{"id":1732,"date":"2017-03-24T00:28:37","date_gmt":"2017-03-23T23:28:37","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1732"},"modified":"2018-09-14T14:26:53","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:53","slug":"andacht-vom-24-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1732","title":{"rendered":"Andacht vom 24. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Die Liebe soll deinen Tag regieren und dein Antriebsmotor sein. Liebe dein n\u00e4chsten wie dich selbst und behandle jeden Menschen so wie du auch behandelt werden m\u00f6chtest. Denke immer daran wir alle sind geliebte Kinder Gottes, seine wunderbare Sch\u00f6pfung!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Gott zu dienen ist niemals eine Freizeitbesch\u00e4ftigung!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 16, 1-13\nEr sprach aber auch zu [seinen] J\u00fcngern: Es war ein gewisser reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, als verschwende er seine Habe.\nUnd er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist dies, das ich von dir h\u00f6re? lege die Rechnung von deiner Verwaltung ab, denn du wirst nicht mehr Verwalter sein k\u00f6nnen.\nDer Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Zu graben vermag ich nicht, zu betteln sch\u00e4me ich mich.\nIch wei\u00df, was ich tun werde, auf das sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre H\u00e4user aufnehmen.\nUnd er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herzu und sprach zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?\nDer aber sprach: Hundert Bath \u00d6l. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und setze dich flugs hin und schreibe f\u00fcnfzig.\nDanach sprach er zu einem anderen: Du aber, wieviel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. Und er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig.\nUnd der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die S\u00f6hne dieser Welt {O. dieses Zeitlaufs} sind kl\u00fcger als die S\u00f6hne des Lichts gegen {O. in Bezug auf} ihr eigenes Geschlecht.\nUnd ich sage euch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf dass, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen H\u00fctten.\nWer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.\nWenn ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen?\nUnd wenn ihr in dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eurige geben?\nKein Hausknecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.<\/pre>\n<blockquote><p>Die Auslegung dieses Gleichnisses ist einigerma\u00dfen schwierig.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es handelt von einer Handvoll Lumpen, wie man sie \u00fcberall finden kann. Der Haushalter war ein Schuft. Obwohl er ein Knecht war, verwaltete er den gesamten Besitz seines Herrn. In Pal\u00e4stina lebten viele Grundbesitzer nicht auf ihren G\u00fctern. Zu ihnen mag der Herr in diesem Gleichnis geh\u00f6rt haben, der seinem Haushalter die Verwaltung s\u00e4mtlicher Gesch\u00e4fte anvertraut hatte. Dieser jedoch hatte seine Stellung dazu ausgenutzt, um Unterschlagungen zu machen.<\/p>\n<p>Die Schuldner waren ebenfalls Schurken. Sie hatten offensichtlich Pachtschulden. Viele Menschen in Pal\u00e4stina mussten einem Gutsherrn Pacht zahlen, doch nicht in Geld, sondern in Naturprodukten. Oft bestand eine Vereinbarung, der zufolge ein bestimmter Prozentsatz der Ertr\u00e4ge aus dem Pachtland abgef\u00fchrt werden musste. Der Haushalter wusste genau, dass er seine Stellung verlor und kam daher auf einen gl\u00e4nzenden Einfall. Er f\u00e4lschte die Eintragungen in den Gesch\u00e4ftsb\u00fcchern, so dass die Schuldner mit einem viel geringeren Betrag belastet wurden, als sie dem Gutsherrn tats\u00e4chlich schuldeten. Zweierlei bezweckte er mit dieser Ma\u00dfnahme. Zum ersten w\u00fcrden die Schuldner ihm daf\u00fcr dankbar sein, zum andern und das war noch weitaus wichtiger, hatte er auf diese Weise die Schuldner in sein eigenes Vergehen mit hineingezogen. Wenn es also ganz schlimm kam, befand er sich ihn gegen\u00fcber in einer sehr starken Position und konnte sie f\u00fcr seine pers\u00f6nlichen Zwecke erpressen! Auch der Herr war in gewisser Hinsicht ein Schuft, denn statt \u00fcber den ganzen Vorgang entsetzt zu sein, bewunderte er den Scharfsinn, mit dem der Haushalter sich dies ausgedacht hatte und lobte ihn f\u00fcr sein Verhalten. Die Schwierigkeit des Gleichnisses ergibt sich zweifellos daraus, dass Lukas gleich vier verschiedene Nutzanwendungen daraus ziehen will.<\/p>\n<p><strong>Vers 8 enth\u00e4lt die Lehre, dass die Kinder dieser Welt untereinander kl\u00fcger sind als die Kinder des Lichts.<\/strong> Das hei\u00dft also: Wenn wir Christen uns als ebenso eifrig und erfinderisch erwiesen, um gut zu werden, wie jemand, der danach trachtet, in dieser Welt zu Geld und Wohlstand zu gelangen, dann w\u00fcrden wir zweifellos bessere Menschen werden. Und wenn die Menschen sich mit der gleichen Aufmerksamkeit wie um ihre Gesch\u00e4fte auch um ihre Seele k\u00fcmmerten, dann w\u00fcrden sie bessere Menschen sein. Es steht fest, dass wir zwanzigmal so viel Zeit und Geld und M\u00fche auf unser Vergn\u00fcgen und unsere Hobbys wie z.B. Gartenarbeit und Sport verwenden wie auf die Sache der Gemeinde Jesu. Erst wenn wir den Glaubensfragen ebenso viel Zeit und M\u00fche wie unseren weltlichen T\u00e4tigkeiten widmen, kann unser Glaube sich entfalten und wirksam werden. Du bist immer zu 100% Christ, ein Nachfolger Jesus Christus, dein Glauben ist keine Freizeitbesch\u00e4ftigung. Beziehe Gott in all dein Leben mit ein, treffe keine einzige Entscheidung mehr ohne die Leitung und F\u00fchrung des Heiligen Geistes. Gehe die Wege die Gott f\u00fcr dich bereitet hat in deinem Leben, folge seinem Ruf. Verschwende deine Zeit nicht mehr mit unn\u00fctzen Dinge, sondern schaue auf Gott in allem was du tust.<\/p>\n<p><strong>Vers 9 lehrt uns, dass materieller Besitz dazu dienen sollte, Freundschaften zu festigen, die den wahren Wert des Lebens ausmachen.<\/strong> Das kann auf zweierlei Weise geschehen: a.) Es kann im Hinblick auf das ewige Leben geschehen. Ein Sprichwort der Rabbinen lautete: \u201eDer Reiche hilft den Armen in dieser Welt, doch der Arme hilft dem Reichen in der zuk\u00fcnftigen Welt\u201c. Ambrosius schreibt in seinen Anmerkungen zu dem reichen Toren, der gr\u00f6\u00dfere Scheunen errichtete, um seine Vorr\u00e4te darin aufzubewahren: \u201eDas Herz der Armen, die H\u00e4user der Witwen und der Mund der Kinder sind unverg\u00e4nglichen Scheunen dieser Welt\u201c. Auf jeden Fall glaubten die Juden, dass N\u00e4chstenliebe, die man den Armen widerfahren lie\u00df, dem Menschen in der zuk\u00fcnftigen Welt gutgeschrieben werde. Der wahre Reichtum der Menschen bestand nicht in dem, was sie anh\u00e4uften, sondern in dem, was sie verschenkten. b.) Es kann im Hinblick auf diese Welt geschehen. Du kannst dein Geld selbsts\u00fcchtig f\u00fcr dich selbst verbrauchen, oder aber dazu, um dir und anderen das Leben zu erleichtern, indem du Freunden und deinen Mitmenschen hilfst. Wie mancher arme Student verdankt sein Studium und seine Laufbahn einen reichen Mann, der Geld stiftete und damit Stipendien an einheimischen oder ausw\u00e4rtigen Universit\u00e4ten erm\u00f6glichte! Wie mancher bewahrt einem wohlsituierten Freund sein ganzes Leben hindurch Dankbarkeit, weil er ihm geholfen hat, Notzeiten durchzustehen. Besitz an sich bedeutet keine S\u00fcnde, doch es ist eine gro\u00dfe Verantwortung damit verkn\u00fcpft. Wer seine Mittel dazu benutzt, um Freunden zu helfen, wird dieser Verantwortung gerecht. All dein Hab und Gut ist reine Gnade Gottes, er gibt es dir zur Verwaltung. Jetzt kommt es auf dich an, was f\u00fcr ein Verwalter du sein wirst. Bist du ein treuer Verwalter oder bist du ein untreuer Verwalter, die Entscheidung liegt bei dir selber.<\/p>\n<p><strong>Vers 10 und 11 lehren uns, dass man an der Art, wie jemand eine kleine Aufgabe ausf\u00fchrt, erkennen kann, ob er sich dazu eignet, das ihm auch eine gr\u00f6\u00dfere Aufgabe anvertraut werden kann.<\/strong> Das trifft ganz zweifellos auf alle Dinge dieser Welt zu. Du wirst keine h\u00f6here Stellung erlangen, wenn du dir nicht zuvor an einen geringeren Platz als redlich und f\u00e4hig erwiesen hast. Jesus bezieht diesen Grundsatz jedoch auch auf die Ewigkeit. Er sagt: Hier auf Erden sind dir G\u00fcter anvertraut, die dir in Wirklichkeit nicht geh\u00f6ren. Wenn du einmal sterben musst, kannst du sie nicht mit dir nehmen. Sie sind dir nur leihweise \u00fcberlassen worden und du darfst sie nur verwalten. Sie k\u00f6nnen dir dem Gang der Dinge entsprechend nicht immer geh\u00f6ren. Anderseits wirst du im Himmel erhalten, was tats\u00e4chlich auf ewig dein sein wird. Und was du im Himmel empfangen wirst, h\u00e4ngt davon ab, wie du mit den G\u00fctern dieser Welt umgegangen bist. Was dir als dein eigen \u00fcbergeben wird, h\u00e4ngt davon ab, wie du es mit den Dingen gehalten hast, deren Haushalter du zuvor gewesen bist.<\/p>\n<p><strong>In Vers 13 ist von der Lebensregel, dass niemand zwei Herren zugleich dienen kann, die Rede.<\/strong> Einst war der Herr tats\u00e4chlich Besitzer seiner Sklaven; ihm allein geh\u00f6rten sie. Heute darfst du als Angestellter oder Arbeiter ohne weiteres zwei T\u00e4tigkeiten aus\u00fcben und gleichzeitig f\u00fcr zwei Menschen arbeiten. Du \u00fcbst die eine T\u00e4tigkeit in deiner Arbeitszeit und die zweite w\u00e4hrend deiner Freizeit aus. Du kannst zum Beispiel tags\u00fcber Angestellter und abends Musiker sein. Auf dieser Weise kannst du dein Einkommen steigern, falls deine Freizeitbesch\u00e4ftigung nicht dazu dient, deine eigentlichen Interessen zu befriedigen. Sklaven dagegen besa\u00dfen keine Freizeit; jede Minute des Tages und alle ihre Kraft geh\u00f6rten dem Herrn. Dem Sklaven selbst geh\u00f6rte das geringste bisschen eigene Zeit.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn du Gott dienen willst, darf es sich niemals um eine Teilzeit- oder Freizeitbesch\u00e4ftigung handeln. Wenn du dich einmal entschlossen hast, Gott zu dienen, geh\u00f6rt deine Zeit und Kraft Gott ein f\u00fcr alle Mal. Gott ist der Herr mit dem h\u00f6chsten Ausschlie\u00dflichkeitsanspruch. Entweder geh\u00f6rst du Gott ganz und gar oder aber \u00fcberhaupt nicht. Treffe deine Entscheidung, dein \u201eJa\u201c sei ein \u201eJa\u201c und dein \u201eNein\u201c ein \u201eNein\u201c, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Die Liebe soll deinen Tag regieren und dein Antriebsmotor sein. Liebe dein n\u00e4chsten wie dich selbst und behandle jeden Menschen so wie du auch behandelt werden m\u00f6chtest. Denke immer daran wir alle sind geliebte Kinder Gottes, seine wunderbare Sch\u00f6pfung! Gott zu dienen ist niemals eine Freizeitbesch\u00e4ftigung! 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