{"id":1750,"date":"2017-03-28T00:51:57","date_gmt":"2017-03-27T22:51:57","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1750"},"modified":"2018-09-14T14:26:51","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:51","slug":"andacht-vom-28-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1750","title":{"rendered":"Andacht vom 28. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Was du nicht willst, was man dir tut, f\u00fcge auch niemanden anders zu. Solange es an dir liegt halte Frieden mit jedermann, auch mit den Menschen wo es dir nicht so leicht von der Hand geht. Bitte den Heiligen Geist um Hilfe, er wird dir in deiner Schwachheit helfen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Vergesse niemals dankbar zu sein!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 17, 11-19\nUnd es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galil\u00e4a.\nUnd als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn auss\u00e4tzige M\u00e4nner, die standen von ferne\nund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!\nUnd da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.\nEiner aber unter ihnen, da er sah, da\u00df er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme\nund fiel auf sein Angesicht zu seinen F\u00fc\u00dfen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.\nJesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?\nHat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und g\u00e4be Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?\nUnd er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.<\/pre>\n<p>Jesus befand sich an der Grenze zwischen Galil\u00e4a und Samaria, als ihm die Schar der zehn Auss\u00e4tzigen begegnete. Die Juden pflegten keinen Umgang mit den Samaritern, doch befand sich unter diesen Auss\u00e4tzigen trotzdem mindesten ein Samariter. Das ist ein Beispiel f\u00fcr ein wichtiges Gesetz des Lebens. Gemeinsam Ungl\u00fcck hatte die rassischen und nationalen Schranken zwischen diesen Menschen niedergerissen. In ihrem Ungl\u00fcck, dass sie gemeinsam befallen hatte, verga\u00dfen sie, dass die Juden und Samariter waren, sondern empfanden nur noch, dass die Menschen in Not waren. Auch wildlebende Tiere, die sich bei einer \u00dcberflutung ihres Lebensraumes auf ein etwas h\u00f6her Gelegenes zur\u00fcckzuziehen und dort versammeln, sollen friedlich nebeneinander stehen, auch wenn sie von Haus aus Feinde sind und sich zu jeder anderen Zeit entsprechend verhalten und einander die gemeinsame Not vereinte. Die Not, dass wir alle in gleicher Weise Gottes bed\u00fcrfen. Menschen die normalerweise keinen Umgang miteinander pflegen, r\u00fccken bei einer gemeinsamen Not, ganz dich zusammen, die Not macht sie zu einer Einheit. Pl\u00f6tzlich fallen die Mauern, die sonst so un\u00fcberbr\u00fcckbar schienen. Sei auch du ein Br\u00fcckenbauer im Reich Gottes und gehe auf alle Menschen ohne Vorurteile zu. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person(R\u00f6m2, 11), handle du ebenso.<\/p>\n<p>Die auss\u00e4tzigen lebten abgesondert von den anderen(vgl. 3Mos13, 45-46; 4Mos5, 2). Die Entfernung, in der sie sich von den anderen halten mussten, war im Einzelnen nicht festgesetzt, doch wissen wir zumindest von einer Beh\u00f6rde, dass sie bestimmte, der Auss\u00e4tzige m\u00fcsse sich wenigsten f\u00fcnfzig Meter weit von gesunden Menschen entfernt halten, wenn der Wind aus seiner Richtung wehte. Nichts vermag deutlicher die Isolierung zu kennzeichnen, der die Leprakranken ausgesetzt waren.<\/p>\n<p>Keine Geschichte in den Evangelien weist mit solcher Sch\u00e4rfe auf die Undankbarkeit des Menschen hin. Die Auss\u00e4tzigen waren mit ein verszweifelten Begehren zu Jesus gekommen; dann hatte er sie geheilt und neun von ihnen dachten nicht daran, zu ihn zur\u00fcckzukehren, um ihn zu danken. Wer erhalten hat, was er begehrte, denkt h\u00e4ufig nicht daran, noch einmal umzukehren, um seinen Dank abzustatten. Das ist ein gro\u00dfes Problem und Ph\u00e4nomen jeden Zeitalters, das wir Menschen vergessen uns zu bedanken. Als Nachfolger Jesus Christus musst du dir immer dein dankbares Herz bewahren, denn Dankbarkeit sollte deine Grundhaltung in allen sein. Du hast jeden Tag Grund dankbar zu sein, Jesus Christus ist f\u00fcr dich ans Kreuz gegangen, damit du frei sein kannst. Beziehe den Heiligen Geist in aller deine Entscheidungen mit ein, und lebe aus der Dankbarkeit.<br \/>\nWie oft sind Kinder undankbar gegen ihre Eltern. Und dabei gibt es im Leben jedes Menschen Zeiten, in denen eine Woche Vernachl\u00e4ssigung seinen Tod bedeutet h\u00e4tte. Von allen Lebewesen braucht der Mensch die l\u00e4ngste Zeit dazu, bis er den wichtigsten Anforderungen des Lebens gewachsen ist. Viele Jahre lang sind wir buchst\u00e4blich in allem von unseren Eltern abh\u00e4ngig. Und doch kommt der Tag, an dem die alten Eltern uns zur Last werden. Nur wenigen jungen Menschen kommt der Gedanke daran, ihren Eltern zu vergelten, was sie ihnen verdanken. K\u00f6nig Lear hat es am Tage seines Ungl\u00fccks so ausgedr\u00fcckt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em><strong>\u201eNichts beugte die Natur zu solcher Schmach<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong> Als undankbare T\u00f6chter\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wie oft sind wir unseren Mitmenschen gegen\u00fcber undankbar. Es gibt keinen Menschen, der nicht einen anderen gewisse Dinge zu verdanken hat. Und wohl keiner von uns hat zu jenem Zeitpunkt, als ihm jemand half, geglaubt, er werde die je vergessen; und doch bewahren nur ganz wenige Menschen anderen die Dankbarkeit, die sie ihm schuldig sind. Wie oft verdanken wir dem Ehepartner, einem Freund, einem Lehrer, einem praktischen Arzt oder Chirurgen etwas, was wir niemals vergelten k\u00f6nnen. Unser Ungl\u00fcck besteht darin, dass wir nicht einmal versuchen, etwas wieder gutzumachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><em>\u201eBlas nur, blas nur, Winterwind,<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em> so grausam bist du niemals<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em> Wie Herzen voller Undank&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Wie oft sind wir undankbar gegen Gott. In Zeiten bitterer Not beten wir voller Verzweiflung und mit gr\u00f6\u00dfter Intensit\u00e4t, doch wenn die Not vor\u00fcber ist, denken wir nicht mehr an Gott. Wie viele Menschen danken Gott nicht einmal vor dem Essen. Er hat uns seinen einzigen Sohn geschenkt und wie oft kommt es vor, dass wir ihm nicht mit einem einzigen Wort daf\u00fcr danken. Am besten k\u00f6nnen wir Gott danken, indem wir versuchen, uns seiner G\u00fcte und Gnade ein wenig w\u00fcrdiger zu erweisen.<\/p>\n<p>\u201eLobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat\u201c(Ps103, 2), Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart<\/em>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag. Was du nicht willst, was man dir tut, f\u00fcge auch niemanden anders zu. Solange es an dir liegt halte Frieden mit jedermann, auch mit den Menschen wo es dir nicht so leicht von der Hand geht. 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