{"id":1672,"date":"2017-03-11T00:44:05","date_gmt":"2017-03-10T23:44:05","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1672"},"modified":"2018-09-14T14:27:00","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:00","slug":"andacht-vom-11-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1672","title":{"rendered":"Andacht vom 11. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mega sch\u00f6nen Tag. H\u00f6re was der Herr, dein Gott dir heute sagen m\u00f6chte und abermals sage ich dir h\u00f6re. Der Herr hat den heutigen Tag f\u00fcr dich wunderbar bereitet, folge seinen Wegen f\u00fcr dein Leben.<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Sei kein Theoretiker, sondern helfe den Menschen praktisch!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 13, 10-17\nUnd er lehrte in einer Schule am Sabbat.\nUnd siehe, ein Weib war da, das hatte einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen.\nDa sie aber Jesus sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit!\nUnd legte die H\u00e4nde auf sie; und alsbald richtete sie sich auf und pries Gott.\n Da antwortete der Oberste der Schule und war unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an ihnen kommt und lasst euch heilen, und nicht am Sabbattage.\nDa antwortete ihm der HERR und sprach: Du Heuchler! l\u00f6st nicht ein jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbat und f\u00fchrt ihn zur Tr\u00e4nke?\nSollte aber nicht gel\u00f6st werden am Sabbat diese, die doch Abrahams Tochter ist, von diesem Bande, welche Satanas gebunden hatte nun wohl achtzehn Jahre?\nUnd als er solches sagte, mussten sich sch\u00e4men alle, die ihm zuwider gewesen waren; und alles Volk freute sich \u00fcber alle herrlichen Taten, die von ihm geschahen.<\/pre>\n<p>Hier h\u00f6ren wir zum letzten Mal, dass Jesus in einer Synagoge war. Offensichtlich wurde er zu jener Zeit von den Verantwortlichen bereits auf Schritt und Tritt beobachtet; sprungbereit verfolgten sie alles, was er tat, um sich im geeigneten Augenblick auf ihn zu st\u00fcrzen.<br \/>\nAuch in der heutigen Zeit wirst du als Gl\u00e4ubiger beobachtet von den Menschen. Sie warten darauf, dass du dich als Christ, wie ein Nichtchrist verh\u00e4ltst, damit sie \u00fcber dich richten k\u00f6nnen. Sei allzeit ein gutes Zeugnis, gebe mit deinem Leben Jesus Christus die Ehre und gibt es ihm nicht die Ehre, dann bitte den Heiligen Geist dir die Kraft zu geben, es zu lassen.<\/p>\n<p>Jesus heilte eine Frau, die ihren gebeugten K\u00f6rper achtzehn Jahre lang nicht aufzurichten vermochte und in diesem Augenblick mischte sich der Oberste der Synagoge ein. Er besa\u00df freilich nicht den Mut, Jesus direkt anzusprechen. Wer kennt es nicht, eine schlechte Botschaft, an den Adressat \u00fcberbringen lassen, als sie selber zu \u00fcbermitteln. Ich kenne es aus meinen eigenen Leben auf jeden Fall, ich litt in meinen Leben unter starker Menschenfrucht, ich konnte mich noch nicht mal mit anderen unterhalten, geschweige etwas nicht so sch\u00f6nes \u00fcberbringen. Durch Jesus Christus konnte ich die Menschenfurcht \u00fcberwinden und immer wenn sie wieder anklopft um in mir Wohnung zu machen, bitte ich Jesus Christus mir zu helfen.<\/p>\n<p>Der oberste der Synagoge richtete den Einspruch an die wartende Menge, obwohl er Jesus galt. Sie betrieben Manipulation in ganz gro\u00dfen Stil. Jesus hatte am Sabbat geheilt. Nach dem Buchstaben des Gesetzes war Heilen eine Arbeit; Jesus hatte als gegen die Sabbatruhe versto\u00dfen. Doch Jesus antwortete seinen Gegner mit ihrem eigenen Gesetz. Die Rabbinen verabscheuten Grausamkeit gegen Tiere. Es war daher selbst am Sabbat ganz dem Gesetz gem\u00e4\u00df, die Tiere in den St\u00e4llen loszubinden und zur Tr\u00e4nke zu f\u00fchren. Jesus folgerte daraus: \u201eWenn ihr am Sabbat ein Tier losbindet und zur Tr\u00e4nke f\u00fchren d\u00fcrft, dann ist es aus g\u00f6ttlicher Sichte ganz gewiss auch kein Unrecht, diese arme Frau von ihrer Krankheit zu entbinden. Der Mensch ist es immer wert, dass ihm geholfen wird, egal was im Moment dagegen sprechen sollte. Einen Menschen nicht zu helfen, w\u00e4re nicht im Willen Gottes. Gehe mit offenen Augen und offenen Herzen durch diese Welt und nehme das Leid dieser Welt war und versuche helfen.<\/p>\n<p>Der Oberste der Synagoge und seinesgleichen waren Menschen, deren Liebe mehr den Satzungen als den Mitmenschen galt. Ihnen lag mehr daran, dass ihre eigenen kleinlichen Gesetzesvorschriften eingehalten wurden, als daran, dass der Frau geholfen wurde, damit sie ihre Gesundheit wiederlangte. Auch in der hochentwickelten Zivilisationsgesellschaft ist die Frage nach der Beziehung des einzelnen zum herrschenden System ein ernstes Problem. In Kriegszeiten bedeutet der einzelne nichts. Die Menschen h\u00f6ren aus, Menschen zu sein und werden zu Gliedern dieser oder jener Altersgruppe oder einer Organisation. Die Menschen werden nach bestimmten Gesichtspunkten zusammengestellt, jedoch nicht als Einzelwesen, sondern als lebendige Munition, die diese schreckliche Welt verbrauchen kann. Der Mensch wird zum Posten einer statistischen Berechnung. Wie auf einen Schachbrett wird er strategisch aufgestellt und hin und her gezogen, bis die Partie zu Ende geht, bist der K\u00f6nig auf der Seite liegt.<\/p>\n<p>Im christlichen Glauben hat der einzelne stets Vorrang vor dem System. Man kann mit Recht behaupten, dass die Demokratie sich durch durchsetzt, wo der christliche Glaube herrscht; denn allein der christliche Glaube sch\u00fctzt und verteidigt den Wert, den der einzelne Durchschnittsmensch darstellt. Wenn die Grunds\u00e4tze des christlichen Glaubens aus dem politischen und wirtschaftlichen verbannt werden, gibt es nichts mehr, um totalit\u00e4re Statten in Schach zu halten, wo der einzelne dem System ausgeliefert ist und nicht um seiner selbst willen, sondern nur um des System willen lebensberechtigt ist. Achte bitte auf die Zeichen der Zeit, wir Menschen dienen immer mehr den System, gro\u00dfe Parolen auf ein vereintes Europa werden immer mehr, es entwickelt sich zu einem Schlachtruf des Zusammenhalts.<\/p>\n<p>Es ist h\u00f6chst merkw\u00fcrdig, dass von dieser Anbetung eines bestimmten Systems meistens auch die Kirche nicht verschont bleibt. Viele M\u00e4nner der Kirche, es w\u00e4re falsch sie Christen zu nennen, liegt mehr an den Methoden der Kirchenverwaltung als am Gottesdienst und dem Dienst an den Menschen. Es ist eine traurige Wahrheit, dass es in den Kirchen\/ Gemeinden mehr Zank und Hader wegen einzelner Verfahrensfragen als aus irgendeinem anderen Grund gibt. In der Welt und in der Kirche\/Gemeinde befinden wir uns st\u00e4ndig in Gefahr, ein bestimmtes System mehr zu lieben als Gott und unseren Mitmenschen. Sei stets darauf bedacht und wachsam, dass Jesus Christus stets dein Mittelpunkt ist und nicht irgendwelche Paragraphen und Satzungen.<\/p>\n<p>Das Verhalten Jesu in dieser Angelegenheit beweist eindeutig, dass nach Gottes Willen kein Mensch auch nur einen Augenblick l\u00e4nger leiden soll als unumg\u00e4nglich notwendig. Auch du setze dich f\u00fcr die Menschen ein, dass soll dein Mittelpunkt als J\u00fcnger Jesus sein. Helfe den Menschen praktisch, dass musst du nicht ersteinmal theoretisch durchdenken und wochenlang dr\u00fcber Beten.<\/p>\n<p>Nach dem j\u00fcdischen Gesetz verstie\u00df es keineswegs gegen die Vorschriften, am Sabbat jemanden zu helfen, der sich in akuter Lebensgefahr befand. Wenn Jesus die Heilung dieser Frau auf den n\u00e4chsten Tag verschoben h\u00e4tte, w\u00e4re niemand auf den Gedanken gekommen, ihn zu verurteilen. Doch Jesus bestand darauf, dass kein Leiden auch nur ein Tag verl\u00e4ngert werden d\u00fcrfe, wenn ihm noch am gleichen Tage ein Ende bereitet werden k\u00f6nne. Unser ganzes Leben ist erf\u00fcllt von solchen gutgemeinten, freundlichen Anordnungen, nach denen zuvor dieser oder jener Vorschrift gen\u00fcgt werden muss, oder diese oder jene technische Einzelheit vorher erledigt werden muss.<\/p>\n<blockquote><p>Ein lateinisches Sprichwort besagt: Wer gleich gibt, gibt doppelt. Wir sollten niemals eine hilfreiche Tat, die wir heute ausf\u00fchren k\u00f6nnen, auf morgen verschieben.<\/p>\n<p>Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen. Sei bereit den Menschen heute zu helfen, heute wenn dir das Leid begegnet, versuche es zu beenden. Komme nicht nur mit guten Ratschl\u00e4gen aus dem Wort Gottes, sondern begegne den Menschen mit praktischer Liebe, Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und mega sch\u00f6nen Tag. H\u00f6re was der Herr, dein Gott dir heute sagen m\u00f6chte und abermals sage ich dir h\u00f6re. Der Herr hat den heutigen Tag f\u00fcr dich wunderbar bereitet, folge seinen Wegen f\u00fcr dein Leben. Sei kein Theoretiker, sondern helfe den Menschen praktisch! 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