{"id":1551,"date":"2017-02-12T00:33:41","date_gmt":"2017-02-11T23:33:41","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1551"},"modified":"2018-09-14T14:02:41","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:41","slug":"andacht-vom-12-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1551","title":{"rendered":"Andacht vom 12. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was der Herr, dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dir seinen Weg f\u00fcr dein Leben weisen, er m\u00f6chte dir Antworten auf deine Fragen geben!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>F\u00fcr wen h\u00e4ltst du Jesus Christus!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 9, 18-22\nUnd es begab sich, als er in der Einsamkeit betete und die J\u00fcnger bei ihm waren, fragte er sie und sprach: F\u00fcr wen halten mich die Leute?\nSie antworteten und sprachen: F\u00fcr Johannes den T\u00e4ufer; andere f\u00fcr Elia; andere aber [sagen], einer der alten Propheten sei auferstanden.\nDa sprach er zu ihnen: Ihr aber, f\u00fcr wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach: F\u00fcr den Gesalbten Gottes!\nEr aber gebot ihnen ernstlich, solches niemand zu sagen,\nindem er sprach: Des Menschen Sohn mu\u00df viel leiden und verworfen werden von den \u00c4ltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und get\u00f6tet werden und am dritten Tage auferstehen.<\/pre>\n<p>Dies ist einer der entscheidenden Augenblicke im Leben Jesus. Er stellt die Frage, als er im Begriff steht, sein Angesicht nach Jerusalem zu wenden und dorthin zu gehen(Luk9, 51). Er wei\u00df genau, was ihn dort erwartet und die Antwort auf seine Frage ist von h\u00f6chster Wichtigkeit.<\/p>\n<p>Jesus wusste, dass er im Begriff stand, am Kreuz zu sterben. Aber bevor er dorthin ging, wollte er wissen: Gab es tats\u00e4chlich jemanden, der erkannt hatte, was er wirklich war? Auf diese Antwort kam es an. Wenn er darauf keine Antwort erhielt, sondern t\u00f6richtem Unverst\u00e4ndnis begegnete, dann war sein Wirken umsonst gewesen. Wenn er aber eine Antwort erhielt, die, wenn auch noch so unvollkommen, doch vergegenw\u00e4rtigte, wer er sei, dann hie\u00df das, dass er in den Herzen der Menschen eine Fackel entz\u00fcndet hat, die niemals wieder ausgel\u00f6scht werden konnte. Wie mag Jesu Herz vor Freude geh\u00fcpft haben, als Petrus unverhofft die Erkenntnis \u00fcber die Lippen kam: Du bist der Christus Gottes! Als Jesus diese Worte vernahm, wusste er, dass er nicht gescheitert war. Auch du musst den Menschen die Frage nach Jesus Christus stellen, ob sie erkannt haben, wer Jesus Christus ist. Wenn nicht verk\u00fcndige ihnen die Botschaft des Evangeliums und lebe ihnen die Botschaft vor, damit sie an dir erkennen k\u00f6nnen wer Jesus Christus ist.<\/p>\n<p>Doch das gen\u00fcgte nicht, dass die Zw\u00f6lf diesen Tatbestand erkannten; sie mussten auch erkennen, was es damit aus sich hatte. Sie waren in einer Welt aufgewachsen, die sie in der Erwartung eines K\u00f6nigs erzogen hatten, eines K\u00f6nigs, der eine weltliche Herrschaft aufrichten w\u00fcrde. Die Augen des Petrus h\u00e4tten vor flammender Erregung gegl\u00e4nzt, wenn Jesus davon gesprochen h\u00e4tte. Doch Jesus musste sie lehren, dass der Gesalbte Gottes gekommen war, um am Kreuz zu sterben. Er musste all ihre Vorstellungen von Gott und dem Plan, den Gott mit ihnen hatte, genau auf den Kopf stellen und das war die Aufgabe, die er sich von diesem Zeitpunkt an selbst setzte. Sie hatten erkannt, was er war; jetzt mussten sie erkennen, was diese Erkenntnis bedeutete.<br \/>\nDieser Abschnitt enth\u00e4lt zwei wichtige, allgemeing\u00fcltige Wahrheiten.<\/p>\n<p>Die erste Wahrheit.<\/p>\n<p>Jesus begann mit der Frage nach dem, was die Menschen von ihm d\u00e4chten und dann \u00fcberraschte er die Zw\u00f6lf unvermittelt mit der Frage: Wer saget ihr aber, dass ich sei? Es gen\u00fcgt nicht, zu wissen, was andere Menschen \u00fcber Jesus gesagt haben. Es ist denkbar, dass du jede Pr\u00fcfung besteht, wenn du danach gefragt wird, was jemals \u00fcber Jesus gesagt und gedacht worden ist; es ist denkbar dass du jedes christologisches Buch gelesen hast, das in allen m\u00f6glichen Sprachen auf der Erde geschrieben wurde, und dass du dennoch kein Christ bist. Jesus muss ganz pers\u00f6nlich von dir entdeckt werden, du musst eine pers\u00f6nliche Beziehung zu ihm aufbauen. Niemals darf dein Glauben zur blo\u00dfen Tradition werden, denn dann ist es nur eine tote Religion zu nichts n\u00fctze. Lebe deinen Glauben allezeit immer zu 100%, Christ sein bedeutet nicht Freizeitchrist zu sein.<\/p>\n<p>Jesus tritt an jeden von uns mit der Frage heran: \u201eWer sagst du aber, dass ich sei?\u201c und nicht mit der Frage: \u201eKannst du mir sagen, was die anderen \u00fcber mich gesagt und geschrieben haben?\u201c Paulus sagte nicht: \u201eIch wei\u00df, was ich glaube\u201c; er sagte: \u201eIch wei\u00df, an wen ich glaube\u201c(2Tim1, 12). Christ sein, hei\u00dft nicht das Glaubensbekenntnis aufzusagen; es hei\u00dft Jesus zu kennen und mit ihm zu leben.<\/p>\n<p>Die zweite Wahrheit.<\/p>\n<p>In diesem Abschnitt l\u00e4sst uns das Wort m\u00fcssen auf den Lippen Jesu aufhorchen. \u201eIch muss\u201c, sagte er, \u201enach Jerusalem gehen und sterben\u201c. Es ist h\u00f6chst aufschlussreich f\u00fcr uns, im Lukasevangelium einmal die Stelle herauszusuchen, an denen Jesus das Wort m\u00fcssen gebraucht. \u201eIch muss sein in dem, das meines Vaters ist\u201c, sagt es in Lukas 2, 49. \u201eIch muss das Evangelium verk\u00fcndigen vom Reich Gottes\u201c sagt er in Lukas 4, 43. \u201eIch muss heute und morgen und am Tage danach noch wandern\u201c sagt er in Lukas 13, 33. Immer wieder erz\u00e4hlt er seinen J\u00fcngern, dass er den Weg des Kreuzes gehen muss(Lk9, 22; 17, 25; 24, 7).<\/p>\n<blockquote><p>Jesus war sich bewusst, dass er sein Schicksal erf\u00fcllen musste. Gottes Wille war auch sein Wille. Er hatte kein anderes Ziel, als auf Erden den Auftrag zu erf\u00fcllen, zu dem ihn Gott gesandt hatte. Wie sein Herr, Jesus Christus, stehst auch du unter dem Befehl Gottes. Auch du hast einen Auftrag auf dieser Welt von Gott, den du hier erf\u00fcllen sollst, den du erf\u00fcllen musst. Sicher ist alles Freiwillig, du hast einen freien Willen bekommen, aber wenn du deinen Weg mit Gott gehst, musst du deinen Auftrag erf\u00fcllen. Du bist ein Baustein vom gro\u00dfen ganzem, du erf\u00fcllst an deinem Ort, deinen von Gott zugedachten Platz aus. Mache Gottes Willen zu deinem Willen, versuche nicht deine pers\u00f6nlichen Vorstellungen zu Gottes Willen zu machen. Wenn du deinen Auftrag noch nicht bekommen hast, dann bitte Gott ihn dir zu zeigen. Er wird ihn dir offenbaren, du brauchst ihn nur bereitwillig anzunehmen. Gott gibt dir das Wollen und das Gelingen, dessen sei dir immer tief bewusst, du bist niemals alleine, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe und h\u00f6re was der Herr, dein Gott dir sagen m\u00f6chte. Er m\u00f6chte dir seinen Weg f\u00fcr dein Leben weisen, er m\u00f6chte dir Antworten auf deine Fragen geben! F\u00fcr wen h\u00e4ltst du Jesus Christus! 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