{"id":1663,"date":"2017-03-09T00:20:49","date_gmt":"2017-03-08T23:20:49","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1663"},"modified":"2018-09-14T14:27:01","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:01","slug":"andacht-vom-09-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1663","title":{"rendered":"Andacht vom 09. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag in den Armen Jesus. Erfreue dich auch an den kleinen Dingen, siehe wie sch\u00f6n und einzigartig Gott diese Welt geschaffen hat. Habe Freude in allem was du tust. Tue es in Freude und in Liebe, einzigalleine zur Ehre Gottes und gibt es Gott nicht die Ehre, dann lasse es sein!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Einer f\u00fcr alle und alle f\u00fcr einen!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 13, 1-5\nEs kamen aber zur selben Zeit etliche herbei, die ihm von den Galil\u00e4ern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.\nUnd er antwortete und sprach zu ihnen: Meinet ihr, dass diese Galil\u00e4er mehr als alle andern Galil\u00e4er S\u00fcnder gewesen seien, weil sie solches erlitten haben?\nNein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet ihr alle auch so umkommen.\nOder jene achtzehn, auf welche der Turm in Siloa fiel und sie erschlug, meinet ihr, dass sie schuldiger gewesen seien als alle andern Leute, die zu Jerusalem wohnen?\nNein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!\n<\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt bezieht sich auf zwei Katastrophen, \u00fcber die uns keine genauen Informationen vorliegen, so dass wir nur auf Vermutungen angewiesen sind. Der erste Hinweis bezieht sich auf die Galil\u00e4er, die Pilatus umbringen lie\u00dfen, als sie gerade ihr Opfer darbrachten. Wir haben bereits gesehen, die Galil\u00e4er wurden allzu leicht in politische Unruhen verwickelt, weil sie leicht zu entflammen waren. Es gibt nichts Neues unter der Sonne, hei\u00dft es im Prediger 1, 9. Damals wie heute ist die politische Situation angespannt, wir m\u00fcssen nicht immer sagen und in Prophetien erw\u00e4hnen dass wir gerade jetzt in einer gereizten Situation leben m\u00fcssen, die besonders erw\u00e4hnenswert ist. Im 1 Timotheus 2, 2 steht geschrieben, bete f\u00fcr die K\u00f6nige und alle Obrigkeit, auf dass wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren m\u00f6gen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Das ist schon seit Anbeginn dein Auftrag und nicht an den Hausecken zu stehen und dar\u00fcber herumzupalabern was die Politiker alles falsch machen und wie du es machen w\u00fcrdest. Ich sage dir, nehme du dieses Amt doch ein, wenn du meinst du kannst es besser. Nehme endlich deinen Auftrag ein und bete f\u00fcr dein Land und das unabl\u00e4ssig. Mit deinem Gebet nimmst du aktiv an der Politik deines Landes teil, wenn es ernstlich ist.<\/p>\n<p>In der Zeit des Pilatus waren ernstliche Schwierigkeiten erwachsen. Er traf eine sehr richtige Entscheidung, als er bestimmte, dass Jerusalem besser als bisher mit Wasser versorgt werden sollte, was tats\u00e4chlich h\u00f6chst notwendig war. Er stellte also den Antrag, eine neue Wasserleitung zu bauen und schlug vor, daf\u00fcr bestimmte Tempelgelder zur verwenden. Es war ein lobenswertes Unterfangen und dies Ausgaben mehr als gerechtfertigt. Doch die Juden emp\u00f6rte schon der blo\u00dfe Gedanke daran, dass Tempelgelder f\u00fcr einen solchen Zweck verwendet werden sollte. Als sich die l\u00e4rmende Menschenmenge zusammenrottete, befahl Pilatus seinen Soldaten dabei M\u00e4ntel zu tragen, so dass sie unerkannt blieben. Sie waren angewiesen, statt ihrer Schwerter Kn\u00fcppel bei sich zu tragen. Auf ein Zeichen hin sollten sie \u00fcber die Menge herfallen und sie auseinanderreiben. So geschah es auch; doch die Soldaten fielen mit einer Heftigkeit \u00fcber die Menschen her, die weit \u00fcber die erteilten Befehle hinausging, so dass eine betr\u00e4chtliche Anzahl dabei ums Leben kam. Fast mit Sicherheit ist anzunehmen, dass auch Galil\u00e4er hieran beteiligt waren. Wir wissen, dass Pilatus und Herodes verfeindet waren und sich erst auss\u00f6hnten, als Pilatus Jesus zum Verh\u00f6r zu Herodes sandte(Lk23, 6-12). Es kann durchaus sein, dass die Feindschaft zwischen Herodes und Pilatus auf das Ergebnis zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, bei dem Pilatus die Soldaten eingreifen lie\u00df und bei dem Galil\u00e4er umkamen. Im Hinblick auf die achtzehn, auf die der Turm vom Siloah herabst\u00fcrzte, tasten wir noch im Dunkeln. In der revidierten Lutherbibel werden sie Schuldige genannt.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise haben wir damit das Schl\u00fcsselwort gefunden. Man hat vermutet, dass sie an der Wasserleitung des Pilatus arbeiteten. Wenn es sich so verhielt, schuldeten sie alles Geld, dass sie verdienten, Gott und waren verpflichtet, es freiwillig abzuliefern, weil es ja Gott zuvor gestohlen worden war. Es ist daher denkbar, dass im Volk die Rede umging, der Turm sei auf sie herabgest\u00fcrzt, weil sie sich dieser Arbeit bereitgefunden hatten.<\/p>\n<p>Doch in diesem Abschnitt stellen sich noch weit wichtigere als historische Fragen. Die Juden hielten unbeugsam daran fest, dass S\u00fcnde und Leiden miteinander verkn\u00fcpft seien.<\/p>\n<p>Eilphas hatte vor langer Zeit einmal zu Hiob gesagt: \u201eBedenke doch: Wo ist ein Unschuldiger umgekommen?\u201c(Hiob4, 7). Es war ein grausamer, niederdr\u00fcckender Grundsatz, dass wusste Hiob wohl. Und Jesus lehnte ihm im Hinblick auf den Einzelmenschen v\u00f6llig ab. Auch heutzutage beschuldigen die Menschen einen gerne der S\u00fcnde, wenn ihre Gebete sichtbar noch nicht gefruchtet haben. Der Lieblingssatz solcher Geschwister im Herrn ist \u201eDu hast S\u00fcnde in deinem Leben, deswegen verhinderst du deine Heilung\u201c. Diese sollten dann lieber bedacht sein, gar nichts zu sagen, als so einen geistigen Kernschrot abzusondern. Bedenke bitte, Worte k\u00f6nnen Menschen t\u00f6ten, Worte sind es womit Kriege erkl\u00e4rt werden. Benutze deine Worte bitte immer mit bedacht und erkl\u00e4re deine Worte nicht zu Gottes Worte. Das absolute Totschlag Argument f\u00fcr jeden \u201eGott hat gesagt\u201c\u2026\u2026\u2026..Ich spreche hier nicht von den Worten die Gott dir wirklich eingegeben hat, pr\u00fcfe bitte stets, welcher Geist dir es eingeben hat und h\u00fcte dich vor geistigen Missbrauch.<\/p>\n<p>Wir alle wissen, dass die Fr\u00f6mmsten oft am meisten leiden m\u00fcssen. Jesus fuhr allerdings fort, dass seine Zuh\u00f6rer, wenn sie nicht Bu\u00dfe t\u00e4ten, ebenfalls alle umkommen w\u00fcrden.<\/p>\n<blockquote><p>Was wollte Jesus damit sagen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Eins ist sicher: Jesus sah die Zerst\u00f6rung Jerusalems vom Jahre 70 voraus und prophezeite sie(Luk21, 20-24). Jesus wusste wohl, dass die Juden als Volk Selbstmord begingen, wenn sie nicht aufh\u00f6rten mit ihrem R\u00e4nkespiel, mit Aufruhr, Verschw\u00f6rungen und politischen Ehrgeiz. Er wusste, dass die R\u00f6mer schlie\u00dflich Sieger bleiben und das j\u00fcdische Volk als Nation ausl\u00f6schen w\u00fcrden. Und genau so traf es sp\u00e4ter auch ein. Jesus wollte mit diesen Worten also sagen, dass es so kommen w\u00fcrde, wenn die Juden weiter nach dem irdischen K\u00f6nigreich trachteten und das Reich Gottes ablehnten.<\/p>\n<p>Wenn wir den Abschnitt so betrachten, ergibt sich auf den ersten Blick eine paradoxe Situation. Die Worte Jesu besagen einerseits, dass wir Leiden und S\u00fcnde beim einzelnen nicht unbedingt miteinander verkn\u00fcpfen d\u00fcrfen, dass aber die S\u00fcnden eines Volkes und seine Leiden auf solche Weise miteinander verkn\u00fcpft sind. Das Volk, das sich zu b\u00f6sen wegen entschlie\u00dft, wird schlie\u00dflich selbst darunter zu leiden haben. Beim einzelnen dagegen verh\u00e4lt es sich anders. Der einzelne kann nicht f\u00fcr sich allein bestehen. Er ist auf die Gemeinschaft angewiesen. Wohl mag er Einw\u00e4nde, heftige Einw\u00e4nde gegen den Kurs erheben, den Folgen dieses Kurses jedoch vermag er sich nicht zu entziehen. Der einzelne ist kein isoliertes Wesen und wird oft ohne sein Verschulden in eine Situation hineingezogen; auch an seinen Leiden ist er oftmals nicht selber schuld. Doch das Volk bildete eine Einheit, die ihre Politik selbst bestimmt und auch die Fr\u00fcchte dieser Politik erntet. Es ist gef\u00e4hrlich, das Leiden der Menschen auf ihre S\u00fcnden zur\u00fcckzuf\u00fchren; doch sicher k\u00f6nnen wir behaupten, dass ein Volk, das sich gegen Gott auflehnt, seinem Untergang entgegengeht.<\/p>\n<blockquote><p>Du bist zur Gemeinschaft berufen, zusammen mit deinen Geschwistern im Herrn, bist du die Gemeinde, der Leib Christis. Jeder einzelne ist wichtig, jeder einzelne hat von Gott Gaben bekommen, die wichtig sind f\u00fcr den ganzen Leib Jesus Christus. Hierbei macht jeder Fehler und keiner ist perfekt, wir d\u00fcrfen alle zusammen St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wachsen. Einer f\u00fcr alle und alle f\u00fcr einen, dieser Slogan der Musketier, gilt auch f\u00fcr uns Christen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erfreulichen Tag in den Armen Jesus. 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