{"id":1613,"date":"2017-02-26T00:10:53","date_gmt":"2017-02-25T23:10:53","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1613"},"modified":"2018-09-14T14:27:07","modified_gmt":"2018-09-14T12:27:07","slug":"andacht-vom-26-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1613","title":{"rendered":"Andacht vom 26. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Stille vor deinen Herrn und lausche was er dir zu sagen hat. Vertraue ihm vom ganzen Herzen und gehe seine Wege f\u00fcr dein Leben, auch wenn sie manchmal nicht deinen W\u00fcnschen entsprechen. Mache seine Wege zu deinen Wegen und seine W\u00fcnsche du deinen W\u00fcnschen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Im Leben des Christen gibt es keine Neutralit\u00e4t!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 11, 14-23\nUnd er trieb einen D\u00e4mon aus, der stumm war. Es begab sich aber, nachdem der D\u00e4mon ausgefahren war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.\nEtliche aber von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der D\u00e4monen, treibt er die D\u00e4monen aus.\nAndere aber versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel.\nEr aber, da er ihre Gedanken wusste, sprach zu ihnen: Ein jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verw\u00fcstet, und ein Haus, das wider sich selbst ist, f\u00e4llt.\nWenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr saget ja, ich treibe die D\u00e4monen durch Beelzebul aus.\nWenn ich aber die D\u00e4monen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure S\u00f6hne sie aus? Darum werden sie selbst eure Richter sein.\nWenn ich aber die D\u00e4monen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!\nWenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden.\nWenn aber ein St\u00e4rkerer als er \u00fcber ihn kommt und ihn \u00fcberwindet, so nimmt er ihm seine Waffenr\u00fcstung, darauf er sich verlie\u00df, und verteilt seine Beute.\nWer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.\n<\/pre>\n<p>Als die Gegner Jesu nicht mehr wussten, wie sie ihn mit redlichen Mitteln bek\u00e4mpfen konnten, nahmen sie ihre Zuflucht zur Verleumdung. Sie behaupteten, seine Macht \u00fcber die b\u00f6sen Geister verdanke er seinem B\u00fcndnis mit dem F\u00fcrsten aller D\u00e4monen, dem Satan. Sie schrieben die Macht, die er \u00fcber die b\u00f6sen Geister besa\u00df, nicht Gott, sondern dem Teufel zu. Jesus zermalmte sie mit einer einfachen Antwort. Zun\u00e4chst versetzte er ihnen einen sehr klugen Schlag. Zur Zeit Jesu gab es in Pal\u00e4stina viele Geisterbeschw\u00f6rer. Der j\u00fcdischen Geschichtsschreiber Josephus f\u00fchrt die Macht, die sie besa\u00dfen, auf Salomo zur\u00fcck. Salomo verstand sich ganz besonders auf den Umgang mit Heilkr\u00e4utern und von ihm stammte eine Beschw\u00f6rungsformel, mit der die b\u00f6sen Geister so wirksam ausgetrieben wurden, dass sie niemals zur\u00fcckkehrten; Josephus bemerkt, dass er selbst erlebt habe, wie die Methode des Salomo erfolgreich angewandt worden sei. Der Hieb, den Jesus den Fragenden versetze, sa\u00df.<\/p>\n<p>\u201eWenn ich\u201c, sagte er zu ihnen, \u201edie b\u00f6sen Geister durch den Obersten aller Teufel austreibe, durch wen treiben denn dann eure Leute die Geister aus?\u201c \u201eWenn ihr mich verdammt, verdammt ihr damit gleichzeitig euch selbst\u201c. Das zweite Argument, das er anf\u00fchrte, war ebenfalls unwiderlegbar. Kein Reich kann bestehen, in dem B\u00fcrgerkrieg herrscht. Wenn Beelzebub, der oberste der Teufel, seine Macht daf\u00fcr hergibt, seinen eigenen Abgesandten zu vernichten, dann ist auch er erledigt. Ein starker Mann kann nur durch einen noch st\u00e4rkeren besiegt werden. \u201eWenn ich also die b\u00f6sen Geister vertreibe\u201c, sagte Jesus, \u201edann beweist das keineswegs, dass ich mit Beelzebub im Bunde bin, sondern, dass die Zitadelle genommen ist, dass der B\u00f6se \u00fcberwunden ist und das Reich Gottes gekommen ist\u201c.<\/p>\n<p>Es ist keineswegs ungew\u00f6hnlich, dass Menschen ihre Zuflucht zur Verleumdung nehmen, wenn sie mit redlichen Mitteln ihrem Gegner nicht beikommen k\u00f6nnen. Ich wage sogar zu behaupten dass es in der Welt an der Tagesordnung ist. Jeder zieht mit jeden \u00fcber andere her, wenn ein anderer Erfolg hat, wird dieser schlecht gemacht, anstatt sich mit ihm zu freuen. Im Gegensatz freut man sich gemeinsam sehr, wenn der andere ein Misserfolg erleidet. Viele g\u00f6nnen sich gegenseitig nichts, jeder will mehr wie der andere haben, der Neid steht an der Tagesordnung von uns Menschen ganz oben auf der Listen. Nicht miteinander sondern gegeneinander hei\u00dft es, mit Volldampf voraus, zerst\u00f6ren statt lieben. Sei du anders, bringe die Liebe hinein, die Jesus dir gibt, achte dabei nicht auf dein gegen\u00fcber. Nicht Gleiches mit Gleichen vergelten, sondern deinen gegen\u00fcber Lieben wie die selbst. Gladstone, ein bedeutender englischer Premierminister des 19. Jahrhunderts, wollte das Dirnenwesen auf den Stra\u00dfen Londons umgestalten. Seine Feinde behaupteten, er sei aus ganz anderen und sehr niedrigen Beweggr\u00fcnden daran interessiert. Nichts ist grausamer als Verleumdung, denn stets bleibt etwas davon h\u00e4ngen, weil der Mensch nun einmal dazu neigt, stets das schlechteste von einem Menschen anzunehmen und h\u00e4ufig ein sehr viel offeneres Ohr f\u00fcr eine nachteilige als f\u00fcr eine schmeichelhafte Neuigkeit \u00fcber andere Menschen besitzt. Und niemand von uns braucht sich einzubilden, er sei v\u00f6llig frei von dieser S\u00fcnde. Wie oft neigen wir dazu, von anderen schlecht zu denken. Wie oft unterstellen wir jemanden, den wir nicht m\u00f6gen, niedrige Beweggr\u00fcnde seines Handelns! Wie oft wiederholen wir am Kaffeetisch Verleumdungen und Bosheit \u00fcber andere! Wie oft begehen wir Rufmord! Wenn wir das bedenken, haben wir keine Ursache zur Selbstgef\u00e4lligkeit, sondern vielmehr Grund, uns selbst zu pr\u00fcfen. Lasse ab davon, habe keinen Anteil an solchen Gespr\u00e4chsrunden, sondern sei ein Beispiel Jesus Christus und warne die anderen, das es nicht richtig ist was sie tun. Lerne dich an den erfreulichen Dingen deines N\u00e4chsten zu freuen, Segne deine Mitmenschen und rede kein falsches Zeugnis \u00fcber sie.<\/p>\n<p>Wieder einmal stellen wir fest, dass Jesus als Beweis daf\u00fcr, dass das Reich Gottes gekommen sei, den Umstand anf\u00fchrte, dass Kranke geheilt worden waren und Gesundheit an die Stelle von Krankheit getreten war. Modern ausgedr\u00fcckt hei\u00dft das: Das Ziel Jesu war nicht allein das Seelenheil der Menschen, sondern das Heil des ganzen Menschen, an Geist, Seele und Leib!<\/p>\n<p>Diese Schriftstelle offenbart drei Dinge:<\/p>\n<p>(1) Der Erfolg des Reiches Gottes auf der Erde, bewirkt durch die Gl\u00e4ubigen steht in einem direkten Bezug zur Vernichtung von Satan und der Befreiung der Menschen von der Knechtschaft<\/p>\n<p>(2) Satan will dem K\u00f6nigreich Christi auf Erden starken Widerstand leisten(Lk11, 24-26; vgl. Mt13, 18-30; Offb12, 12).<\/p>\n<p>(3) Jesus macht Gottes Macht und Autorit\u00e4t \u00fcber Satan und seine d\u00e4monischen M\u00e4chte durch ihre \u00dcberw\u00e4ltigung und die R\u00fcckgewinnung von Menschen zu Gottes Ehre sichtbar(Lk11, 20-22).<\/p>\n<blockquote><p>Lukas beschlie\u00dft diesen Abschnitt mit den Anspruch Jesu, dass derjenige, der nicht f\u00fcr ihn ist, gegen ihn sei und derjenige, der nicht hilft, die Herde zu sammeln, sie auseinandertreibt. Im Leben des Christen gibt es keine Neutralit\u00e4t. Wer sich fernh\u00e4lt von der guten Sache, hilft automatisch dadurch der b\u00f6sen Sache. Entweder ist der Mensch auf dem Wege oder im Wege, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Stille vor deinen Herrn und lausche was er dir zu sagen hat. 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