{"id":1536,"date":"2017-02-09T00:19:20","date_gmt":"2017-02-08T23:19:20","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1536"},"modified":"2018-09-14T14:02:43","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:43","slug":"andacht-vom-09-januar-2017-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1536","title":{"rendered":"Andacht vom 09. Januar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Viele Erlebnisse mit deinem Herrn deinem Gott w\u00fcnsche ich dir. Gebe ihm in allem die Ehre und gibt es ihm nicht die Ehre dann lasse es sein. Strecke dich in allem was du tust nach Heiligkeit aus, den Gott ist Heilig, so sei auch du Heilig!<\/p>\n<blockquote>\n<h2>Was gibt es st\u00e4rkeres als die Liebe?<\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 8, 43-48\nUnd eine Frau, die seit zw\u00f6lf Jahren den Blutfluss gehabt und all ihr Gut an die \u00c4rzte gewandt hatte, aber von keinem geheilt werden konnte,\ntrat von hinten herzu und r\u00fchrte den Saum seines Kleides an; und auf der Stelle kam ihr Blutfluss zum Stehen.\nUnd Jesus fragte: Wer hat mich anger\u00fchrt? Da nun alle leugneten, sprachen Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk dr\u00fcckt und dr\u00e4ngt dich.\nJesus aber sprach: Es hat mich jemand anger\u00fchrt; denn ich sp\u00fcrte, wie eine Kraft von mir ausging!\nAls nun die Frau sah, dass sie nicht unbemerkt geblieben war, kam sie zitternd, fiel vor ihm nieder und erz\u00e4hlte ihm vor dem ganzen Volke, aus welchem Grunde sie ihn anger\u00fchrt habe und wie sie auf der Stelle gesund geworden sei.\nEr aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!\n<\/pre>\n<p>Diese Begebenheit hat die Fr\u00fchkirche entscheidend beeinflusst. Man glaubte, bei dieser Frau habe es sich um eine Heidin aus Caesarea Philippi gehandelt. Der Kirchenhistoriker Eusebius(gest. 339 n.Chr.) berichtet, die Frau habe auf eigene Kosten in ihrer Heimatstadt zur Erinnerung an ihre Heilung eine Statue errichtet. Dieses Denkmal soll erst von Julian dem Abtr\u00fcnnigen, dem r\u00f6mischen Herrscher, der die heidnischen G\u00f6tter wieder einf\u00fchren wollte, zerst\u00f6rt worden sein, an seiner Stelle habe er sein eigenes Standbild errichten lassen, dass Gott jedoch durch einen Blitzstrahl vernichtet habe. Wer sich selbst erh\u00f6ht wird erniedrigt werden, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Leben in Demut in dieser Zeit und Welt und du wirst erh\u00f6ht werden.<br \/>\nDie Schande der Frau bestand darin, dass sie den religi\u00f6sen Vorschriften entsprechend als unrein galt(3.Mos15, 19-33). Durch den Blutfluss war sie vom Leben der anderen abgeschnitten. Das ist auch der Grund, weswegen sie nicht in aller \u00d6ffentlichkeit zu Jesus ging, sondern sich in der Masse verbarg und ihn ber\u00fchrt habe.<\/p>\n<p>Alle frommen Juden trugen Gew\u00e4nder mit Fransen(4Mos15, 37-41; 5Mos22, 12). Je vier wei\u00dfe Fransen wurden mit einem blauen Faden zu einer Quaste zusammengeb\u00fcndelt. Sie sollten die Juden jedes Mal, wenn sie ein Gewand anlegten oder es an jemand anderem sahen, daran erinnert, dass Gott ihr Herr sei und dass sie verpflichtet seien, seine Gebote zu halten. Als es sp\u00e4ter gef\u00e4hrlich war, ein Jude zu sein, wurden diese Quasten an den Unterkleidern getragen. Sie haben sich bis auf den heutigen Tag den talith oder Schal erhalten, den die Juden um den Kopf schlingen wenn sie beten. Zur Zeit Jesu wurden sie jedoch nicht am Oberkleide getragen. Eine von diesen Quasten hatte die Frau ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Was mich an der Geschichte besonders ber\u00fchrt, ist die Tatsache, dass von dem Augenblick an, da Jesus der Frau von Angesicht gegen\u00fcbersteht, niemand mehr au\u00dfer ihm und ihr dazusein scheint. Dabei befanden sie sich mitten in der Menschenmenge; doch die Menge um sie her war vergessen, und Jesus sprach zu der Frau, als ob es au\u00dfer ihr niemand auf der Welt g\u00e4be. Sie war eine arme, unbedeutende Kranke, mit einer Krankheit behaftet, die sie unrein machte und dennoch gab Jesus dieser einen unbedeutenden Person alles, was er vermochte. Auch f\u00fcr dich ist Jesus ganz alleine da, du kannst mit ihm im Gebet deine ganz intime Zeit mit ihm verbringen, jederzeit kannst du zu ihn kommen. Jesus holt dich immer dort ab, wo du gerade stehst, rufst du ihn ist er das, Jesus hat 24 Stunden, 7 Tage der Woche Zeit f\u00fcr dich, bei ihm gibt es nicht die Einschr\u00e4nkung der Sprechzeiten.<\/p>\n<p>Wir Menschen sind sehr geschickt darin, alle Menschen zu etikettieren und sie je nach ihrer Bedeutung zu behandeln. Jeden Menschen dem wir begegnen packen wir innerhalb k\u00fcrzester Zeit in eine Schublade, Vorurteile pr\u00e4gen ganz oft unser Leben. Menschen mit h\u00f6reren Stand, Schauspieler, sportliche- und musikalische Idole, heben wir dabei auf einen imagin\u00e4ren Sockel und schw\u00e4chere, \u00e4rmere und kranke Menschen fallen oftmals durchs Raster. Menschen von denen wir unseren Vorteil erhoffen bekommen eine Sonderstellung und Ansehen bei uns. F\u00fcr Jesus besa\u00df niemand ein solches von den Menschen erdachte Etikett. F\u00fcr ihn war es stets nur ein Mensch, der sich in der Not befand. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, jeder kann so kommen wie er ist. Er hat aus Liebe f\u00fcr dich und f\u00fcr alle Menschen seinen Sohn geopfert(Joh3, 16).<\/p>\n<blockquote><p>Die Liebe denkt an Menschen nie in Begriffen ihrer Bedeutung f\u00fcr die Umwelt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Einst suchte ein vornehmer Mann den englischen Schriftsteller Thomas Calyle auf, als er gerade an einer Arbeit sa\u00df, bei der er nicht gest\u00f6rt werden wollte. Doch Jane, seine Frau, nahm den Besucher mit nach oben und \u00f6ffnete die T\u00fcr einen Spalt breit, damit er den Weisen wenigstens sehen konnte. Als sie den in seine Arbeit vertieften und alles um sich herum vergessenden Carlyle gesehen hatte, sagte sie: \u201eDas ist Thomas Carlyle, von dem die ganze Welt spricht. Er ist mein Mann\u201c. Jane ma\u00df ihn nicht an den Ma\u00dfst\u00e4ben der Welt, sondern nach denen der Liebe. Eine Reisende, die kurz vor Ausspruch des Zweiten Weltkrieges Georgien bereiste, wurde in eine kleine H\u00fctte zu einer sehr bescheidenen, armen alten Frau gef\u00fchrt. Die alte Bauersfrau fragte die Dame, ob sie auch nach Moskau fahre. Als diese bejahte, bat die Frau sie: \u201eMacht es ihnen etwas aus, wenn sie ein P\u00e4ckchen selbstgemachter Sahnebonbons f\u00fcr meinen Sohn mitnehmen?\u201c Er konnte in ganz Moskau nichts auftreiben, was ihnen gleichkam. Der Sohn dieser Frau hie\u00df Josef Stalin. Wir denken bei den Namen dieses russischen Diktators normalerweise nicht an einen Mann, der gern Sahnebonbons a\u00df, doch seine Mutter tat es! Denn ihr bedeuteten die Ma\u00dfst\u00e4be der Welt nichts.<\/p>\n<p>Jeder hat in seinem Freundeskreis Menschen mit denen andere keinen Kontakt haben wollen w\u00fcrden. Ich selber wei\u00df, welche Meinung so manche Leute von mir haben, aber dann gibt es auch Menschen die mich lieben. Jeder sieht jeden Menschen anders, wir sind alle sehr verschieden, aber jeder einzelne, eine einzigartige Wertvolle Sch\u00f6pfung Gottes. Du bist wertvoll, auch wenn du dich vielleicht nicht f\u00fcr wertvoll erachtest, bist du es doch und du darfst lernen dieses zu erfahren. Gott hat jeden einzelnen Menschen lieb, egal was er auch in der Welt sein mag, egal welcher Rasse er abstammt, bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Umso mehr Jesus in dir Gestalt gewinnt umso weniger gibt es bei dir ein Ansehen der Person, weil du lernst alle Menschen mit den Augen Jesus Christus zu sehen.<\/p>\n<blockquote><p>Fast alle h\u00e4tten die Frau in der Menge als v\u00f6llig unbedeutend abgetan. F\u00fcr Jesus dagegen war sie ein Mensch in Not, und so zog er sich mit ihr aus der Menge zur\u00fcck und widmete sich ihr allein. \u201eGott liebt jeden einzelnen von uns so sehr, als w\u00e4ren wir der einzige Mensch, dem seine Liebe g\u00e4lte\u201c. Sehe auch du das Leid der Menschen und begegne ihm mit der Liebe Gottes, dann wird das Leiden zerbrechen, denn die Liebe ist die St\u00e4rkste Kraft die es gibt, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><br \/>\n<em> Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und erlebnisreichen Tag. Viele Erlebnisse mit deinem Herrn deinem Gott w\u00fcnsche ich dir. Gebe ihm in allem die Ehre und gibt es ihm nicht die Ehre dann lasse es sein. Strecke dich in allem was du tust nach Heiligkeit aus, den Gott ist Heilig, so sei auch du Heilig! [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lionhearts-andachten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1536"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2937,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1536\/revisions\/2937"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}