{"id":1668,"date":"2017-03-10T00:29:32","date_gmt":"2017-03-09T23:29:32","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1668"},"modified":"2018-09-14T14:27:01","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:01","slug":"andacht-vom-10-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1668","title":{"rendered":"Andacht vom 10. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und herrlichen Tag. Genie\u00dfe dass dein Gott, f\u00fcr dich seinen Sohn Jesus Christus geopfert hat, damit er mit dir pers\u00f6nlich Gemeinschaft haben kann. Damit du in Freiheit leben kannst, frei von der Macht der Finsternis, frei von Krankheit, frei vom Tod. Du bist durch ihn zum ewigen Leben berufen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Die einen geben mehr, die anderen nehmen mehr! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 13, 6-9<\/strong>\n\n<strong>Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf, und fand sie nicht.<\/strong>\n\n<strong>Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Haue ihn ab! Was hindert er das Land?<\/strong>\n\n<strong>Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis da\u00df ich um ihn grabe und bed\u00fcnge ihn,<\/strong>\n\n<strong>ob er wolle Frucht bringen, wo nicht so haue ihn darnach ab.<\/strong><\/pre>\n<p>Aus diesem Gleichnis leuchtet g\u00f6ttliche Gnade und zugleich steckt es voller Mahnungen.<\/p>\n<p>Der Feigenbaum stand an einem besonderen bevorzugten Platz. In Pal\u00e4stina traf man in Weing\u00e4rten nicht selten Feigenb\u00e4ume, Dornb\u00fcsche und Apfelb\u00e4ume an. Der Boden des Landes war im ganzem so armselig, dass man B\u00e4ume \u00fcberall dort zog, wo sich nur die geringste M\u00f6glichkeit dazu bot. Trotzdem stehen wir hier vor der Tatsache, dass der Feigenbaum eine \u00fcberdurchschnittliche Gelegenheit erhielt, sich zu entwickeln; und dann stellte sich heraus, dass es nichts gen\u00fctzt hatte.<\/p>\n<p>Jesus hat die Menschen direkt und indirekt darauf hingewiesen, dass \u00fcber sie entsprechend den M\u00f6glichkeiten, die sie gehabt h\u00e4tten, befunden werde. Der folgende Ausspruch, der einmal \u00fcber unsere eigene Epoche gemacht wurde, ist nur allzu wahr: \u201eWir besitzen die Macht von G\u00f6ttern und gehen damit um wie verantwortungslose Schuljungen\u201c. <strong><em>Nie zuvor ist einer Generation soviel anvertraut worden, und nie war daher eine Generation so verantwortlich vor Gott, wie die unsere. <\/em><\/strong>Trage die Verantwortung f\u00fcr das was dir gegeben worden ist. Du hast allezeit einen freien Willen, f\u00fcr deiner Entscheidungen tr\u00e4gst du ganz allein die Verantwortung. Gehst du dein Leben mit Jesus, oder gehst du es ohne Jesus, du allein entscheidest \u00fcber deine Ewigkeit und kannst niemand anderen daf\u00fcr verantwortlich machen. Ein \u201eIch habe das gemacht, weil\u201c gibt es bei Gott nicht, \u201eDu hast es gemacht, weil du dich dazu entschlossen hast\u201c, das allein z\u00e4hlt. Wenn du dein Leben mit Jesus gehst, hast du seine ganze Kraft und Autorit\u00e4t bekommen, die du nutzen kannst. Aber auch hierf\u00fcr bedarf es deiner Entscheidung, dein \u201eJa\u201c sei ein \u201eJa\u201c und dein \u201eNein\u201c sei ein \u201eNein\u201c. Du musst dich als Nachfolger Jesus, nicht mit den Umst\u00e4nden gen\u00fcgen, du kannst sie im Namen Jesus Christus \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong><em>Das Gleichnis lehrt uns eindeutig, dass Nutzlosigkeit Ungl\u00fcck nach sich zieht.<\/em><\/strong>\u00a0 Es ist behauptet worden, dass der ganze Entwicklungsprozess, in dem sich die Welt befindet, den Zweck hat, N\u00fctzliches hervorzubringen. Das N\u00fctzliche werde sich st\u00e4rker und st\u00e4rker entwickeln, w\u00e4hrend das Unn\u00fctze unweigerlich dem \u00f6konomischen Entwicklungsprozess zum Opfer f\u00e4llt und eliminiert werde. Die eindringlichste Frage, die an Dich gerichtet werden kann, lautet: \u201eWozu warst du n\u00fctzlich auf dieser Welt?\u201c Bist du deiner Berufung gefolgt oder hast du sie verk\u00fcmmern lassen, bist sie verdorrt ist. Hast du deine Aufgaben wahrgenommen oder hast du dich lieber nutzlos zur\u00fcckgezogen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.<\/p>\n<p><strong><em>Weiter lehrt uns das Gleichnis: Wer nur nimmt, bleibt nicht am Leben. <\/em><\/strong>Der Feigenbaum entzog dem Boden Nahrung und Kraft, ohne selber etwas daf\u00fcr hervorzubringen. Eben darin bestand seine S\u00fcnde. Letzten Endes gibt es nur zwei verschiedene Menschentypen auf der Welt; <strong><em>die einen, die mehr nehmen als geben und die anderen, die mehr geben als nehmen.<\/em><\/strong> In einer Hinsicht sind wir alle Schuldner des Lebens. Indem wir das Licht der Welt erblicken, gef\u00e4hrden wir zugleich ein anderes Leben; und keiner von uns w\u00e4re ohne die F\u00fcrsorge derer, die uns lieben, am Leben geblieben. Du bist Erbe einer christlichen Kultur und einer Freiheit, die du selbst nicht geschaffen hast. Du bist dazu verpflichtet, den nach dir Kommenden bessere Zust\u00e4nde zu hinterlassen, als du sie vorgefunden haben. \u201eWann immer ich auch sterben mag\u201c, hat Abraham Lincoln gesagt, \u201eich w\u00fcnsche mir, dass es einmal von mir hei\u00dft, ich habe das Unkraut ausgerupft, wo ich nur gekonnt habe und stattdessen \u00fcberall dort Blumen gepflanzt, wo sie nach menschlichen Ermessen gedeihen mussten\u201c. Als ein Student einmal Bakterien durch das Mikroskop beobachtete, konnte er tats\u00e4chlich erkennen, wie eine Generation dieser mikroskopischen kleinen Lebewesen geboren wurde und wieder starb, um sogleich von der n\u00e4chsten Generation abgel\u00f6st zu werden. Er beobachtete, wie noch nie zuvor, dass eine Generation der anderen folgt. \u201eNachdem ich das gesehen habe\u201c, sagte er dann, \u201eWill ich mich freiwillig dazu verpflichten, kein schwaches Glied in der Kette zu werden\u201c. Wer sich dieser Verpflichtung nicht entzieht, wird stets bem\u00fcht sein, dem Leben wenigstens ebenso viel zu geben, wie er selbst von ihm empf\u00e4ngt. Auch du hast alles Notwendige von Gott erhalten, um deine Aufgabe hier auf dieser Welt zu erf\u00fcllen. Jedes \u201eich kann das nicht\u201c ersetze durch ein \u201eich will das nicht\u201c.<\/p>\n<p>In diesem Gleichnis ist von der frohen Botschaft einer zweiten Chance die Rede. Normalerweise braucht ein Feigenbaum drei Jahre, bis er zur Reife gelangt. Wenn er dann noch keine Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, besteht kaum Aussicht darauf, dass er \u00fcberhaupt jemals welche tragen wird. Trotzdem wurde diesem Feigenbaum nochmals eine Chance geben. Stets gibt Jesus Dir und allen\u00a0 Menschen eine Chance nach der anderen. Petrus, Markus und Paulus haben es frohen Herzens bezeugt. Gottes G\u00fcte gegen\u00fcber den Menschen, die fallen und sich wieder erheben, ist grenzenlos. Gott gibt dir immer und immer wieder eine Chance, es ist nicht wichtig dass du f\u00e4llst, es ist wichtig dass du mit Gottes Hilfe wieder aufstehst. Dass du dich vor deinen Gott dem\u00fctigst und um Vergebung bittest, er wird dir, immer und immer wieder vergeben. Vergebe auch du deinen N\u00e4chsten immer und immer wieder. Schaue nicht darauf, was dir angetan wurde, sondern achte darauf dass du ihm vergibst. Schaue auf zu Jesus Christus, der f\u00fcr deine Vergebung gestorben ist am Kreuz von Golgatha.<\/p>\n<blockquote><p>Doch in diesem Gleichnis kommt gleichzeitig eindeutig zum Ausdruck: Es gibt auch eine letzte Chance. Wenn wir eine Chance nach der anderen ausschlagen, wenn Gottes Ruf an dich stets vergeblich ist, dann kommt dereinst der Tag, an dem nicht Gott dich ausschlie\u00dft, sondern an dem du dich freiwillig selbst von Gott ausschlie\u00dft. Gott m\u00f6ge dich davor bewahren, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und herrlichen Tag. Genie\u00dfe dass dein Gott, f\u00fcr dich seinen Sohn Jesus Christus geopfert hat, damit er mit dir pers\u00f6nlich Gemeinschaft haben kann. Damit du in Freiheit leben kannst, frei von der Macht der Finsternis, frei von Krankheit, frei vom Tod. Du bist durch ihn zum ewigen Leben berufen! 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