{"id":1532,"date":"2017-02-08T00:23:14","date_gmt":"2017-02-07T23:23:14","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1532"},"modified":"2018-09-14T14:02:43","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:43","slug":"andacht-vom-08-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1532","title":{"rendered":"Andacht vom 08. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme einmal in die Stille und h\u00f6re was der Herr dir sagen m\u00f6chte. Schweige einmal und h\u00f6re einfach vom ganzen Herzen zu und freue dich am Herrn. Lasse dich fallen in die Armen Jesus Christus und die ganze Last des Lebens wird von dir fallen. Du brauchst nicht alles selber schleppen, er will dir tragen helfen, wo dir die Last des Lebens zu schwer wird!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Die Autorit\u00e4t und Vollmacht Jesus Christus! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre>Lukas 8, 26-39\nUnd sie fuhren zum Land der Gerasener, welches Galil\u00e4a gegen\u00fcber liegt.\nUnd als er ans Land gestiegen war, kam ihm aus der Stadt ein Besessener entgegen, der seit langer Zeit kein Kleid mehr trug, auch in keinem Hause blieb, sondern in den Gr\u00e4bern.\nAls er aber Jesus sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des H\u00f6chsten? Ich bitte dich, peinige mich nicht!\nDenn Jesus hatte dem unreinen Geiste geboten, von dem Menschen auszufahren; denn er hatte ihn schon lange Zeit in seiner Gewalt, und man hatte ihn mit Ketten gebunden und mit Fu\u00dffesseln verwahrt. Aber er zerriss die Bande und wurde vom D\u00e4mon in die W\u00fcste getrieben.\nJesus aber fragte ihn: Wie hei\u00dfest du? Er sprach: Legion! Denn viele D\u00e4monen waren in ihn gefahren.\nUnd sie baten ihn, er m\u00f6ge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren.\nEs war aber daselbst eine gro\u00dfe Schweineherde an dem Berg zur Weide, und sie baten ihn, da\u00df er ihnen erlaube, in jene zu fahren. Und er erlaubte es ihnen.\nDa fuhren die D\u00e4monen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde st\u00fcrzte sich den Abhang hinunter in den See und ertrank.\nAls aber die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und verk\u00fcndigten es in der Stadt und auf dem Lande.\nDa gingen sie hinaus zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von welchem die D\u00e4monen ausgefahren waren, bekleidet und vern\u00fcnftig zu den F\u00fc\u00dfen Jesu sitzen, und sie f\u00fcrchteten sich.\nDie aber, welche es gesehen hatten, erz\u00e4hlten ihnen, wie dem Besessenen geholfen worden war.\nDa bat ihn die ganze Bev\u00f6lkerung der umliegenden Landschaft der Gerasener, von ihnen wegzugehen; denn gro\u00dfe Furcht hatte sie ergriffen. Er aber trat in das Schiff und kehrte zur\u00fcck.\n\u00a0Der Mann aber, von welchem die D\u00e4monen ausgefahren waren, bat ihn, da\u00df er bei ihm bleiben d\u00fcrfe. Aber Jesus entlie\u00df ihn und sprach:\nKehre zur\u00fcck in dein Haus und erz\u00e4hle, was Gott dir Gro\u00dfes getan hat! Und er ging und verk\u00fcndigte in der ganzen Stadt, was Jesus ihm Gro\u00dfes getan habe.<\/pre>\n<p>Jesus landete mit den J\u00fcngern am \u00f6stlichen Ufer des Sees Genezareth im Gebiet der Gerasener. Nach der im Text erw\u00e4hnten gro\u00dfen Schweineherde zu urteilen, wohnten in dieser Gegend viele Heiden. Es war sicherlich nicht die Absicht des Herrn, hier das Evangelium zu predigen(vgl. Lk4, 43), sondern er wollte sich mit seinen J\u00fcngern ein wenig in die Stille zur\u00fcckziehen. Am Landnungsorte kaum angekommen, begegnete Jesus einem Manne, der von D\u00e4monen besessen war. Dieser Besessene, der aus der naheliegenden Stadt stammte, durchstreifte seit geraumer Zeit unangekleidet die Umgegend. In seiner Scheu mied er menschliche Wohnungen und erw\u00e4hlte die hier gelegenen Grabh\u00f6hlen zu seinem Aufenthalt. So oft die Tobsuchtsanf\u00e4lle sich bei ihm wiederholten, versuchte man ihn zu fesseln.<\/p>\n<p>Du musst den Mut beachten, den Jesus diesem Menschen gegen\u00fcber bewies. Der Mann besa\u00df die Kraft mancher Besessener und er hatte damit seine Fesseln zerrissen. Seine Mitmenschen f\u00fcrchteten sich wahrscheinlich so sehr vor ihm, dass sie aus lauter Angst nichts f\u00fcr ihn unternahmen. Doch Jesus trat ihm ruhig und unerschrocken entgegen.<\/p>\n<p>Es wird nichts davon berichtet, dass der von den D\u00e4monen Besessene dem Herrn Jesus gegen\u00fcber handgreiflich werden wollte. Ehe sich der Gequ\u00e4lte gewaltt\u00e4tig zeigte, beschwichtigte der Herr den D\u00e4mon durch ein beschw\u00f6rendes Befehlswort. Eine Bitte um des Herrn Hilfe ging weder von Seiten des Besessenen noch seiner Angeh\u00f6rigen voraus. Die bejammernswerte Gestalt bewog Jesus, hier helfend einzugreifen. Der gef\u00e4hrliche Mensch dachte nicht daran, sich an Jesus zu vergreifen. Er bat ihn fu\u00dff\u00e4llig um Schonung. Der im Banne der D\u00e4monen stehende vermochte nicht, die von Jesus beabsichtigte Heilungstat als wohltat zu erkennen, sondern er sah dies als eine Sch\u00e4digung des Lebens an. Er war in seiner hochgradigen Tobsucht derart von dem unreinen Geist beherrscht, dass er sein eigenes Ich von den D\u00e4monen nicht unterscheiden konnte.<\/p>\n<p>Jesus wollte dem bedauernswerten Menschen eine v\u00f6llige Heilung widerfahren lassen. Das konnte aber nur geschehen, wenn die d\u00e4monischen Geister ihn verlie\u00dfen. Solange die D\u00e4monen in ihm Wohnung machen, werde sie alles daran setzen, seine Heiling zu verhindern. Jesus fragte zuerst nach dem Namen der D\u00e4monen, die in dem besessenen Menschen sind, weil er die unheimliche Verbindung zwischen dem Menschen und dem Teufel brechen will. Die d\u00e4monischen Gewalten hatten aber derart die Oberhand, dass der Besessene in Verbindung mit ihnen dem Herrn antwortete, dass sein Namen \u201eLegion\u201c sei. Eine ganze Legion d\u00e4monischer Geister \u00a0bewohnte das Innere dieses Menschen. Das lateinische Wort \u201eLegion\u201c ist ein r\u00f6mischer Kriegsausdruck, der eine vermeintliche unwiderstehliche Schar von 4000 bis 6000 Soldaten umfasste. In der Antwort an Jesus identifiziert sich der Besessene mit der Kriegsmacht, die ihn v\u00f6llig beherrschte. Hier sehen wir seine ganze Ohnmacht, dass er nicht das Geringste vermochte, sich dieser Tyrannei zu entledigen.<\/p>\n<p>Beachte dass es hei\u00dft: \u201esie baten ihnen, dass er ihnen nicht Gebiete, in den Abgrund wegzugehen\u201c. Dass Herr der D\u00e4monen merkte, dass ihre Beute preisgeben musste. Sie wussten dass ihre Zeit gekommen war, sie wussten um die Vollmacht Jesus Christus. Das Befehlswort Jesu hatte seine Wirkung. Nach der Leseart: \u201eEr bat ihn\u201c, machte sich der Besessene mit zum Sprecher der D\u00e4monen, welche er sich gleichstellte. Sie f\u00fcrchteten den Abgrund oder den Feuersee, in den sie am J\u00fcngsten Gericht geworfen werden(Offb20. 7. 14). Ihnen war bewusst dass das ihr Ende bedeuten w\u00fcrde, damit waren sie auf immer und ewig geschlagen.<\/p>\n<p>Um vor den Abgrung sicher zu sein, bitten die D\u00e4monen den Herrn in die Schweinherde fahren zu d\u00fcrfen, die auf dem Berge weidetet. Lukas berichtet: dass Jesus diesen Wunsch der D\u00e4monen erf\u00fcllte; den Wortlaut seiner Erlaubnis teilt er nicht mit. Nach Matth\u00e4us 8, 32 ist es ein Befehl: \u201eGeht hin!\u201c. Die ganze Herde(nach Markus 5, 13 zweitausend an der Zahlt) st\u00fcrzte die B\u00f6schung herunter. Das Bitten dieser b\u00f6sen Geister wird erh\u00f6rt, aber nur zu ihrem Verderben. Sie d\u00fcrfen in die S\u00e4ue fahren und was sie am meisten gef\u00fcrchtet hatten, das tritt ein; sie finden keine Werkzeuge mehr f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit, sie sind gewaltsam in eben das Gef\u00e4ngnis getrieben, dass sie am st\u00e4rksten verabscheuten. So wie Satan nicht wusste das die Kreuzigung Jesus Christus nicht seinen endg\u00fcltigen Sieg bedeutete, sondern seine absolute Niederlage. Diese Niederlage war f\u00fcr ihn nicht vorhersehbar, so wie auch die D\u00e4monen nicht vorher gesehen haben, dass ihre Bitte in die Schweine fahren zu d\u00fcrfen, ihre absolute Niederlage bedeutete.<\/p>\n<p>Auch du hast in Jesus Christus die Autorit\u00e4t und Vollmacht Jesus Christus. Wenn du den D\u00e4monen in der Autorit\u00e4t und Vollmacht entgegen trittst haben sie verloren. Aber nur in Jesus Namen, nicht in deiner eigen Autorit\u00e4t und Vollmacht. Jesus ist derjenige der es Vollbringt und es Vollbracht hat.<\/p>\n<p>Jesus Heilungstat rief eine Bewegung hervor. Eine gro\u00dfe Volksmenge der Umgegend war in Aufregung. Mit gro\u00dfen Erstaunen mussten sie jetzt wahrnehmen, dass der Mann, der bisher in seiner fruchtbaren Besessenheit die ganze Umgegend unsicher machte, angekleidet und vern\u00fcnftig zu Jesus F\u00fc\u00dfe sa\u00df. Der Errettete f\u00fchlte sich zu seinen Rettet hingezogen. Der Herdenbesitzer mitsamt den Bewohnern w\u00fcnschte auf Grund ihres Schreckens, Jesus m\u00f6chte ihre Gegend verlassen. Der Herr erf\u00fcllte ihren Wunsch und dr\u00e4ngte sich ihnen nicht auf. Er entschloss sich, nach Galil\u00e4a zur\u00fcckzufahren. Jesus dr\u00e4ngt sich dir nicht auf, es obliegt immer deiner Entscheidung Gemeinschaft mit ihm zu haben. Wenn du ihn nicht in deinem Leben w\u00fcnschst, dann wirst du auch nicht dazu verpflichtet. Jesus m\u00f6chte dein ganzes Herz, er m\u00f6chte dich ganz, entscheiden musst du dich selbst.<\/p>\n<p>Jesus seine Wundertat machte bei dem geheilten einen tiefen Eindruck. Dieser Eindruck wird nicht nur tief sondern auch bleibend gewesen sein. Ab den Zeitpunkt ist f\u00fcr ihn ein ganz neues Leben angefangen, ein Leben in Freiheit, alles was ihn bist jetzt gefangen und gebunden hatte, war von einer Sekunde auf die andere weg. Er konnte pl\u00f6tzlich alle seine Entscheidungen wieder selber treffen, ohne das ihn die b\u00f6sen M\u00f6chte beeinflussten und f\u00fcr ihre Zwecke gebrauchten. Auch f\u00fcr dich beginnt mit Jesus Christus ein Leben in der Freiheit, alle deine Gebundenheit hat Jesus Christus gel\u00f6st, deine Fesseln sind durchtrennt. Lebe in dieser Freiheit und lasse dich nie wieder von anderen knechten von keinem Menschen und von keiner Macht der Finsternis. Durch Jesus Christus bist du Frei, in dieser Freiheit lebe, bitte den Heiligen Geist dich in allen zu leiten und zu f\u00fchren, er wird dir seinen Weg f\u00fcr dein Leben weisen.<\/p>\n<blockquote><p>Einigen Menschen die Jesus geheilt hatte, verbot er \u00fcber seine Wundertaten zu sprechen(Mt8, 4; Lk8, 56). Dieser erh\u00e4lt den ausdr\u00fccklichen Befehl, \u00fcberall die Gnade, die er erfahren hat, bekannt zu machen. Gehe auch du hinaus und verk\u00fcndige das Evangelium Jesus Christus und erz\u00e4hle von den Wundertaten die Jesus Christus in deinem Leben vollbracht hat. Lasse die Menschen die Wundertaten die Jesus Christus an dir vollbracht hat auch sehen. Sie sollen deine Ver\u00e4nderungen auch bemerken und sehen, sie sollen an dir Jesus Christus erkennen, Maranatha!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme einmal in die Stille und h\u00f6re was der Herr dir sagen m\u00f6chte. Schweige einmal und h\u00f6re einfach vom ganzen Herzen zu und freue dich am Herrn. Lasse dich fallen in die Armen Jesus Christus und die ganze Last des Lebens wird von dir fallen. 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