{"id":1560,"date":"2017-02-14T00:19:21","date_gmt":"2017-02-13T23:19:21","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1560"},"modified":"2018-09-14T14:02:39","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:39","slug":"andacht-vom-14-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1560","title":{"rendered":"Andacht vom 14. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und zufriedenstellenden Tag. Habe Freude in allem was du tust und sei mit dem Zufrieden was du hast. Sorge dich nicht was du Essen, Trinken und anziehen sollst. Denn du kannst dein Leben um keine Elle verl\u00e4ngern mit deinen Sorgen(Mt6, 27). Trachte aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird dir solches alles hinzugelegt werden(Mt6, 33).<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Herr lasse mich Wachbleiben! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 9, 28-36 <\/strong>\n\n<strong>Es begab sich aber ungef\u00e4hr acht Tage nach dieser Rede, dass er Petrus und Johannes und Jakobus zu sich nahm und auf den Berg stieg, um zu beten.<\/strong>\n<strong>\nUnd w\u00e4hrend er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Kleid strahlend wei\u00df.<\/strong>\n<strong>Und siehe, zwei M\u00e4nner redeten mit ihm, das waren Mose und Elia;<\/strong>\n<strong>\ndie erschienen in Herrlichkeit und redeten von seinem Ausgang, den er in Jerusalem erf\u00fcllen sollte.<\/strong>\n\n<strong>Petrus aber und seine Gef\u00e4hrten waren vom Schlaf \u00fcbermannt. Als sie aber erwachten, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei M\u00e4nner, die bei ihm standen.<\/strong>\n\n<strong>Und es begab sich, als diese von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei H\u00fctten machen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wusste nicht, was er sagte.<\/strong>\n\n<strong>W\u00e4hrend er aber solches redete, kam eine Wolke und \u00fcberschattete sie. Sie f\u00fcrchteten sich aber, als sie in die Wolke hineinkamen.<\/strong>\n\n<strong>Und eine Stimme erscholl aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein lieber Sohn; auf den sollt ihr h\u00f6ren!<\/strong>\n\n<strong>Und w\u00e4hrend die Stimme erscholl, fand es sich, da\u00df Jesus allein war. Und sie schwiegen und sagten in jenen Tagen niemand etwas von dem, was sie gesehen hatten.<\/strong><\/pre>\n<p>Hier stehen wir vor einen der entscheidenden Wendepunkte im Erdenleben Jesu. Wir m\u00fcssen und daran erinnern dass er gerade im Begriff stand nach Jerusalem und zum Kreuze aufzubrechen. Jesus hatte seine J\u00fcnger bereits gefragt, was sie glauben \u201ewer er sei\u201c um auf die Weise zu erfahren, ob jemand von ihnen erkannt hatte, wer er war. Doch es gab etwas, was Jesus niemals tat, niemals tat er einen Schritt ohne Gottes Zustimmung.<\/p>\n<p>In dieser Szene nun sehen wir, wie er nach dieser Billigung sucht und sie empf\u00e4ngt. Jesus war dorthin gegangen, um Gott zu fragen, ob er den entscheidenden Schritt, den zu tun er im Begriff stand, guthei\u00dfe. Und da erschienen ihm Mose und Elia. Mose war der Mann, der dem Volke Israel die Gesetze gegeben hatten; Elia war der gr\u00f6\u00dfte Prophet. Es war, als ob die M\u00e4nner, die das Leben und Denken und die Religion Israels entscheidend bestimmt hatten, Jesus in diesem Augenblick den Weg nach Jerusalem gehen hie\u00dfen. Jetzt konnte Jesus in der Gewissheit aufbrechen, dass wenigstens eine kleine Gruppe von M\u00e4nnern wusste, wer er war, in der Gewissheit, dass das ganze Leben, Denken und das Werk seines Volkes in dem gipfelte, was er zu tun im Begriff stand und die Gewissheit, dass Gott sein Vorhaben billigte.<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt enth\u00e4lt einen sehr anschaulichen Satz. Von den drei Apostel hei\u00dft es: \u201eDa sie aber aufwachten, sahen sie, wie er verkl\u00e4rt war\u201c. Diese Erfahrung diente als eine Ermutigung f\u00fcr Jesus, weil er bald seinem Tod am Kreuz begegnen w\u00fcrde(vgl. Mt16, 21). F\u00fcr seine J\u00fcnger war es eine Ank\u00fcndigung dass Jesus am Kreuz leiden m\u00fcsse(Lk9, 31). Es war eine Best\u00e4tigung von Gott, dass Jesus sein wahrer Sohn war, der Einzige, der qualifiziert war, um beide, Gottheit und Menschheit, zu repr\u00e4sentieren und die durch S\u00fcnde unterbrochene Beziehung wiederherzustellen(Lk9, 35). Bemerkenswert ist Folgendes: Als die J\u00fcnger die drei Personen einschlie\u00dflich Christus verehren wollten, verschwanden die beiden anderen und Gott best\u00e4tigte, dass Christus allein ihre Anbetung w\u00fcrdig war.<\/p>\n<p>So manches im Leben entgeht uns, weil unsere Sinne nicht wach sind. Bestimmte Dinge sind dazu angetan, unsere Sinne einzuschl\u00e4fern.<\/p>\n<p><strong><em>A.) Das ist die Voreingenommenheit.<\/em><\/strong> Wir sind so v\u00f6llig in unseren eigenen Vorstellungen befangen, dass unsere Sinne sich allem anderen verschlie\u00dfen. Wenn ein neuer Gedanke an unsere T\u00fcr klopft, sind wir wie Schl\u00e4fer, die sich nicht wecken lassen wollen.<\/p>\n<p><strong>B.) Das ist die Geistestr\u00e4gheit.<\/strong> Vielen ist der anstrengende Prozess des Denkens l\u00e4stig, und sie lehnen ihn daher ab. \u201eEin Leben ohne Pr\u00fcfungen\u201c, hat Plato einmal gesagt, \u201eist nicht wert, gelebt zu werden\u201c. Doch wie viele von uns denken tats\u00e4chlich die Dinge ganz durch und zu Ende? Von einem Manne, der die heulende W\u00fcste des Unglaubens nur am Rande ber\u00fchrt hatte, meinte ein Weiser, er habe besser daran getan, sich mitten durch sie hindurch zu k\u00e4mpfen. Wir sind mitunter so tr\u00e4ge und teilnahmslos, dass wir nicht einmal unseren eigenen Fragen und Zweifeln ins Gesicht sehen m\u00f6gen.<\/p>\n<p><strong>C.) Das ist unser Hang zur Bequemlichkeit.<\/strong> Wie ein Abwehrmechanismus schlie\u00dft sich automatisch in uns die T\u00fcr vor jedem Gedanken, der unsere Ruhe st\u00f6rt. Wir Menschen k\u00f6nnen unseren Geist derartig bet\u00e4uben, dass er schlie\u00dflich g\u00e4nzlich einschl\u00e4ft.<\/p>\n<p>Doch das Leben ist voller Dinge, die dazu angetan sind dich zu wecken.<\/p>\n<blockquote><p><strong>I.) Der Schmerz.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Der englische Komponist Elgar hat einmal von einer jungen, technisch vollendeten, aber ohne Gef\u00fchl und Ausdruckskraft singenden S\u00e4ngerin gesagt: \u201eSie wird einmal eine gro\u00dfe S\u00e4ngerin werden, wenn etwas ihr Herz zerbricht\u201c. Oftmals weckt ein Schmerz uns Menschen grausam aus unserem Schlaf, doch durch die Tr\u00e4nen hindurch erkennen wir seine Herrlichkeit.<\/p>\n<blockquote><p><strong>II.) Das ist die Liebe.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Robert Browning, ein englischer Dichter des 19. Jahrhunderts, berichtet von zwei Menschen, die sich lieben. Sie schaut ihn an. Er\u00a0 schaut sie an, wie nur ein Liebender es vermag. \u201eUnd pl\u00f6tzlich erwachte das Leben in ihr\u201c, hei\u00dft es dann. Echte Liebe ist stets ein Erwachen und erweitert deinen Horizont in einer Weise, wie du er dir nie h\u00e4ttest tr\u00e4umen lassen. Die Liebe gibt dir eine Kraft wie du sie nicht kennst. Superheldenkraft bekommst du durch die Liebe, eine Liebe die alles \u00fcberwindet allezeit.<\/p>\n<blockquote><p><strong>III.) Das ist das Gef\u00fchl der Not.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Eine ganze Zeitlang k\u00f6nnest du wohl halb im Schlaf nach dem alten Schlendrian leben; doch dann stehst du oft pl\u00f6tzlich ganz unverhofft vor einem Problem, einer Frage, die du durchaus nicht beantworten kannst, vor einer Versuchung, die dich zu \u00fcberw\u00e4ltigen droht, vor der Aufforderung zu einer Anstrengung, die du dich, nicht gewachsen f\u00fchlst. An jenem Tage bleibt dir nichts anderes \u00fcbrig als zu \u201eweinen und dich an den Saum des Himmels zu klammern\u201c. Und jenes Gef\u00fchl der Not rei\u00dft dich aus den Schlaf und f\u00fchrt dich zu Gott. Du tust gut daran, zu beten: \u201eHerr, lass mich stets wachbleiben in dir\u201c, Maranatha!<\/p>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und zufriedenstellenden Tag. Habe Freude in allem was du tust und sei mit dem Zufrieden was du hast. Sorge dich nicht was du Essen, Trinken und anziehen sollst. Denn du kannst dein Leben um keine Elle verl\u00e4ngern mit deinen Sorgen(Mt6, 27). 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