{"id":1646,"date":"2017-03-05T00:57:06","date_gmt":"2017-03-04T23:57:06","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1646"},"modified":"2018-09-14T14:27:04","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:04","slug":"andacht-vom-05-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1646","title":{"rendered":"Andacht vom 05. M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag in den wunderbaren Armen Jesus. Komme in die Stille vor seinem Thron und h\u00f6re was er dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dich Heilen an Geist, Seele und Leib, er m\u00f6chte dich vollkommen wiederherstellen. Gebe dich mit einen Minimum zufrieden wenn du alles haben kannst, denke immer daran du bist ein K\u00f6nigskind!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Wo dein Herz ist, ist dein Schatz! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 12, 13-34\nEs sprach aber einer aus dem Volke zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile!\nEr aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler \u00fcber euch gesetzt?\nEr sagte aber zu ihnen: Sehet zu und h\u00fctet euch vor jeglicher Habsucht! Denn niemandes Leben h\u00e4ngt von dem \u00dcberfluss ab, den er an G\u00fctern hat.\nUnd er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Eines reichen Mannes Feld hatte viel Frucht getragen.\nUnd er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Fr\u00fcchte aufspeichern kann?\nUnd er sprach: Das will ich tun, ich will meine Scheunen abbrechen und gr\u00f6\u00dfere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine G\u00fcter aufspeichern\nund will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen gro\u00dfen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, i\u00df, trink und sei guten Muts!\nAber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird geh\u00f6ren, was du bereitet hast?\nSo geht es dem, der f\u00fcr sich selbst Sch\u00e4tze sammelt und nicht reich ist f\u00fcr Gott.\nUnd er sprach zu seinen J\u00fcngern: Darum sage ich euch, sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen, noch f\u00fcr den Leib, was ihr anziehen werdet.\nDas Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung.\nBetrachtet die Raben! Sie s\u00e4en nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott n\u00e4hrt sie doch. Wieviel mehr seid ihr wert als die V\u00f6gel!\nWer aber von euch kann mit seinem Sorgen seiner L\u00e4nge eine Elle hinzusetzen?\nWenn ihr nun das Geringste nicht verm\u00f6get, was sorget ihr euch um das \u00fcbrige?\nBetrachtet die Lilien, wie sie wachsen! Sie spinnen nicht und weben icht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen!\nWenn aber Gott das Gras auf dem Felde, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingl\u00e4ubigen!\nFraget auch ihr nicht darnach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt und reget euch nicht auf!\nDenn nach dem allem trachten die Heiden der Welt; euer Vater aber wei\u00df, dass ihr dessen bed\u00fcrfet.\nTrachtet vielmehr nach seinem Reiche, so wird euch solches hinzugelegt werden.\nF\u00fcrchte dich nicht, du kleine Herde; denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu Verkaufet eure Habe und Gebet Almosen! Machet euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nicht ausgeht, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte ihr Zerst\u00f6rungswerk treibt.\nDenn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.<\/pre>\n<p>In Pal\u00e4stina war es nichts Ungew\u00f6hnliches, das die Menschen wegen irgendwelcher Streitigkeiten angesehene Rabbinen um Rat fragten; Jesus dagegen lehnte es ab, sich mit den Geldangelegenheiten der Menschen zu befassen. Doch bot diesen Ansinnen Jesus ein willkommenen Anlass, seinen J\u00fcngern darzulegen welche Haltung sie gegen\u00fcber irdischen Besitz einnehmen sollten. Jesus hatte sowohl denen, die im \u00dcberfluss lebten, als auch denen, die nichts besa\u00dfen, etwas zu sagen. Jesus hat auch dir hier etwas zu sagen, lese seine Worte mit einem offenen Herzen und bitte den Heiligen Geist dir zu helfen, den richtigen Weg zu gehen.<\/p>\n<p>Denen, die mehr als genug Vorr\u00e4te besa\u00dfen, erz\u00e4hlte er das Gleichnis von den t\u00f6richten Reichen, f\u00fcr den zwei Dinge bezeichnend sind.<\/p>\n<p>a) <strong><em>Er dachte nie an andere.<\/em><\/strong> Kein Gleichnis enth\u00e4lt so oft die W\u00f6rter Ich und Mein. Als ein Schuljunge einmal gefragt wurde, um was f\u00fcr ein Wort es sich bei Mein handele, erwiderte er: \u201eUm ein Aggressivpronomen\u201c. Der Reiche Tor war tats\u00e4chlich in geradezu aggressiver Weise egoistisch. Von einer jungen, ichbezogenen Dame wurde behauptet: \u201eEdith lebt in einer sehr kleinen Welt, die im Norden, S\u00fcden Osten und Westen von Edith begrenzt wird\u201c. Auch das folgende Urteil \u00fcber egozentrische Menschen ist sehr bekannt: \u201e Das \u201eIch\u201c nimmt einen zu breiten Raum ein in ihrer Welt\u201c. Achte immer darauf in deinem Herzen, dass \u201eIch, Mein, Mir\u201c niemals deinen Weg bestimmt. Schaue von dir weg und \u00f6ffne dein Herz f\u00fcr andere. Was sind wir f\u00fcr eine Gemeinde Gottes, wenn wir unseren Bruder und Schwester leiden lassen und wir selber im \u00dcberfluss leben. Teile mit deinen N\u00e4chsten, daf\u00fcr hat Gott dir es zur Verwaltung gegeben.<\/p>\n<p>Dem Manne, von dem Jesus spricht, kam niemals der Gedanke, dass er von seinem \u00dcberfluss anderen etwas abgeben k\u00f6nne. Das Verhalten des Mannes war alles andere als christlich. Statt sich selbst zu verleugnen, suchte er gierig nach Selbstbest\u00e4tigung; statt sein Gl\u00fcck darin zu suchen, etwas zu verschenken, glaubte er es im krampfhaften Festhallten behaupten zu k\u00f6nnen. John Wesley Lebensregel bestand darin, soviel wie m\u00f6glich zu sparen, um so viel wie m\u00f6glich verschenken zu k\u00f6nnen. In seiner Oxforder Zeit hatte er ein Einkommen von j\u00e4hrlich 30 Pfund! Davon verbrauchte er f\u00fcr seinen Lebensunterhalt 28 Pfund und verschenkte 2 Pfund. Als sein Einkommen auf 60, 90 und 120 Pfund anwuchs, lebte er weiter von 28 Pfund und verschenkte das \u00fcbrige Geld. Als der Hauptrechnungsf\u00fchrer f\u00fcr Silbergeschirr im Familienbesitz eine Abgabe von ihm verlangte, erwiderte er: \u201eIch habe in London und Bristol je zwei\u00a0 silberne Teel\u00f6ffel. Mehr Silbergeschirr besitze ich zurzeit nicht und ich werde auch nicht mehr anschaffen, solange es noch so vielen Menschen in meiner Umgebung an Brot fehlt\u201c. Ein altes lateinisches Sprichwort besagt, dass Geld dem Meereswasser gleiche: je mehr du davon trinkst, umso durstiger wirst Du. Solange Du es machst wie der t\u00f6richte Reiche, wirst du dich stets nach mehr Besitz sehnen, dich \u00a0also ganz und gar unchristlich verhalten. Du befindest dich in einer Endlosspirale, niemals wirst du genug haben, immer wieder erweiterst du deine Grenze und f\u00fcllst deinen Geldspeicher wie Dagobert Duck. Dein Geld macht dich Blind f\u00fcr die Sorgen der anderen, weil du deine Gier nicht gestillt bekommst. Erweitere deinen Blick und schaue \u00fcber deinen Tellerrand f\u00fcr die Sorgen deiner Mitmenschen und sei ein guter Verwalter f\u00fcr Gottes Gaben, die du bekommen hast.<\/p>\n<p>b) <strong><em>Er dachte nie andere.<\/em><\/strong> Alle seine Pl\u00e4ne waren auf das Leben in dieser Welt ausgerichtet. In einer kleinen Erz\u00e4hlung unterh\u00e4lt sich ein junger, ehrgeiziger Bursche mit einem \u00e4lteren Mann, der das Leben kennt. \u201eIch will\u201c, sagte der junge Mann, \u201eerst einmal den Kaufmannsberuf erlernen\u201c. \u201eUnd dann\u201c? fragte der \u00c4ltere. \u201eDann werde ich ein Gesch\u00e4ft aufmachen\u201c. \u201eUnd dann?\u201c \u201eDann werde ich Reich werden\u201c. \u201eUnd dann?\u201c \u201eIch hoffe, dass ich mich, wenn ich alt bin, zur Ruhe setzen und von meinem Geld leben kann\u201c. \u201eUnd dann?\u201c \u201eNun, vermutlich werde ich dann eines Tages sterben\u201c. \u201eUND DANN?\u201c lautet die bohrende letzte Frage. Wer niemals daran denkt, dass es noch eine andere Welt gibt, wird eines Tages vom schrecklichsten aller Schl\u00e4ge getroffen werden.<\/p>\n<p>Wenn du dich in dieser Geschichte als Reicher wiederfindest, kehre um und tue Bu\u00dfe. Lasse dein Leben nicht vom Geld bestimmen sondern von Gott. Denn niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon(Mt6, 24). Gott m\u00f6chte dass wir Christen eine Gleichheit hinbekommen, dass keiner leiden muss. <strong><em>Denn wo der gute Wille vorhanden ist, da ist einer angenehm nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat. Dieses sage ich aber nicht, damit andere Erleichterung haben, ihr aber Bedr\u00e4ngnis; sondern nach dem Grundsatz der Gleichheit soll in der jetzigen Zeit euer \u00dcberfluss dem Mangel jener abhelfen, auf das auch ihr \u00dcberfluss eurem Mangel abhelfe, damit ein Ausgleich stattfinde, wie geschrieben steht: \u00abWer viel sammelte, hatte nicht \u00dcberfluss, und wer wenig sammelte, hatte nicht Mangel (2Kor8,12-15).<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Jesus hatte jedoch auch denen, die wenig besa\u00dfen, etwas zu sagen.<\/p>\n<p>Vor allem untersagt Jesus in diesem Abschnitt den Menschen immer wieder, sich zu \u00e4ngstigen und zu sorgen. Niemals hat Jesus den Menschen geboten, faul, verschwenderisch oder leichtsinnig in den Tag hineinzuleben. Einige unter uns, ruhen sich in der sozialen H\u00e4ngematte aus und meinen die Versorgung unser Sozialsystem ist die Versorgung Gottes und sie m\u00fcssten nichts mehr tun. Diese Meinung entspricht nicht der Wahrheit, Gott m\u00f6chte dass du deinen Teil tust, den du tuen kannst und Gott gibt das seine dazu. Ich spreche hier nicht von kranken Menschen oder von Menschen die sich um eine Arbeit bem\u00fchen. Ich spreche von denen dich sich darauf ausruhen und um nichts mehr bem\u00fcht sind.<\/p>\n<p>Wir Menschen, sollen unser Bestes tun und alles \u00dcbrige Gott anheimzustellen. Die Lilien, von denen die Rede ist, sind die Purpuranemonen des pal\u00e4stinischen Berglandes. Wenn es im Sommer, was selten vorkam, einmal regnete, leuchteten die Bergh\u00e4nge purpurn. Doch nach einem Tag des Bl\u00fchens welkten die Lilien wieder dahin. Holz war knapp in Pal\u00e4stina, man heizte daher mit trockenden Gras und wildwachsenden Blumen. \u201eWenn Gott\u201c, sagte Jesus, \u201esich um Blumen und V\u00f6gel k\u00fcmmert, dann wird er sich erstrecht euer annehmen. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes\u201c, sagte Jesus zu den Menschen. Das Reich Gottes bedeutet, dass Gottes Wille auf Erden ebenso vollkommen geschieht wie im Himmel. Jesus sagte daher: \u201eTrachtet euer ganzes Leben danach, Gottes Willen gehorsam zu sein und gebt euch damit zufrieden\u201c. \u201eViele Menschen verwenden alle ihre Kraft darauf, Dinge anzuh\u00e4ufen, die ihrer Natur nach keinen Bestand haben\u201c, erkl\u00e4rt Jesus. \u201eSetze dich f\u00fcr alles ein, was von Dauer ist. K\u00fcmmere dich um das, was du nicht zur\u00fccklassen musst, wenn du aus dieser Welt scheidest, was du mitnehmen kannst\u201c. Reichtum kam in Pal\u00e4stina h\u00e4ufig in kostbarer Kleidung zum Ausdruck; Motten konnten sie zerst\u00f6ren und zerfressen. Wenn du deine Seele dagegen mit dem Gewand der Ehrhaftigkeit, der Reinheit und der Fr\u00f6mmigkeit umh\u00fcllst, dann kann ihr auf Erden niemand etwas anhaben.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn du nach den Sch\u00e4tzen des Himmels trachtest, dann ist dein Herz im Himmel verwurzelt, wenn du dagegen nach den Sch\u00e4tzen dieser Welt trachtest, dann h\u00e4ngt dein Herz an dieser Welt, von der du doch eines Tages unausweichlich Abschied nehmen musst: \u201eDas Leichentuch hat keine Taschen\u201c, sagt ein spanisches Sprichwort, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag in den wunderbaren Armen Jesus. Komme in die Stille vor seinem Thron und h\u00f6re was er dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dich Heilen an Geist, Seele und Leib, er m\u00f6chte dich vollkommen wiederherstellen. 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