{"id":1583,"date":"2017-02-19T00:35:00","date_gmt":"2017-02-18T23:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1583"},"modified":"2018-09-14T14:33:07","modified_gmt":"2018-09-14T12:33:07","slug":"andacht-vom-19-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1583","title":{"rendered":"Andacht vom 19. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Sonntag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was dein Gott dir heute sagen m\u00f6chte, sei einmal ganz stille vor deinem Herrn. Er m\u00f6chte dir seinen Weg f\u00fcr dein Leben weisen und m\u00f6chte deinen ganzen Mangel ausf\u00fcllen. Lege alles ab, was dich daran hindert in die Ruhe Gottes zu kommen und lasse dich verw\u00f6hnen!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Schafe unter W\u00f6lfen! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 10, 1-16\nDarnach aber bezeichnete der Herr noch siebzig andere und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle St\u00e4dte und Orte, wohin er selbst kommen wollte.\nUnd er sprach zu ihnen: Die Ernte ist gro\u00df, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, da\u00df er Arbeiter in seine Ernte sende!\nGehet hin! Siehe, ich sende euch wie L\u00e4mmer mitten unter die W\u00f6lfe.\nTraget weder Beutel noch Tasche noch Schuhe und gr\u00fc\u00dfet niemand auf dem Wege.\nWo ihr aber in ein Haus hineingehet, da sprechet zuerst: Friede diesem Hause!\nUnd wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen, wenn aber nicht, so wird er zu euch zur\u00fcckkehren.\nIn demselben Hause aber bleibet und esset und trinket, was sie haben; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Gehet nicht aus einem Haus ins andere.\nUnd wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, da esset, was euch vorgesetzt und heilet die Kranken, die daselbst sind, und saget zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen!\nWo ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, da gehet auf ihre Gassen hinaus und sprechet:\nAuch den Staub, der sich von eurer Stadt an unsre F\u00fc\u00dfe geh\u00e4ngt hat, wischen wir ab wider euch; doch sollt ihr wissen, da\u00df das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist!\nIch sage euch, es wird Sodom an jenem Tage ertr\u00e4glicher gehen als dieser Stadt.\nWehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn zu Tyrus und Zidon die Taten geschehen w\u00e4ren, die bei euch geschehen sind, so h\u00e4tten sie vorl\u00e4ngst im Sack und in der Asche sitzend Bu\u00dfe getan.\nDoch es wird Tyrus und Zidon ertr\u00e4glicher gehen im Gerichte als euch.\nUnd du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhoben worden, du wirst bis zur H\u00f6lle hinabgeworfen werden!\nWer euch h\u00f6rt, der h\u00f6rt mich, und wer euch verwirft, der verwirft mich; wer aber mich verwirft, der verwirft den, der mich gesandt hat.<\/pre>\n<p>In diesem Abschnitt ist von einer gr\u00f6\u00dferen Aussendung als von der der Zw\u00f6lf die Rede. Die Zahl siebzig war bei den Juden eine symbolische Zahl. a.) Siebzig hatte die Zahle der \u00c4ltesten betragen, die Mose auf Gottes Gehei\u00df ausgew\u00e4hlt hatte, damit sie ihn bei der Aufgabe unterst\u00fctzen, das Volk Israel durch die W\u00fcste zu f\u00fchren und ihm halfen, die Last zu tragen<sub>(4.Mos11, 16. 17. 24. 25)<\/sub>. b.) Siebzig betrug die Zahl der Mitglieder des Synedriums, des h\u00f6chsten j\u00fcdischen Gerichthofes. In Bezug auf diese beiden K\u00f6rperschaften gesehen sind die Siebzig, die Jesus aussandte, als seine Helfer. c.) Man glaubte, es g\u00e4be siebzig V\u00f6lker auf der Erde.<\/p>\n<p>Das Prinzip Mitarbeiter zu zweien auszusenden, ist sehr wichtig in Gottes Werk, weil es die M\u00f6glichkeit zu vereintem Glauben und gr\u00f6\u00dferer Weisheit bietet. Au\u00dferdem hilft es, den R\u00fccken zu st\u00e4rken und pers\u00f6nliche Verantwortlichkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><sub>(Weitere Textstelle, die sich um das Zweier-Prinzip drehen, sind Mt18, 10; Mk6, 7; 14, 13; Lk7, 19; Joh1, 35-41: 8, 17; Apg9, 38; 10, 7; 15, 36-41; 19, 22; 2Kor13, 1; 1Tim5, 19; Hebr10, 28; Offb11, 3-6. 10-12)<\/sub><\/p>\n<p>Wenn du als Gl\u00e4ubiger, treu Gottes Willen befolgst(d.h. seine Pl\u00e4ne, Absichten und w\u00fcnsche), wirst du bedroht und vielen Gefahren begegnen. Deine Botschaft, deine Methoden, dein Charakter, ja selbst dein Leben wird angegriffen von gottlosen Menschen und zerst\u00f6rerischen Kr\u00e4ften des B\u00f6sen in der Welt. Weil du dieses wei\u00dft, muss du um Gottes Gegenwart, Schutz und F\u00fcrsorge beten. Gott wird deine Bitten erh\u00f6ren und dich als seine Kind sch\u00fctzen, er wird daf\u00fcr sorgen dass dir nicht geschieht. Er wacht \u00fcber dich an jedem Ort, zur jeder Zeit, bei Tag und bei Nacht. Stelle dich unter den Schutz des kostbaren Blutes Jesus Christus.<\/p>\n<p>Etwas recht interessantes, wirft der Satz auf, in dem die Stadt Chorazin, Weh vorausgesagt wird. Stillschweigend wird dabei vorausgesetzt, dass Jesus dort gro\u00dfe Dinge bewirkte. In den uns \u00fcberlieferten Evangeliumsberichten wird dieser Name sonst nirgendwo auch nur erw\u00e4hnt und wir wissen nicht das Geringste dar\u00fcber, was Jesus dort gesprochen oder getan hat.<\/p>\n<p>In diesem Abschnitt erfahren wir entscheidend wichtige Dinge sowohl \u00fcber den, der predigte, wie \u00fcber den, der zuh\u00f6rt.<\/p>\n<ol>\n<li>Prediger sollen sich nicht mit materiellen Dingen belasten; sie sollen ohne Gep\u00e4ck reisen. Nur so leicht werden wir von den Angelegenheiten dieses Lebens umgarnt und in sie verstrickt. Ein englischer Schriftsteller und Kritiker, der Politik eines gro\u00dfen Hauses durchschaut hatte, bemerkte voller Grimm: \u201eDiese Dinge machen es einem schwer, zu sterben\u201c. Das irdische darf das Himmlische nicht ausl\u00f6schen. Achte immer darauf dass dich das irdische nicht von Gott abh\u00e4lt und dich zu guter Lest wegf\u00fchrt. Deine Sch\u00e4tze liegen im Himmelreich f\u00fcr dich bereit, strecke dich mit allen deinem Sein nach Gott aus. Strecke dich nach Heiligkeit aus, den dein Gott ist Heilig. Achte darauf das dein irdischer Besitzt nicht einengt und dich davon abh\u00e4lt nach Gottes Willen zu trachten und zu leben.<\/li>\n<li>Die Prediger sollen sich ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren. Sie sollen unterwegs niemand begr\u00fc\u00dfen. Das geht auf eine Anweisung zur\u00fcck, die Elisa Gehasi gab<sub>(2K\u00f6n4, 29)<\/sub>. Es handelt sich dabei nicht um eine Anweisung zur Unh\u00f6flichkeit; der Hinweis besagt lediglich, dass der Mann Gottes sich nicht mit nebens\u00e4chlichen Dingen aufhalten soll, solange gr\u00f6\u00dfere Aufgaben auf ihn warten. Auch f\u00fcr dich soll Jesus Christus der Mittelpunkt deines Lebens und Handelns sein. Daraus sollen sich deine Entscheidungen und deine Wege ergeben, sie sollen Gott gef\u00fchrt sein, durch den Heiligen Geist. Achte immer darauf dass dein Handeln, Gott die Ehre gibt und gibt es Gott nicht die Ehre dann lasse es sein.<\/li>\n<li>Der Prediger darf aus seinem Wirken keinen Vorteil f\u00fcr sich herausschlagen. Er soll essen, was ihm vorgesetzt wird; er soll nicht von Haus zu Haus ziehen, um sich die beste und angenehmste Unterkunft auszusuchen. Es dauerte gar nicht lange, da gab es bereits Schmarotzer in der Gemeinde Gottes. Achte immer darauf, welchen Herrn ein Prediger dient, den schn\u00f6den Mammon oder Gott, denn er kann nur einen Herren dienen(Mt6, 24) Etwa um das Jahr 100 n. Chr. Gab die Kirche unter dem Titel \u201eDie Lehre der zw\u00f6lf Apostel\u201c das erste Buch mit Verhaltensregeln heraus. Damals wanderten Propheten von Stadt zu Stadt. In diesem Buch nun wurde genau festgelegt, dass jeder Prophet, der l\u00e4nger als drei Tage an einem Ort weile, ohne zu arbeiten, ein falscher Prophet sei; ebenso sei jeder, der im Namen des Heiligen Geistes um Geld oder eine Mahlzeit bitte, eine falscher Prophet! Jede Arbeit ist ihres Lohnes wert, doch soll der Diener des Gekreuzigten niemals auf ein Wohlleben bedacht sein. Jesus alleine soll der Mittelpunkt deines Lebens sein, alles andere wird dir zufallen. Strecke dich mit dein ganzen Wollen und handeln, nach sein Reich und seiner Herrlichkeit aus(Mt6, 33).<\/li>\n<li>Von dem, der Gottes Wort h\u00f6rt, hei\u00dft es an dieser Stelle, er nehme damit eine gro\u00dfe Verantwortung auf sich. Jeder Mensch wird einmal danach beurteilt werden, ob er die ihm gebotenen Chancen, etwas zu erfahren, auch wahrgenommen hat. Einem Kind billigen wir manches zu, was wir an einem Erwachsenen verurteilten; wir verzeihen dem Angeh\u00f6rigen eines Naturvolkes etwas, wof\u00fcr wir einen zivilisierten Menschen bestrafen w\u00fcrden. Jedes Vorrecht bringt gesteigerte Verantwortung.<\/li>\n<li>Gottes Anruf zur\u00fcckzuweisen, ist etwas Schreckliches. Jede Verhei\u00dfung Gottes kann f\u00fcr den Menschen, der sie geh\u00f6rt hat, zugleich seine Verdammung bedeuten. Wenn er diese Verhei\u00dfungen anerkennt, sind sie f\u00fcr ihn die gr\u00f6\u00dfte Herrlichkeit; doch wer sie h\u00f6rt und nicht annimmt, wird einst gegen sich selbst als Zeuge auftreten m\u00fcssen. Du hast in allem einen freien Willen, es liegt an dir, wie du dich entscheidest. Gott will deine Liebe aus eigener Entscheidung, er hat dich in allem zuerst geliebt, ob du seine Liebe erwiderst liegt an dir allein.<\/li>\n<\/ol>\n<blockquote><p>Jesus weist nochmals daraufhin, dass das \u201eReich Gottes\u201c seine \u00e4u\u00dferste Autorit\u00e4t, Macht, Pl\u00e4ne und Absichten auf der Erde und bis in Ewigkeit, stark mit der Heilung der Kranken einhergeht. Deine Treue in allem stellt dich vor eine gro\u00dfe Aufgabe und Verantwortung. Bist du im Kleinsten treu, bist du auch im Gro\u00dfen treu; und wenn du im Kleinsten ungerecht bist, bist du auch im Gro\u00dfen ungerecht. Sei du ein gutes Zeugnis f\u00fcr deinen Gott auf dieser Welt, denke immer daran du bist ein Botschafter an Jesu statt, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Sonntag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was dein Gott dir heute sagen m\u00f6chte, sei einmal ganz stille vor deinem Herrn. Er m\u00f6chte dir seinen Weg f\u00fcr dein Leben weisen und m\u00f6chte deinen ganzen Mangel ausf\u00fcllen. 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