuen. Bitte den Heiligen Geist dir zu helfen, sich mit und f\u00fcr andere zu freuen. Denn wir sind zur Einheit berufen und jede Art von Mistgunst und Eifersucht zerst\u00f6rt diese Einheit. Biete den Verkl\u00e4ger der Geschwister keine Plattform zum Wachsen, sondern zerst\u00f6re seine Anklage mit deiner Freude f\u00fcr und mit deinen Geschwistern im Herrn.<\/p>\n<p>Unter den umherstehenden und feiernden Menschen, befand sich auch der Blinde. Als er das Gemurmel vernahm, fragte er, was los sei und erfuhr, dass Jesus vor\u00fcberzog. Und dann bat er, ohne auch nur einen Augenblick zu z\u00f6gern, Jesus, ihm zu helfen, worauf alle versuchten, ihn zum Schweigen zu bringen. Die Menschen, die Jesus begleiteten, verstanden n\u00e4mlich Jesu Worte nicht, weil der Blinde ihn mit seinem Geschrei \u00fcbert\u00f6nte. Doch es gelang ihnen nicht, den Mann zum Schweigen zu bringen. Immer wieder schrie er. W\u00e4hrend es in Vers 38 hei\u00dft: \u201eer rief\u201c, womit zum Ausdruck kommt, das er in normaler Lautst\u00e4rke die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken versuchte hie\u00dft es in Vers 39: \u201eer aber schrie viel mehr\u201c. Das hei\u00dft, hier handelt es sich um einen instinktiven, unbeherrschten Gef\u00fchlsausbruch, um einen fast tierischen Schrei. Dieses Wort zeigt deutlich, in welch \u00e4u\u00dferster Verzweiflung sich der Blinde befand. Seine ganze Verzweiflung, seine ganze Hoffnung lag in diesen Schrei. Die Angst dass Jesus vor\u00fcberzog ohne Notiz von ihm zu nehmen. Aber hier soll Gottes absoluter Wille geschehen zu seiner Verherrlichung und er findet Geh\u00f6r. Jesus blieb daher stehen und dem Blinden wurde die Heilung zuteil, nach der er sich so leidenschaftlich gesehnt hatte.<\/p>\n<p>Aus dieser Begebenheit erfahren wir zweierlei.<\/p>\n<p><strong>Wir erfahren etwas \u00fcber den Blinden:<\/strong> Er war fest entschlossen, Jesus von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Nichts vermochte ihn von diesem Entschluss abzubringen. Er lie\u00df sich weder zum Schweigen bewegen, noch lie\u00df er sich zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Das Bewusstsein seiner Not machte ihn unnachgiebig in seinem Verlangen, vor Jesus zu treten. Ein Wunder erw\u00e4chst nur aus dem Geist, den wir Menschen beweisen. Sanfte, gef\u00fchlsvolle Sehnsucht gen\u00fcgt nicht, um Gottes Macht zu erschlie\u00dfen; das leidenschaftliche, unabl\u00e4ssige Hoffen dagegen, dass unser ganzes Herz erfasst, wird nie entt\u00e4uscht werden. Habe ein Verlangen vom ganzen Herzen und ganzen Verstand. Richte dich immer wieder neu nach deinem Gott aus, lasse dich immer wieder vom neuen mit einer tiefen Sehnsucht erf\u00fcllen, eine Sehnsucht die nur Jesus Christus erf\u00fcllen kann. Gott hat genau so eine tiefe Sehnsucht nach dir, er schmachte nach der Gemeinschaft mit dir. F\u00fcr diese Gemeinschaft hat er seinen eingeborenen Sohn geopfert, so gro\u00df ist seine Sehnsucht nach dir.<\/p>\n<p><strong>Wir erfahren etwas \u00fcber Jesus<\/strong>. Jesus unterhielt sich zu diesem Zeitpunkt gerade wie ein Rabbi mit den vielen Menschen. Doch als das Geschrei des Blinden in seiner Not zu ihm drang, blieb er stehen, ohne mehr an das Gespr\u00e4ch zu denken. Stets war Jesus das Handeln wichtiger als das Reden. Erst nach den Taten kamen die Worte. Ein Mensch war in Not. Also musste er das Gespr\u00e4ch beenden und handeln. Stelle auch du das praktische Handeln \u00fcber das theoretische Gespr\u00e4ch, sicher hat beides seine Berechtigung, doch die Not eines Menschen ist immer wichtiger, egal was du gerade auch tust. Die Not steht immer \u00fcber die Eintragungen in deinem Terminkalender. Irgendjemand hat einmal gesagt, \u201eviele Lehrer k\u00e4men ihm vor wie Menschen, die einem Ertrinkenden, der verzweifelt gegen das tobenden Meer ank\u00e4mpft, geschw\u00e4tzige Worte zuwerfen\u201c. Jesus jedoch war anders. Er lie\u00df das Gespr\u00e4ch sein, und beeilte sich stattdessen, dem Manne zu helfen. Viele Menschen, die keine zwei S\u00e4tze im Zusammenhang sprechen k\u00f6nnen, werden von ihren Mitmenschen trotzdem geliebt: wegen ihrer Freundlichkeit und G\u00fcte. Wir m\u00f6gen einen Redner wohl bewundern, doch unsere Liebe geh\u00f6rt Menschen mit helfenden H\u00e4nden. Wir bewundern einen klugen Mann, doch unsere Liebe geh\u00f6rt dem Gro\u00dfherzigen.<\/p>\n<blockquote><p>Sei ein J\u00fcnger Jesus, ein Nachfolger Christi und dass nicht theoretisch sondern praktisch. Der Glaube an Jesus Christus ist ein praktischer Glaube und keine theoretische Religion. Wenn du Jesus liebst, kannst du nicht an dem Leid der Menschen vorbeischweben auf deiner \u201eWolke des Wissens\u201c. Beides hat seine Berechtigung und seine Zeit. Dabei ist ein Helfen ohne Wissen m\u00f6glich, aber ein Wissen ohne Hilfe bleibt immer nur eine Theorie, denn jeder wirklich Wissende, hilft auch. Die Zeit in der du deinen Glauben nur theoretisch durchdacht hast, ist vorbei, mache dich auf und lebe deinen Glauben, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfolgreichen Start in die neue Woche. 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