{"id":1690,"date":"2017-03-15T00:26:39","date_gmt":"2017-03-14T23:26:39","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1690"},"modified":"2018-09-14T14:26:58","modified_gmt":"2018-09-14T12:26:58","slug":"andacht-vom-15-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1690","title":{"rendered":"Andacht vom 15. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag, in den Armen Jesus Christus. Habe Freude auch an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch sie sind von Gott gegeben um dich zu segnen. Freue dich an den Segen Gottes in deinem Leben, er hat dir deinen Tag wunderbar bereitet, dir zur Freude!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Weise die Liebe Gottes nicht zur\u00fcck!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 13, 31- 35\nAn demselben Tage kamen etliche Pharis\u00e4er und sprachen zu ihm: Hebe dich hinaus und gehe von hinnen; denn Herodes will dich t\u00f6ten!\nUnd er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Teufel aus und mache gesund heut und morgen, und am dritten Tage werde ich ein Ende nehmen.\nDoch muss ich heute und morgen und am Tage darnach wandeln; denn es tut's nicht, dass ein Prophet umkomme au\u00dfer Jerusalem.\nJerusalem, Jerusalem, die du t\u00f6test die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Fl\u00fcgel, und ihr habt nicht gewollt !\nSehet, euer Haus soll euch w\u00fcst gelassen werden. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis dass es komme, dass ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt im Namen des HERRN!\n<\/pre>\n<p>Weil dieser Abschnitt uns Einblick in das Leben gew\u00e4hrt, das Jesus hinter den Kulissen f\u00fchrte, geh\u00f6rt er zu den interessantesten Stellen des Lukasevangeliums.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick \u00fcberrascht uns eins: Wir begegnen hier einigen Pharis\u00e4ern, die Jesus nicht feindlich gesinnt waren. Sie warnen ihn tats\u00e4chlich vor der Gefahr, die ihm droht und geben ihm den Rat, sich in Sicherheit zu bringen. Es trifft zu, dass uns das Evangelium im allgemeinen ein eiseitiges Bild von den Pharis\u00e4ern vermittelt. Die Juden selbst wussten genau, dass es gute und schlechte Pharis\u00e4er gab. Sie unterscheiden sieben Gruppen der Pharis\u00e4er.<\/p>\n<p><strong>Die Schulter-Pharis\u00e4er<\/strong>, die ihre guten Taten offen zur Schau trugen und sie vollbrachten, um von den Menschen beobachtet zu werden. Diesem Ph\u00e4nomen begegnest du auch in der heutigen Christenheit, es gibt einige Geschwister die ihre Gaben zu Schau tragen und dabei betonen es sei nur zur Verherrlichung unseres Herrn. Sie praktizieren zur eigenen Verherrlichung und f\u00fcr ihren Geldbeutel. Es kommen allerdings auch falsche Propheten, wie sie uns verhei\u00dfen sind im Wort Gottes. Auch sie tragen ihre Gaben \u00f6ffentlich zur Schau um Aufmerksamkeit zu bekommen, damit sie dich auf einen falschen Weg f\u00fchren k\u00f6nnen. Sie sagen, sie kommen im Namen des Herrn, haben aber B\u00f6ses im Sinn. Sei allezeit wachsam, dass du ihnen nicht folgst, auch wenn es aussehen mag wie die Wahrheit. Sie verk\u00fcndigen die Gemeinschaft und Einheit und bringen Zang und Hader.<\/p>\n<p><strong>Dann gab es die Die Wart-ein-bisschen Pharis\u00e4er<\/strong>, die stets eine Entschuldigung zur Hand hatten, wenn es galt, eine gute Tat aufzuschieben. Auch hiervon gibt es einige Christen, ich m\u00f6chte sogar behaupten, hiervon gibt es sehr viele. Durch diese Haltung werden viele Dinge und Wunder Gottes die geschehen sondern unterdr\u00fcckt. Mit dieser Einstellung hinderst du den Geist Gottes zu wirken. Heute wenn der Herr zu dir sagt: \u201eGehe\u201c, dann gehe, schiebe es nicht auf, denn dann wirst du es niemals tun.<\/p>\n<p><strong>Die wundgesto\u00dfenen oder blutenden Pharis\u00e4er<\/strong>. Kein j\u00fcdischer Rabbi durfte auf der Stra\u00dfe im Gespr\u00e4ch mit einer Frau angetroffen werden. Nicht einmal mit seiner eigenen Frau oder Mutter oder Schwester durfte er auf der Stra\u00dfe sprechen. Manche Pharis\u00e4er gingen sogar noch weiter. Sie blickten Frauen auf der Stra\u00dfe nicht einmal an und schlossen die Augen, blo\u00df um keine Frauen sehen zu m\u00fcssen. Aus diesem Grunde schlugen sie auch mit dem Kopf gegen Mauern und Hausw\u00e4nde und brachten sich selbst Wunden bei, um sie als ein besonderes Zeichen ihrer ungew\u00f6hnlichen Fr\u00f6mmigkeit zu Schau zu stellen. Auch dieses Ph\u00e4nomen triffst du heute noch unter Gl\u00e4ubigen an. Selbst bezeugtest Leid wird dann als Leiden f\u00fcr den Herrn dargestellt. Sich selbst Geiseln und Kasteien im Namen des Herrn und dieses am besten im Mittelpunkt einer Versammlung, an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, damit jeder meinen Glaubenseinsatz bewundern kann.<\/p>\n<p><strong>Die M\u00f6rser- und St\u00f6\u00dfel oder buckligen Pharis\u00e4ern<\/strong>. Sie gingen aus falscher, kriecherischer Demut doppelt so tief gebeugt wie andere; sie bildeten die Haufen des Uria der j\u00fcdischen Religion. Dieses l\u00e4sst sich gut beobachten im Gemeindelobpreis- und Gebet, es gibt Geschwister, die scheinen im Wettstreit miteinander zu liegen, wer wohl den leidenderen und schmerzverzerrteren Gesichtsausdruck macht.<\/p>\n<p><strong>Die st\u00e4ndig rechnenden Pharis\u00e4er<\/strong>, die fortw\u00e4hrend ihre guten Taten zusammenz\u00e4hlen und tats\u00e4chlich eine Gewinn-und Verlustrechnung mit Gott aufstellen. Wer kennt sie nicht, die st\u00e4ndig getriebenen Geschwister, Sie versuchen sich leider bei Gott etwas zu erkaufen, was sie aus reiner Gnade schon bekommen haben. Du kannst dir niemals etwas im Reich Gottes erkaufen und schon gar nicht mit Gott einen Kuhhandel betreiben. Frei nach dem Motto, \u201eGott ich habe jetzt, jetzt muss du\u2026..\u201c<\/p>\n<p><strong>Die furchtsamen oder \u00e4ngstlichen Pharis\u00e4er<\/strong>, die in st\u00e4ndiger Furcht vor Gottes Zorn lebten. F\u00fcr sie bedeutete die Religion keine Hilfe, sondern ein Qual. Bekehre dich zu Jesus Christus, damit du nicht ins ewige Fegefeuer geschmissen wirst. Bekehrungen aus Angst vor dem b\u00f6sen und grausamen Gott. Wie sehr m\u00fcssen diese lieben Geschwister unter ihrem falschen Gottesbild leiden, sie leben in st\u00e4ndiger Furcht vor dem ewigen Fegefeuer. Es wird Zeit dass du ihnen die Liebe Gottes bringst. Es wird Zeit dass sie im Namen Jesus Christus frei gesprochen werden.<\/p>\n<p><strong>Die Gott liebenden Pharis\u00e4er<\/strong>, die das Abbild Abrahams waren und ein Leben im Glauben und der N\u00e4chstenliebe f\u00fchrten. So m\u00f6gen also aus einem guten sechs schlechte Pharis\u00e4er gekommen sein; doch zeigt uns diese Stelle eindeutig, dass es selbst unter den Pharis\u00e4ern einige gab, die Jesus bewunderten und sch\u00e4tzten und unter uns Christen einige schlechte Pharis\u00e4er leben, die noch in die Freiheit Jesus Christus finden m\u00fcssen. Sei du ein Werkzeug Gottes und begegne allen Menschen mit der Liebe Gottes, denn nur die Liebe wird uns frei machen.<\/p>\n<p>In diesem Abschnitt h\u00f6ren wir, wie Jesus zu einem K\u00f6nig spricht. Herodes Antipas, K\u00f6nig in Galil\u00e4a, war darauf bedacht, Jesus Einhalt zu gebieten. Der Fuchs galt bei den Juden in dreifacher Hinsicht als Symbol. Er galt als das listigste, als das sch\u00e4dlichste und drittens galt er als Symbol eines nichtsw\u00fcrdigen, ver\u00e4chtlichen Menschen. Wer den herrschenden K\u00f6nig einen Fuchs nennt, muss ein mutiger Mensch sein. Der englische Reformator Latimer soll einst eine Predigt in der Westminster Abtei gehalten haben, bei der Heinrich VIII. zugegen war und dabei folgendes Selbstgespr\u00e4ch gef\u00fchrt haben: \u201eLatimer! Latimer! Latimer! Achte auf deine Worte; der K\u00f6nig von England ist anwesend\u201c Und dann habe er fortgefahren: \u201eLatimer! Latimer! Latimer\u201c Achte auf deine Worte; der K\u00f6nig der K\u00f6nige ist anwesend\u201c. Gott befahl Jesus, was er tun solle und deshalb verk\u00fcrzte er die Zeit seines Wirkens nicht um einen einzigen Tag, nur um einen irdischen K\u00f6nig zufriedenzustellen oder ihm zu entgehen.<br \/>\nDie Klage \u00fcber Jerusalem ist h\u00f6chst wichtig, denn aus ihr geht wieder einmal hervor, wie wenig wir tats\u00e4chlich \u00fcber das Leben Jesu wissen: Jesus h\u00e4tte ganz offentsichtlich nicht so sprechen k\u00f6nnen, wenn er nicht zuvor mehr als dreimal Jerusalem seine Liebe angeboten h\u00e4tte. In den ersten drei Evangelien findet sich jedoch an keiner Stelle ein Wort oder auch nur ein Hinweis darauf, dass Jesus Jerusalem zuvor schon besucht habe. So wird uns wieder einmal klar, dass die Evangelien uns nur in den knappsten Z\u00fcgen einen Umriss vom Leben Jesu geben.<\/p>\n<p>Nichts schmerz so sehr, als wenn du zu jemanden kommst um ihm deine Liebe darzubringen und er st\u00f6\u00dft dich abweisend zur\u00fcck. Es geh\u00f6rt zu den bittersten Lebenserfahrungen, einem Menschen sein Herz zu schenken, der es dann zerbricht. Und das widerfuhr Jesus in Jerusalem. Trotzdem kommt er immer noch zu den Menschen und immer noch weisen wir Menschen ihn zur\u00fcck.<\/p>\n<blockquote><p>Eins aber ist Gewiss: Wer die Liebe Gottes zur\u00fcckweist, ger\u00e4t schlie\u00dflich in Gefahr, den Zorn Gottes auf sich zu laden. Darum nehme heute, die Liebe Gottes vom Herzen an und erkenne dass du ein S\u00fcnder bist und Vergebung ben\u00f6tigst. Gott liebt dich so sehr, dass er f\u00fcr dich seinen eingeborenen Sohn geopfert hat. Aus reiner Liebe und Gnade wirst du errettet. Du kannst und brauchst nichts dazutun, es ist ein reines Gnadengeschenk, damit du nicht verloren gehst, wenn der Tag des Herrn gekommen ist, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/p>\n<p>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag, in den Armen Jesus Christus. Habe Freude auch an den kleinen Dingen des Lebens, denn auch sie sind von Gott gegeben um dich zu segnen. Freue dich an den Segen Gottes in deinem Leben, er hat dir deinen Tag wunderbar bereitet, dir zur Freude! 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