{"id":1516,"date":"2017-02-05T00:35:35","date_gmt":"2017-02-04T23:35:35","guid":{"rendered":"http:\/\/churchathome.de\/?p=1516"},"modified":"2018-09-14T14:02:45","modified_gmt":"2018-09-14T12:02:45","slug":"andacht-vom-05-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vorratshaus.lion-of-judah.net\/?p=1516","title":{"rendered":"Andacht vom 05. Februar 2017"},"content":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe des Herrn und h\u00f6re was er dir zu sagen hat. Heute ist der Tag des Herrn, wenn er sagt gehe, dann gehe, wenn er sagte habe Geduld, dann harre aus in seinem Frieden. Dein Gott gab dir zwei Ohren und einen Mund. Sei beharrlich im H\u00f6ren und besonnen im Reden!<\/p>\n<blockquote>\n<h2><em><u>Treue wird belohnt! <\/u><\/em><\/h2>\n<\/blockquote>\n<pre><strong>Lukas 8, 16-18 \u00a0<\/strong>\n\n<strong>Niemand aber, der ein Licht anz\u00fcndet, bedeckt es mit einem Gef\u00e4\u00df, oder stellt es unter ein Bett, sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit, wer hereinkommt, das Licht sehe.<\/strong>\n\n<strong>Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird, und nichts ist geheim, das nicht kundwerden und an den Tag kommen wird.<\/strong>\n\n<strong>So sehet nun darauf, wie ihr h\u00f6rt! Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint.<\/strong><\/pre>\n<p>Dieser Abschnitt enth\u00e4lt drei Aussagen und jede von ihnen ist eine Mahnung f\u00fcr dein Leben.<\/p>\n<p>Vers16 betont, wie wesentlich es ist, dass dein christlicher Lebenswandel auch sichtbar wird in dieser Welt. Der christliche Glaube ist seinem Wesen nach etwas, was offenbar sein soll. Das Wort Gottes will gelebt werden, er soll durch dich lebendig sein. Es lassen sich leicht kluge Gr\u00fcnde daf\u00fcr anf\u00fchren, weshalb du deinen Glauben nicht vor den Augen der Welt nicht zur Schau stellen willst. Fast jeder Mensch hat eine instinktive Scheu davor, sich von den anderen zu unterscheiden. In der Welt werden meistens jene Menschen verfolgt, die nicht mit den allgemeinen Vorstellungen \u00fcbereinstimmen. Ein Schriftsteller berichtet uns, was er bei seinen H\u00fchnern beobachtete, was ich durch meine eigenen Erfahrungen best\u00e4tigen kann. Bis auf ein Huhn sahen alle \u00fcbrigen genau \u00fcberein aus. Die H\u00fchner im H\u00fchnerhof ruhten nicht eher, bis sie das Tier, das sich von ihnen unterschied, zu Tode gepickt hatten. Selbst in der Tierwelt gilt es als ein Verbrechen, sich von seinen Artgenossen zu unterscheiden.<\/p>\n<p>So schwer es dir auch fallen mag, es ist deine Pflicht, dich nie dessen zu sch\u00e4men, dem du geh\u00f6rst und dem du dienst; und wenn du die Angelegenheit im rechten Licht betrachtest, wirst du es nicht als eine unangenehme Pflicht, sondern als ein Vorrecht ansehen. Wir Christen sollten uns nie sch\u00e4men, Farbe zu bekennen, einerlei wie bescheiden unsere Stellung und unser Wirkungsbereich auch sind. Deine Nachbarn und dein Umfeld sollen wissen das du ein Nachfolger Jesus bist. Leben ihnen das Evangelium vor, lebe das Wort Gottes, dann werden sie an dir erkennen wer Jesus Christus ist. Sei mit deinem ganzem Lebenswandel ein Botschafter an Jesus statt. Tue alles zur Ehre Gottes, gibt es Gott nicht die Ehre dann lasse es.<\/p>\n<p>In Vers 17 wird nachdr\u00fccklich darauf hingewiesen, dass nichts geheim bleiben kann. Wir Menschen versuchen auf dreifache Weise, etwas zu verbergen. (A) Du schlie\u00dft einfach die Augen vor den Folgen bestimmter Taten und Gewohnheiten, obwohl du dir ihrer sehr wohl bewusst bist. Du \u00a0verh\u00e4ltst dich wie Menschen, die absichtlich ihre Augen vor den Symptomen einer Krankheit verschlie\u00dfen. Wenn du dir das klarmachst, wird dir sofort\u00a0 die unglaubliche Torheit deines Verhaltens bewusst. (B) Mitunter versuchst du etwas vor deinen Mitmenschen zu verbergen. Aber aus irgendeiner Weise kommt es schlie\u00dflich an den Tag. Wer ein Geheimnis mit sich herumschleppt, ist ein ungl\u00fccklicher Mensch. Gl\u00fccklich dagegen bist du wenn du nichts zu verbergen hast. Ein Baumeister soll Plato einst angeboten haben, ein Haus f\u00fcr ihn zu bauen, das keinem Auge Einblick b\u00f6te, \u201eIch will dir das Doppelte bezahlen\u201c, erwiderte Plato darauf, \u201ewenn du mir ein Haus baust, in dessen s\u00e4mtliche R\u00e4ume jedermann hineinsehen kann\u201c. Gl\u00fccklich der Mensch, der das von sich behaupten kann. (C) Mitunter versuchst du etwas vor Gott zu verbergen. Etwas Unm\u00f6glicheres gibt es \u00fcberhaupt nicht. Selbst Adam konnte sich schon nicht vor Gott verstecken, Gott sah alles. Du t\u00e4test gut daran, wenn du dir die Worte \u201eDu, Gott, siehst mich\u201c stets vor Augen h\u00e4ltst.<\/p>\n<p>In Vers 18 wird das allgemein g\u00fcltige Gesetz festgehalten, dass der Mensch, der viel besitzt, noch mehr bekommen wird; und derjenige, der nichts besitzt auch das noch verlieren wird, was er zu haben meint. Wenn jemand k\u00f6rperlich gesund ist und von sich aus alles tut zur Erhaltung der Gesundheit, wird sein K\u00f6rper immer gr\u00f6\u00dferen Belastungen standhalten; wer sich dagegen verweichlicht, wird selbst die Gaben, die er mitbekommen hat, verlieren. Je mehr ein Sch\u00fcler lernt, umso f\u00e4higer wird er, noch mehr zu lernen; wenn es sich dagegen weigert, weiterzulernen, wird er auch das bis dahin erworbene Wissen bald vergessen. Dieser Satz besagt also nur, dass es im Leben keinen Stillstand gibt. Entweder gehst du vorw\u00e4rts oder r\u00fcckw\u00e4rts. Wer sucht, wird stets finden; wer aufh\u00f6rt, zu suchen, wird selbst das verlieren, dass er hat.<\/p>\n<blockquote><p>Weiter sagt dir Jesus damit, was du als Nachfolger Christi im zuk\u00fcnftigen Reich Gottes empf\u00e4ngst, h\u00e4ngt\u00a0 davon ab, inwieweit du jetzt Gottes Absichten annimmst und zu erf\u00fcllen versuchst. Alles was du zum Nutzen des Reiches Gottes auf der Erde tust, wird sich auf den \u201eLohn\u201c auswirken, den du im Himmelreich empf\u00e4ngst. Oberfl\u00e4chlich betrachtet mag es unfair erscheinen, dass derjenige, dem zuerst am meisten gegeben wurde, sp\u00e4ter noch mehr erh\u00e4lt. Doch Jesus verdeutlicht hier die allgemeine Tatsache, dass deine Belohnung als Christ im Himmel von deiner jetzigen Hingabe an Gott und von deinem treuen Umgang mit den anvertrauten Gaben abh\u00e4ngt, ob\u00a0 das nun wenig oder viel zu sein scheint, Maranatha.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gottes Schutz, Segen und Frieden\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Euer Pastor Thorsten Wurm (Lionheart)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalom ich w\u00fcnsche dir einen gesegneten und besinnlichen Tag. Komme in die Ruhe des Herrn und h\u00f6re was er dir zu sagen hat. Heute ist der Tag des Herrn, wenn er sagt gehe, dann gehe, wenn er sagte habe Geduld, dann harre aus in seinem Frieden. Dein Gott gab dir zwei Ohren und einen Mund. 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