{"id":1547,"date":"2017-02-11T00:15:05","date_gmt":"2017-02-10T23:15:05","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1547"},"modified":"2018-09-14T14:02:41","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:41","slug":"andacht-vom-11-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1547","title":{"rendered":"Andacht vom 11. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Die Liebe gibt dir die Kraft, die du f\u00fcr deine t\u00e4glichen Herausforderungen ben\u00f6tigst. Die Liebe zu Jesus Christus gibt dir die Kraft den Versuchungen und Anfechtungen in deinem Leben zu widerstehen. Gebe alles, was dir den Weg zum Thron versperren will, bei Gott ab und lebe somit in der Freiheit zu der du berufen worden bist!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>In Jesus Christus wird aller menschlichen Not abgeholfen!<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 9, 10- 17\nUnd die Apostel kehrten zur\u00fcck und erz\u00e4hlten ihm alles, was sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und zog sich zur\u00fcck an einen einsamen Ort bei der Stadt, die Bethsaida hei\u00dft.\nAls aber das Volk es erfuhr, folgten sie ihm nach; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reiche Gottes, und die der Heilung bedurften, machte er gesund.\nAber der Tag fing an, sich zu neigen; und die Zw\u00f6lf traten herzu und sprachen zu ihm: Entlass das Volk, damit sie in die umliegenden D\u00f6rfer und H\u00f6fe gehen und einkehren und Speise finden; denn hier sind wir an einem \u00f6den Ort.\nEr aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sprachen: Wir haben nicht mehr als f\u00fcnf Brote und zwei Fische; oder sollen wir hingehen und f\u00fcr dieses ganze Volk Speise kaufen?\nDenn es waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner. Er sprach aber zu seinen J\u00fcngern: Machet, dass sie sich gruppenweise setzen, je f\u00fcnfzig und f\u00fcnfzig.\nUnd sie taten so und lie\u00dfen alle sich setzen.\nUnd er nahm die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und segnete sie, brach und gab sie den J\u00fcngern, damit sie sie dem Volke vorlegten.\n<\/pre>\n<p>Und sie a\u00dfen und wurden alle satt; und es wurde aufgehoben, was ihnen von den St\u00fccken \u00fcbrigblieb, zw\u00f6lf K\u00f6rbe [voll].<br \/>\nDies ist das einzige Wunder Jesu, vom dem alle vier Evangelien berichten(vgl. Matth14, 13; Mk6, 30; Joh6, 1). Es beginnt besonders sch\u00f6n. Die Apostel waren von ihrer Wanderung zur\u00fcckgekehrt. Jesus hatte das Bed\u00fcrfnis, mit ihnen allein zu sein und zog sich daher mit ihnen in die N\u00e4he von Bethsaida zur\u00fcck. Dieser Ort lag n\u00f6rdlich des Sees Genezareth jenseits des Jordans. Als das Volk merkte, wohin es gegangen war, folgten sie ihm in Scharen nach, und er hie\u00df sie willkommen.<\/p>\n<p>Hier begegnet uns wieder das ganze g\u00f6ttliche Erbarmen Jesu. Die meisten Menschen h\u00e4tten es den Leuten ver\u00fcbelt, wenn sie ihre Schwererkaufte Ruhe st\u00f6ren. Was w\u00fcrden wir selbst denken, wenn wir mit unseren engsten Freunden einen einsamen Ort aufgesucht h\u00e4tten und pl\u00f6tzlich tauchte ein l\u00e4rmender Menschenhaufen auf, der uns mit Bitten bedr\u00e4ngte? Wir sind manchmal so stark besch\u00e4ftigt, dass wir uns nicht st\u00f6ren lassen wollen. Telefon und Haust\u00fcrklingel wird auf leise gestellt, in der Hoffnung dass wir es ja nicht h\u00f6ren und dann in den Konflikt kommen zu \u00f6ffnen oder nicht. So k\u00f6nnen wir immer sagen wir haben es leider nicht geh\u00f6rt. Nichts und niemand, darf unsere heilige Ruhe st\u00f6ren. Bei Jesus dagegen hatte die Not der Menschen Vorrang. Der Abend brach herein, alle waren weit weg von zu Hause, und die Menschen waren m\u00fcde und hungrig. Zu ihrem Erstaunen befahl Jesus den J\u00fcngern, den Menschen etwas zu essen zu geben. \u201eEr gibt Speise, reichlich und \u00fcberall\u201c, so hei\u00dft es in einem Danklied. Nichts hindert uns, in der Speisung der F\u00fcnftausend eine der gro\u00dfen Wundertaten Jesus zu sehen. Trete auch du jeder Not mit der Liebe Jesus entgegen, \u00f6ffne dein Herz und deiner T\u00fcr f\u00fcr die Not der anderen und benutze die Autorit\u00e4t und Vollmacht Jesus Christus.<\/p>\n<p>Bevor Jesus das Brot verteilte, segnete er es; er dankte Gott daf\u00fcr. Ein j\u00fcdischen Sprichwort besagte: Wer etwas genie\u00dft, ohne Gott daf\u00fcr zu danken, ist wie jemand, der Gott beraubt. Das Gebet, das in jedem Haus Pal\u00e4stinas vor jeder Mahlzeit gesprochen wurde, lautete folgenderma\u00dfen: \u201eGesegnet seist du, Jahwe, unser Gott, Herrscher der Welt, dass du das Brot aus der Erde hervorkommen l\u00e4sst\u201c. Jesus a\u00df nicht, bevor er dem Spender aller guten Gaben gedankt hatte.<\/p>\n<p>Aus dieser Geschichte geht Verschiedenes hervor.<\/p>\n<p>Jesus war besorgt um die Menschen, die hungrig waren. Es w\u00e4re h\u00f6chst aufschlussreich, wollten wir einmal untersuchen, wieviel Zeit Jesus abgesehen von seinen Gespr\u00e4chen mit den Menschen darauf verwandte, die Schmerzen der Menschen zu lindern und ihren Hunger zu stillen. Auch heute noch bedarf Jesus des t\u00e4tigen Dienstes am Mitmenschen. Er bedarf der Mutter, die ihr Leben damit zubringt, ihre hungrige Familie zu versorgen; der Krankenschwester, des Arztes, des Freundes, der Verwandten und Eltern, die ihr Leben und ihre Zeit dem Dienst an anderen geweiht haben; der Sozialreformer, die sich selbst bis zum letzten einsetzen, um f\u00fcr andere bessere Lebensbedingungen zu erwirken. Alle diese Leute predigen eine weitaus wirksamere Predigt als der Mensch, der blo\u00df redet, selbst wenn er ein noch so guter Redner ist. Deine Predigt soll eine Predigt der Tat sein, deine Predigt soll sich aufopfern f\u00fcr die Not in dieser Welt. Denn Jesus Christus kam, um der Not dieser Welt entgegen zu wirken. Der Gesunde bedarf keines Arztes, der Kranke bedarf unserer Hilfe. Gottesdienste, Versammlungen, Hauskreise, Arbeitsgruppen alles hat seine Berechtigung, aber Jesus Christus ging auf die Stra\u00dfe um der Not der Menschen zu begegnen. Gehe auch du hinaus, denn du bist ein Botschafter an seiner statt, du bist sein Nachfolger.<\/p>\n<p>Jesus gew\u00e4hrt freigebend Hilfe. Es war genug da, ja sogar mehr als genug. Die Liebe rechnet nicht genau an nach und Gott auch nicht. Wenn wir ein P\u00e4ckchen Samen auss\u00e4en, m\u00fcssen wir sp\u00e4ter meistens die Pflanzen verziehen und weit mehr wegwerfen, als wir gro\u00dfziehen k\u00f6nnen. Gott hat die Welt so geschaffen, dass sie mehr als genug f\u00fcr alle zum Leben bietet, wenn der Mensch bereit ist, zu teilen.<\/p>\n<blockquote><p>Wie stets, so steckt auch in dieser Tat Jesu zur rechten Zeit eine ewig g\u00fcltige Wahrheit. In Jesus Christus wird aller menschlichen Not abgeholfen. Es gibt einen Hunger der Seele, jeder Mensch sehnt sich zumindest zeitweilig nach einer Aufgabe, f\u00fcr die er sich ganz und gar einsetzen kann. Unser Herz kommt nicht eher zur Ruhe, als bis es in Jesus Christus ruht. \u201eMein Gott aber wird ausf\u00fcllen all euren Mangel\u201c, hei\u00dft es bei Paulus(Phil4, 19), selbst in der gr\u00f6\u00dften Ein\u00f6de dieses Lebens, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Die Liebe gibt dir die Kraft, die du f\u00fcr deine t\u00e4glichen Herausforderungen ben\u00f6tigst. Die Liebe zu Jesus Christus gibt dir die Kraft den Versuchungen und Anfechtungen in deinem Leben zu widerstehen. 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