{"id":1658,"date":"2017-03-08T00:09:31","date_gmt":"2017-03-07T23:09:31","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1658"},"modified":"2018-09-14T14:27:02","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:02","slug":"andacht-vom-08-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1658","title":{"rendered":"Andacht vom 08. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus. Werde heute einmal ganz bewusst stille vor deinen Gott und lausche was er dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dir ganz nahe sein und zu dir sprechen. Folge seinem Wort und mache seinen Willen zu deinen Wegen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Mache deinen Frieden mit Gott! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 12, 54-59 <\/strong>\n\n<strong>Er sprach aber auch zu dem Volke: Wenn ihr eine Wolke aufsteigen sehet vom Westen her, so saget ihr sofort: Es gibt Regen! Und es geschieht.<\/strong>\n\n<strong>Und wenn der S\u00fcdwind weht, so saget ihr: Es wird hei\u00df! Und es geschieht.<\/strong>\n\n<strong>Ihr Heuchler, das Aussehen der Erde und des Himmels k\u00f6nnt ihr beurteilen; wie kommt es aber, dass ihr diese Zeit nicht zu pr\u00fcfen versteht?<\/strong>\n\n<strong>Warum entscheidet ihr aber nicht von euch selbst aus, was recht ist?<\/strong>\n\n<strong>Denn wenn du mit deinem Widersacher zur Obrigkeit gehst, so gib dir auf dem Wege M\u00fche, seiner loszuwerden, damit er dich nicht vor den Richter schleppe und der Richter dich dem Schergen \u00fcberantworte und der Scherge dich ins Gef\u00e4ngnis werfe.<\/strong>\n\n<strong>Ich sage dir, du wirst von dannen nicht herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlt hast!<\/strong><\/pre>\n<p>Die Juden waren wetterkundige Leute. Wenn sie sahen, dass sich westw\u00e4rst \u00fcber dem Mittelmeer Wolken bildeten, wussten sie, dass Regen bevorstand. Wenn der Wind von S\u00fcden aus der W\u00fcste wehte, wussten sie, dass ihnen der Schirokko artige Wind gro\u00dfe Hitze bescherte. Doch obwohl sie die Zeichen des Himmels so gut zu lesen verstanden, konnten oder wollten sie die Zeichen der Zeit, in der sie lebten, nicht verstehen. Wenn sie dazu imstande gewesen w\u00e4ren, h\u00e4tten sie gemerkt, dass das Reich Gottes im Kommen war. Auch in unserer heutigen Zeit, verschlie\u00dfen viele Menschen gewollt oder ungewollt die Augen vor der Wahrheit. Es wird lieber wohlwollend weggeschaut, als sich mit Dingen auseinanderzusetzen, dass k\u00f6nnte ja Opfer und Arbeit bedeuten. Liebe Menschen wacht auf, euer Schweigen wird einer Zustimmung gleichgesetzt, damit werdet ihr anteilig an den S\u00fcnden. Erkenne dass der Sohn Gottes f\u00fcr Dein S\u00fcnden gestorben ist, damit Du frei sein kannst und mit aller Freiheit vor seinen Thron treten kannst. Du kannst um Vergebung bitten und Gott wird dir vergeben. Komme so wie du bist, ohne viel Tamtam und dir wird vergeben werden.<\/p>\n<p>Jesus brauchte ein sehr anschauliches Bild. Er sagte: Wenn dir ein Prozess droht, versuche dich mit deinen Gegner zu einigen, bevor die Sache vor Gericht kommt, denn wenn du dich dazu nicht bereiterkl\u00e4rst, wirst du ins Gef\u00e4ngnis kommen und ein Bu\u00dfgeld bezahlen m\u00fcssen\u201c. Du musst beachten, dass Jesus von der Annahme ausgeht, dass es schlecht um die Sache des Menschen bestellt ist und dass sie unweigerlich zu seinen Ungunsten ausgehen wird. \u201eVor Gott\u201c, sagt Jesus damit, \u201eist die Sache jedes Menschen schlecht bestellt; wer daher klug ist, wird seinen Frieden mit Gott machen, solange Zeit dazu ist\u201c. Jesus und mit ihm alle bedeutenden M\u00e4nner, die in seinem Dienste standen, waren stets von dem Gedanken bewegt, dass die Zeit dr\u00e4ngte. Ein Zeitgenosse Miltons hat einmal von \u201edem schnellen Streitwagen der Zeit, der sich selbst n\u00e4hert\u201c, gesprochen\u201c. Es gibt Dinge, die du nicht aufschieben darfst, vor allem ein nicht: Frieden mit Gott zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Gehe auch du hinaus auf die Stra\u00dfe, an die Z\u00e4une der H\u00e4user und erz\u00e4hle den Menschen die wunderbare Botschaft Jesus Christus, erz\u00e4hle ihnen von dem Blut Jesus und dass er auch f\u00fcr sie gestorben ist, f\u00fcr jeden einzelnen von ihnen. Gott m\u00f6chte dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden(1Tim2, 4). Habe keine Angst, Gott gibt dir die Autorit\u00e4t und Vollmacht die du daf\u00fcr brauchst. Lebe ihnen das Evangelium vor, damit sie an dir erkennen wer Jesus Christus ist, damit sie bei Zeiten die Wahrheit erkennen und ihn sein Leben anvertrauen.<\/p>\n<p>Im letzten Vers ist von dem letzten Heller die Rede, der bezahlt werden muss. Wir Sto\u00dfen im Wort Gottes h\u00e4ufiger auf Geldbezeichnungen; es erscheint daher zweckm\u00e4\u00dfig, wenn wir uns einmal das j\u00fcdische M\u00fcnzensystem zur Zeit Jesu vergegenw\u00e4rtigen, Nachstehend als die wichtigsten M\u00fcnzen in der Reihenfolge des Wertes, den sie darstellen:<\/p>\n<p><strong>Kupferm\u00fcnzen: Das Lepton<\/strong>, Lepton bedeutet eine d\u00fcnne M\u00fcnze; es war die kleinste M\u00fcnze, im Wert etwas einen Cent gleich. Aus diesem M\u00fcnzen bestand das Scherflein der Witwe(Mk12, 42). Auch an dieser Stelle ist sie erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p><strong>Der Quadrans<\/strong> war doppelt so viel wert wie ein Lepton, entsprach also zwei Cent.<\/p>\n<p><strong>Silberm\u00fcnze: Der r\u00f6mische Denar<\/strong>, dessen Wert etwas f\u00fcnfzig Cent betrug. Soviel betrug der Tagelohn eines Arbeiters(Mt20, 2); eine solche M\u00fcnze hinterlegte der barmherzige Samariter bei dem Wirt(Lk10, 35). In manchen \u00dcbersetzung wir daf\u00fcr Groschen \u00a0oder Silbergroschen gesagt. Dasselbe gilt auch f\u00fcr die Drachme.<\/p>\n<p><strong>Der griechische Drachme<\/strong>, die ebenfalls etwa gleich f\u00fcnfzig Cent war. Solche M\u00fcnzen waren es, die das Weib verloren hatte und nach denen suchte(Lk15, 8).<\/p>\n<p><strong>Die Doppeldrachme<\/strong> war etwas einen Euro wert. Diesen Betrag musste jedermann als Tempelsteuer entrichten. In manchen \u00dcbersetzungen wird dazu auch <strong>Tempelgroschen<\/strong> gesagt. F\u00fcr drei\u00dfig Doppeldrachmen verriet Judas Jesus.<\/p>\n<p><strong>Der Sekel oder Stater<\/strong> hatte einen Wert von etwa zwei Euro. Ein solches Geldst\u00fcck befand sich im Maul des Fiches(Mt17, 27). In manchen \u00dcbersetzungen wird dazu auch<strong> Zweigroschenst\u00fcck<\/strong> gesagt.<\/p>\n<p><strong>Die Mine<\/strong> wird im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden erw\u00e4hnt(Lk19, 11-27). Sie hatte einen Wert von etwa 125 Euro und wird in manchen \u00dcbersetzungen auch mit <strong>Pfund<\/strong> widergegeben.<\/p>\n<p><strong>Das Talent<\/strong> schlie\u00dflich war weniger eine M\u00fcnze als ein Silbergewicht, dessen Wert etwa 4500 Euro betrug und wird mit Zentner wiedergegeben(Mt25, 14-30); bei Matth\u00e4us 18, 24 findet sich die abschw\u00e4chende \u00dcbersetzung <strong>Pfund<\/strong>.<\/p>\n<p>Hierdurch wird dir einmal verdeutlich, von welchen Werten in der Bibel gesprochen wird, damit kannst du die ganze tiefe erfassen. Es wird so oft einfach tr\u00fcber hinweggelesen und nicht Erfasst was es wirklich bedeute f\u00fcr die Menschen.<\/p>\n<p>Heutzutage h\u00f6rt das Reich Gottes bei vielen Nachfolger Jesus bei den Finanzen auf, das wird oftmals f\u00fcr sich allein verwendet. Das Argument ist, ich habe ja selber nicht viel und wei\u00df nicht wie ich \u00fcber die Runden kommen soll. Wir m\u00fcssen alle was unsere Finanzen betrifft noch viel lernen, wir m\u00fcssen lernen Opfer zu bringen und Gott zu vertrauen. Wir m\u00fcssen lernen unsere Finanzen in die H\u00e4nde Gottes zu legen, daf\u00fcr m\u00fcssen wir es loslassen. Gott hat uns unser Einkommen nur zur Verwaltung gegeben, damit wir es gerecht verteilen. Im Reich Gottes muss niemand Mangel leiden, weil wir es gerecht verteilen sollen.<\/p>\n<blockquote><p>Darum habe ich es f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, die Br\u00fcder zu ermahnen, vorauszureisen zu euch, um diesen zum Voraus angek\u00fcndigten Segen zuzur\u00fcsten, damit er bereit sei, so dass es ein Segen sei und nicht wie ein Geiz.<\/p>\n<p>Das aber bedenket: Wer k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer im Segen s\u00e4t, der wird auch im Segen ernten.<\/p>\n<p>Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb!<\/p>\n<p>Gott aber ist m\u00e4chtig, euch jede Gnade im \u00dcberfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Gen\u00fcge habet und \u00fcberreich seiet zu jedem guten Werk,<\/p>\n<p>wie geschrieben steht: \u00abEr hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit(2Kor9, 5-9). Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und friedlichen Tag in den Armen Jesus. Werde heute einmal ganz bewusst stille vor deinen Gott und lausche was er dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dir ganz nahe sein und zu dir sprechen. Folge seinem Wort und mache seinen Willen zu deinen Wegen! Mache deinen Frieden mit Gott! 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