{"id":1719,"date":"2017-03-21T00:20:18","date_gmt":"2017-03-20T23:20:18","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1719"},"modified":"2018-09-14T14:26:55","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:55","slug":"andacht-vom-21-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1719","title":{"rendered":"Andacht vom 21. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und geheiligten Tag. Frage dich bei allem was du tust \u201ewas w\u00fcrde Jesus tun?\u201c. Sehe alle Menschen und alle Situationen deines Tages, mit den wunderbaren Jesus Christus. Er ist immer und \u00fcberall bei dir, auf allen deinen Wegen, niemals l\u00e4sst er dich alleine!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Gott gibt die Hoffnung niemals auf! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 15, 1-7<\/strong>\n\n<strong>Es pflegten ihm aber alle Z\u00f6llner und S\u00fcnder zu nahen, um ihn zu h\u00f6ren.<\/strong>\n\n<strong>Und die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die S\u00fcnder an und isst mit ihnen!<\/strong>\n\n<strong>Er sagte aber zu ihnen dieses Gleichnis und sprach:<\/strong>\n\n<strong>Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verliert, der nicht die neunundneunzig in der W\u00fcste l\u00e4sst und dem verlorenen nachgeht, bis er es findet?<\/strong>\n\n<strong>Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden;<\/strong>\n\n<strong>und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!<\/strong>\n\n<strong>Ich sage euch, also wird Freude sein im Himmel \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut, mehr als \u00fcber neunundneunzig Gerechte, die der Bu\u00dfe nicht bed\u00fcrfen.<\/strong><\/pre>\n<p>Kein Kapitel des Neuen Testaments ist so bekannt und beliebt wie das 15. Kapitel des Lukasevangeliums, das als \u201eEvangelium im Evangelium\u201c bezeichnet\u00a0 worden ist, als ob es den Kern der frohen Botschaft, die Jesus den Menschen brachte, noch einmal im Extrakt darb\u00f6te. Lese es mit dem Bitten im Heiligen Geist nach einer pers\u00f6nlichen Offenbarung f\u00fcr dich. Der Heilige Geist m\u00f6chte dir das Wort Gottes aufschl\u00fcsseln und in dich eindringen lassen in die ganze Breite und Tiefe, aus der ganzen F\u00fclle.<\/p>\n<p>Die Gleichnisse Jesu ergeben sich aus einer ganz konkreten Situation. Damit mit du die Gleichnisse in ihrer ganzen Breite und Tiefe verstehen kannst, muss du dich in die Zeit Jesus Christus versetzen. F\u00fcr die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten bedeutete es geradezu eine Beleidigung, dass Jesus die Gesellschaft von M\u00e4nnern und Frauen aufsuchte, die bei den orthodoxen Juden als S\u00fcnder abgestempelt waren. Die Pharis\u00e4er verachteten alle Menschen, die das Gesetz und die einzelnen Vorschriften nicht einhielten und hatten strenge Schranken zwischen sich und den anderen errichtet. Einem von ihnen seine Tochter zur Frau\u00a0 zu geben, war gleichbedeutend damit, sie hilflos und schutzlos einem L\u00f6wen auszuliefern.<\/p>\n<h5>In den Bestimmungen \u00a0der Pharis\u00e4er hie\u00df es:<\/h5>\n<p><strong><em>\u201eVertraue keinen dieser Leute Geld an, nimm kein Zeugnis von ihnen an, vertraue ihm kein Geheimnis an, erkenne ihn nicht als Vormund eines Waisenkindes an, setze ihn nicht zum H\u00fcter von Sch\u00e4tzen, die f\u00fcr Wohlt\u00e4tigkeitszwecke bestimmt sind, und begleite ihn niemals auf einer Reise\u201c. <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Den Pharis\u00e4ern war es verboten, bei solchen Menschen zu Gast zu sein oder sie als Gast bei sich zu empfangen. Soweit wie m\u00f6glich sollten die Pharis\u00e4er auch den gesch\u00e4ftlichen Umgang mit\u00a0 ihnen vermeiden; sie sollten nach M\u00f6glichkeit weder etwas von ihnen kaufen noch an sie verkaufen. Das erkl\u00e4rte Ziel der Pharis\u00e4er war, jede Ber\u00fchrung mit diesem Menschen vermeiden, weil sie die einzelnen Vorschriften des Gesetzes nicht peinlich genau einhielten. Sie waren offensichtlich zutiefst betroffen dar\u00fcber, dass Jesus sich mit den Menschen gemein machte, die nicht nur eindeutig Au\u00dfenseiter, sondern dar\u00fcber hinaus auch S\u00fcnder waren, deren blo\u00dfe Ber\u00fchrung bereits eine Verunreinigung\u00a0 bedeutete.<\/p>\n<p>Du verstehst dieses Gleichnis besser, wen du dir Bewusst machst, was strenggl\u00e4ubige Juden behaupteten. Sie sagten nicht: \u201eIm Himmel wird Freude sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut\u201c, sie sagten vielmehr: \u201eIm Himmel wird Freude sein \u00fcber ein S\u00fcnder, der vor Gott ausgel\u00f6scht ist\u201c. Mit einer Grausamkeit sondergleichen sahen sie der Vernichtung der S\u00fcnder entgegen. Der Gedanke an ihre Erl\u00f6sung kam ihnen nicht. Leider ist es auch in der heutigen Zeit des Gnadenchristentums, f\u00fcr viele Menschen die gro\u00dfe Gnade Gottes unvorstellbar, sie sprechen Recht und verurteilen Menschen, die nicht ihren Denk- und Glaubensmuster entsprechen. Unvorstellbar das andersdenkende Christen auch in den Leib Christi geh\u00f6ren und errettet werden. Dabei lassen sie au\u00dfer Acht, dass Gott viel gr\u00f6\u00dfer ist als ihre Vorstellungskraft, Gott wird auf ihr Denken reduziert. Wenn ein Mensch Jesus Christus als Sohn Gottes anerkannt hat, wenn er Vergebung angenommen hat und durch das kostbare Blut Jesus Christus reingewaschen ist von seinen S\u00fcnden, ist er\/ sie als Geschwister im Leib Christi anzuerkennen, wir sollen nicht \u00fcber Lehre schreiten, dieses f\u00fchrt nur zu Verwirrung der Zuh\u00f6rer<\/p>\n<p>Aus diesem Grunde erz\u00e4hlte Jesus ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaft und von der Freude des Hirten, als er es wiederfand. Die Arbeit der Scharfhirten in Jud\u00e4a war schwer und gefahrenvoll. Weideland war knapp. Die Hochebene war nur wenige Kilometer breit, ehe sie wildzerkl\u00fcftet nach der W\u00fcste zu abst\u00fcrzten. Es gab keine Einfriedung, sondern die Schafe liefen frei herum. Der englische Schriftsteller G. A. Smith hat einmal folgendes ge\u00e4u\u00dfert<strong><em>: <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u201eWenn man auf einsamer Hochfl\u00e4che, auf der bei Nacht die Hy\u00e4nen heulen, je einem Schafhirten begegnet ist, der wachen Auges in die Fern blickt und ein abgeh\u00e4rteter, bewaffneter Mann ist, der sich auf seinen Hirtenstab st\u00fctzt und seine verstreute Herde \u00fcberschaut, von der er jedes Tier kennt, dann versteht man pl\u00f6tzlich, warum der Hirte von Jud\u00e4a zum Anf\u00fchrer seines Volkes wurde. Dann versteht man, weshalb sie ihn zum K\u00f6nig machten, weshalb sich an ihn die messianische Hoffnung des Volkes kn\u00fcpfte, und warum der Hirte in diesem Gleichnis Jesu zum Inbegriff der Selbstaufopferung wird\u201c. \u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Hirten waren pers\u00f6nlich verantwortlich f\u00fcr die ihnen anvertrauten Schafe. Wenn ein Schaf verlorenging, musste der Hirte wenigstens das Vlies mit nach Hause bringen, um zu beweisen, wie es umgekommen war. Die Schafhirten verstanden es hervorragend auf das F\u00e4hrtenlesen, so dass sie den verirrten Schafen oft meilenweit folgten. Es gab keinen Schafhirten, der es nicht als selbstverst\u00e4ndlich empfand, sein Leben f\u00fcr seine Herde einzusetzen. Viele Herden wurden der Obhut von zwei oder drei Hirten anvertraut. Die Hirten, die mit ihren Herden p\u00fcnktlich heimkehrten, meldeten, wenn ein Hirte noch in den Bergen nach einem verirrten Schaf suchte. Dann wartete das ganze Dorf auf den Hirten und wenn sie ihn von weitem erkannten, wie er dem Dorf zuschritt, mit dem verlorenen Schaf auf der Schulter, dann erscholl aus aller Munde ein Freudenruf, der zugleich ein Ruf der Dankbarkeit war. Das war das Bild, das Jesus seinen H\u00f6rern von Gott malte.<\/p>\n<p><strong><em>So verh\u00e4lt sich auch mit Gott sagte Jesus. Gott freut sich ebenso \u00fcber einen verlorenen und wiedergefundenen S\u00fcnder wie ein Hirte, der ein verirrtes Schaf nach Hause bringt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u201eGott wei\u00df um die Freude \u00fcber Verlorenes und Wiedergefundenes\u201c, hat ein gro\u00dfer Heiliger einmal gesagt\u201c.<\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Wir sto\u00dfen hier auf einen erstaunlichen Gedanken auf die wunderbare Wahrheit, dass Gott g\u00fctiger ist als die Menschen. Die Strenggl\u00e4ubigen sahen in den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern Menschen, die v\u00f6llig au\u00dferhalb ihres eigenen Lebens standen und nur verdienten, vernichtet zu werden. Nicht so Gott. <strong><em>Wenn die Menschen l\u00e4ngst jede Hoffnung aufgegeben haben, gibt Gott die Hoffnung auf die Umkehr eines S\u00fcnders noch lange nicht auf. <\/em><\/strong>Gott liebt die Menschen, die sich niemals verirren; doch die gr\u00f6\u00dfere Freude empfindet er \u00fcber einen Menschen, der verlorenging und heimkehrt; und es ist tausendmal einfacher, zu Gott zur\u00fcckzukehren als zu den Menschen mit ihrem erbarmungslosen Verdammungsurteil, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/p>\n<p>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und geheiligten Tag. Frage dich bei allem was du tust \u201ewas w\u00fcrde Jesus tun?\u201c. Sehe alle Menschen und alle Situationen deines Tages, mit den wunderbaren Jesus Christus. Er ist immer und \u00fcberall bei dir, auf allen deinen Wegen, niemals l\u00e4sst er dich alleine! Gott gibt die Hoffnung niemals auf! 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