{"id":1737,"date":"2017-03-25T00:47:18","date_gmt":"2017-03-24T23:47:18","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1737"},"modified":"2018-09-14T14:26:53","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:53","slug":"andacht-vom-25-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1737","title":{"rendered":"Andacht vom 25. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Einen Tag voller Gl\u00fcck und Freude, mit ganz vielen sch\u00f6nen Begegnungen und Erlebnissen. Lege den Tag in die H\u00e4nde Jesus Christus und freue dich darauf was kommen wird!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Dein dir von Gott gegebene Position! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 16, 14-18<\/strong>\n\n<strong>Dies alles h\u00f6rten aber auch die Pharis\u00e4er, welche geldliebend waren, und sie verh\u00f6hnten ihn. {Eig. r\u00fcmpften die Nase \u00fcber ihn}<\/strong>\n\n<strong>Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, Gott aber kennt eure Herzen; denn was unter den Menschen hoch ist, ist ein Greuel vor Gott.<\/strong>\n\n<strong>Das Gesetz und die Propheten waren bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verk\u00fcndigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.<\/strong>\n\n<strong>Es ist aber leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.<\/strong>\n\n<strong>Jeder, der sein Weib entl\u00e4sst und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Manne Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt zerf\u00e4llt in drei Teile.<\/p>\n<p><strong>Er beginnt damit, dass Jesus die Pharis\u00e4er tadelt, von denen es hei\u00dft, dass sie ihn verspottet h\u00e4tten. <\/strong>Das Wort, das hierf\u00fcr im griechischen Text steht, bedeutet w\u00f6rtlich, dass sie die Nase \u00fcber ihn r\u00fcmpfen. Die Juden neigten dazu, irdischen Wohlstand mit Tugend und Fr\u00f6mmigkeit in Zusammenhang zu bringen. Wohlstand galt als sein Zeichen daf\u00fcr, dass der Mensch fromm war. Die Pharis\u00e4er trugen ihre Fr\u00f6mmigkeit f\u00f6rmlich zur Schau und sahen in materiellen Wohlstand den Lohn f\u00fcr ihre Fr\u00f6mmigkeit; doch je mehr sie sich \u00fcber die anderen Menschen erhoben, umso mehr verabscheute Gott sie. Schlimm genug, wenn jemand sich selbst f\u00fcr einen frommen Mann h\u00e4lt; doch noch viel schlimmer ist es, wenn er behauptet, sein Wohlstand sei ein unwiderleglicher Beweis f\u00fcr seine Fr\u00f6mmigkeit. Auch in der heutigen Zeit gibt es gen\u00fcgend Gl\u00e4ubige die ihren Glauben gerne offen mit Worten zur Schau stellen und dabei f\u00fchlen sie sich gut und denken \u201each wie weit bin ich doch in meinen Glauben\u201c. H\u00fcte dich davor, deinen Glauben zur einer Show, verkommen zu lassen. Der wahre lebendige Glaube entsteht in deinem Herzen und ist kein Showmaster. Die arme einsame Gro\u00dfmamma die im verborgen betet, ist weiter im Glauben als du, auch wenn du eine guter und erfolgreicher Showmaster bist, diese falsche Motivation, wird dich ins Verderben f\u00fchren. Achte auf dich und bitte allezeit f\u00fcr einen wachsamen Geist. Auch Geld soll f\u00fcr dich kein Indikator f\u00fcr Glauben sein, denn auch in der heutigen Zeit sind finanziell besser gestellte Christen oftmals besser in der Gemeinde angesehen. Es wird behauptet dass sie doch besserer Christen sein m\u00fcssten, so wie sie finanziell gesegnet worden sind.<\/p>\n<p><strong>Bevor Jesus auftrat, hatte Gott zuletzt durch das Gesetz und die Propheten zu den Menschen gesprochen.<\/strong> Doch dann war Jesus gekommen und hatte das Reich Gottes verk\u00fcndigt. Die unterschiedlichen Menschen, Z\u00f6llner und S\u00fcnder, dr\u00e4ngten sich in das Reich Gottes, obwohl die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten Schranken errichtet hatten, um sie davon auszuschlie\u00dfen. Aber durch Jesus Christus wurde auch dir und allen anderen Menschen, die T\u00fcr zum Weg Gottes aufgeschlossen. Alle f\u00fcr sie unreinen Menschen durften pl\u00f6tzlich zu Gott kommen, so wie sie sind und mussten dazu nichts dazutun. F\u00fcr die Gesetzeslehrer musste dass zur damaligen Zeit ein Schock gewesen sein. Ein Schlag mitten ins Gesicht, alles was f\u00fcr sie undenkbar war, geschah von einer Minute auf die andere. Jesus betonte eines ganz ausdr\u00fccklich. Das Reich Gottes bedeutet keineswegs das Ende des Gesetzes. Selbstverst\u00e4ndlich wurden die einzelnen Satzungen des Zeremonialrechts von ihm hinweggefegt, doch sollte deswegen niemand auf den Gedanken kommen, der christliche Glaube sei der leichtere Weg und ohne Gesetze. Jesus Christus hat das Gesetz nicht au\u00dfer Betrieb gesetzt, er hat das Gesetz f\u00fcr dich erf\u00fcllt. Er hat das erf\u00fcllt, was jeden Menschen unm\u00f6glich gewesen ist. \u00a0Unver\u00e4ndert und unver\u00e4nderlich galt das alte Gesetz auch weiterhin. Bestimmte Buchstaben \u00e4hneln sich im Hebr\u00e4ischen au\u00dferordentlich; sie unterscheiden sich lediglich durch Serifen, feine Haarstriche am oberen oder unteren Ende des Buchstabens. Nicht einmal solche Serifen sollten von den gro\u00dfen Gesetzen abgestrichen werden.<\/p>\n<p><strong>Um Unersch\u00fctterlichkeit des Gesetzes zu veranschaulichen, w\u00e4hlte Jesus als Beispiel das Gesetz der Keuschheit. <\/strong>Diese Aussage Jesu m\u00fcssen wir vor dem zeitgen\u00f6ssischen Hintergrund des j\u00fcdischen Lebens sehen. Die Juden priesen die Treue und Keuschheit. Die Rabbinen sagten: \u201eGott sieht \u00fcber alles hinweg, nur nicht \u00fcber Unkeuschheit\u201c. \u201eUnkeuschheit bewirkt, dass die Herrlichkeit Gottes dahinschwindet\u201c. Es sei besser, dass ein Jude sein Leben verliere, als das er G\u00f6tzendienst betreibe und einen Mord oder Ehebruch begehe. Leider jedoch waren die Bande der Ehe zu jener Zeit au\u00dferordentlich gef\u00e4hrdet. Wir d\u00fcrfen nie vergessen, dass von dem j\u00fcdischen Gesetz jede Frau als Sache galt. Sowie heutzutage Hunde als Sache im Gesetz und im Rechtspruch verankert sind, waren die Frauen anzusehen. Eine Frau konnte sich nur scheiden lassen, wenn ihr Mann vom Aussatz befallen wurde, wenn er ein Abtr\u00fcnniger wurde, der vom j\u00fcdischen Glauben abfiel, oder wenn er eine Jungfrau sch\u00e4ndete. Sonst besa\u00df eine Frau keinerlei Rechte und Ersatzanspr\u00fcche, au\u00dfer dass ihre Mitgift im Fall einer Scheidung zur\u00fcckgezahlt werden musste. Das Gesetz schrieb vor: \u201eFrauen k\u00f6nnen mit ihrer Zustimmung und auch ohne ihre Einwilligung geschieden werden; M\u00e4nner nur, wenn sie in die Scheidung einwilligen\u201c. Im mosaischen Recht hei\u00dft es (5Mos24, 1): \u201eWenn jemand eine Frau zur Ehe nimmt und sie nicht Gnade findet vor seinen Auge, weil er etwas Sch\u00e4ndliches \u00a0an ihr gefunden hat\u201c, soll er einen Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Haus entlassen. Der Scheidebrief musste in Gegenwart zweier Zeugen unterschieben werden und lautete: \u201eHiermit beurkunde ich die Scheidung und entlasse dich mit dieser Befreiungsurkunde, so dass du heiraten kannst, wen du willst\u201c. So einfach ging eine Scheidung vor sich. Im Hinblick auf den Ausdruck \u201eetwas Sch\u00e4ndliches\u201c, der sich in den mosaischen Vorschriften fand, gab es damals verschiedene Auslegung. Die einen behaupteten, es handle sich dabei ausschlie\u00dflich um Ehebruch. Die anderen dagegen meinten, es k\u00f6nnte auch bedeuten, \u201edass sie Essen haben verderben lassen, dass sie auf der Stra\u00dfe gesponnen oder mit einem fremden Mann gesprochen habe, dass sie in Gegenwart ihres Mannes unehrerbietig von seinen Verwandten gesprochen habe, oder das sie eine z\u00e4nkische Frau gewesen sei, deren Stimme man bis ins Nachbarhaus habe h\u00f6ren k\u00f6nnen\u201c. Rabbi Akiba ging sogar so weit, zu behaupten, ein Mann k\u00f6nnen sich auch dann von seiner Frau scheiden, wenn er eine andere f\u00e4nde, die ihm besser gefiele, weil sie h\u00fcbscher sei. Zur Zeit Jesu hatten sich diejenigen durchgesetzt, die den Ausdruck sehr kleinlich auslegten, so dass manche Frau sich weigerten, unter diesen Umst\u00e4nden \u00fcberhaupt zu heiraten. Dadurch war wiederum das Familienleben gef\u00e4hrdet. In diesem Augenblock nun trat Jesus f\u00fcr die Heiligkeit der Ehe ein. Die gleiche Aussage findet sich bei Matth\u00e4us noch einmal. Danach bildet nur noch Ehebruch einen Grund zur Scheidung(Mt5, 31-32).<\/p>\n<p>Wir denken mitunter, dass es um unsere eigene Zeit in dieser Hinsicht besonders schlecht bestellt sei, doch zur Jesu lagen die Dinge mindestens genauso im Argen. Mit der Familie w\u00fcrde eine entscheidende Grundlage christlichen Leben zerst\u00f6rt werden. Jesus legt hier als ein Gesetz fest, dessen Nichtbeachtung den Menschen au\u00dferordentlich schadet. Es lohnt sich immer Kraft und Energie in die Ehe zu investieren, denn die Ehe ist ein geschlossener Bund vor Gott, sie bildet eine Zelle. Frau und Mann werden eins, es geschieht eine Fusion die lebenslang halten soll. Mann und Frau werden eins, sie schmelzen zusammen zu einer Zelle, somit ist die Fusion gelungen. Von nun an hei\u00dft es ein lebenslang miteinander. An Mann und Frau werden in einer Ehe folgende Anforderungen gestellt:<\/p>\n<blockquote><p>Die Weiber seien untertan ihren M\u00e4nnern als dem HERRN.<\/p>\n<p>Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland.<\/p>\n<p>Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren M\u00e4nnern in allen Dingen.<\/p>\n<p>Ihr M\u00e4nner, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst f\u00fcr sie gegeben, (Eph5, 22-25).<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen alle lernen in unsere von Gott gegebene Position hineinzuwachsen, wenn wir uns danach ausstrecken und dass Wort als Leitfaden f\u00fcr unser Leben zulassen und die Ratschl\u00e4ge und auch Anordnungen Gottes annehmen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Einen Tag voller Gl\u00fcck und Freude, mit ganz vielen sch\u00f6nen Begegnungen und Erlebnissen. Lege den Tag in die H\u00e4nde Jesus Christus und freue dich darauf was kommen wird! Dein dir von Gott gegebene Position! Lukas 16, 14-18 Dies alles h\u00f6rten aber auch die Pharis\u00e4er, welche geldliebend [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,6],"tags":[],"class_list":["post-1737","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-lionhearts-andachten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1737"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1737\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2893,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1737\/revisions\/2893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}