{"id":1769,"date":"2017-04-01T00:27:03","date_gmt":"2017-03-31T22:27:03","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1769"},"modified":"2018-09-14T14:26:49","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:49","slug":"andacht-vom-01-april-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1769","title":{"rendered":"Andacht vom 01. April 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und freigiebigen Tag. Lobe und Preise den wunderbaren Namen deines Herrn und Gottes, der dich zur Freiheit berufen hat. Alles was du tust, tue aus Liebe und vom ganzen Herzen. Nur die Liebe gibt dir die Kraft durchzuhalten, durch alle Versuchungen und Anfechtungen hindurch. Hast du die Liebe nicht, dann hast du den wichtigsten Grundbaustein nicht und es wird keinen Bestand haben.<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Etwas f\u00fcr Gott zur\u00fcckzulassen und zu opfern, bedeutet f\u00fcr dich niemals ein Verlust, sondern immer eine Gewinn! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 18, 18-30<\/strong>\n<strong>Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muss ich tun, da\u00df ich das ewige Leben ererbe?<\/strong>\n<strong>Jesus aber sprach zu ihm: Was hei\u00dfest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.<\/strong>\n<strong>Du wei\u00dft die Gebote wohl: \"Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht t\u00f6ten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.\"<\/strong>\n<strong>Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.<\/strong>\n<strong>Da Jesus das h\u00f6rte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gibt\u2019s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!<\/strong>\n<strong>Da er aber das h\u00f6rte, ward er traurig; denn er war sehr reich.<\/strong>\n<strong>Da aber Jesus sah, da\u00df er traurig war geworden, sprach er: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!<\/strong>\n<strong>Es ist leichter, da\u00df ein Kamel gehe durch ein Nadel\u00f6hr, denn da\u00df ein Reicher in das Reich Gottes komme.<\/strong>\n<strong>Da sprachen, die das h\u00f6rten: Wer kann denn selig werden?<\/strong>\n<strong>Er aber sprach: Was bei den Menschen unm\u00f6glich ist, das ist bei Gott m\u00f6glich.<\/strong>\n<strong>Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.<\/strong>\n<strong>Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es ist niemand, der ein Haus verl\u00e4sst oder Eltern oder Br\u00fcder oder Weib oder Kinder um des Reiches Gottes willen,<\/strong>\n<strong>der es nicht vielf\u00e4ltig wieder empfange in dieser Zeit, und in der zuk\u00fcnftigen Welt das ewige Leben.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Oberste redete Jesus in einer Weise an, die f\u00fcr einen Juden geradezu beispiellos ist. In der gesamten j\u00fcdischen Literatur wird nirgends erw\u00e4hnt, dass jemals ein Rabbi als \u201eGuter Meister\u201c angeredet wurde. Jesus in dieser Weise anzureden, sah daher fast nach widerlicher Schmeichelei aus. Deswegen versuchte Jesus auch die Gedanken des Mannes von sich ab- und auf Gott hinzulenken. Jesus war sich stets bewusst, dass die Botschaft, die er verk\u00fcndete, eine Botschaft Gottes war und dass seine Macht ihm von Gott verliehen war. Sei auch du dir immer bewusst alle Macht und Autorit\u00e4t im Glauben, ist von Jesus Christus durch den Heiligen Geist, dir verliehen. Aus dir heraus w\u00fcrde es nicht funktionieren. Durch die Macht Jesus Christus bist du Sieger \u00fcber Satan, nicht aus dir heraus, aus dir heraus w\u00fcrde Satan dich verschlingen und vernichten. Bewahre dir immer deine Dankbarkeit und gestehe dir dein Anh\u00e4ngigkeit zu Jesus ein.<\/p>\n<p>Als die neun geheilten Auss\u00e4tzigen nicht zu ihm zur\u00fcckkehrten, war er nicht etwa bek\u00fcmmert, weil sie vergessen hatten, ihm f\u00fcr die Heilung zu danken, sondern weil sie Gott nicht daf\u00fcr gepriesen hatten(Lk17, 18). Unstreitig war dieser Oberste ein guter Mensch. Dennoch empfand er zutiefst in seinem Herzen, dass seinem Leben noch etwas fehlte. Jesus forderte ihn auf, er solle alles, was besitze zu verkaufen und den Erl\u00f6s unter die Armen zu verteilen und ihn nachzufolgen, dann werde er finden, wonach er im Leben bisher vergeblich gesucht habe. Bist du bereit, alles dem du anh\u00e4ngst unter die Armen zu verteilen? Bist du \u00a0bereit deinen Besitz loszulassen? Alles was dich daran hinter zu Gott zu kommen, weil du es \u00fcber ihn stellst, trennt dich von Gott, sei die dessen immer bewusst. Sicher finden wir Menschen viele Ausreden, wenn es darum geht unseren Besitz mit den Armen zu teilen, aber der Grund sind nicht die fadenscheinheiligen Ausreden, sondern der Grund ist dass du nicht loslassen kannst oder willst. Der Grund ist, dass du deinen Gott nicht vertraust, oder warum handelst du nicht seinen Wort gem\u00e4\u00df?<\/p>\n<p>Warum stellt Jesus eine solche Forderung gerade an diesen Mann? Als der Mann, den Jesus im Lande der Gerasener geheilt hatte, ihm folgen wollte, befahl er ihm, nach Hause zu gehen(Lk8, 38-39). Warum gibt er in diesem Falle einen so v\u00f6llig anderen Rat? Es gibt ein Evangelium, das als Hebr\u00e4erevangelium bezeichnet wird. Es ist gro\u00dfenteils verlorengegangen, doch in einem der erhaltenen gebliebenen Fragmente findet sich auch ein Bericht \u00fcber dieses Ereignis, der uns n\u00e4heren Aufschluss dar\u00fcber gibt. Dort hei\u00dft es: \u201eDer andere reiche Mann sagte zu Jesus: \u201eMeister, was kann ich Gutes tun, um zu leben?\u201c Jesus sprach zu ihn: \u201eMensch befolge das Gesetz und h\u00f6re auf die Propheten\u201c. Er sagte: \u201eDas habe ich getan\u201c. Da sagte Jesus zu ihm \u201eGehe hin verkaufe alles was du besitzt, verteile es unter die Armen und folge mir nach!\u201c Der reiche Mann kratzte sich nachdenklich den Kopf, weil ihm dieser Befehl missfiel. Das sprach der Herr zu ihm: \u201eWie kannst du behaupten, du habest das Gesetz befolgt und auf die Propheten geh\u00f6rt? Im Gesetz steht geschrieben: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst, und siehe: du hast viele Br\u00fcder, die S\u00f6hne Abrahams sind, sie verhungern, w\u00e4hrend dein Haus voller guter Dinge ist, von denen nicht das geringste ihnen zukommt\u201c. Und er wandte sich von ihm ab und sprach zu Simon, seinem J\u00fcnger, der neben ihm sa\u00df: \u201eSimon, du Sohn des Jonas, es ist leichter, das ein Kamel gehe durch ein Nadel\u00f6hr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme\u201c. Jetzt liegen das Geheimnis und das Ungl\u00fcck des reichen Obersten offen vor unseren Augen. Er f\u00fchrte ein h\u00f6chst egoistisches Leben. Obwohl er reich war, verschenkte er nichts. Sein Gott war in der Tat nur seinen eigenen Besitz war in Wirklichkeit das eigene angenehme Leben und er betete in der Tat nur seinen eigenen Besitz und Reichtum an.<\/p>\n<p>Das ist der Grund weswegen Jesus ihm befahl, alles zu verschenken. Manch einer nutz seinen Reichtum dazu aus, um seinen Mitmenschen Trost und Freunde zu bringen und ihnen Gutes zu tun. Dieser Mann dagegen verwandte all sein Reichtum nur f\u00fcr sich selbst. Wenn es zutrifft, dass dasjenige, dem der Mensch seine ganze Zeit, sein Denken, seine Kraft, seine Zuneigung widmet, zu seinem Gott wird, dann war der Reichtum der Gott dieses Mannes. Er konnte nur dadurch die Seligkeit erlangen, dass er sich von all diesem Dingen trennte und von jetzt an mit der gleichen Hingabe f\u00fcr andere lebte, wie er zuvor f\u00fcr sich selbst gelebt hatte. Der sogenannte Mammon ist eine gef\u00e4hrliche Falle f\u00fcr jeden von uns. Geld verf\u00fchrt uns dazu, Gottes Plan aus den Augen zu verlieren um uns unser eigenes Reich zu bauen. Auch beim Geld z\u00e4hlt, bist du im kleinen Treu, werde ich dir gr\u00f6\u00dferes anvertrauen. Wir sind nicht immer gute und treue Haushalter, sehr schnell verlieren wie die Belange des gesamten Leibes Christi aus den Augen und bauen nur unser eigenes Reich. Sei dir immer Bewusst, du bist von Gott als Verwalter gesetzt f\u00fcr sein Geld, somit stellt er dir eine hohe Anforderung und hat gro\u00dfes Vertrauen zu dir.<\/p>\n<p>Weiter sagte Jesus, es sei leichter, dass ein Kamel durchs Nadel\u00f6hr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme. Die Rabbinen sprachen oft von dem Elefanten, der durch ein Nadel\u00f6hr zu kommen versuche, wenn sie etwas veranschaulichen wollten, was vollst\u00e4ndig unm\u00f6glich war. Das Bild, das Jesus w\u00e4hlt, kann auf zweierleiweise abgeleitet werden.<\/p>\n<ol>\n<li>Es hei\u00dft das au\u00dfer dem gro\u00dfen Stadttor von Jerusalem, durch das der gesamte Verkehr ging, noch ein kleines Tor gab, das gerade breit und hoch genug war, dass Menschen einzeln hintereinander hindurchgehen konnten. Und es hei\u00dft weiter, dass dieses kleine Tor Nadel\u00f6hr genannt wurde. Das von Jesus gew\u00e4hlte Bild w\u00fcrde demnach besagen, das ein Kamel versuchte, sich durch dieses kleine Tor hindurchzuzw\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Auf Griechisch hei\u00dft das Kamel \u201ekamelos\u201c. Das griechische neigte zu jener Zeit dazu, die Vokale beim Sprechen einander anzugleichen. Es gab ein Wort, das ganz \u00e4hnlich klang, das Wort \u201ekamilos\u2018\u201c, das so viel bedeutet wie Ankertau. Es ist also auch denkbar, dass Jesus mit diesem Bild sagen wollte, es sei leichter, ein Schiffstau in ein Nadel\u00f6hr einzuf\u00e4deln, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineingelangte.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Warum aber sollte es sich so verhalten? Besitz verf\u00fchrt uns Menschen dazu, dass unser ganzes Denken um weltliche Dinge kreist. Unser Einsatz hier ist so gro\u00df, dass wir die Welt nicht verlassen m\u00f6chten und an nichts anderes denken. \u00a0Reichtum an sich ist keine S\u00fcnde, doch er bedeutet eine Gefahr f\u00fcr unsere Seele und erfordert ein au\u00dferordentliches Verantwortungsbewusstsein. Petrus wies darauf hin, dass er und die anderen J\u00fcnger alles verlassen hatten und Jesus gefolgt waren und Jesus versprach ihnen, dass niemand etwas um des Reiches Gott willen aufzugeben brauchte, was er nicht hundertf\u00e4ltig zur\u00fcckerh\u00e4lt.<\/p>\n<blockquote><p>Die christliche Glaubenserfahrung best\u00e4tigt die Wahrheit dieser Aussage. Ein Mann, der wusste, wieviel Pr\u00fcfungen und wieviel Leid das Leben David Livingstone auferlegte hatte, wie er seine Frau verloren und seine Gesundheit in Afrika ruiniert hatte, sagte einmal zu dem Afrikaforscher: \u201eWie viele Opfer haben sie gebracht?\u201c \u201eOpfer\u201c erwiderte Livingstone. \u201eIch habe in meinem ganzen Leben kein Opfer gebracht\u201c. Wer im christlichen Glauben lebt , f\u00fcr den leuchtet jenseits und durch alles hindurch, was die Welt als hart und bitter bezeichnet, ein Friede, den die Welt uns verwehrt, den sie uns aber niemals nehmen kann und eine Freude, die Menschen uns nicht zu rauben verm\u00f6gen. Das zur\u00fcck lassen und opfern f\u00fcr Gott, bedeutet niemals ein Verlust, sondern immer ein Gewinn. Denn du tauscht das Verg\u00e4ngliche mit dem Ewiglichen. Strecke dich immer danach aus was oben ist und lassen das zur\u00fcck was unten ist, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und freigiebigen Tag. Lobe und Preise den wunderbaren Namen deines Herrn und Gottes, der dich zur Freiheit berufen hat. Alles was du tust, tue aus Liebe und vom ganzen Herzen. Nur die Liebe gibt dir die Kraft durchzuhalten, durch alle Versuchungen und Anfechtungen hindurch. 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