{"id":1541,"date":"2017-02-10T00:16:02","date_gmt":"2017-02-09T23:16:02","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1541"},"modified":"2018-09-14T14:02:42","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:42","slug":"andacht-vom-10-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1541","title":{"rendered":"Andacht vom 10. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Aus Liebe zu dir, hat Gott seinen eigenen Sohn geopfert. Die Liebe ist die St\u00e4rkste Kraft die es gibt, alles wird vergehen, die Liebe wird bleiben!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Bringen wir das Reich und die volle Kraft Gottes denen Nahe die um uns sind?<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 9, 1-9\nEr rief aber die Zw\u00f6lf zusammen und gab ihnen Kraft und Vollmacht \u00fcber alle D\u00e4monen und um Krankheiten zu heilen;\nund er sandte sie aus, das Reich Gottes zu predigen, und zu heilen.\nUnd er sprach zu ihnen: Nehmet nichts auf den Weg, weder Stab noch Tasche, noch Brot noch Geld; auch soll einer nicht zwei Anz\u00fcge haben.\nUnd wo ihr in ein Haus eintretet, da bleibet, und von da ziehet weiter.\nUnd wo man euch nicht aufnehmen wird, da gehet fort aus jener Stadt und sch\u00fcttelt auch den Staub von euren F\u00fc\u00dfen, zum Zeugnis wider sie.\nUnd sie gingen aus und durchzogen die D\u00f6rfer, predigten das Evangelium und heilten allenthalben.\nEs h\u00f6rte aber der Vierf\u00fcrst Herodes alles, was geschah; und er geriet in Verlegenheit, weil von etlichen gesagt wurde, Johannes sei von den Toten auferstanden,\nvon etlichen aber, Elia sei erschienen, und von andern, einer der alten Propheten sei auferstanden.\nHerodes aber sprach: Johannes habe ich enthauptet; wer ist aber der, von welchem ich solches h\u00f6re? Und er verlangte, ihn zu sehen.\n<\/pre>\n<p>Zu jener Zeit gab es tats\u00e4chlich nur eine einzige M\u00f6glichkeit, eine Botschaft im Lande zu verbreiten: Das Wort, das von Mund zu Mund ging. Zeitungen gab es noch nicht; B\u00fccher waren handgeschrieben und ein Buch vom Umfang des Neuen Testaments h\u00e4tte etwa 300\u20ac je Exemplar gekostet. Von Funk, Fernsehen und Internet, den gro\u00dfen Nachrichten\u00fcbermittlern unserer Zeit, lie\u00df man sich damals noch nicht tr\u00e4umen. Darum schickte Jesus die Zw\u00f6lf mit diesem Auftrag aus. Seine eigene Zeit und auch der Raum, in dem er wirken konnte, waren begrenzt. Diese Helfer sollten seine Sprachwerkzeuge sein. Sie sollten unbeschwert reisen, ganz einfach, weil es sich ohne Gep\u00e4ck schneller und weiter reisen l\u00e4sst. Je mehr sich der Mensch mit allen m\u00f6glichen Sachen belastet, umso mehr ist er an einen Ort gefesselt. Wohl braucht Gott den gemeindlichen\/ kirchlichen Dienst; aber ebenso braucht er jene, die auf irdischen G\u00fcter verzichten, um alles f\u00fcr ihn wagen.<\/p>\n<p>Wenn sie nicht aufgenommen w\u00fcrden, sollten sie den Staub von ihren F\u00fc\u00dfen sch\u00fctteln und die Stadt verlassen. Wenn ein Rabbi nach einer Reise in heidnisches Land wieder den Boden Pal\u00e4stinas betrat, sch\u00fcttelte er auch das letzte K\u00f6rnchen heidnischen Staubes von seinen F\u00fc\u00dfen. Mit jedem Dorf und jeder Stadt, die sie nicht aufnahmen, sollte so verfahren werden, wie strenggl\u00e4ubige Juden es mit den heidnischen L\u00e4ndern hielten. Das besagte: Die Menschen hatten die g\u00fcnstigste Gelegenheit zur\u00fcckgewiesen und sich selbst das Urteil gesprochen.<\/p>\n<p>Dass diese Art des Dienstes au\u00dferordentlich wirksam war, beweist die Reaktion des Herodes. Es ereignete sich allerhand. Vielleicht war Elia, der Vorl\u00e4ufer, schlie\u00dflich doch wiedergekommen? Vielleicht war sogar der gro\u00dfe Prophet erschienen, der ihnen verhei\u00dfen war(5Mos18, 15)? Doch \u201eUnser Gewissen macht uns alle zu Feiglingen\u201c, und so war auch Herodes von den schleichenden Furcht befangen, Johannes der T\u00e4ufer, von dem er sich doch auf immer befreit zu haben glaubte, sei wiedergekommen, um ihn heimzusuchen.<\/p>\n<p>Das Amt, das Jesus den Zw\u00f6lfen auferlegte, ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass es das Predigten mit dem Heilen verbindet. Es verbindet die Sorge und den K\u00f6rper des Menschen mit dem Heil seiner Seele. Jesus Befehl, das Reich Gottes zu verk\u00fcndigen(d.h. seine \u00e4u\u00dferste Kraft, Autorit\u00e4t, seine Absichten und Lebenseise auf Erden und bis in Ewigkeit), beinhaltete fast immer den Auftrag die Kranken zu heilen und D\u00e4monen auszutreiben, die Herrschaft von Krankheit und b\u00f6sen M\u00e4chten \u00fcber Leib und Leben zu brechen(Mt9, 35-38; 10, 7-8; Mk3, 14-15; 6, 7-13; 16, 15. 17; Lk9, 2. 6; 10; 1. 9; vgl. 4, 17-19). Gott m\u00f6chte immer noch, dass seine Botschaft von den gleichen Zeichen der Kraft des Geistes begleitet wird(Mt10, 1; Mk16, 15-18; Apg1, 8; R\u00f6m15, 18-19; 1Kor2, 4-5; 4, 20). Eine derart machtvolle und entscheidende Botschaft ist in der Lage, den Herausforderungen Satans in der Endzeit zu begegnen(1Tim4, 1; 2Tim3, 1-5).<\/p>\n<p>So wohltuend Worte auch sein mochten, das allein gen\u00fcgt nicht; ihr Auftrag lautete, sie sollten mit dem Wort und durch die Tat wirken. Die Botschaft beschr\u00e4nkte sich keineswegs auf das ewige Heil; sie regte an, die irdischen Bedingungen f\u00fcr das Leben der Menschen \u00e4ndern. Sie war genau das Gegenteil einer \u201eWolkenkuckucksheim\u201c-Religion. Diese Botschaft besagte, dass k\u00f6rperliche Gesundheit ein ebenso wesentlicher Bestandteil des g\u00f6ttlichen Planes mit den Menschen ist wie das Heil der Seele. Nichts hat der Kirche mehr geschadet als die so oft wiederholte Behauptung, dass die Dinge dieser Welt unwichtig seien. In den drei\u00dfiger Jahren herrschte gro\u00dfe Arbeitslosigkeit und von dieser Arbeitslosigkeit waren auch achtbare und bescheidene Familien betroffen. Familienv\u00e4ter waren beruflich zur Unt\u00e4tigkeit verurteilt; M\u00fctter versuchten mit den geringen Geldmitteln, die ihnen zur Verf\u00fcgung standen, den Haushalt zu bew\u00e4ltigen; die Kinder verstanden nicht, was das alles zu bedeuten hatte, aber sie wussten, dass sie hungrig waren. Die Menschen verbitterten oder stumpften ab. Zu den Menschen, die sich in solchen Situationen befinden, zu gehen und ihnen zu erz\u00e4hlen, dass an den materiellen Dingen des Lebens nichts gelegen sei, ist unverzeihlich, noch dazu, wenn derjenige, der so spricht, selbst in annehmbaren Verh\u00e4ltnissen lebt. General Booth musste sich eines Tages den Vorwurf gefallen lassen, dass er den Armen statt des Evangeliums blo\u00df Essen anb\u00f6te. Der alte K\u00e4mpfer bleibt die Antwort nicht schuldig: \u201eEs ist ausgeschlossen, die Herzen der Menschen mit Gottes Liebe zu tr\u00f6sten, wenn ihre F\u00fc\u00dfe vor K\u00e4lte absterben\u201c. Nat\u00fcrlich werden materielle Dinge sehr h\u00e4ufig \u00fcberbewertet, doch ebenso k\u00f6nnen sie auch allzu sehr vernachl\u00e4ssigt werden.<\/p>\n<blockquote><p>Die Gemeinde Jesus schadet sich selbst, wenn sie vergisst, dass Jesus beim ersten Mal seine J\u00fcnger aussandte, um das Reich Gottes zu verk\u00fcndigen und zu heilen, um die Menschen mit Leib und Seele zu retten. Einzelne lokale Gemeinden sollten sich nicht mit anderen modernen Gemeinden vergleichen; sie sollten sich messen an dieser Neutestamentlichen Botschaft und ihrem Beispiel.<\/p>\n<p>Sehen und erleben wir die volle Kraft des Reiches Gottes, wie es die ersten Nachfolger Jesu taten?<\/p>\n<p>Bringen wir das Reich Gottes denen nahe(d.h. wird Christi Wahrheit und Kraft offenbar), die um uns sind?<\/p>\n<p>Falls nicht, warum nicht?<\/p>\n<p>Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und liebevollen Tag. Aus Liebe zu dir, hat Gott seinen eigenen Sohn geopfert. Die Liebe ist die St\u00e4rkste Kraft die es gibt, alles wird vergehen, die Liebe wird bleiben! Bringen wir das Reich und die volle Kraft Gottes denen Nahe die um uns sind? 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